Beiträge von Chris

    Bei Verwendung der Kurbelwelle vom 164 habe ich immer 12.9er Standardschrauben mit 1,25er Steigung und Innensechskant verwendet. Da es die Schrauben im Standardsortiment nicht in der passenden Länge gibt, etwas länger nehmen und entsprechend kürzen.

    Gruß

    Chris

    ... mir scheint, du machst sowas nicht allzu oft.


    Möglicherweise öfters als andere...

    Zitat


    Denn schneller ist Vollquatsch; durch die Kopfbolzen ist es sehr viel umständlicher mit dem Ringspannband rumzuhantieren -


    Daher gibt es ja auch ein entsprechendes Originalwerkzeug... Wobei es natürlich auch ein herkömlichem Kolbenringspannband tut.

    Zitat


    ausserdem entsteht ein relatives "Kippmoment", wenn man den Kolben in die bereits eingebaute Buchse einbaut, denn durch den (hoffentlich neuen!) O-Ring steht die Buchse mehr über und die Buchse kann sich bewegen in vertikaler Ebene. Und wenn man dann bedenkt (aber das weiß man halt nur, wenn man es häufiger gemacht hat) daß die Laufbuchsensitze im Block schon mal heftigst angenagt sind (= scharfe Kanten), kann durch das Kippen ein neuer O-Ring beschädigt werden.


    Scheinbar hast DU diese Arbeit noch nicht oft durchgeführt...
    1. Sind sitzen die Buchsen im Regelfall so "stramm" im Block das ein leicht ungenaues Einführen schon zum verkannten führt. Wenn dann Kolben und Pleuel mit geführt werden sollen, viel Spaß.
    2. Der Laufbuchsenhalter verhindert die von Dir beschriebene Vertikalbewegung.

    Zitat


    Der Unterschied ist also eher man kann es professionell machen.
    Oder eben nicht.:-D.

    Schade daß DU Dich dafür entschieden hast es NICHT professionell zu machen...
    Aber es muß ja nun nicht jeder Armateuer in der Profiliga spielen.


    Gruß

    Chris

    Genauso könnten man fragen, was ist denn besser wenn man erst den Kolben mit Pleuel in die Buchse steckt um dann den ganzen Trum in den Motor einzufädeln.
    Letztdenlich tue ich mich deutlich leichter wenn ich erst die Buchse in den Block und dann den Kolben in die Buchse einbaue. Um einiges schneller geht es außerdem. Wie oben schon geschrieben, setzte ich natürlich den Einsatz von ordentlichem Werkzeug wie einem Kolbenringspannband voraus.
    Das man einfach genauer arbeiten kann, wenn man beim Einbau der Laufbuchse nicht zusätzlich auf Kolben und Pleuel bzw. beim Einbau des Kolbens nicht auch noch auf die Laufbuchse achten muß versteht sich von selbst.
    Aber natürlich kann jeder seinen Motor so zusammenbauen wie er möchte... Zerlegen natürlich auch.

    Gruß

    Chris

    Ob bauen, oder kaufen, die Ringe müssen in die Kolben-Nuten gedrückt werden, wenn Du den Kolben nebst Pleuel wieder einsetzt. Ein passendes Kolbenring-Spannband dafür brauchst Du dann ebenso.
    Sowas: [url=http://www.esska.de/cgi-bin/esska_…CFUJf3godwTQAxw]Kolbenservice[/url]
    :)

    Ich setze schon voraus, der Kolbeneinbau erfolgt mit einem Kolbenringspannband.
    Alternativ geht auch das Originalalfawerkzeug in Form einer unten gekürzten und von oben - innen - konisch gedrehten Laufbuchse. Das geht aber nicht wenn man einen dreiteiligen Ölabstreifring hat, aber sehr gut mit den Original Goetze-Ringen. Bei einem dreiteiligem Ölabstreifer bevorzuge ich ein geschlossenes Kolbenringspannband.
    Die in Deinem Link gezeigten offenen Spannbänder mit Zange sind sehr gut wenn man an einem VW-Wasserboxer arbeitet, oder wenn man beim Alfa-Nord die Kolben-Laufbuchsen von oben tauscht.

