Beiträge von AlfaRainer

    Weitere Erfahrungen nach 7000km. Der Verbrauch lag bei weiteren Fahrten von/nach Südfrankreich bei knapp unter 6 Litern auf 100km + ca. 10 kWh. Nicht zu vergessen, dass in der Schweiz und Frankreich Tempolimits gelten, an die ich mich halte. Bei der ersten Fahrt hatte ich wohl ordentlich Rückenwind 😁. Ansonsten sehr zufrieden. Fahrverhalten, Fahrkomfort und Beschleunigung in dieser Fahrzeugklasse sehr gut. Ich fuhr lange Zeit Modelle anderer Hersteller. Was mich etwas stört: Ich habe in Deutschland und in Frankreich eine relativ steile Ausfahrt. Hier kommt es immer wieder vor, dass beim Ausfahren der Benzinmotor eingeschaltet wird, obwohl der Elektromodus gewählt ist. Dieser kurze Betrieb des Verbrenners halte ich nicht für gut. In der Betriebsanleitung wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man ab und zu den Verbrenner richtig warm fahren soll. So wie ich das Fahrzeug nutze passt das auch. Ich habe in Deutschland und Frankreich Solar und lade damit grösstenteils das Fahrzeug. Rechnen tut sich das wohl nicht, da der Mehrpreis des Plugin zu hoch ist, aber das Auto gefällt mir ( innen und außen), es macht Spaß es zu fahren und irgendwie finde ich das mit dem Laden mit Solar auch faszinierend.

    Nachdem ich das Fahrzeug jetzt über 3000km gefahren bin ein kurzer Erfahrungsbericht: Verbrauch bei der Fahrt nach Südfrankreich über Schweiz und logischerweise Frankreich 4,7 Liter/ 100 km + fast eine Akkuladung. Geschwindigkeit - was max. erlaubt war. Reichweite hier in Frankreich bis zu 75 km. Beschleunigung beim Überholen ist faszinierend. Absolut positiv das Fahrwerk. Komfort und Straßenlage. Bremsen top, aber je nach gewähltem Fahrmodus sehr unterschiedliches Ansprechverhalten. Klimaanlage sehr leistungsstark und kann auch vor Fahrtantritt eingeschaltet werden, ohne dass der Benzinmotor läuft. Sitzkühlung absolut top. Was ich nicht so toll finde: Bedienung teilweise für mich unlogisch. Bedienungsanleitung teilweise schlecht übersetzt - vielleicht deshalb auch die für mich unlogische Bedienung. Verarbeitungsqualität insgesamt wirklich gut, aber manche Details wundern mich etwas. Unterboden, Verkleidung Radkästen und Verkleidung B- Säule. Das passt nicht zur ansonsten wirklich guten Qualität. Insgesamt das richtige Auto für mich.

    Hallo Vittozo,

    habe seit kurzem auch einen Tonale Plugin hybrid Bj. 2025. Das automatische Getriebe funktioniert an sich ganz gut, aber manchmal schaltet es doch etwas spät hoch. Manueller Eingriff ist aber kein Problem. Beschleunigung und überholen bis ca. 135 km/h entsprechen der angegebenen Gesamtleistung ( sehr gut). Darüber wird es doch etwas zäh. Für mich passt das, da ich längere Strecken überwiegend in der Schweiz und Frankreich zurücklege. Die Beurteilung des Fahrzeugs sieht übrigens in England, Frankreich und USA teilweise viel besser aus. Die Getriebe der VAG Gruppe , die ich die letzten 12Jahre gefahren bin waren sicherlich nicht besser. Giulia und Stelvio haben meiner Kenntnis nach übrigens keine Wandlerautomatik.

    Grüße Rainer

    Hallo,

    Nach über 12 Jahren Dienstwagen habe ich seit gestern wieder einen Alfa.

    Es ist ein Tonale Veloce in rot mit Glasschiebedach als Plugin Hybrid geworden. Die Probefahrt hat mich überzeugt. Mit einer Gulia fahrtechnisch nicht zu vergleichen, aber meine Bedürfnisse haben sich auch verändert. Der Stelvio war mir zu groß. Ich hoffe, dass ich motormässig beim Tonale die richtige Wahl getroffen habe. Aussen und innen finde ich ihn großartig.
    Im heimischen Fuhrpark befinden sich ein Fiat 500C, ein Abarth 595 Pista und ein Fiat Spider 124 Bj. 1979.

