Beiträge von rudi

    Vielleicht darf ich mich als Nichtmehr-Alfafahrer mal kurz einklinken.

    Ich suche ja nun seit so drei Jahren Ersatz für den Evoque und den 500X. Als Zweitfahrzeug sollte auch durchaus etwas sportlicheres ins Auge genommen werden.

    Als bisherige Erkenntnis bleibt, die Kisten egal von wem sehen nicht nur irgendwie alle gleich aus, sondern halt auch gleich hässlich. Und da ist vor allem auch der Innenraum gemeint. Die Preise egal ob jetzt Benziner oder Elektrofahrzeuge der europäischen Hersteller befinden sich meiner bescheidenen Meinung nach für das Gebotene bereits jenseits von gut und böse. Als Beispiel sei hier der 600 Abarth genannt. Klar 280 PS und eine für die Jüngeren notwendige Ausstattung und schicke Sabeltsitze. Aber der Innenraum besteht durchwegs aus billig wirkendem Hartplastik. Der genannte Preis von haarscharf unter 50.000.- bringt dann die endgültige Ernüchterung für ein Fahrzeug dieser Größe.

    Zufälligerweise am Sonntag bei Grip auf den MG Cyberster gestoßen.

    MG Cyberster | MG Motor Deutschland

    Man kann jetzt zu den Chinesen stehen wie man will. Aber so ein Fahrzeug sollte man doch gerade von Alfa erwarten. Mit der nunmehrigen Plattformstrategie wird das wohl leider eher nichts.

    Ich harre daher weiterhin der Dinge und hoffe auf eine baldige Besserung des Gebotenen.

    rudi

    Ein ähnliches Schicksal droht meiner Meinung nach Porsche. Die halten den 911 als Verbrenner logischerweise mit alller Kraft am Leben, weil allein das Auto wirklich "Porsche" ist. Ein Cayenne, ein Macan mögen die Cash-Cows sein, sie sind schnelle, sporliche SUV und in Teilen auch "state of the art" ihrer Klasse, aber in meinen Augen ebensowenig porschig, wie ein Taycan, der einfach nur ein teueres. sportlich abgestimmtes E-Auto ist. Ich schätze noch fällt das vielen Porsche-Kunden gar nicht auf (haben wir immer gekauft, jetzt sitzen wir gern etwas höher oder fahren elektrisch, Hauptsache Porsche), aber ich schätze die Zeiten sind bald vorbei.

    Bei BMW ist das in meinen Augen etwas anders, die haben ja von Anfang an gesagt, sie sind technologieoffen. Leider lösen sie das im Moment noch nicht ein. Was sie aber schaffen, ist (nach Chris Bangle) endlich wieder einmal eine Designhandschrift zu verfolgen (Biber-Bonus), die viele Kunden verschreckt.

    Ich war vor so 6 Wochen im Porschezentrum wegen Interesses an einem 718 GT 4.0 Kann nicht mehr bestellt werden und man solle doch bitteschön eines der Lagerfahrzeuge nehmen. Der billigste lag dann bei 122.000.-. Soweit zur Pflege der Verbrenner.

    Der e-Macan ist eine entsetzliche Karre. Volladipöse Erscheinung mit einem Leergewicht von 2500 kg. Der Taycan scheint nicht gerade ein Erfolg zu sein. Einer wurde mit gerade mal 2000km auf dem Kilometerzähler für 70.000.- angeboten. Der Neupreis war mit 120.000.- angegeben.


    gruß rudi


    Dass die Reichweite bei Tempo 300+ lächerlich ist, spielt kaum eine Rolle. Schließlich saufen Verbrenner bei solchen Geschwindigkeiten auch
    ruckzuck den Tank leer. Abgesehen von der Ausnahme Deutschland ist das aber ohnehin nirgendwo sonst auf der Welt ein echtes "Alltagsproblem".

    ciao,
    Bernd

    Hallo Bernd,

    da möchte ich dir dich widersprechen. Die Höchstgeschwindigkeit dürfte tatsächlich was für den Stammtisch sein. Aber alleine die technischen Angaben hinsichtlich Akkugröße und Ladetechnik zeigen, dass der Junior im Prinzip bereits veraltert ist.

