Hallo Leuts!
Wollte mal wieder einen "Ölfred" anfangen.
In meiner Firma hält sich doch hartnäckig ein Gerücht.
Wenn ich Ölwechsel mache und ein anderes Öl einfülle, dann muß ich erst die Maschine spülen!
Denn -so sagen einige- wenn ich auf eine andere Sorte umsteige (ob mit oder ohne spülen), können Dichtungen kuputt gehen.
Und der Motor kann undicht werden!
Das sagen "Berufskrsftfahrer" (!)
Ich traue mich bald nicht zu sagen, daß ich auch einer bin...
Dabei hatte ich nur berichtet, daß ich jetzt mal von 10W40 auf 10W60 umsteigen will.
Trotzdem würde mich mal Eure Meinung interessieren.
(Mein Auto ist immer noch das, was ich oben angegeben habe.)
Gruß!
BD 59
"Spülen" bei Ölwechsel?
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Ölspülung ist immer beim Ölwechsel zu empfehlen (geht sogar mit Diesel anstatt teurem Zusatz).
Ölumstellung ist immer möglich und ohne Probleme sofern die Herstellervorschriften eingehalten werden.
MfG
Tony -
Das sagen "Berufskrsftfahrer" (!)
BD 59Hallo Big Daddy. Hoffentlich trinken die nicht alle bei Euch auf Arbeit (siehe oben).:)
Das mit dem Spülen geht wohl eher dahin, dass sämtliche Rückstände (Abrieb/Späne etc.) mit entfernt werden, was beim reinen Ablassen wohl nicht mit rauskommt. Beim Wechsel der Ölsorte wäre mir das neu: Dafür dürfte doch der verbleibende Rest des "Altöls" zu gering sein, als das es eine Rolle spielt. -
daß ich jetzt mal von 10W40 auf 10W60 umsteigen willwarum? is das günstiger oder machst ne Afrika-Rundfahrt?
warm laufen lassen, Öl ablassen (+Filter) und solang offen lassen bis nix mehr kommt sollte eigentlich reichen
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Hallo noch mal!
Und ich habe mir doch den Text extra noch mal ganz genau durchgelesen, um nicht einen Schreibfehler zu machen.
Scheiße...wieder erwischt!
Ja, mir ist schon klar, was man alles beim Ölwechsel macht.
Ich hätte auch hier keine anderen Antworten erwartet.
Mir ging es eben nur darum, wie sich so ein Gerücht hält.
Und das unter Profis...
Nix für ungut.
Bis denne!
BD 59 -
Hi BD 59,
naja, Schaden tut so ne "Spülung" nicht obs allerdings bei den neuen Motoren von nöten ist, sei dahinngestellt.Ansonsten, altes Öl raus, Ölfilter ab, Ölwanne sauber machen, alles zusammenbauen und neues ÖL rein. Fertisch

Grüße
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Gehört hab ich das auch schon öfters , von einem Fachmann aber bis jetzt noch nie .
Wenn das Motoröl schön warm ist kommt der Schmutz ( der nicht im Ölfilter hängengeblieben ist ) schon raus . Richtig abtropfen lassen und fertig .Wie oben beschrieben.
Was mich noch interessieren würde : Was soll den da rausgespült werden was nicht rausgeht ? Vom ökonomischen und ökologischen Unsinn mal ganz abgesehen.???
Wenn du also auf ne andere Sorte umstellen willst dann müsstest du deinem reden nach , ja den Motor mit ner kompletten Füllung von dem neuen Motoröl spülen , dieses dann ablassen und dann die Neubefüllung tätigen ...!gruebel! Hört sich nicht sehr plausibel an..!augenmach!