    Grüße Rainer

    Na endlich - hilft vielleicht auch bezüglich Umweltzonen.
    Wobei bei manchen Besitzern von "H" Fahrzeugen durchaus ein strengerer Maßstab angewandt werden könnte. Für den täglichen Gebrauch sind diese Fahrzeuge eigentlich nicht gedacht. Jünger als 30 Jahre sind auch ausgeschlossen.

    Hier die Neuerungen:
    „Volle Fahrt voraus“ - Ab dem 20. Mai 2018 erstmalig eine einheitliche europäische Definition für historische Fahrzeuge

    Mit der baldigen Umsetzung der Richtlinie über die regelmäßige technische Überwachung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern ist die Definition von historischen Fahrzeugen endlich klar.

    Seit 2010 besteht im Europäischen Parlament die Arbeitsgruppe für historische Fahrzeuge (HVG). Unter ihrem Dach finden sich Europaabgeordnete aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten und politischen Parteien zusammen, die gemeinsam mit Experten aus Verbänden und der Europäischen Kommission regelmäßig Fragen rund um das Thema Oldtimer wie z.B. Sicherheit, Zollkodex, Emissionen oder intelligente Verkehrssysteme diskutieren.

    Das Europäische Parlament hat im Jahr 2014 die Richtlinie zur regelmäßigen technischen Überwachung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern 2014/45/EU verabschiedet. Die darin enthaltenden Vorschriften müssen von den Mitgliedstaaten ab dem 20. Mai 2018 angewendet werden. In der Richtlinie findet sich unter anderem auch erstmalig eine einheitliche europäische Definition für historische Fahrzeuge, welche auf die Arbeit der HVG im Europäischen Parlament zurückgeht.

    Die Definition sieht folgendermaßen aus:

    „Fahrzeug von historischem Interesse“ ein Fahrzeug, das von dem Mitgliedstaat, in dem die Zulassung erfolgt ist, oder von einer seiner dazu ermächtigten Stellen als historisch betrachtet wird und alle der folgenden Voraussetzungen erfüllt:
    — es wurde vor mindestens 30 Jahren hergestellt oder erstmals zugelassen,
    — sein gemäß dem einschlägigen Unions- oder einzelstaatlichen Recht festgelegter spezifischer Fahrzeugtyp wird nicht mehr hergestellt,
    — es ist historisch erhalten, im Originalzustand bewahrt und die technischen Merkmale seiner Hauptbauteile wurden nicht wesentlich verändert;

    „Es ist wichtig, dass endlich Klarheit besteht. Historische Fahrzeuge sind nicht mit normalen alten Autos in einen Topf zu werfen. Sie werden weniger häufig gefahren und bilden Teil des europäischen Kulturerbes. Darüber hinaus bilden sie einen wichtigen Wirtschaftsfaktor: Werkstätten, Zulieferer, Oldtimerclubs und -veranstaltungen, Fachzeitungen und vieles mehr sorgen für Umsätze und Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich „Oldtimer“. Dennoch werden sie bisher nur unzureichend in der europäischen Gesetzgebung abgebildet, “ unterstreicht Bernd Lange, niedersächsischer SPD-Europaabgeordneter und Gründer der HVG im Europäischen Parlament.

    Die Bemühungen der HVG finden sich ebenfalls in der Überarbeitung des Zolltarifs 9705 des EU- weit gültigen Gemeinsamen Zolltarifs (GZT) zum Import von historischen Fahrzeugen wieder. Darin heißt es u.a.:

    1. Zu Position 9705 gehören Sammlerkraft- und -luftfahrzeuge von geschichtlichem oder völkerkundlichem Wert, die:

    a) sich in ihrem Originalzustand befinden, d. h. an denen keine wesentlichen Änderungen an Fahrgestell, Karosserie, Lenkung, Bremsen, Getriebe, Aufhängesystem, Motor oder Kotflügel usw. vorgenommen wurden. Instandsetzung und Wiederaufbau ist zulässig, defekte oder verschlissene

    Teile, Zubehör und Einheiten können ersetzt worden sein, sofern sich das Kraft- oder Luftfahrzeug in historisch einwandfreiem Zustand befindet. Modernisierte oder umgebaute Kraft- und Luftfahrzeuge sind ausgeschlossen;

    b) im Fall von Kraftfahrzeugen mindestens 30, im Fall von Luftfahrzeugen mindestens 50 Jahre alt sind;

    c) einem nicht mehr hergestellten Modell oder Typ entsprechen. Die erforderlichen Eigenschaften für die Aufnahme in eine Sammlung, wie verhältnismäßig selten, normalerweise nicht ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend verwendet, Gegenstand eines Spezialhandels außerhalb des üblichen Handels mit ähnlichen Gebrauchsgegenständen und von hohem Wert, werden für Kraft- und Luftfahrzeuge, die die zuvor genannten drei Kriterien erfüllen, als gegeben angesehen.