    Mit 51 KWh und einem Durchschnittsverbrauch von 19 KWh kommt man eben auf eine Reichweite (im besten Fall) von 250 km. Im Winter oder bei Spaßfahrten ist dann bereits nach 150 km die Ausschau nach der nächsten Ladestation nötig. Und dann maximal 100 KW Ladeleistung bzw. nach Angabe werden von 20% - 80% 30 Minuten benötigt und d.h nunmal durchschnittlich nur eine Ladeleistung von 60 KW. Bei der empfohlenen Speicherung von nicht mehr als 80% verbleiben dann sowieso nur noch 40 KWh übrig. Und für sowas soll man 50.000.- ausgeben.

    Abarth ist mit seinem 600e ja ebenfalls in dieser Größe vertreten.

    Abarth_600e_pricelist_2024 (1).pdf

    Wer hier die Zielgruppe sein soll und warum wollen sich die Marken innerhalb des Konzerns gegenseitig die Kunden wegnehmen?

    Mal zum Vergleich ähnlicher Preis aber mit 4,70m Länge zwei Nummern größer.

    hyundai-ioniq-5-my25-preislistepdf

    Oder wer es etwas auffälliger mag

    hyundai-ioniq-5-n-my24-preislistepdf

    Vollausstattung, großer Akku, 800 Volttechnik, Allrad und 600 PS und das für 75.000.-.


    gruß rudi

    Eben, es geht um Fakten.

    Fakt ist, die Menschen fahren Auto, sie sind dabei auf eine Art Getriebene, d.h. sie können ihren Alltag nur mit dem PKW meistern...

    Da sage ich mal für den städtischen Bereich ganz klar nein. Ich bin ja ein Kind aus den früheren 50ern und durfte daher schon einiges an Versuchen und Änderungen mitmachen. Die autogerechte Stadt noch in 60ern als Wunschvorstellung stellte sich schnell als Irrtum heraus. Eine Städteplanung, die auch ihren Namen verdient, suchte man seither zumeist vergebens. Gebaut wurde, wo eben Platz war oder wo man mit den Grundstücken am meisten verdienen konnte. Arbeitsplätze entstanden weit weg von den Wohnorten und das Erreichen war den Planern egal. Nun ist die Situation so wie sie eben ist. Das heißt für mich, wer unbedingt in der Stadt leben will oder muß, hat halt gewisse Einschränkungen hinzunehmen.


    Es geht doch nicht um Weltuntergangsphantasien, sondern schlicht um die Fakten. Anzahl der PKW in den Städten, wie viele davon unterwegs bzw. stehen am Straßenrand und wie viel Straßenraum steht da überhaupt zur Verfügung. Nicht vergessen natürlich die benötigten Ladestationen, die sich überwiegend aus den bisherigen Parkplätzen ergeben werden. Da bleibt für den innenstädtischen Bereich eben kaum noch Platz für die liebgewonnenen Bequemlichkeiten. Ein Umbau wird natürlich nicht in wenigen Jahren möglich sein, aber Einschränkungen wie z.B. in Tokio, Zulassung eines PKW nur bei Nachweises eines privaten Stellplatzes möglich oder eine Citymaut ähnlich London sollten mal ins Auge gefasst werden.

    Wer hätte gedacht, das ich einmal Volker Wissing bejubele?

    Der deutsche Verkehrsminister will das Green-Fuels in Zukunft mit erlaubt bzw. berücksichtigt werden und das EU Aus für den Verbrenner daher so absolut, wie die EU es derzeit formuliert, nicht mittragen.

    https://www.n-tv.de/23948867

    Ist doch nur parteitaktisches Geplänkel. Schlußendlich wird er einknicken, da ihm leider leider auf Grund des Koalitionsvertrages oder der Vorgaben aus Brüssel oder sonstirgendwas die Hände gebunden sein werden.

