Vielen Dank für die Tips.
Den Riemen werde ich aber nicht selbst runterbauen. Dafür bin ich einfach zu unerfahren.
Werde aber berichten was es war.
Beiträge von ofronk
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Hallo Gemeinde,
seltsamer Fehler. Mito meiner Frau stand 3 Wochen in der Garage.
Wollte gestern fahren, Motor sprang nicht an, diverse Fehlermeldungen (Von Airbag über Motor usw.)
Frau alles stehen lassen, Mann gerufen. Erste Diagnose: Batterie leer.
Fremdstartkabel angeschlossen, keine Reaktion vom Anlasser. 15 Minuten laden lassen, dann fuhren die Scheiben wieder hoch, Display kam und Anlasser reagierte. Allerdings klickt der jetzt kräftig, aber nichts passiert. Dafür leuchtet auch "nur" noch die Motormanagementleuchte.Ist ein 4 Jahre alter 98 PS 1,4 Liter Mito.
Any idea?Kann es evtl. sein dass durch die wohl absolut leere Idee jetzt die Wegfahrsperre aktiv ist weil der Schlüssel neu programmiert werden müsste? Vermutung eines Laien....
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Habe soeben gelesen dass auch die deutschen Niederlassungen am Montag in das Insolvenzverfahren gehen. !augenmach!
Mein lieber Scholli was bin ich froh dass wir gestern noch nicht für den Mito unterschrieben haben weil ich das Thema Abwrackprämie noch klären will...
Also werden wir am Dienstag bei dem anderen Alfa Händler in Düsseldorf vorstellig werden und bestellen.
Dann werde ich mich nach 3 Jahren Abstinenz auch wieder im aktiven Kreis der Alfisti zurückmelden

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Darüber können wir sicherlich streiten - müssen wir aber nicht.
Wenn du allerdings Willkür der Justiz für Nichtigkeiten hälst....!schmoll!
Ich erwähne gerne noch einmal den Film Minority Report.... da wurde dieses Thema einfach nur zu Ende gedacht....
Es gibt andere Sachen die auch in die Richtung gehen: in den USA können "Verdächtige" auf verdammt lange Zeit hin eingesperrt werden und kein Rechtsanwalt/Staatsanwalt oder Richter bekommt die Leute zu sehen..In diversen Ländern überlegt man den Telefon- und Internet Verkehr ohne Genehmigung staatlich überprüfen zu lassen.
Wenn du mit den U.S.A. telefonierst und dir wirklich langweilig ist, dann solltest du mal über Bomben und Flugzeug sprechen. Mal schauen wie schnell der deutsche Secret Service vor der Tür steht...BIG Brother is watching you... und das Buch ist von 1948....
Aber das sind ja nur Nichtigkeiten. Ich aber meine: Wehret den Anfängen sonst werdet Ihr gefangen.
BTW: Die Entmündung des Bürgers ist doch in Deutschland eh schon in Gange..... also was solls.... wir gewöhnen uns an ALLES. !hehe!
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Rennstrecke "Pappenburg" war am 3. Tag geplant. Ist schliesslich "Kurz" vor Hamburg, was Zielort war.
Gugckst du auf der Webseite und klickst auf die einzelnen Tage dann wird dir das Programm angezeigt......
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Zitat von alfa_msp
Mir kann keiner erzählen, das ist nur ein braver Sonntagsausflug .
Aha. Also eine Bestrafung auf Verdacht/Vermutung?
Wo leben wir eigentlich?
Sorry aber sowas regt mich auf.
Muß ich demnächst damit rechnen dass mein Auto beschlagnahmt wird bevor ich zu D & W fahre weil ich mir evtl. Teile kaufen werde die nicht zugelassen sind?BTW: Was ich noch mehr hasse sind Leute die Kommentare abgeben ohne Ahnung zu haben...