    Darüber hinaus wird die von der HVG erarbeitete Definition von historischen Fahrzeugen auch in einer von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebenen Studie zum Zugang von Fahrzeugen zu Städten berücksichtigt. In den Empfehlungen der Studie (nur im englischen Text verfügbar) heißt es hinsichtlich des Themas historische Fahrzeuge und Umweltzonen u.a. wie folgt:

    Historic vehicles could be exempted from low emission zones because of their minimal use in the regulated areas combined with their contribution to the preservation of motoring heritage. LEZs would thus disproportionately penalise particularly urban-based owners and businesses servicing historic vehicles since practically no retrofitting possibilities exist. A definition of historic vehicles is included in the Directive 2014/45/EU on periodic roadworthiness tests for motor vehicles and their trailers.

    Im Rahmen einer Bezugnahme auf die Umweltzonen und die damit verbundenen Regelungen in Deutschland, geht die Studie noch einmal auf die erarbeitete Definition von historischen Fahrzeugen ein. So heißt es dort u.a.: Historic vehicles (they are classified with either an “H” licence plate or a red “07” historic vehicle license) are allowed unrestricted access to any LEZ established by any local authority. The historic vehicles classification is very similar to the one enshrined in Directive 2014/45/EU on periodic roadworthiness tests, which can be considered a good reference towards an aligned definition of historic vehicles in Europe.

    Grüße Rainer, der nächstes WE mit seinem alten 124 Spider nach Südfrankreich fährt und dabei die Karte benutzt, die ich schon vor 32 Jahren für die gleiche Strecke mit der Vespa 200PX benutzt habe. Der Kreis schließt sich irgendwie.

    Fahrzeuge die älter als Bj. 1996 sind bekommen in Frankreich leider keine Plakette mehr.:,(
    Allerdings ist ihm Moment in allen Zonen keine Einschränkung zu verzeichnen und das ist auf der App super zu sehen.


    Wobei es wohl teilweise für Oldtimer Ausnahmen gibt. Aber nur für diese nicht für Youngtimer. Muss man erfragen. Für Grenoble gab es keine. Und ja - es betrifft durchaus Autobahnen , die entlang den betroffenen Städten verlaufen. Bisher gab es die Fahrverbote hauptsächlich im Winter / Frühjahr. Der Link von FGE ist noch besser, als der mir bisher bekannte.
    Gruß Rainer

    Tipp für Frankreichreisende: Einfach auf Deutsch zu beantragen über https://www.certificat-air.gouv.fr/de/demande . Kostet unter 5€.

    Zusätzlich noch die kostenfreie App Green Zones, die die betroffenen Gebiete (es ist nicht ganz Frankreich betroffen!) und Fahrbeschränkungen anzeigt, laden. Diese App ist auch sehr nützlich, wenn man keine Plakette (Klasse 0) hat. So kann man rechtzeitig nach Ausweichstrecken suchen.

    Fahrzeuge wie Oldtimer erhalten keine Plakette und es gibt z.B. in Grenoble auch keine Ausnahmen. Sollte es Einschränkungen geben müssen wir draußen bleiben


    Wegen der vielen Probleme verliert ein Alfa (derzeit) einfach derart viel Wert, dass man gar keine konkurrenzfähige Leasingrate machen kann.


    Eigene Erfahrung, oder nur von den Modelllautos in 1:18?
    Daß dem aus anderen Gründen so ist, stelle ich gar nicht in Frage. Aber wegen vieler Probleme ist dem sicher nicht so. Übrigens eigene Erfahrung nach über 30 Jahren mit italienischen Fabrikaten und jetzt zusätzlich über sechsjährige Erfahrungen mit zwei deutschen Fabrikaten (alles keine Modellautos).
    Gruß
    Rainer

    Auf dem einschlägigsten Portal der CH steht noch mein ex 340 Touring mit M-Paket, 19" und Panorama-Dach. Für 49'900. !mgrins!

    PS: das ist keine Verkaufsanzeige. Der Wagen gehört nem Händler... aber ich trauer der Kiste noch heute nach...


