basis des problems ist die aussage, dass laut Sergio Marchionne ein autounternehmen 5,5mio stück pro jahr verkaufen muß um überleben zu können.
Gibt es eine plausible Erklärung für diese Aussage?
Ich kann ja auch überleben, ohne 5,5 Millionen Server zu verkaufen. !baby!
Vorschlag:
Fiat verteibt seine Autos online. Man konfiguriert, finanziert und bestellt einfach online. Wer eine Probefahrt möchte, kann sich genau sein Wunschfahrzeug vor die Haustür bestellen. Muss natürlich alles entsprechend organisiert sein, dürfte aber kein Problem darstellen.
Vertragshändler oder protzige Showrooms gibt es nicht mehr, man zeigt sich nur noch auf Messen oder Events, und zwar so, dass diese Präsenz regional optimal abgedeckt ist.
Den Service übernehmen Vertragswerkstätten, die auch andere Marken betreuuen (können).
Natürlich gehört dazu auch eine entsprechende zukunftsgerichtete Modellpalette (und nicht der Traum, hochmotorisierte Wagen in Zukunft noch in großer Zahl absetzen zu können oder jetzt im Billig-Segment den Kunden jeden Schamas andrehen zu können).
Radikaler Ansatz - aber: In der Autobranche rede jeder von Krise, aber wirklich neue Ansätze zur Bewältigung hat niemand, immer nur altbekannte Rezepte wie z.B. Fusionen. Bringt dem Kunden effektiv nichts, und der soll die Karren letztendlich ja kaufen.
Jetzt mögen manche sagen ich hab sie nicht mehr alle am Christbaum - aber es gibt weitaus dümmere Ansätze, mit denen sich "Berater" eine goldene Nase verdienen - ich geb den Tipp hier gratis.