Hier Auszug aus dem Tagesprogramm Tag 2:ZitatOn our run to north we will stop for a race at a modern gokart-center. Powerful karts, sharp turn and long straights are made for thrilling head-to-head races.
Hauptsache mal was aufschnappen und seinen Senf dazugeben ...!fresse!
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Wenn ich die Beiträge im Forum durchlese stellen sich bei mir die Nackenhaare auf und ich würde diesen Dackel- und Taubenzüchtern (um mal ein Klischee herzunehmen) gerne mal einen Denkanstoss verpassen.
Dem Dackelzüchter würde ich mal alle Hunde einkassieren denn es kann ja sein dass der Hund irgendwann mal jemanden beisst ...
Und dem Taubenzüchter würde ich seinen Tauben mal einen Korken in den After stecken denn es könnte ja sein dass die Tauben mal öffentliche Gebäude mit Kot beschmutzen.Soviel Sozialneid gibt es wohl nur bei uns in Deutschland..... armes Deutschland. 8(
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Das erinnert mich irgendwie an den Film Minoritiy Report.
Man wird für etwas bestraft bevor man es getan hat....Das wird hier immer besser. Ich glaub ich wander aus..... !schmoll!
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Alfa GT voll getunt ohne NOS mit R5 Reifen im GT Modus
6:45:609
455 PS, keine Fahrhilfen, Differential heftig aktiv....Macht aber nicht wirklich Spass!gruebel!
Geist ausschalten: Fadenkreuz oben einmal drücken
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Also ich bin schon 3 x angerufen worden... kein Scherz.
Allein das Autohaus aus Köln hat sich 2x gemeldet.
Und die Düsseldorfer auch...
Bei manchen geht es also doch

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Ich hab den Test schon hinter mir...Brera 3,2
Und im Juni ist die Verlosung der 25 Sieger für das Fahrertraining in Italia

Wird ja dann eine Alfisti Forums Veranstaltung -
Darf ich noch eine kleine Bemerkung machen?
Abgesehen davon dass meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke hier wohlwollend zur Kenntnis und häufig auch bestätigt wurden (und dafür vielen Dank - ich hatte in letzter Zeit auch einige Kritiker) muß ich noch eine Lanze für den Brera brechen.... denn hier steht häufig Audi TT.
Der erste TT war eine Designikone. Revolutionär und mit Makeln behaftet (ich sage nur Heckspoilerlippe)
Aber der neue TT ist der Versuch auf der Welle weiter zu reiten. Und dieser Ritt gelingt nicht. Weichgespült, dreimal poliert und dem eigenen Charakter beraubt ist der Neue TT nichts als eine relativ schlechte Kopie des Ur-TT.Der Brera aber ist eigenständig im Design und im Auftritt. Wieviele Autos haben solch einen Po? Und solch eine Seitenlinie? Kommt jetzt nicht mit BMW. !hehe!
Schlichtweg: der Brera sieht einfach Goil aus. Da gibt es nichts dran zu rütteln und in 20 Jahren wird er warscheinlich im Museum of Modern Art in New Xork stehen.
Klar, der Audi wird in 100.000er Stückzahlen verkauft werden, der Brera wird sich abrakkern.
Unterm Strich: Alfa hat in vielen Punkten dazu gelernt, aber die Basis und den eigenen Charakter vergessen oder verleugnet.
Ich sage nur: breiteres Kundenklientel und damit mehr Mainstream. Zum Glück aber nicht im Design.
Ergo: das erlernte perfektionieren und die alten Tugenden nicht vergessen und Alfa wird aufblühen.P.S.: wieder ein rein persönliches Statement.....ohne Gewehr

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Da habe ich meinen Test wohl im falschen Bereich gepostet:
Hier ist er....