    Gruß

    Chris

    Obwohl ich meine Vorgehensweise auf "Art" Stradale 3000 plane,

    ....

    Da das mein erster Motor ist, den ich komplett zerlege,

    Und beim nächsten Motor wirst Du dann sehen daß es besser ist erst den Kolben mit Pleuel und dann die Buchse auszubauen bzw. erst die Buchse sauber einzusetzen und dann den Kolben mit vorher montiertem Pleuel von oben die in Buchse einzusetzen.

    Gruß

    Chris

    Buchsen kann man auch mit bereits eingesetztem Kolben (Pleuelstange nicht zu vergessen!!cool!) als komplette Einheit einbauen.
    .....

    Ist weniger fummelig, diese Vorgehensweise.


    Das ist in der Tat auch eine Möglichkeit des Einbaus. Aber weniger fummelig? Sicher nicht.

    Zitat


    Wenn die Laufbuchse leichtgängig ist, auch genauso ausbauen.


    Wie oft sind die Laufbuchsen leichtgängig? In 5 von 100 Fällen? Im Regelfall sitzen die so fest, das sie nur mit sanfter Gewalt ausgebaut werden können. Da wären Kolben und Pleuel eher hinderlich...

    Gruß

    Chris

    Den 3,1er Motor - also 101 mm Bohrung mit der 2,5er Kurbelwelle - wurde auch auch von Brohl in Rastatt "gebaut".

    Wobei Du die Teile für die "große" Bohrung neben Savali auch bei Harry Schulze bekommen wirst.

    Gruß

    Chris

    Edit: Eben noch einmal Deinen Beitrag gelesen. Du schreibst was von 98mm Bohrung. Klar, 2,5er Kurbelwelle (68,3 mm Hub) mit 98er Bohrung, ergibt 3,1 Liter Hubraum. Aber auch hier sollte man Dir bei Savali, Schulze und Brohl weiterhelfen können. (101 mm Bohrung und 68,3 mm Hub ergibt ja 3,3 Liter...)

    Wenn ich das richtig sehe, ragt die untere "U-Scheibe" in die Laufbüchse bzw. den Zylinder. Wie willst Du damit die Kolben aus- bzw. wieder einbauen?
    Der Laufbuchsenhalter bzw. die untere Scheibe soll die Laufbuchse halten, aber nicht so groß sein das sie in den Zylinder ragen.

    Ausbau: Erst Kolben, dann Buchse.
    Einbau: Erst Buchse dann Kolben.

    Das nur so als Anmerkung. Aber toll aussehen tun die Halter. !thatsit!

    Gruß

    Chris

    also felgen sind da! hinten passen sie einwandfrei!

    vorne schleifen sie am bremssattel! spurverbreiterungen 5mm?

    Ja, war seinerzeit bei vielen Felgen erforderlich...
    Alternativ passen sicher auch die Stahlscheiben wie sie beim 164 serienmäßig Verwendung fanden - wobei die aber nur ~3mm haben/ hatten - ggf. ausprobieren.

    Gruß

    Chris

    Ich tippe mal auf Masseprobleme bzw. generell Stromprobleme.
    Was genau wird man nur durch prüfen, messen und probieren herausbekommen. Wird aber sicher keine ganz große Ursache haben.

    Deiner Postleitzahl nach zu urteilen kommst Du aus der Nähe...
    Wenn Du oder Deine Werkstatt es nicht hinbekommen, kannst ich mir das gerne mal ansehen.

    Gruß

    Chris

    In Ergänzung zu den schon vorhandenen Beiträgen....