    Jede Menge Visionen, aber keine Ärzte hierzu. ;D

    Bevor man sich an den Komplettumbau hinsichtlich der Mobilität heranwagt, sollte man vielleicht mal überlegen, wie diese Mobilität denn in Zukunft aussehen soll. Machen wir weiter wie bisher mit der völligen Individualität, was im Prinzip einem chaotischen System entspricht oder will man tatsächlich eine besser organisierte Mobilität. Meines Erachtens ist vor allem in den Städten durchaus ein Verbot von PKW zu diskutieren. Der tägliche Stau um seinen Arbeitsplatz oder Einkaufsmöglichkeiten zu erreichen, ist doch der Wahnsinn schlechthin. Darüber hinaus sind Straßen für den fließenden Verkehr gedacht und nicht als bequeme Parkplätze für Anwohner oder Besucher. Andere Städte machen es ja bereits vor wie gegengesteuert werden kann. .
    Und nicht vergessen sollte man den ausufernden LKW-Verkehr. Der berühmte Joghurtbecher, der kreuz und quer durch Europa transportiert wird oder Kabelbäume just in time an das Band, das wird so nicht mehr weitergehen können.
    Aber einfach Straßen aufreissen oder x-tausende Ladestationen hinstellen in der Hoffnung, dass das schon funktionieren wird, kann nur im Chaos enden.
    Das Problem wird nur sein, dass dieses eher in autokratisch regierten Staaten angegriffen wird, denn in den westlichen Demokratien mit den unterschiedlichsten Vorstellungen. Negativbeispiel hier ist der derzeitige Versuch für die Südostlink eine geeignete Trasse zu finden. Jede Menge Bürgermeister, Landräte, desperate housewifes hegen bereits die Absicht jeden Vorschlag in Grund und Boden zu klagen.

    Quatsch mit Sosse, bitte Realitätscheck.

    Das kann man schon so wie BerndG sehen.
    Gestern gab es auf ZDFneo ein Porträt über Musk und dessen Erfolge.
    https://www.zdf.de/dokumentation/…n-musk-100.html
    Seine Erfolge erreichte er eben nicht nur durch sein (irres) Genie, sondern durch die Tatsache, seine Gewinne sofort wieder zu investieren, und zwar nicht nur aber auch in völlig neue Gebiete wie z.B. eben Tesla und Space X .
    Wie sieht es da z.B. mit den Produktionsanlagen bei Stellantis und insbesondere Fiat und Alfa aus? Wird hier gerade bei den Verbrennern auf Verschleiß bis 2035 gefahren? Noch wird nämlich der große Gewinn mit den Verbrennern erreicht.
    Das Beispiel Tonale mit der im Vergleich zur Konkurrenz unterirdischen Motorisierung ist ja bekannt.
    Und die Transformation hin zu den immer teurer werdenden Elektrofahrzeugen werden BMW, Porsche usw. mit ihrer vermögenden Kundschaft hinbekommen. Bei Opel, Fiat, Peugeot dürfen da doch Zweifel bestehen, ob hier weiter derartige Erfolge eingefahren werden können. Wer bitte legt für einen Astra oder Tipo 50.000.- hin? Ein Großteil der 17 Milliarden wurde übrigens in Nordamerika erwirtschaftet. Europa wird da zusehends zwar nicht unwichtig, jedoch weiter im Rückwärtsgang hinsichtlich der Zulassungen. Möglich, dass hier auch die hohe Besteuerung wie in D und A eine Rolle spielt. Die Zukunft bleibt daher spannend.

    Ich frage für einen Freund...


    Ganz im Ernst, die deutsche Autoindustrie macht einen Mörderjob beim Beeinflußen der Politik, so gut macht sie den, dass sie so nach und nach an der Deindustrialisierung Deutschlands und Europas arbeitet.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Mer…le23932010.html

    Auch Audi hatte letztes Jahr in Ingolstadt noch im Frühjahr Kurzarbeit genehmigt bekommen.
    Schon eine ziemliche Unverschämtheit die selber geschaffenen Abhängigkeiten von China v.a. und die damit verbundenen Lieferprobleme auf die Beitragszahler abzuwälzen.