Zu aller erst: ich schreibe ganz bewusst in der Überschrift das es sich hierbei um persönliche Eindrücke handelt. Dieses soll kein neutraler Testbericht sein sondern meine individuellen Erfahrungen wieder geben.Fangen wir an: nachdem ich die letzten 6 Monate das Vergnügen hatte den letzten Alfa GT mit dem klassischen 6 Zylinder zu fahren und mit dem Fahrzeug rund 14.000 Kilometer zurücklegte, erhielt ich letzte Woche eine Email dass ich einer von 5000 ALFA Testern sein und für 24 Stunden ein Fahrzeug meiner Wahl zur probe fahren darf.
Da ich vorletzte Woche bereits den 159 2,4 JTDM gefahren war, wollte ich unbedingt den neuen 6 Zylinder mit Allrad probieren. Gesagt – getan.
Mein ortsansässiger Händler war sehr spontan und bot mir an, den Brera direkt nach Ostern für 24 Stunden zu testen.
Zum Fahrzeug selbst: der Wagen hattte so ziemlich alles drin was wohl geht.
Skyview, Navi, elektr. Sitze mit Memory, Alarmanlage, 18“ Felgen usw.
Macht unterm Strich einen Preis von gut 49.000€. Puhh, bis vorgestern wusste ich noch nicht dass man inzwischen einen Alfa für 100.000 DM kaufen kann.
Im Vergleich dazu kostete mein Alfa GT vor 6 Monaten noch 42.000€, und der hatte auch Navi, 18“ Felgen, Leder und darüber hinaus noch Xenon was dem Brera fehlt.
Das sind immerhin 16.000 DM Unterschied.Das Design: der Alfa GT polarisierte. Unter den Alfa-Fans teilweise heftig umstritten, fand der Alfa GT in der breiten Öffentlichkeit ungeteilte Aufmerksamkeit. Da ich kurz nach Erscheinen des GT bereits 1 Jahr lang den 2,0 JTS fuhr, kann ich diverse lustige Geschichten erzählen. Ich bin mir sicher, die Massagepraxen haben einen deutlichen Anstieg an verspannten Nackenmuskulaturen feststellen können.
Ähnlich, wenn nicht sogar noch intensiver ist die Reaktion auf den Brera.
Für eine halbe Stunde in unserer Stadt am Marktplatz auf den Parkplatz gestellt konnte ich vom 100 Meter entfernten Eiscafé wunderbar beobachten wie Leute jeglicher Altersklasse am Brera stehen blieben, Ihn intensiv betrachteten und mit der Ehefrau oder den Freunden intensiv diskutierten. Der Brera ist ein absoluter Hingucker, keine Frage. Ob man ihn schön findet muß jeder selbst entscheiden, ich persönlich finde ihn perfekt. Den Alfa GT übrigens auch.Im Innenraum unterscheiden sich GT und Brera hingegen deutlich. Basierte der GT noch auf der Bodengruppe des Alfa 156 und erbte teilweise das Interieur des Alfa 147, so ist der Brera zusammen mit dem Alfa 159 und dem kommenden Alfa Spider (dessen Innenleben sich die Drei teilen) eine komplette Neuentwicklung.
Leider wurde auf die tief liegenden Tachoanzeigen verzichtet. Vielleicht ein Tribut an die deutsche Fachpresse. Die Mittelkonsole ist sehr wuchtig und mit einer Aluminium Applikation versehen. Augenscheinlich handelt es sich um echtes Metall und nicht um eine Attrappe, aber die Passgenauigkeit sollte einen Auto dieser Preisklasse anders sein. Auch die Alueinsätze im Lenkrad sind nicht unbedingt perfekt eingearbeitet. Ansonsten wirkt aber alles solide, die verwendeten Materialien haben eine gute Haptik und es ist fast alles da wo man es finden will. Abgesehen von den billig wirkenden Innenraumleuchten.
Der GT war da sicherlich nicht besser, insofern hat Alfa einen deutlichen Schritt nach vorne und in die richtige Richtung gemacht.