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Uppps , was ich vergessen habe :
Undicht kann ein Motor werden der z.B. eine vom Hersteller empfohlene Öl-Viskosität von 15-W40 hat und mann füllt ( warum auch immer - weils sich halt besser anhört und teurer ist ) 0-W50 ein. Also ein weitaus dünnflüssigeres Öl . Dann kann es auftreten das Simmerringe und auch Dichtungen undicht werden weil dies für das dünne Öl nicht ausgelegt sind . Das kann so eine Art Kriechöleffekt sein .#-)
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Ölspülung ist immer beim Ölwechsel zu empfehlen (geht sogar mit Diesel anstatt teurem Zusatz).
ich weiß nicht wie viele Ölwechsel ich Privat und Beruflich ich schon gemacht hab aber einige werden´s schon sein und ich (oder sonst jemand den ich kenne)
hab noch nie eine Spülung gemacht
Ansonsten, altes Öl raus, Ölfilter ab, Ölwanne sauber machen, alles zusammenbauen und neues ÖL rein. Fertischund wie kriegst die Hydrostössel lehr ?
den Ventildeckel musst auch runter nehmen, da sind einige Sicken wo noch Öl steht...:-D
Undicht kann ein Motor werden der z.B. eine vom Hersteller empfohlene Öl-Viskosität von 15-W40 hat und mann füllt ( warum auch immer - weils sich halt besser anhört und teurer ist ) 0-W50 ein. Also ein weitaus dünnflüssigeres Öl . Dann kann es auftreten das Simmerringe und auch Dichtungen undicht werden weil dies für das dünne Öl nicht ausgelegt sind . Das kann so eine Art Kriechöleffekt sein .#-)du hast meinen Abend gerettet !thanx!
heut geh ich mit einem Lächeln ins Bett !lacher!
so was lustiges hab ich schon lang nicht mehr gelesen !roll! -
Ölspülung ist ... zu empfehlen
hab noch nie eine Spülung gemacht...und merkst du was in meiner Aussage?
Kann man muss man nicht! Schaden wird es nicht das Gegenteil schon eher.
MfG
Tony -
...und merkst du was in meiner Aussage?
Kann man muss man nicht!
war nicht als Kritik gemeint
war nur eine fest Stellung meinerseits
leider wissen wir noch immer nicht warum Big Daddy 59 auf 10-W60 umsteigen will
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Kann man muss man nicht! Schaden wird es nicht das Gegenteil schon eher.Hab ehrlich gesagt noch nie etwas davon gehört...
Also einfach billiges 10W-40 Baumarktöl in den V6 (mit altem Ölfilter?), ne Runde um den Block (bis das Öl Temperatur hat), ablassen, und schon ist mein "Gewissen reiner"? Könnte man versuchen...grüße,
Nils -
Nein, du nimmst eine Spülung z.B. von Liqui Moly (oder anderen) kippst die zum alten Öl in den Motor. Den lässt du dann warm laufen dann führst du den Ölwechsel durch
Das Zeug entfernt Ölschlamm recht wirkungsvoll, zusätzlich auch Ölkohle die sich um die Kolhbenringe (z.b. in den Nuten) und am Feuersteg gebildet hat.
Alternativ kann man das auch mit Diesel machen (nur wird da die Reinigungswirkung nicht so gut sein)
MfG
Tony -
hallo toho333,
genau ,du hast vollkommen Recht, heute nur interessant bei Lösungszusätzen zum Öl(reinigungszusätze).
früher vor, was weis ich, mehr als 50 Jahren, als die Motoren noch grober geschmiedet waren und das Öl einfacher, wurde gespühlt beim Ölwechsel und der fand zwischen 5 und 10tkm statt.auch mich würde interesieren warum der Wechsel auf 10W60
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10W60 ist termisch höher Belastbar bei gleichbleibender Viskosität.
10 = unterer Viskositätsindex
60 = oberer Index
zwischen diesen beiden Bereichen bleibt das Öl Konstanter als z.B. 10W40die 10W60 Öle sind eigentlich Racing Öle, die z.B. dann eingesetzt werden, wenn der Motor viel Last hat ohne großartigen Wind zur Kühlung, wie es bei Rally Fahrzeugen vorkommen kann.