    Wir stehen gerade vor der gleichen Entscheidung. Den nun 8 Jahre alten Evoque noch mit dem PSA-Diesel und Euro 5 gegen irgendwas neues austauschen oder für ein paar tausend Euro die Verschleißteile erneuern?
    Der Elektronikkram hält sich gerade noch im vertretbaren Bereich, da diese Assistenzsysteme, Multimediakram, Navi und e-call und dergleichen gar nicht vorhanden sind und somit hier mit nur wenigen Problemen zu rechnen ist.
    Bei JLR sind die Neuwagenpreise allerdings zwischenzeitlich dermaßen abgehoben, dass die Tendenz zum Weiterfahren geht.
    Der 500X bleibt als praktische Einkaufstüte sowieso.
    Ein anvisiertes Spaßfahrzeug a la Giulia Q wird gerade auf Eis gelegt, da nicht nur die Lieferfristen und Preise so nicht mehr zu akzeptieren sind, sondern auch die Unterhaltskosten voraussichtlich deutlich steigen werden und gerade bei Alfa ja immer auch die Ersatzteilversorgung bei älteren Fahrzeugen nicht unbedingt sicher ist. Hier geht es auch nicht um den ein oder anderen Euro mehr, sondern bei mir besteht da eine deutliche Schmerzgrenze, ab der ich streike.
    Übrigens VW hat gerade die Preise für Benziner und Diesel im Schnitt um 4,4% angehoben, so dass der Golf ab 30.000.- beginnt.
    Ein Tipo in Basismotorisierung beginnt ab sagenhaften 28.000.-

    +

    Na das Ende der "freien Mobilität" zu postulieren ist ein wenig zu deftig.

    Na, dann schau mal z.B. nach München. Fahrverbot für Euro 4 Diesel nicht nur in der Innenstadt, sondern auch auf dem Mittleren Ring, und der ist zum Teil eine Bundes(fern)straße. Da sich an den Luftschadstoffen dort aller Voraussicht nach nichts ändern wird, kommt ab Herbst dann das Fahrverbot auch für Euro 5 Diesel. Das ganze ist in der Zukunft sicher ausbaufähig, so dass ältere Fahrzeuge frühzeitig aus dem deutschen Markt rausgenommen werden. Die einzigen, die es freut, ist mal wieder die Automobilindustrie, die auf den vorzeitigen Austausch des gesamten Fahrzeugbestandes setzt.
    Dazu kommt, dass die Energiepreise überwiegend der politischen Willkür unterworfen sind. Ein wirtschaftlicher Betrieb von Verbrenner wird daher aller Voraussicht nach nicht mehr möglich sein.

    Wer weiß, vielleicht brechen zu 2035 für Altmetallbesitzer goldene Zeiten an.

    Für einige wie z.B. 911, Mercedes SL und andere dürfte das hinkommen. Für den großen Rest an Alltagskarren bleibt dann der Afrikaexport.

    Dir ist aber schon klar, dass dann die elektrische Reichweite nochmals deutlich geringer sein wird und der Benzinmotor die Arbeit übernehmen muß. Wohin aber mit dessen Abwärme?
    Beim Evoque P 300 E wird für den Winter mit eingeschalteter Heizung ein Verbrauch von 35 KWh/100 km in den Foren angegeben. Für eine Reichweitenverlängerung wird daher nur der Betrieb der Sitz- und Lenkradheizung empfohlen.

    Also bevor du dich in die Niederungen der Fäkalsprache begibst, solltest du den Beitrag mal lesen. Bei dauerhaft aktivierten Allrad -soweit dieses beim Tonale überhaupt möglich ist- schiebt der Elektromotor nun mal von hinten mit an und benötigt Energie. Ob da jetzt z.B. 20 KW oder 40 KW abgerufen werden, ist doch völlig egal. Der Akku mit gerade mal 17 KWh (?) wird nach einer halben Stunde leer sein. Von einem Anhängerbetrieb oder den derzeitigen winterlichen Verhältnissen mit minus 10° C wollen wir mal gar nicht reden.

    Diese Fakenews sind scheinbar nie totzukriegen.
    .....
    Die Batterie wird nie leer gefahren, die Spitzenleistung ist eigentlich immer abrufbar. Dem Wagen permanent 100% Systemeistung abzurufen wirst du selbst auf der Rennstrecke nie schaffen....ausser die hat 0 Kurven. Aber selbst dann in diesem hypoth. Fall wird das nicht gehen, denn er ist aus einem Grund bei 200 abgeregelt (kannst raten warum).
    .

