Beiträge von Peter_K

    Hallo Slow Daddy,

    wenn ich Dir auch in sehr vielem recht gebe, so doch nicht zu 100% was den Zündzeitpunkt angeht. Natürlich hast Du recht und das Erreichen der maximalen Frühzündung ist sehr wichtig, insbesondere was die maximal erreichte Leistung angeht. Aber der Zündzeitpunkt im Leerlauf ist doch nicht egal! Er, bzw. die Markierung für die feste Frühzündung im Leerlauf, ist doch ein wichtiger Indikator dafür, dass die Zündzeitpunktverstellung des Zündverteilers funktioniert. Wenn da irgendetwas hakt, klemmt oder sonst wie schwergängig ist, und der Verstellbereich deshalb nur noch z.B. 15° umfasst, kann man dass doch nicht ignorieren. Man kann den Verteiler dann zwar so einstellen, dass die maximale Frühzündung erreicht wird, aber dann hast Du z.B. im Leerlauf 15° oder 20° Frühzündung. Der Anlasser tut sich mit so etwas echt schwer!
    Und wenn sich die Schwergängigkeit im Verteiler dann irgendwann von alleine wieder lösen würde, hättest Du dann z.B. plötzlich 50° maximale Frühzündung. Wenn das unbemerkt bleibt, hat man dann schnell ein Loch im Kolben.

    Ich achte deswegen auf beides: Dass der Zündzeitpunkt im Leerlauf in etwas dort ist wo er sein soll, und dass bei steigender Drehzahl die Frühzündung ohne plötzliche Sprünge die M-Markierung erreicht. Sollte das nicht der Fall sein, muss der Fehler an der mechanischen Zündzeitpunktverstellung im Verteiler gesucht und beseitigt werden.

    Viele Grüße,
    Peter (der auch seit 1979 an seinen Alfas rumschraubt)

    Fast dasselbe wie so eine Ballpumpe, leistet ein kleiner Trichter, den man in das Ende eines Benzinschlauchs stecken kann. Nach längerer Standzeit löst man dann einfach den Benzinschlauch, der vom Benzinfilter/Druckregler an den vorderen Vergaser geht, vom Benzinfilter. In das nun offene Ende steckt man einen Trichter. Über diesen Trichter kann man nun die Schwimmerkammern der Vergaser aus einem Reservekanister mit Benzin füllen. Wenn diese voll sind, merkt man das daran, dass sich der Trichter nicht mehr leert. Das überflüssige Benzin, das dann noch im Trichter steht, kann man wieder zurück in den Benzinkanister gießen. Dann den Trichter wieder entfernen und den Benzinschlauch wieder am Benzinfilter anbringen, und der Motor solte ohne Orgeln sofort anspringen.

    Übrigens, es ist keine gute Idee, bei diesen Tätigkeiten zu rauchen!!!

    Viele Grüße,
    Peter

    Also ich würde das auf den modernen Sprit zurückführen, aus dem die leicht-flüchtigen Bestandteile heute viel schneller weg-verdunsten, als es bei dem früher üblichen Benzin der Fall war. Was in den Vergasern zurückbleibt, ist dann nicht mehr so einfach entzündbar.

    Was helfen würde, wäre der Einbau einer elektrischen Benzinpumpe. Damit kann man dann vor dem eigentlichen Anlassen schon mal frischen Sprit in die Vergaser fördern lassen. Die elektrische Benzinpumpe übernimmt quasi das, was Du aktuell mit einer Spritze machst.

    Viele Grüße,
    Peter

    Hallo Stefan,

    ich habe alte verrostete Türen von einer Alfetta GTV 2000 von 1977 oder 1978 rum liegen. Der Fensterhebermechanismus darin hat, meiner Erinnerung nach, bis zuletzt funktioniert. Ob der Mechanismus mit dem in Deiner GTV6-Tür identisch ist, weiß ich allerdings nicht.
    Falls ja, kannst Du ihn dir gerne ausbauen.