    1. Kann ich eine 8x16 Rial Felge mit ET23 fahren? wenn ja gibt es gutachten? welche reifengrößen gehen?


    Fahren können? Sicher. Dürfen? Das ist eine andere Frage.
    Gutachten? Möglicherweis... Ansonsten - wenn Radlast und alles andere passen, Einzelabnahme beim TÜV. Vergleichtsgutachten oder mindestens Radfestigkeitsgutachen könnten hilfreich sein. Auf jeden Fall sehen 8x16 auf dem 75 TS/ V6 deutlich besser aus als jede 15" Felge. Auch wenn es sich bei der 15"-Flege und die wunderschöne, aber eher für die Alfetta gedachte Ronal A1 handelt. Fahrbar sind auf dem 75 meiner Erfahrung nach auch 17". Läuft zwar etwas unruhiger, aber das positive überwiegt.
    Auch wenn der der 75 in der Serie nur mit maximal 15" ausgeliefert wurde, gelten 16" und auch 17" als zeitgenössische Umbaugrößen. Von mehr - also 18 " und größer würde ich aber absehen.

    Zitat


    2. Welche Zündkerzen sind die besten? NGK V-Line 17?


    Ewig gestrige empfehlen auch Golden Lodge - aber mit der NGK bis Du garantiert besser dran. V-Line 17 ist OK.

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    3. Wenn ich betriebstemperatur erreicht hab fällt die leistung in den unteren Drezahlbereichen ab! Luftmengenmesser tauschen?


    Evtl. mal die Luftzufuhr checken...

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    4. Habe mir eine Öltemperaturanzeige eingebaut, was sind normale Öltemperaturen?


    Alles über 80°C und unter 150°C ist OK. Im Mittel sollten 100 - 120°C anliegen.
    Bei meinem letzten TS hatte ich mit Ölkühler (13 Reiher mit Thermostat) i.M. 100°C Öltemperatur. Ohne Ölkühler waren es 120-130°C bei Volllast.

    Wo ist der Geber für die Öltemperatur bei Deinem 75 TS aktuell angebracht?


    Gruß

    Chris


    Wie überprüfe ich denn den passenden Temperaturbereich???


    Der Kühlmitteltemperatursensor hat einen NTC-Widerstand. D.H. je geringer die Temperatur desto höher ist der Widerstand.
    Bei 30°C sollten das ~950 Ohm, bei 40° ~720 Ohm, bei 50° ~610 Ohm etc. sein.
    Irgendwo hier im forum hatte ich vor Jahren die genauen Werte mal gepostet.

    Zitat


    Für mich stellt sich auch noch die Frage ob man bei meinem Auto überhaupt Fehlercodes auslesen kann? Er hat zumindest mal keinen Stecker dafür, oder habe ich ihn einfach nicht gefunden?? ???
    Gruß


    Ja, kann man.
    Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Serieller Alfatester oder Blinkcode.
    Den seriellen Alfatester hat fast niemand mehr, der Blinkcodetester kann mit wenigen Hilfsmitteln selbst gebaut werden.
    Ist aber auch schon hier im Forum beschrieben... Wenn nicht, kann ich Dir auch eine Anleitung dazu, einschl. der Ausleseprozedur und der Fehlecodes per Mail zukommen lassen.
    Alternativ steht das Angebot von oben.

    Gruß

    Chris

    hallo,

    ...ist zwar schon fast zehn jahre her...aber hänge mich mal hier dran..


    Aber das Thema scheint aber noch aktuell...

    Zitat


    problem ist...getriebölverlust beim spider v6 3,0 24v..


    In fast allen Fällen - ist es meiner Erfahrung nach - ein defekter Simmerring an der Getriebeeingangswelle. Da helfen Öldichtmittel im Regelfall wenig.

    Ob nun Lecwec oder z.B. Liqui Molly ist eigentlich egal. Helfen tun alle bedingt. Wenn aber etwas mechanisches wie ein augelutschter Simmerring das Problem ist, sollte man keine Wunderdinge erwarten.

    Sinniger ist es oft der Undichtigkeit auf den Grund zu gehen.

    Gruß

    Chris