    Also das verstehe ich nicht. Wenn die Leistung für den Elektromotor benötigt wird, ist das Ergebnis irgendwann ein leerer Akku. Alleine durch die Rekuperation wird nicht genügend Energie bereitgestellt werden können.
    Sollte ich also im Winter 50 km auf schneebedeckter Straße unterwegs sein, wähle ich ein Fahrprogramm mit dauerhaftem Allradantrieb. Du wirst nun einwenden, wie oft kommt das schon vor. Ich entgegne, wenn ich 60.000.- ausgebe, will ich kein Fahrzeug bei dem ich ein Haufen Kompromisse eingehen muß. Dazu kommt wie bereits mal erwähnt, die mickrige Anhängelast von gerade mal 1250 kg. Das reicht noch nicht mal für einen mittleren Wohnanhänger. Und bei Urlaubsfahrten soll ich dann nicht nur tanken, sondern zusätzlich auch noch eine Stunde an der Ladesäule verbringen, da maximal mit 7,2 KW geladen werden kann.

    Mattus
    Dieser Benzinmotor wird in der EU sicher nicht kommen, da der ohne Hybridgedöns die neue EU-Abgasnorm nicht schaffen wird. Siehe auch hier

    https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…7-18666547.html

    Nachdem der Stellantisthread zwischenzeitlich unübersichtlich wurde, mache ich mal wieder hier weiter.
    Die ersten Zahlen für die Januarzulassung sind gerade rausgekommen.
    https://www.kba.de/DE/Presse/Pres…E3304.live21301

    Ob es sich bei den heftigen Rückgängen beim PHEV aber auch BEV nur um eine Bereinigung der Statistik auf Grund der Jahresendralley handelt, werden die nächsten Monate zeigen.
    Bei den aufgerufenen Preisen wie ein Corsa-e ab 30.000. denke ich zumindest bei den Marken wie Opel und Ford, die bisher den etwas besser verdienenden Angestellten als Stammkunden hatten, wird das mit den steigenden Zulassungen der Elektromodelle nicht besonders gut klappen.

    Der 1,5er hat 1600KG Leergewicht, da kommt sicher kein Stelvio drunter. Mein MY22 hat laut Fahrzeugschein 1755KG.


    Mit Allrad, Wandlerautomatik und deutlich größerem Innenraum. Der PHEV wird mit 1910kg angegeben, was in der Praxis dann mindestens 2 Tonnen Leergewicht bedeutet.

    Die Motorisierung verstehe wer will. Der 160 PS Benziner kommt mit 1,5l Hubraum, der PHEV mit 1,3l und 180 PS. Theoretisch könnte der 1,3l auch hinsichtlich einer Gleichteilestrategie doch den 1,5l ersetzen.
    Beim PHEV ist übrigens nicht nur der Kofferraum kleiner, auch die Anhängelast beträgt statt 1500kg gebremst nur noch mickrige 1250 kg.

    Deshalb ist Alfa Romeo bei mir raus als Neuwagenanbieter. Der lange Zeit avisierte Gedanke an eine Quadrifoglio (gedanklich war das Auto fertig konfiguriert) hat sich mit Erscheinen des "one size fits all"-MY22 leider erledigt.
    Wenn - viel Geld für einen - Neuwagen, dann auch optisch maßgeschneidert, damit es gefällt.
    .

    Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen.
    Nach der Probefahrt vor vier Wochen war ich erstmal hin und weg. Nach einer Nacht drüber schlafen kamen dann doch die Bedenken. Abgesehen davon, dass die Giulia mir als Zweitfahrzeug fast eine Nummer zu groß ist, gab dann schlußendlich die komplett schwarze Innenausstattung und zusätzlich dieser Blödsinn mit den geschwärzten hinteren Scheiben die Entscheidung gegen die Q. Ich mag das einfach nicht. Jedes Bestattungsunternehmen versprüht da mehr an Lebensfreude als diese düstere Höhle.
    Andere Hersteller sind aber auch nicht unbedingt besser. Der Supra mit Automatik wird ebenfalls nur in schwarzem Innenraum angeboten. Braune Sitze gibt es warum auch immer nur mit Schaltgetriebe.