Geriebeaufhängung Getriebelager

  • Hallo zusammen, habe bei meinem Spider 115 BJ92 immer ein leichtes klopfen beim Anfahren. Die Hardyscheibe wurde letztes Jahr schon getauscht, das Klopfen wurde zwar ein wenig leiser ist aber immer noch spür/hörbar. Habe den Tipp bekommen die Buchse Getriebeaufhängung/Lager zu tauschen. Die Position ist ja relativ leicht zu erreichen, brauche ich ne Werkstatt? oder kann man dies selber erledigen, gibt es da schon Erfahrung?? vielen Dank, Gruss Wolfi

  • Hallo Wolfi drücke erstmal mit der Hand das Mittellager nach oben daran lollte man schon erkennen ob es im Kardantunnel anschlägt oder nicht. Ansonsten könnte eine oder zwei Unterlagscheibe unter den Lagerflansch ev. auch schon Abhilfe schaffen. Ob die Kreutzgelenke schwergängig sind kannst Du ja wohl überprüfen. Notfals könnte auch die Handbremseinstellung neben dem Hebel an die Welle kommen beim Anfahren.

    Gruß Hans

  • Hallo zusammen, vielen Dank an alle Tipps, Problem gelöst ;-), es war ein Zuckerschlecken das Getriebelager zu tauschen. Machte danach gleich eine Tour von 800km durch "Alto Adige" kein Klopfen oder Schlagen beim Anfahren mehr...;-) ein wahrer Genuss und er machte eine sehr gute Figur bei allen Pässen und Serpentinen...8-D und vielen Dank an Hasis Werkstatt für die tatkräftige Unterstützung.. jaaa der Sommer kann kommen..

  • Weis jemand, ob das Loch in den 2 großen Kunststoffscheiben links + rechts neben dem Gummilager (Buchse) so groß sind, dass sie über die eingeschweißte Metallbuchse am Träger / Traverse geschoben werden, ODER nur so groß, dass gerade der Bolzen durchpasst ?

    Im ersten Fall würden sie sich in dem Spalt zwischen Traverse und Getriebeauge ca. 1,5cm frei bewegen können. Die Metallhülse in der Gummibuchse (Getriebeaufhängung) wäre dann zwischen linker und rechte Seite allerdings stramm eingeklemmt.

    Im zweiten Fall würden die Scheiben links + rechts immer eng an der Gummibuchse anliegen, aber (da direkt auf dem Bolzen sitzend) zwischen der Traverse und der Metallhülse der Getriebeaufhängung mit eingeklemmt sein. Das kann ich mir nicht so recht vorstellen, aber ich weis es eben nicht genau.

    Grund meiner Frage:
    Nach Aus- und Einbau der Kardanwelle hängen die großen Scheiben jetzt ganz außen in der Traverse und die Gummibuchse (Getriebelager) liegt völlig frei zugänglich für allen Schmodder, der sich da prima ablagern kann.

    Vorher lagen die beiden Scheiben bei mir immer eng an der Buchse an (war also nicht ganz, aber fast zu).

  • Da wär ich ja NIE drauf gekommen.
    Warum liest Du nicht einfach mal was andere fragen (verstehen inclusive), bevor Du auf eine nicht gestellte Frage eine Binsenweisheit antwortest.
    P.S.: Den Aus- und Einbau der Kardan hab nicht ich durchgeführt und deshalb frag ich vorsichtshalber mal (eine 2. Meinung ist nie verkehrt)

    Einmal editiert, zuletzt von strados (15. November 2016 um 15:30)


  • Grund meiner Frage:
    Nach Aus- und Einbau der Kardanwelle hängen die großen Scheiben jetzt ganz außen in der Traverse und die Gummibuchse (Getriebelager) liegt völlig frei zugänglich für allen Schmodder, der sich da prima ablagern kann.

    Vorher lagen die beiden Scheiben bei mir immer eng an der Buchse an (war also nicht ganz, aber fast zu).

    Das ist doch Deine Frage oder verwechsle ich da was? !gruebel!

  • Eher wie auf Bild 1.

    Hm, auf Bild 1 erfüllen die Scheiben aber absolut keinen Zweck mehr. Ich sehe die jetzt auch zum ersten mal so.
    Nur in der Position wie auf Bild 2 (eng anliegend) können sie einigermaßen den Dreck abhalten.