Ebenso bestens geeignet für schnelle Fahrzeuge die keinen oder nur einen Konstruktiv bedingt zu kleinen Ölkühler haben (z.B. VW Corrado VR6)Greetz
First -
10 = unterer Viskositätsindex
60 = oberer Index
zwischen diesen beiden Bereichen bleibt das Öl Konstanter als z.B. 10W40Tut mir ja Leid, aber ich habe selten so einen Unfug gelesen 8(
Der Zusammenhang zwischen dem Viskositätsindex und der SAE-Klassifikation von Schmierstoffen ist so gar nicht gegeben.
Zur Korrektur
Gruß Ingo
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@ growa1
Das freut mich aber sehr das du lachend ins Bett gehen konntest , wenn kleine Kinder lachend ins Bett gehen schlafen sie meistens durch...:D Hoffe die Nacht war gut!
Eigentlich wiederstrebt es mir mich hier zu rechtfertigen , denn es kann ja jeder tun und lassen was er will . Diese Freiheit beinhaltet m.b.M. nach jedoch nicht das man etwas verunglimpft oder als falsch bezeichnet nur weil man selbst keine Ahnung davon hat. Denn andere Forenmitglieder haben evtl. mehr Interesse an dem Thema .
Wenn du der Fachmann wärst als den du dich hier ausgibst , wäre so eine kindische Antwort schon gar nicht entstanden , denn dann wüsstest du das es diese Probleme bei älteren Fahrzeugen sogar sehr häufig gibt . Und da wir hier nicht über ein spezielles Fahrzeug/Modell gesprochen haben sonder der Thread sich um Motorenöl handelt kann ich das nicht akzeptieren.
Da ich selber einen Oldie habe weiß ich sehr wohl wovon ich rede , Motoren , Dichtungen , Simmerringe sind bei älteren Fahrzeugen immer auf das damalig produzierbare/ verfügbare Öl ausglegt worden , das gilt für Passgenauigkeiten in der Herstellung genau so wie für die eingesetzten Werkstoffe .
Das gleiche Problem gibts jetzt übrigens zum selber miterleben beim E10 Sprit . Warum dürfen denn viele Alfa Modelle ( andere Marken narürlich auch )kein E10 fahren ? Weil es damals bei der Herstellung des Fahrzeugs noch kein Thema war . Genau so verhält es sich mit den Motorölen .
Also immer locker durch die Hose atmen und nicht gleich losdonnern nur weil man es selber nicht besser weiß. Oder wie mein alter Meister gesagt hat :" Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die ......halten !"!thatsit!
Weiterhin einen guten , fröhlichen Schlaf ;).
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10W60 ist termisch höher Belastbar bei gleichbleibender Viskosität.
die 10W60 Öle sind eigentlich Racing Öle, die z.B. dann eingesetzt werden, wenn der Motor viel Last hat ohne großartigen Wind zur Kühlung, wie es bei Rally Fahrzeugen vorkommen kann.
Ebenso bestens geeignet für schnelle Fahrzeuge die keinen oder nur einen Konstruktiv bedingt zu kleinen Ölkühler haben (z.B. VW Corrado VR6)das ist schon klar, mich hätte ja interessiert warum er ein 60er einfüllen möchte, so wie er geschrieben hat, möchte er aus einem bestimmten Grund umsteigen, nur aus welchen hat er nicht gesagt
@ growa1
Hoffe die Nacht war gut!
Weiterhin einen guten , fröhlichen Schlaf ;).oh ja, danke, hab ich sicher
Eigentlich wiederstrebt es mir mich hier zu rechtfertigen , denn es kann ja jeder tun und lassen was er will . Diese Freiheit beinhaltet m.b.M. nach jedoch nicht das man etwas verunglimpft oder als falsch bezeichnet nur weil man selbst keine Ahnung davon hat. Denn andere Forenmitglieder haben evtl. mehr Interesse an dem Themada hast du absolut Recht, keiner muss sich hier rechtfertigen und jeder kann tun was er will und wenn ich dich mit meinem witzig gemeintem Beitrag verunglimpft hab tut mir das Leid aber das Thema ist "Spülen" und nicht "undicht mit dünnerem Öl"
Wenn du der Fachmann wärst als den du dich hier ausgibst ... denn dann wüsstest du das es diese Probleme bei älteren Fahrzeugen sogar sehr häufig gibt .ich habe weder hier noch in einem anderen Beitrag behauptet das ich Fachmann bin,
sondern hab lediglich über meine Erfahrungswert geschriebenUnd da wir hier nicht über ein spezielles Fahrzeug/Modell gesprochen haben sonder der Thread sich um Motorenöl handelt kann ich das nicht akzeptieren.