Allerdings hatte ich enorme Probleme mit den Sitzen. Sie sind bequem, bieten aber kaum Seitenhalt und man sitzt unglaublich hoch. Bei 180c Körpergröße musste ich die Neigung der Rückenlehne ungewohnt weit nach hinten stellen. In solch einer Sitzposition fahre ich normalerweise nicht, aber man kann sich dran gewöhnen.
Da war der GT anders. Auch dort saß man recht hoch, aber der Sitz war wie für das Auto geschaffen. Wie ein maßgeschneiderter Anzug umschloss er den Körper und bot perfekten Halt in jeder Haltung und gleichzeitig enormen Langsteckenkomfort. Sorry Alfa, dass konntet Ihr schon viel besser.Der Motor:
Der alte 6 Zylinder mit seinen polierten Krümmerrohren (oder sind es doch die Ansaugrohre? Ich weiss es nicht) war ein Klassiker. Aber er lebte nicht nur von der optischen Schönheit. Unter 4000 U/min lebt er von über 300Nm Drehmoment, um dann bei 4000 Umdrehungen wahrlich zu explodieren. Dazu eine akustische Begleitung die für permanente Gänsehaut sorgte und die Anschaffung einer Audioanlage zu Unsinn degradierte. Mein Bose System habe ich nie benutzt und die meiste Zeit bin ich, wenn es das Wetter erlaubte, mit offenem Fenster gefahren.
Ganz anders der neue Motor. Untenrum gefühlt kaum mehr Kraft, dafür oben rum keinerlei Explosion, wirkt er 5.500 U/min schon fast ein wenig zugeschnürt. Die Kraftentfaltung ist ganz anders: gleichmäßig zieht er von unten durch ohen jegliche Überraschung. Mein persönliches Gefühl: der neue Motor hat unten mehr Kraft, dafür wird er oben rum im Verhältnis zum alten schwächer.
Aber man muß auch ganz klar sagen: der Brera wiegt über 300 Kilogramm mehr. Damit hat der neue Motor sicherlich zu kämpfen.
Aber was ist das für ein Verbrauch? War der alte schon kein Sparfuchs, so legt der Neue noch mal einen drauf.
Beim GT hatte ich einen Schnitt von 12,5 – 13 Liter, bei Vollgasfahrten über längere Zeit ging es deutlich in Richtung der 20 Liter. Der neue genehmigt sich aber jetzt schon 19,9 Liter.
Und ich bin von den kapp 100 Kilometern mal gerade 10 Kilometer Vollgas gefahren. Der Rest war Warmfahren, cruisen auf der Autobahn bei 140-160 und 10 Kilometer Stadt. Ganz ehrlich? Das hat mich echt erschreckt.
Darüber hinaus ist der neue Motor eine Enttäuschung in Punkto Klang, wenn man gerade vom alten 3,2er kommt. SCHADE.
Im Bezug auf die Fahrleistungen ist es schwierig, ein gerechtes Urteil zu finden. Aber eines ist klar: auf meinem Testautobahnabschnitt (ca. 4 Kilometer) kam der GT deutlich über 230 km/h lt. Tacho. Der Brera kämpfte sich mit Müh und Not an die 220er Marke ran. Sind das die 300 Kilo Mehrgewicht schuld?Das Fahrwerk:
Hier kommt die absolute Stärke des Brera. Das Fahrwerk ist stabil bis in den letzten Winkel, Kurvengeschwindigkeiten fast jenseits der bisher gekannten Grenzen sind möglich, und wenn man es wirklich übertreibt greift die Elektronik ganz sanft ein. Manchmal fast unmerklich.
Selbst wildeste Slalomfahrten können kein Unter- oder Übersteuern erzeugen, In Kurven einbremsen ist mit dem Brera die reinste Freude.
Und seine Kraft bringt der Allradantrieb perfekt auf die Strasse. 4000U/min im Stand und dann die Kupplung kommen lassen und der Brera springt wie eine Raubkatze nach vorne.