    Viele Grüße,
    Peter

    Da gebe ich Dir völlig recht. Deshalb ist es auch immer sehr sinnvoll, beim Stellen einer Frage auch den Hintergrund der Frage zu erläutern. Das würde die Wahrscheinlichkeit, dass die Frage falsch verstanden wird, drastisch reduzieren.

    Viele Grüße,
    Peter

    Strados, da hast Du natürlich recht. Aber ganz im Ernst, ich kann mich nicht an einen Fall erinnern, bei dem die serienmäßigen Rückfahrlichter eines meiner Alfas im Dunkeln nicht ausgereicht hätten. Und ich bin schon sehr oft nachts mit meinen Alfas rückwärts gefahren!

    Ganz anders sieht das z.B. bei meinem VW Käfer aus, der keine Rückfahrlichter hat. Da vermisst man die Rückfahrlichter schon sehr deutlich. Da ich aber wegen der grenzwertigen Lichtausbeute der serienmäßigen 6 V - Lichtanlage damit sowieso kaum nachts fahre, habe ich mir bisher die Nachrüstung eines Rückfahrscheinwerfers gespart.

    Viele Grüße,
    Peter

    Als "erste Hilfe Pannenwerkzeug" sollte man auch immer ein Feuerzeug dabei haben. Es kommt ja immer wieder mal vor, dass die Hubrauminnenbeleuchtung ausfällt weil der Fahrtwind mal wieder die Zündkerzen ausgeblasen hat. Mit dem "Hammer mit einstellbarer Wucht" kommt man dann nicht mehr weiter 😉

    Nicht ganz ernstgemeinte Grüße,
    Peter

    Also ich finde ja schon die Helligkeit der Bremsleuchten eines modernen Autos als viel zu stark. Wenn man da nachts an der Ampel hinter jemanden steht, der dauernd auf der Bremse steht, wird man übelst geblendet, so dass man anschließend nur noch Sternchen sieht. Ein Sicherheitsgewinn ist das sicherlich nicht. Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, wie mich ein ultraheller Rückfahrscheinwerfer eines Autos blenden würde, das vor mir rückwärts einparken möchte, dann gute Nacht.
    Mit anderen Worten, ich die serienmäßigen Glühbirnen der Rückfahrscheinwerfer für absolut ausreichend.

    Noch einmal: Diese Markierungen könnt Ihr alle vergessen. Man kann sich daran halten, man kann es aber auch sein lassen.

    Wichtig ist doch nur, dass die Nockenwellen bezüglich der Kurbelwelle richtig stehen, und dass im richtigen Moment bezüglich der Kurbelwelle und der Nockenwellen ein Zündfunken ausgelöst wird, und dass dieser Zündfunken an den richtigen Zylinder weitergeleitet wird. Das kann man auch erreichen, wenn keine der Markierungen stimmt!

    Also:

    1. Motor auf OT des ersten Zylinders stellen. Diesen dabei am besten mit einer Messuhr im Kerzenloch des ersten Zylinders bestimmen.
    2. Wenn der Motor auf OT des ersten Zylinders steht, den Zeiger an der Wasserpumpe so justieren, dass er auf die OT Markierung "P" auf der Riemenscheibe zeigt.
    3. Dann Nockenwellen so einbauen, dass die beiden Nocken für den ersten Zylinder voneinander weg nach außen zeigen und dass die Markierungen der Nockenwellen mit den Markierungen an den beiden vorderen Lagerdeckeln fluchten.
    4. Dann den Verteiler so einbauen, dass er vom Mitnehmer mitgedreht wird.
    5. Dann den Motor ein stück weiter drehen, so dass der Zeiger an der Wasserpumpe auf die Markierung "F" für die feste Frühzündung zeigt. Die Nocken für den ersten Zylinder zeigen immer noch nach außen!
    6. Dann den eingebauten Verteiler so verdrehen, dass die Unterbrecherkontakte gerade eben beginnen zu öffnen. Also so, dass bei der Zündzeitpunktmarkierung "F" ein Zündfunke ausgelöst wird.
    7. Dass den Verteilerfinger aufstecken und sich merken, wohin er zeigt.
    8. Dann die Verteilerkappe aufsetzen und das Zündkabel für den ersten Zylinder dort an der Verteilerkappe anstecken, wo der Verteilerfinger hinzeigt.
    9. Dann im Uhrzeigersinn die Zündkabel für die Zylinder 3-4-2 auch noch an der Verteilerkappe anschließen (die Zündfolge ist 1-3-4-2).
    10. Motor- und zündungsseitig sind nun alle Voraussetzungen erfüllt, dass der Motor anspringen kann. Er muss nur noch mit zündfähigem Gemisch versorgt werden.