    Die Gummischeiben sitzen ja nur locker drauf.

    Eben, dass die nur locker drauf sitzen, ist aus meiner Sicht wieder eine der kleinen Fehlkonstruktion von Alfa, aber in den 60ern wurde das wohl alles viel lockerer gesehen als heute.
    Nach meinem Verständnis müsste über die eingeschweißte Metallbuchse (innen in der Traverse) erstmal eine etwas kürzere Kunsttoffbuchse geschoben werden und dann die große Scheibe. Nur so würde verhindert, dass sich die Scheibe frei bewegen kann und ihre "Dreckschutz" Funktion auch tatsächlich erfüllt.
    Na ja, bei nächster Gelegenheit werd ich da solche Buchsen einsetzen.

    -> Falls jemand eine Traverse gerade ausgebaut oder rumliegen hat, wäre es nett mit den Aussendurchmesser der Metallbuchse zu nennen (durch die der Bolzen geschoben wird). Danke

    3 Mal editiert, zuletzt von strados (16. November 2016 um 14:09)

  • Das ist ja auch kein "Dreckschutz", sonder die Scheiben sollen Verhindern das hier Metall auf Metall schlägt, wenn sich beim Anfahren, Beschleunigen, oder Gaswegnehmen der Motor bewegt (seitlich verdreht).
    Die Scheiben gibt es auch in "Dick" als PU-Ausführung.

  • Das ist ja auch kein "Dreckschutz", sonder die Scheiben sollen Verhindern das hier Metall auf Metall schlägt, wenn sich beim Anfahren, Beschleunigen, oder Gaswegnehmen der Motor bewegt (seitlich verdreht).
    Die Scheiben gibt es auch in "Dick" als PU-Ausführung.

    Ahh, ok. Bisher wurde hier allerdings nur der Dreckschutz angesprochen.
    Danke für die Ergänzung, man lernt nie aus.

  • Bei den Bilder hier beschleicht mich ein komischer Gedanke.
    Ich suche an meinem Alteisen Auto schon seit mehr als einem Jahr die Stelle, an der nur im Schiebebetrieb zwischen 2000 und 1800 U (beim Schieben natürlich nach unten abfallend) zwei Metallteile aneinander stoßen und durch die Vibrationen, die der Motor besonders im Schiebebetrieb erzeugt, sich wie ein lautes RRRRRRRRRRRRR anhören. Hab zwar am hinteren Auspuffrohr (der Bogen über der HA) bzw. an der darüber liegenden Blechkante eine eindeutige Stelle gefunden, wo irgendwann mal was kräftig dran gedonnert haben muss, aber auch die heutige Änderung der Schalldämpferaufhängung plus "Eindellen" des Rohrs an genau der Stelle hat keine Besserung gebracht. War also wieder ein Reinfall.

    Das Blöde ist, dass man das Geräusch im Stand absolut nicht erzeugen kann. Bringt also auch nichts, den Motor auf der Bühne laufen zu lassen, auch nicht wenn jemand drin sitzt und Gas gibt (wie gesagt, NUR im Schiebebetrieb, nicht beim Beschleunigen). Deswegen hab ich mir als lauter Frust schon passende Halterungen für meine GoPro besorgt, um unterm Wagen Videos während der Fahrt aufnehmen zu können. (was für ein Aufwand ...)

    Nun meine Frage: -> Könnte das Getriebeauge an der hinteren Querwand der Traverse unter ungünstigen Bedingungen anschlagen ? Nach den Bildern scheint da ja nicht viel Platz zu sein und die zwei Teile würden 100%ig zur Art des Geräusches passen (hart, massiv, also kein "flatterndes" Blech oder so). Das Auspuffrohr an der Karosserie passte da perfekt. Ich kann auch entlang des Auspuffrohres keine andere Stelle am Unterboden entdecken, die "verdächtig" aussieht.
    Beim Fahren war ich mir bisher zwar absolut sicher, dass das Rattern von "hinten" kommt, aber nachdem das Auspuffrohr nun auch nichts gebracht hat, stell ich mal wieder alles in Frage.