Und der Federungskomfort ist auch sehr gut.
Hier war der GT ganz anders. Stuckernde Vorderachse, ein sehr hartes, in Verbindung mit 18“ jeder Spurrille nachlaufendes Fahrwerk, recht geringer Federungskomfort.
Ganz deutlich ein Riesen Applaus an Alfa. Das habt ihr klasse gemacht.Trotzdem kommt jetzt leider ein ABER.
Denn…. für meinen Geschmack war der GT fahraktiver. Ich merkte in jeder Sekunde was der GT machte. Popometer und Hände wurden permanent mit Informationen gefüttert, und im Grenzbereich sagte der GT ganz deutlich: „Gleich ist Schluss“.
Hier wirkt der Brera wie in Watte gepackt.
Wenn ich einen Sportwagen will, dann ist mir der GT der ehrlichere Partner.Fazit: In Sachen Verarbeitung und Fahrwerk hat Alfa einen gewaltigen Schritt nach Vorne gemacht. Dass wird (wenn der Preis die Leute nicht abschreckt) dafür sorgen dass man in Zukunft mehr Alfa´s auf der Strasse sieht. Und das zurecht.
Mein persönliches Fazit sieht aber anders aus:
Der Brera zielt vermutlich auf ein neues Kundenklientel. Daher ist alles leichtgängiger (Bedienung, Kupplung, Lenkung) und das Auto ist „smoother“.
Mir als alten Alfa Fan ist es aber zu weich, zu verschwiegen und gefühlslos.
Sportwagen müssen nach meinem Gefühl leben, dir was mitteilen und dich reizen, kitzeln, den Gasfuß provozieren. Der GT konnte das (bei mir), der Brera nicht.
Wie sagte meine Freundin? Der Brera ist ein Blender!Sehr krass ausgedrückt, dass würde ich so nicht unterschreiben. Aber er ist in meinen Augen nicht dass was er von Aussen verspricht.
Wenn Alfa, dann den GT 3,2 V6 oder einen GTA.
Oder noch besser: den Brera um 400 Kilo leichter, mit dem alten 3,2 Liter Motor und den GT Sitzen -
Ein Bericht über meine persönlichen Eindrücke vom neuen Alfa Romeo Brera
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Zu aller erst: ich schreibe ganz bewusst in der Überschrift das es sich hierbei um persönliche Eindrücke handelt. Dieses soll kein neutraler Testbericht sein sondern meine individuellen Erfahrungen wieder geben.
Fangen wir an: nachdem ich die letzten 6 Monate das Vergnügen hatte den letzten Alfa GT mit dem klassischen 6 Zylinder zu fahren und mit dem Fahrzeug rund 14.000 Kilometer zurücklegte, erhielt ich letzte Woche eine Email dass ich einer von 5000 ALFA Testern sein und für 24 Stunden ein Fahrzeug meiner Wahl zur probe fahren darf.
Da ich vorletzte Woche bereits den 159 2,4 JTDM gefahren war, wollte ich unbedingt den neuen 6 Zylinder mit Allrad probieren. Gesagt – getan.
Mein ortsansässiger Händler war sehr spontan und bot mir an, den Brera direkt nach Ostern für 24 Stunden zu testen.
Zum Fahrzeug selbst: der Wagen hattte so ziemlich alles drin was wohl geht.
Skyview, Navi, elektr. Sitze mit Memory, Alarmanlage, 18“ Felgen usw.
Macht unterm Strich einen Preis von gut 49.000€. Puhh, bis vorgestern wusste ich noch nicht dass man inzwischen einen Alfa für 100.000 DM kaufen kann.
Im Vergleich dazu kostete mein Alfa GT vor 6 Monaten noch 42.000€, und der hatte auch Navi, 18“ Felgen, Leder und darüber hinaus noch Xenon was dem Brera fehlt.