    Wenn man das so gemacht hat, ist es schnurzpiepegal wie die Ölpumpe eingebaut ist und auf welche Markierung der Verteilerfinger in einer bestimmten Position der Kurbelwelle zeigt!

    Viele Grüße,
    Peter

    Wie die Ölpumpe eingebaut ist und wie der Verteiler eingebaut ist und auf welche Markierung der Verteilerfinger wann zeigt ist eigentlich egal, solange gewährleistet ist,

    • dass der Verteilerfinger sich mit dreht, wenn der Motor gedreht wird, und
    • dass der Zündfunke für den 1. Zylinder kurz vor dem OT des 1. Zylinders kommt, bei dem die beiden Nocken (der Nockenwelle) für den 1. Zylinder nach außen, voneinander weg zeigen, und
    • dass das Zündkabel für den 1. Zylinder an dem Anschluss der Verteilerkappe angesteckt ist, auf den der Verteilerfinger zeigt wenn der Zündfunke für den 1. Zylinder ausgelöst wird, und
    • die anderen Zündkabel entsprechend der Zündfolge des Motors an den weiteren Anschlüssen der Verteilerkappe angeschlossen sind. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Verteiler im Uhrzeigersinn dreht, wenn man von oben draufschaut.

    Das alles sollte aber passen, denn sonst würde der Motor ja nicht mit Bremsenreiniger laufen. Das bedeutet doch, mit der Zündung ist alles in Ordnung, mit der Kompression ist alles in Ordnung, mit den Ventilen und ihren Steuerzeiten ist alles in Ordnung.

    Wie hier schon geschrieben bleibt als Ursache also nur noch, dass die Vergaser kein zündfähiges Gemisch liefern. Warum sie das nicht tun, muss eben ermittelt werden. An was anderem kann es ja nicht mehr liegen, sonst würde der Motor mit Bremsenreiniger ja auch nicht laufen.

    Viele Grüße,
    Peter

    Evtl. hatten die !05er Modelle, die nicht mit 2 Doppelvergasern ausgerüstet waren, sondern mit einem einzelnen Registervergaser, eine Unterdruckverstellung der Zündung. Aber die hatten dann auch einen anderen Ansaugkrümmer. Der Anschluss am Ansaugkrümmer für 2 Doppelvergaser wurde also in den !960er und 1970er Jahren sicher nicht für die Unterdruckverstellung der Zündung verwendet.

    Viele Grüße,
    Peter

    Ich denke, die Benzinpumpe wird schon genug Druck aufbauen, sonst wären die Vergaser ja nicht übergelaufen als der Benzinfilter/Benzindruckregler noch nicht an der vorgesehenen Stelle saß.
    Ich vermute außerdem, Du hast die Eingangsseite und die Ausgangsseite des Druckreglers nicht vertauscht?

    Die Leerlaufgemisch-Regulierschrauben der Vergaser würde ich für den Anfang nicht nur um 2 Umdrehungen, sondern um 3 Umdrehungen herausschrauben. Außerdem würde ich den Luftsammler und den Luftfilter korrekt montieren, damit der Ansaugwiderstand des Luftfilters nicht fehlt, wodurch das Gemisch abmagert.

    Viele Grüße,
    Peter

    Mir persönlich kommen 30 mm etwas wenig vor. Aber messe doch einmal die Einpresstiefe der Felgen Deines Kumpels. Dann weißt Du genau, welche ET sich angenehm fährt. Wahrscheinlich musst Du da nicht einmal messen, denn die Einpresstiefe (= ET) sollte auf den Felgen draufstehen. In der ABE der Felgen müsste sie auch stehen.

