Vollkommen richtige Herleitung. Aber der Schluß, daß wir deswegen einfach so weitermachen sollten wie bisher, schmeckt mir nicht. Umgekehrt müßte was erreicht werden, in Indien, China und vor allem den USA. Die Sache mit der Kohle ist übrigens eh der Burner....
Da hast Du natürlich recht. Nur mir schmeckt nicht, dass wir einen eher wirkungslosen Aufwand für viel Geld bei "Kleinigkeiten" betreiben, während eben in anderen Ländern oder bei den großen Emissionstreibern wie den Kohlekraftwerken völlig irrational gehandelt wird. Das stinkt mir, weil genau diese relativ wirkungslosen Kleinigkeiten von den Bürgern direkt bezahlt werden sollen, wenn es nach den Herren Politikern geht.8(
Das stimmt. Aber ich meinte meine Anmerkung unter 2.) auch nicht so, daß wir alle nur noch mit Lupos & Co. durch die Gegen fahren. Status, Komfort, Leistung, Fahrvergnügen - das wollen die Leute weiterhin (und nur so lassen sich "Öko-"Autos verkaufen -> siehe Loremo). Verarschung ist, wenn die Technik für die Kombination von Fahrvergnügen und geringem Benzinverbrauch seit langem vorhanden ist, aber unter dem fadenscheinigen Argument, sie sei zu teuer (oder das Benzin zu billig) nicht angeboten wird.
Das ist halt die Frage, wieviel teurer die Autos dadurch werden und ob der Markt bereit sein wird, den Mehraufwand entsprechend zu würdigen (sprich ob wir Normalverbraucher bereit sein werden, das zu bezahlen).
Und die soziale Komponente der ganzen Klimadebatte darf man sich sowieso nicht anschaun. Wer fährt denn normalerweise eine "alte Dreckschleuder"? Derjenige, der sich eben nicht alle paar Jahre einen neuen Wagen leisten kann. Da werden auch Strafsteuern nichts dran ändern, ausser dass vielleicht der Fahrradmarkt einen Boom erleben wird, weil ein Auto für viele dann schlichtweg nicht mehr bezahlbar sein wird. 