    Meine schon vor Ewigkeiten gestellte Frage, ob du bei/für BMW arbeitest hast du leider nie beantwortet. Wieso eigentlich nicht?
    Gruß
    Rainer

    Na ja, aber gerade bei der doch sehr besonderen Marke Lancia (das meine ich NICHT ironisch) dann aber darauf zu setzen, das krude umgelabelte Chrysler den Kunden gefälliger erscheinen.... nun ja ich weiß ja nicht.
    Der letzte Delta, war zwar kein Delta, aber er war eine richtig gute Entwicklung, da hätte man doch aufsatteln müssen... oder haben die gedacht, dass der Delta zum Million-Dollar-Baby wird?

    Ich schrieb deshalb auch "Lag eswirklich nur an FCA?" Die Modelle wurden schon viel früher nicht genügend oft gekauft. Von daher sollten sich jetzt nicht diejenigen beschweren, die nie einen gekauft hatten.
    Gruß
    Rainer

    Was ist denn das für eine Ansage? !gruebel! Ich kauf doch nicht ein Auto, welches ich nicht will. Ich brauche weder eine Limo noch einen SuFFF. Das hat mir alles viel zuviel Blech zu viele Sitzplätze und zu viele Türen. Ich weiß ja nicht, wie das andere sehen. Aber ein Auto kaufen, nur damit "irgendein" Alfa Romeo gekauft wird, ist nicht mein Ding. Da verbrenne ich mein Geld lieber für anderes - notfalls für eine andere Marke, welche meine gewünschte Fahrzeugklasse anbietet.


    Viele Grüße

    André d.2.


    War wohl nicht klar genug ausgedrückt. Ich kann mich an viele Beiträge erinnern, bei denen Hinterradantrieb, nicht so schwer etc bei den damals aktuellen Modellen als fehlende Kriterien bemängelt wurden. Jetzt gibt es Modelle, die das umgesetzt haben und trotzdem wartet man auf ein neues Modell. Wer natürlich auf einen SW oder Spider gewartet hat, der kann momentan nicht zufriedengestellt werden. Das waren damals aber bei Weitem nicht Alle...
    Gruß
    Rainer

    Ja, das stimmt auch wieder... das wird nur noch übertroffen von Mai +125% und schon bricht Jubel aus...


    Absolut richtig und dann auch noch überwiegend von denen, die noch nie etwa für diese Statistik getan haben, sondern sich nur nach Sonderrabatten etc. erkundigen. Jetzt sind zwei neue -gewiss nicht schlechte- Modelle von Alfa auf dem Markt. Kauft doch die, bevor nach einem weiteren Modell gefragt wird.
    Gru0
    Rainer
    P.S. Mir gefällt die Giulia richtig gut.

    Das musste ja so kommen... so wie es FCA anstellte...


    Lag es wirklich [COLOR='black']nur[/COLOR] an FCA? Oder nicht auch an den "Nicht-Käufern". Selbst zu den Zeiten einer einigermaßen guten Modellpalette wurden in Deutschland einfach zu wenige hier verkauft. An mir lag es nicht. Wir hatten immerhin fünf Neue bestellt und gefahren. Hätten das mehrere gemacht, wäre es nicht soweit gekommen.
    Gruß Rainer

    Der JD Power Report ist doch keine reine Pannenstatistik wie beim Adac, sondern eher eine Kundenzufriedenheitsumfrage. Geht zB um nicht funktionierende Ausstattungen, die bei neuen Fahrzeugen Nachbesserungen noetig machen etc.

    Ist mir bekannt. War vielleicht in meinem Kommentar nicht eindeutig ersichtlich. Aber genau um diese Kundenzufriedenheit ging es mir. Ich fahre zwischenzeitlich das zweite Fahrzeug des deutschen Herstellers und bin eben damit überhaupt nicht zufrieden. Mehrere ausserplanmäßige Werkstattbesuche waren notwendig und die Probleme konnten trotzdem teilweise nicht gelöst werden. Ich möchte auch nicht behaupten, dass Alfa bzw. Fiat hier optimal ist, aber wir haben bei diesen Fahrzeugen (3 Stück) einfach weniger Probleme.
    Mir ist es teilweise unbegreiflich, wieso "mein" Modell Vergleichsteste gewinnen kann. Die Fahrwerksabstimmung und Bremsen sind z. B. abartig schlecht.
    Gruß Rainer