    P.S.: Die Buchse der Getriebeaufhängung ist praktisch neu (letztes Jahr Herbst), Kardanwelle gerade erst gewuchtet, also auch nix ausgeschlagen, Mittellager vor 3 Jahren neu (ist auch jetzt absolut ok, hab ich überprüft), Hardyscheibe neu (vor 8 Wochen), vordere Buchse in der KW und der Kugelzapfen der Getriebewelle 100% ok, Motorlager neu (vor 3 Wochen) ..... mir fällt nix mehr ein

    6 Mal editiert, zuletzt von strados (19. November 2016 um 21:26)


  • Ich suche an meinem Alteisen Auto schon seit mehr als einem Jahr die Stelle, an der nur im Schiebebetrieb zwischen 2000 und 1800 U (beim Schieben natürlich nach unten abfallend) zwei Metallteile aneinander stoßen und durch die Vibrationen, die der Motor besonders im Schiebebetrieb erzeugt, sich wie ein lautes RRRRRRRRRRRRR anhören.

    ich frage nur: könnte es etwas mit den veränderten Getriebehals-Entlüfter zu tun haben?
    bzw. ist das Geräusch in etwa zur gleichen Zeit wie die Modifizierung geschehen?
    http://www.alfisti.net/alfa-forum/1062504606-post7.html

    Da ist nicht allzu Platz unter dem Blechhut, deswegen meine Frage:)

  • könnte es etwas mit den veränderten Getriebehals-Entlüfter zu tun haben?
    bzw. ist das Geräusch in etwa zur gleichen Zeit wie die Modifizierung geschehen?
    Da ist nicht allzu Platz unter dem Blechhut, deswegen meine Frage:)

    Nein hat damit nichts zu tun. a) ist immer noch genug Platz unter dem "Blechhut" und b) passt das auch zeitlich nicht zusammen: Das "Rattern" habe ich schon seit 3 Jahren (nicht permanent, aber immer wieder), die Entlüftung hab ich Anfang 2016 geändert.

    Meine Überlegung aus dem Umstand, dass das Rattern NUR im Schiebebetrieb auftritt war bisher, dass der Motor (plus Getriebe) dann ja axial leicht nach links gedrückt wird (klar). Wenn man diese Drehbewegung an dem Auspuffrohr weiter verfolgt, entfernt sich der Kat etwas vom Unterboden, aber der hintere Teil des MSD wird etwas hochgedrückt (da er am vorderen Ende aufgehängt ist und sich daher dort nicht weiter vom Unterboden entfernen kann). Das wiederum müsste dazu führen, dass auch der Rohrbogen des ESD (über der HA) etwas hochgedrückt wird.
    Bis hierhin erschien mir bisher alles logisch.
    Vielleicht hat das Tiefersetzen des ESD nur nicht gereicht ? Ich hab den Brennring "halbiert" (Gewinn ca. 6 - 8mm) und das Rohr über der eindeutigen Stelle per Hammer "eingedellt" (Gewinn nochmal ca. 5 mm).

    Was ich zusätzlich machen könnte, wäre den vorderen Flansch des MSD per Flex leicht anschrägen, sodass der gesamte Topf hinten von vorn herein etwa 2 cm tiefer hängt. Die Position kann man ja anders nicht verändern.
    Der MSD ist übrigens schon seit meinem Fahrzeugkauf von Bosal (ESD inzwischen ersetzt durch Imasaf). Meine Werkstatt sagte mir mal, dass er von den Bosal Dingern nicht viel hält. Könnte evtl. also ein Manko der Passgenauigkeit sein ?

    Das Bekloppte an dieser (original) Auspuffanlage ist ja, dass der hintere Flansch des Kat nicht rechtwinklig auf dem Rohr sitzt, sondern in irgend einem Winkel deutlich "schief". Wenn Hersteller von Reproteilen (Schalldämpfer) das nicht penibel genau nachbauen, ist die Position so eines MSD immer Zufall und nie so, wie es eigentlich sein müsste.

    - Zuviel verlangt wäre wahrscheinlich, ob jemand mit einem S4 mal nachmessen kann, wie der Abstand von "Unterkante hinterer Flansch MSD" bis senkrecht nach oben zum Karosserieblech ist ?
    Dann hätte ich mal ein "Sollmaß". a) als Vergleich und b) für die Anpassung des vorderen Flansches

    6 Mal editiert, zuletzt von strados (20. November 2016 um 13:52)

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