Das sind immerhin 16.000 DM Unterschied.Das Design: der Alfa GT polarisierte. Unter den Alfa-Fans teilweise heftig umstritten, fand der Alfa GT in der breiten Öffentlichkeit ungeteilte Aufmerksamkeit. Da ich kurz nach Erscheinen des GT bereits 1 Jahr lang den 2,0 JTS fuhr, kann ich diverse lustige Geschichten erzählen. Ich bin mir sicher, die Massagepraxen haben einen deutlichen Anstieg an verspannten Nackenmuskulaturen feststellen können.
Ähnlich, wenn nicht sogar noch intensiver ist die Reaktion auf den Brera.
Für eine halbe Stunde in unserer Stadt am Marktplatz auf den Parkplatz gestellt konnte ich vom 100 Meter entfernten Eiscafé wunderbar beobachten wie Leute jeglicher Altersklasse am Brera stehen blieben, Ihn intensiv betrachteten und mit der Ehefrau oder den Freunden intensiv diskutierten. Der Brera ist ein absoluter Hingucker, keine Frage. Ob man ihn schön findet muß jeder selbst entscheiden, ich persönlich finde ihn perfekt. Den Alfa GT übrigens auch.Im Innenraum unterscheiden sich GT und Brera hingegen deutlich. Basierte der GT noch auf der Bodengruppe des Alfa 156 und erbte teilweise das Interieur des Alfa 147, so ist der Brera zusammen mit dem Alfa 159 und dem kommenden Alfa Spider (dessen Innenleben sich die Drei teilen) eine komplette Neuentwicklung.
Leider wurde auf die tief liegenden Tachoanzeigen verzichtet. Vielleicht ein Tribut an die deutsche Fachpresse. Die Mittelkonsole ist sehr wuchtig und mit einer Aluminium Applikation versehen. Augenscheinlich handelt es sich um echtes Metall und nicht um eine Attrappe, aber die Passgenauigkeit sollte einen Auto dieser Preisklasse anders sein. Auch die Alueinsätze im Lenkrad sind nicht unbedingt perfekt eingearbeitet. Ansonsten wirkt aber alles solide, die verwendeten Materialien haben eine gute Haptik und es ist fast alles da wo man es finden will. Abgesehen von den billig wirkenden Innenraumleuchten.
Der GT war da sicherlich nicht besser, insofern hat Alfa einen deutlichen Schritt nach vorne und in die richtige Richtung gemacht.
Allerdings hatte ich enorme Probleme mit den Sitzen. Sie sind bequem, bieten aber kaum Seitenhalt und man sitzt unglaublich hoch. Bei 180c Körpergröße musste ich die Neigung der Rückenlehne ungewohnt weit nach hinten stellen. In solch einer Sitzposition fahre ich normalerweise nicht, aber man kann sich dran gewöhnen.
Da war der GT anders. Auch dort saß man recht hoch, aber der Sitz war wie für das Auto geschaffen. Wie ein maßgeschneiderter Anzug umschloss er den Körper und bot perfekten Halt in jeder Haltung und gleichzeitig enormen Langsteckenkomfort. Sorry Alfa, dass konntet Ihr schon viel besser.Der Motor:
Der alte 6 Zylinder mit seinen polierten Krümmerrohren (oder sind es doch die Ansaugrohre? Ich weiss es nicht) war ein Klassiker. Aber er lebte nicht nur von der optischen Schönheit. Unter 4000 U/min lebt er von über 300Nm Drehmoment, um dann bei 4000 Umdrehungen wahrlich zu explodieren. Dazu eine akustische Begleitung die für permanente Gänsehaut sorgte und die Anschaffung einer Audioanlage zu Unsinn degradierte. Mein Bose System habe ich nie benutzt und die meiste Zeit bin ich, wenn es das Wetter erlaubte, mit offenem Fenster gefahren.
