Beiträge von Giovanardi66

    Alfa ist und bleibt eine Firma voller Clowns. Allen voran der Chef, der vor Monaten schon gross raus trötet, es gäbe eine grosse Überraschung. Wenn es diese hier war, dann ist das wohl die grösste Anti-Klimax in der Firmengeschichte. 8(8(8(

    Gäbe es dieses Fahrzeug wirklich in dieser Form zu kaufen, für sagen wir mal €100k (also 10k Aufpreis zur Giulia QV), hätte ich heute früh schon beim Alfa Händler gestanden...

    Bei dem Ton und den Sympathien für gewisse politische Tendenzen hier drin kann man echt nur noch froh sein, dass man seit 10 Jahren keinen Alfa mehr fährt und die Marke dann hoffentlich auch bald begraben wird !rolleyes2

    Ich bin hier jedenfalls raus... Tschüss!

    Wenn man sich dann so anschaut, was andere Marken machen und können....

    Da gehen High-Performance Modelle in fast allen Klassen, da gibts Cabrios, da baut man extrem coole Gran-Tourismo Coupes und sogar ultra heiße Kombis. Alles bei BMW und Porsche im Angebot. Ach ja und auch bei Jaguar....

    ...also keineswegs ist ein Hersteller heute dazu verdammt Einheitskutschen zu bauen. Da wäre für Alfa Romeo so viel mehr möglich....

    Sag ich doch schon die ganze Zeit. Irgendwo auf Seite 2.
    Diesen ganzen Humbug von wegen "alles nur noch Einheitskutschen" kann ich echt nicht mehr hören.
    Man schaue sich nur mal an, was Toyota mit dem GR Yaris hingestellt hat. Da muss doch eigentlich jeder Integrale 16V-Besitzer vor Neid erblassen !mgrins!
    Zur Erinnerung: Das ist derselbe Hersteller, der auch so langweiliges Zeug wie den normalen Yaris oder Corolla baut.


    dazu kommt noch, daß auto-enthusiasten, auto-romantiker und auto-individualisten langsam aussterben. genau jene gruppe, die diese, unsere marke geliebt und auch gekauft haben.

    Das stimmt doch nicht. Ja, es werden weniger, aber es gäbe noch genügend. Nur hat Alfa leider, mit Ausnahme der Giulia QV, kein einziges Fahrzeug mehr in der Modellpalette, welche diese Bedürfnisse befriedigt.

    Wer kauft denn die ganzen M3/M4 (ersterer auch bald als Touring)? Oder die RS-Modelle von Audi und die AMG-Mercedes? Das sind ja wohl nicht Leute, denen Autos egal sind. Interessanterweise hatte Alfa genau in diesem Segment mit der Giulia QV mitunter die allerhöchsten Marktanteile. Das sagt eigentlich schon alles...

    PS: Ich gehöre genau auch zu jener Gruppe. Hätte Alfa z.B. noch einen 5-türigen Hatchback mit RWD (oder allenfalls AWD) und ein bisschen Leistung im Angebot gehabt, wäre ich wieder Kunde geworden.
    Und Sportwagen haben sie ja auch keine mehr im Programm. Die Giulia QV käme dem am nächsten, aber eine Limousine kam für mich nicht in Frage.
    Und so geht es bestimmt vielen...

    ...eben!

    Und genau deswegen hätte ein Engagement im Tourenwagensport mit der Giulia Q seinerzeit extrem viel Sinn gemacht, wohingegen die F1-Aufkleber von vornherein sinnlose Geldverschwendung waren.
    .

    Naja, wenn man Herrn Imparato zuhört, soll das Engagement von Alfa in der F1 im Verhältnis zum Werbe-Effekt sehr, sehr billig gewesen sein. Das kann ich mir ehrlich gesagt auch sehr gut vorstellen.

    Wenn man bedenkt, dass von den €140 Mio. Gesamtkosten/Jahr vermutlich ein Grossteil von Sauber und anderen Sponsoren und nur ein Bruchteil von Alfa Romeo aufgebracht wird, ist der ROI riesig. Schliesslich wird die Marke so global vermarktet.

    Aus meiner Erfahrung würde ich mal schätzen, dass z.B. das gesamte Marketing-Budget von Marken wie BMW, Mercedes und Audi nur für den Deutschen Markt die Kosten eines globalen F1-Engagements bereits deutlich übersteigt.
    Ein IAA-Auftritt von BMW wird wohl ungefähr gleich teuer sein, wie das was Alfa Romeo global und das ganze Jahr mit dem Formel 1-Team veranstaltet.

    Wie du aber richtigerweise sagst, macht das Engagement dann halt nur Sinn, wenn entsprechende Modelle im Showroom stehen. Tonale und Stelvio schlagen da halt einfach keine Brücke zur F1.
    Es erinnert ein wenig an Citroen in der WRC mit dem C4. Man wurde zwar Rallye-Weltmeister, aber alles was man bei Citroen kaufen konnte, war ein lauwarmer, frontgetriebener Hatch und sonst ein Haufen von Familien-Kutschen für Leute mit zu vielen Kindern !mgrins!

    Sind wir hier im Mazda- oder Alfa-Forum? :o

    Aus meiner Sicht diskutiert man besser über eine Fremdmarke als über irgendein SUV auf Jeep-Basis !hehe!

