Man kann zweifellos einiges durch 3D-gedruckte Teile ersetzen, teilweise sogar optimieren. Etwas kniffelig wird's bei Teilen, die mechanisch, thermisch oder durch umgebende Flüssigkeiten belastet sind.
PA ist ein häufig verwendeter Werkstoff für Spritzguss, aber den kann man nicht so einfach drucken. Und die Belastbarkeit ist aufgrund des anisotropen Schichtens bei FDM generell geringer als beim homogenen Spritzguss.
Funky sind auch transparente Kunststoffe: habe mir für den 156 mal die kleinen Lichtfenster gedruckt für den Aschenbecher, und es funktioniert. Allerdings sieht man parallele Linien in der oberen Schicht. Mit gutem Willen kann man das als geriffelte Oberfläche annehmen, aber an ein originales Finish kommt man nur mühsam heran. Vielleicht sollte ich nochmal Harz probieren, aber erfahrungsgemäss gilbt das irgendwann.
Bon chance...