Ganz anders der neue Motor. Untenrum gefühlt kaum mehr Kraft, dafür oben rum keinerlei Explosion, wirkt er 5.500 U/min schon fast ein wenig zugeschnürt. Die Kraftentfaltung ist ganz anders: gleichmäßig zieht er von unten durch ohen jegliche Überraschung. Mein persönliches Gefühl: der neue Motor hat unten mehr Kraft, dafür wird er oben rum im Verhältnis zum alten schwächer.
Aber man muß auch ganz klar sagen: der Brera wiegt über 300 Kilogramm mehr. Damit hat der neue Motor sicherlich zu kämpfen.
Aber was ist das für ein Verbrauch? War der alte schon kein Sparfuchs, so legt der Neue noch mal einen drauf.
Beim GT hatte ich einen Schnitt von 12,5 – 13 Liter, bei Vollgasfahrten über längere Zeit ging es deutlich in Richtung der 20 Liter. Der neue genehmigt sich aber jetzt schon 19,9 Liter.
Und ich bin von den kapp 100 Kilometern mal gerade 10 Kilometer Vollgas gefahren. Der Rest war Warmfahren, cruisen auf der Autobahn bei 140-160 und 10 Kilometer Stadt. Ganz ehrlich? Das hat mich echt erschreckt.
Darüber hinaus ist der neue Motor eine Enttäuschung in Punkto Klang, wenn man gerade vom alten 3,2er kommt. SCHADE.
Im Bezug auf die Fahrleistungen ist es schwierig, ein gerechtes Urteil zu finden. Aber eines ist klar: auf meinem Testautobahnabschnitt (ca. 4 Kilometer) kam der GT deutlich über 230 km/h lt. Tacho. Der Brera kämpfte sich mit Müh und Not an die 220er Marke ran. Sind das die 300 Kilo Mehrgewicht schuld?Das Fahrwerk:
Hier kommt die absolute Stärke des Brera. Das Fahrwerk ist stabil bis in den letzten Winkel, Kurvengeschwindigkeiten fast jenseits der bisher gekannten Grenzen sind möglich, und wenn man es wirklich übertreibt greift die Elektronik ganz sanft ein. Manchmal fast unmerklich.
Selbst wildeste Slalomfahrten können kein Unter- oder Übersteuern erzeugen, In Kurven einbremsen ist mit dem Brera die reinste Freude.
Und seine Kraft bringt der Allradantrieb perfekt auf die Strasse. 4000U/min im Stand und dann die Kupplung kommen lassen und der Brera springt wie eine Raubkatze nach vorne.
Und der Federungskomfort ist auch sehr gut.
Hier war der GT ganz anders. Stuckernde Vorderachse, ein sehr hartes, in Verbindung mit 18“ jeder Spurrille nachlaufendes Fahrwerk, recht geringer Federungskomfort.
Ganz deutlich ein Riesen Applaus an Alfa. Das habt ihr klasse gemacht.Trotzdem kommt jetzt leider ein ABER.
Denn…. für meinen Geschmack war der GT fahraktiver. Ich merkte in jeder Sekunde was der GT machte. Popometer und Hände wurden permanent mit Informationen gefüttert, und im Grenzbereich sagte der GT ganz deutlich: „Gleich ist Schluss“.
Hier wirkt der Brera wie in Watte gepackt.
Wenn ich einen Sportwagen will, dann ist mir der GT der ehrlichere Partner.Fazit: In Sachen Verarbeitung und Fahrwerk hat Alfa einen gewaltigen Schritt nach Vorne gemacht. Dass wird (wenn der Preis die Leute nicht abschreckt) dafür sorgen dass man in Zukunft mehr Alfa´s auf der Strasse sieht. Und das zurecht.
Mein persönliches Fazit sieht aber anders aus:
Der Brera zielt vermutlich auf ein neues Kundenklientel. Daher ist alles leichtgängiger (Bedienung, Kupplung, Lenkung) und das Auto ist „smoother“.
Mir als alten Alfa Fan ist es aber zu weich, zu verschwiegen und gefühlslos.