    Um trotzdem darauf zurück zu kommen: Das beliebige SUV auf Jeep-Basis habe ich hier in der CH nun schon ein paar Mal in freier Wildbahn gesehen. Sieht von hinten ganz ok aus, mehr aber auch nicht.
    Wäre das ganze tiefergelegt und auf eine Giulietta geschrumpft, könnte ich mich evt. sogar damit anfreunden.

    Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass wir in der Familie gleichzeitig einen 156 2.4 JTD (BJ 2003, über 50tkm gefahren) und einen BMW 320d E46 (100tkm) hatten. Beide Autos waren absolut problemlos. Nicht ein einziger ausserplanmässiger Werkstattaufenthalt.
    Der 156er fühlte sich minim schneller an als der BMW und war auch etwas sparsamer. Der 5-Zylindermotor war ein Gedicht.

    Danach kamen zwei 159er (2.4 JTD und 1750 TBI), welche m.E. beim Thema Zuverlässigkeit nicht mehr auf dem Level des 156ers waren. Der 2.4er soff wie ein Loch, hatte immer mal wieder Probleme mit dem AGR und einen beinahe Motorschaden wegen defekter WaPu. Der 1750er übrigens auch. Dazu kamen bei Diesel auch Start-Schwierigkeiten bei sehr kalten Temperaturen.

    Das alles hat natürlich 0 statistische Relevanz, dennoch bleibt mir der 156er eher als tolles Auto in Erinnerung als der 159.

    Das schätze ich anders ein. Gerade in den Billiglohn-Bereichen können wir ja heute schon von Arbeiterlosigkeit sprechen: Warum zahlt Amazon einen Mindestlohn von 18$, also dreimal höher, als es der Staat vorgibt? Wir sehen doch jetzt schon an den Flughäfen und in der Gastronomie, dass Arbeitskräfte im unteren und mittleren Lohnsegment an allen Ecken und Enden fehlen.


    Das ist lediglich aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage und der wachsenden Wirtschaft der Fall. Sie werden auch die ersten sein, welche bei der jetzt anstehenden Rezession entlassen werden. Und die Löhne kommen in jeder Rezession wieder unter Druck...


    Und je höher in dem Bereich die Löhne steigen, um als Unternehmen überhaupt noch handlungsfähig zu bleiben, umso größer wird der Anreiz, möglichst viel durch Maschinen zu ersetzen.


    Das wiederum ist völlig richtig, klar...


    Ich glaube, dass die 4-Tage-Woche schon heute ein wichtiges Instrument im Recruiting sein kann. Warum sollte es in 10 Jahren nicht heißen, „bei uns arbeitest du 4 x 5 h, denn die fehlenden 3 h pro Tag haben wir durch RPA längst überkompensiert"?


    Wie erwähnt, da spricht derjenige, der global gesehen zu den oberen 1% gehört.
    Denkst du, die Näherin in Bangladesch, welche unsere T-Shirts zusammennäht, oder der chinesische Arbeiter, welcher unsere iPhones montiert, kriegt auch eine gutbezahlte 4-Tage-Woche? :D Wohl eher nicht...


    Das wiederum glaube ich zu 100% nicht. In absehbarer Zeit wird es vermutlich „nur" Level 4 als volle Automation geben, aber irgendwann auch Level 5, wenn jeder Zentimeter der Weltkarte fortlaufend aktualisiert werden kann.
    Alles, was technisch machbar ist und einen deutlichen Komfortgewinn oder Erleichterung bringt, wird früher oder später umgesetzt werden.

    Was würde es für die Industrie bedeuten, nicht mehr den Engpaßfaktor LKW-Fahrer berücksichtigen zu müssen? Wir müssen uns nur von der Vorstellung verabschieden, dass der autonom fahrende LKW genauso funktioniert wie der mit Fahrer.

    Das selbstfahrende Auto wird ganz sicher kommen - es ist nur die Frage, wann. Aber ob nun Level 3, 4 oder 5: Je hochwertiger Kamera- und KI-Systeme und Infrastrukturvernetzung fortgeschritten sein werden, umso schwieriger wird die Synchronisation mit Level-0-Fahrzeugen.
    Etwas vereinfacht gesagt: Heute gibt es auch keine Kutschen mehr auf der Autobahn.

    Der springende Punkt ist neben der unsicheren Rechtslage auch einfach folgender: Welchen wirklichen Komfortgewinn würde Level 5 (also vollständig) autonomes Fahren im Alltag wirklich bringen?
    Die Antwort: Sehr wenig gegenüber Level 2 und 3. Level 2 und 3 übernehmen bereits heute locker 80% der langweiligsten Fahrstrecken und tun dies mehrheitlich schon sehr gut.
    Die Hardware- und Software-Anforderungen für Level 5 sind unfassbar gross. Die Entwicklungsarbeit würde noch viele Jahre dauern und lohnt sich auch finanziell kaum.

    Ach ja, und noch ein Punkt: Die benötigte Rechenleistung für derzeitiges Level 2-3 Self-Driving ist bereits jetzt so gross, dass sie gut und gerne 4-5 kWh/100km Fahrt ausmachen kann. Und bei E-Auto ist dies zunehmend ein Problem. Der Einsatz von noch höherentwickelten Systemen mit noch mehr Rechenleistung frisst schlicht völlig unnötig Reichweite...