Hallo zusammen,
ich habe viele Beiträge hier schon länger verfolgt. Insbesondere die Beiträge zum Ruckeln des/ der Diesel.
Zum Glück war ich bei meinem ersten 159, als auch bei meinem jetzigen 159, jeweils mit großem Diesel vom typischen Ruckeln verschont geblieben.
Jedoch habe ich ein anderes Problem mit dem Ruckeln des großen Diesels, dass hier noch nicht bzw. nur am Rande ohne Lösung beschrieben wurde.
Vorab: falls ich einen Beitrag mit passender Lösung unter den 1.000 enden überlesen habe: vorab sorry bzw. danke für nützliche Links zu Posts mit Behebungsvorschlägen.
Mein 159:
- EZ 04/2009
- 75 tkm
- Langstreckenfahrzeug, sehr wenig Kurzstrecken, auf DPF-Reinigung achte ich, DPF wird regelmäßig gereinigt, bisher keine Probleme mit dem DPF gehabt
- 2,4 JTDM, 210 PS
Ich habe das Fahrzeug seit Dezember, also bisher durch mich nur in der kalten Jahreszeit gefahren.
Seit dem letzten warmen WE (über 15 Grad) habe ich festgestellt dass der Motor bei ca. über 15 Grad Außentemp ruckelt, und zwar mit folgenden Eckpunkten:
- Turbonadel zeigt auf den ersten Strich in der Anzeige (also ca. 0,2 bar), Ruckeln entsteht demnach wohl beim "Ansprechen" des Turbos
- beim Übergang vom Schiebebetrieb zum Beschleunigen durch Druck aufs Gaspedal
- typisches Bsp: man lässt sich in ohne Last des Motors in einen Ort rollen und will z.B. im 4. Gang leicht Gas geben um die 50-55 km/h zu halten
- DREHZAHLUNABHÄNGIG, d.h. nicht wie häufig beschrieben im unteren bis mittleren Drehzahlbereich um 2.000 Umdrehungen
- tritt beim Übergang vom Schiebebetrieb sowohl bei starkem als auch bei leichtem Druck aufs Gaspedal auf
- hat nichs mit ggf. zu niedriger Drehzahl zu tun, also z. B. auch bei 70km/h im dritten Gang (hohe Drehzahl) und Schiebebetrieb senkt sich die Turbonadel auf ca. 0,2 bar. Beim Tritt aufs Gas ruckelt der Motor trotz hoher Drehzahl
- es tritt unter den etwa 15 Grad definitiv NICHT auf, auch wenn man den Motor in niedrigen Drehzahlen "quält"
- über 15 Grad tritt es bei der oben genannten Situation sehr häufig, fast immer in dieser Situation auf
- der Motor ruckelt 1-2 mal kurz aber deutlich spürbar, nach ca. 2 Sek. wird normal Gas angenommen und man beschleunigt ganz normal ohne Leistungsverlust, z.T. könnte man Angst haben dass der Motor abstirbt
- es gibt keine Fehlermeldung (bisher nicht)
- Motor fällt nicht ins Notlaufprogramm (bisher nicht)
- unabhängig von zusätzlichen "Belastungen" durch z.B. Klimaanlage (wenn man beim großen Diesel von Belastung sprechen kann), tritt z.B. bei unter 15 Grad sowohl bei ein- als auch ausgeschalteter Klima auf
- am WE bei über 15 Grad (und Ruckeln) habe ich an der Ampel im Leerlauf ca. alle 10 Sekunden ein leichtes Ansteigen der Leerlaufdrehzahl von 750 auf 800 U/min bemerkt. Eben nur ein ganz leichter Ausschlag des Zeigers. Konnte heute (bei unter 15 Grad) leider nicht prüfen, ob es bei geringeren Temperaturen auch diese Schwankungen gibt. Aufgefallen sind sie mir den Winter über jedoch nicht.
Da das "normale", häufig hier beschriebene Ruckeln nicht auftritt sollte es nicht AGR sein?!?
Ggf. ein Problem vom Turbo? Aber warum temperaturabhängig? Ein Problem mit dem Turbo sollte sicher zu einer Fehlermeldung führen?
Gibt es eine Steuerung der Motorelektronik die außentemperaturabhängig ist? Kann es an so etwas liegen?
Danke für hilfreiche Beiträge vorab.