Sportwagen müssen nach meinem Gefühl leben, dir was mitteilen und dich reizen, kitzeln, den Gasfuß provozieren. Der GT konnte das (bei mir), der Brera nicht.
Wie sagte meine Freundin? Der Brera ist ein Blender!Sehr krass ausgedrückt, dass würde ich so nicht unterschreiben. Aber er ist in meinen Augen nicht dass was er von Aussen verspricht.
Wenn Alfa, dann den GT 3,2 V6 oder einen GTA.
Oder noch besser: den Brera um 400 Kilo leichter, mit dem alten 3,2 Liter Motor und den GT Sitzen
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Irgendwas verstehe ich nicht. Wieso GEGENbeispiel?
Ich schreibe doch klar dass der 3,2 V6 GT im dritten Gang in verkehrsberuhigter Zone um die Kurve fahren kann. Drehzahl knapp 1000 U/min.
Das gleiche beschreibst du doch auch, nur im 6. Gang mit 30 km/h.
Wo ist das ein Gegenbeispiel? Kapier ich jetzt nicht.
Und der Satz mit 2. Gang mit 1000U/min um die Kurve - der bezog sich auf den 2,4 JTD. Wenn man richtig liest sollte sich das einem schon erschliessen.
Und bitte hier nicht auch noch die Disk. über Apple 8-(robertengel
Auch nicht richtig gelesen?ZitatAber vielleicht hättest du mal auf der Autobahn NEBEN einem Pumpe-Düse Trekker fahren
DU mit dem 2,4er NEBEN einem Pumpe Düse----> und dann Gas gebenMann o Mann

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Keine Sorge es schlägt dich keiner. Aber vielleicht hättest du mal auf der Autobahn neben einem Pumpe-Düse Trekker fahren und Gas geben sollen. Dann hättest du den Dampf vom 2,4er gemerkt. Er macht es unauffällig, aber er zieht mächtig an.
Nur bei uns in der verkehrsberuhigten Siedlung im 2. Gang mit 1000 U/min um die Kurve - das geht mal garnicht. Da drohte er mir sogar ausztugehen, wo ich mit dem 3,2 GT noch im 3. Gang "schleichen" konnte -
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Dann teilen wir ein Schicksal. Ich habe vorgestern meinen 3,2 GT abgegeben. (und innen vorher sauber gemacht)
Jetzt fahre auch ich einen 320d Touring altes Modell.Abgesehen davon dass mir nach 30 Minuten schon der Rücken weh tut (ich finde einfach keine vernünftige Einstellung für die Lehne - aber das kenne ich von anderen Autos auch) fehlt mir der Gt jetzt noch mehr.
Die Sitze, der Sound, das aktive Fahrgefühl, die unbändige Kraft......
und BMW sprich von der Freude am Fahren?Keine Frage, für die Familie und entspanntes Fahren ist er klasse. Und er braucht bei einer Fahrzeit von 4 Stunden für München - Düsseldorf nur 8 Liter Diesel auf 100km.
Kurven zieht er wie am Schnürchen, neigt sich zwar rein aber bleibt stabil. Aber er macht keine Freude, macht nicht an!!!
Der Innenraum ist geradezu bieder. Die Knöpfe (und der BMW hat Vollausstattung) wirken als wenn sie vor 12 Jahren designed wurden.
Das einzige was mir am Innenraum wirklich gefällt dass sind die 2 roten Leuchtdioden im Dachhimmel die den Mitteltunnel beleuchten. Aber die fand ich schon immer gut und Audi hat die ja auch seit einiger Zeit.Ansonsten: tja ich sehe den BMW an jeder Ecke. Und vermisse diese "relative" Einzigartigkeit des GT. Und freue mich wie ein Kind wenn ich mal wieder einen sehe. Aber anscheinend verstehen die Fahrer nicht warum ich denen lächelnd zuwinke !mgrins!