    Viele Grüße,
    Peter

    Eigentlich sogar für 155er konstruiert.
    Es geht aber nicht hauptsächlich um die Felgenbreite, sondern um die Einpresstiefe der Felgen. Diese bestimmt, wie weit die Reifen nach außen stehen, und damit, wie weit der Reifenmittelpunkt beim Lenken von der Drehachse entfern ist. Je geringer die Einpresstiefe ist, desto weiter stehen die Reifen heraus und desto unschöner ist das Auto zu fahren. 6-Zoll Felgen mit geringer Einpresstiefe würden Dir deshalb wahrscheinlich weniger bringen als 7-Zoll Felgen mit großer Einpresstiefe.
    Der Ansatz, mit den Rädern Deines Kumpels eine Probefahrt mit Deinem Bertone zu machen, ist gut. Unterschiede im Lenkverhalten, die Du dann vielleicht noch evtl. merken könntest, liegen dann an der Einstellung der Vorderachsgeometrie.
    Ich gebe aber Oliviero völlig recht! 185/70*14, auch auf den serienmäßigen Stahlfelgen von 5,5-Zoll, fahren sich hervorragend.

    Viele Grüße,
    Peter

    Hallo Hardy,

    der Filter/Druckregler muss unbedingt zwischen die Benzinpumpe und die Vergaser geschaltet werden!
    Auf der Oberseite des Filters sitzt eine Schlitzschraube. Mit dieser kann man den Benzindruck einstellen, der an den Vergasern ankommt. Wenn Du parallel zu den Vergasern ein Druckmessgerät anschließt, kannst Du bei laufendem(!) Motor den Benzindruck auf den Sollwert einstellen, falls er nicht passen sollte.

    Viele Grüße,
    Peter

    Ich meine mich zu erinnern, dass der Benzindruck zwischen dem Benzinfilter (= Benzindruckregler) und den Vergasern zwischen 0,33 bar und 0,35 bar liegen sollte. Ist aber ohne Gewähr, nur so aus der Erinnerung raus.

    Viele Grüße,
    Peter

    Hallo,

    ich habe in den 1980er Jahren diese Stilauto-Felgen auf meinem 1750 GTV gefahren, und zwar mit den ganz normalen Werks-Radmuttern, mit denen vorher die originalen Stahlfelgen befestigt waren. Mit dieser Kombination gab es damals keinerlei Probleme.

    In meinem jugendlichen Leichtsinn war es mir damals völlig egal, dass diese Felgen nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden können und das damit die Betriebserlaubnis des Autos erloschen ist. Heute würde ich das nicht mehr machen.
    Und das ist nicht das einzige Problem. Wie ich aus mehreren Quellen weiß, neigen diese Felgen zu Brüchen und Rissen. Das Fahren damit ist also alles andere als ungefährlich. Deshalb fahre ich heute auch nicht mehr damit, sondern benutze sie nur noch als "Rumsteh-Felgen" auf Alfas, die gerade nicht angemeldet sind. So kann man immerhin den schönen Anblick genießen.

    Ich warne Dich also ausdrücklich davor, diese Felgen zum Fahren zu verwenden!!!
    Außerdem macht sich die geringere Einpresstiefe dieser Felgen deutlich beim Lenken bemerkbar. Das Auto wird mit ihnen deutlich unruhiger und läuft jeder Bodenrille nach. Da fahren sich die originalen Stahlfelgen (mit den gleichen Reifen) deutlich entspannter.

    Viele Grüße,
    Peter

    Hallo Pinin,

    die Ladekontrollleuchte ist auch für die Vormagnetisierung der Lichtmaschine zuständig. Ihr ohmscher Widerstand ist dafür relevant, weil er einen gewissen Stromfluss zur Folge hat. Eine LED mit ihrem Vorwiderstand hat einen wesentlich höheren ohmschen Widerstand. Außerdem lässt eine LED nur Stromfluss in eine Richtung zu, in der anderen Richtung sperrt sie den Stromfluss. Beides zusammen wird wohl dazu führen, dass die Sache mit der Vormagnetisierung der Lichtmaschine nicht mehr funktioniert mit einer LED.

    Viele Grüße,
    Peter