äh, in #1 steht doch klar und deutlich das BigDaddy "jetzt mal umsteigen möchte" und noch immer "das oben angegebene Auto" besitzt
und der Thread heißt eindeutig "Spülen" bei Ölwechsel? und nicht Motoröl
Da ich selber einen Oldie habe weiß ich sehr wohl wovon ich rede , Motoren , Dichtungen , Simmerringe sind bei älteren Fahrzeugen immer auf das damalig produzierbare/ verfügbare Öl ausglegt worden , das gilt für Passgenauigkeiten in der Herstellung genau so wie für die eingesetzten WerkstoffeBitte lies den Absatz noch mal,
glaubst du wirklich das die damals ihre Motoren nach dem Öl gebaut haben?ich war eigentlich der Meinung das Motoren undicht werden weil die Dichtungen und Simmerringe spröde,-hart,-eingelaufen,-rissig, bzw. einfach alt werden,
das da dünnes Öl mit Kriechwirkung schuld ist wusst ich nicht
Also immer locker durch die Hose atmenGott sei Dank kann ich auch ohne Hose atmen
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Hallo.
Nein, du nimmst eine Spülung z.B. von Liqui Moly (oder anderen) kippst die zum alten Öl in den Motor. Den lässt du dann warm laufen dann führst du den Ölwechsel durch
Das Zeug entfernt Ölschlamm recht wirkungsvoll, zusätzlich auch Ölkohle die sich um die Kolhbenringe (z.b. in den Nuten) und am Feuersteg gebildet hat.
Alternativ kann man das auch mit Diesel machen (nur wird da die Reinigungswirkung nicht so gut sein)
MfG
TonyAchso! Ja sowas hab ich mal beim 147er benutzt. Nach dem Ölwechsel konnte ich feststellen, das der 1.6 TS fast 3000km kein Öl verbrauchte. Da der Motor aber eh sehr unregelmäßig Öl verbrauchte, tat ich das damals als Zufall ab...
Wie das Zeug allerdings wirken soll, ist mir ein Rätsel. Gerade stellen wie Kolbenringe werden doch vom Öl nur zu ganz geringem Anteil erreicht. Ebenso z.b. Ventilsitze.
Und noch eine Frage: Wenn ich jetzt (z.b. beim V6), vor dem Ölwechsel einen Liter von der Spülung einfülle, und den Motor im Stand laufen lasse, ist das völlig ungefährlich? Immerhin ist der Motorölstand dann 1 Liter über max.grüße,
Nils -
Wie das Zeug allerdings wirken soll, ist mir ein Rätsel.Das Zeugs besteht vor allem aus Naphtha (deswegen mein Hinweis es geht auch mit Diesel, selbst probiert:)) und anderen Lösungsmitteln(Ethanol) die den Schlamm lösen und nem Verschleißschutz.
also 1L kippst du ja nicht rein 300ml sind in den Dosen. Wenn nun 300ml zuviel im Motor sind ist das eher egal.
Du lässt den Motor so lange laufen bis der komplett warm ist also ca. 10-15min. ich glaube sogar das bei Liqui Moly heißt man soll den Motor behutsam warm fahren (Hab ich noch nie gemacht). Das Öl kommt schon bis zu den Kolbenringen, wenn nicht hättest du schon längst einen Kolbenfresser.
Ich muss sagen das man vor allem merkt dass das Öl länger frisch aussieht nach dem Ölwechsel.
Ob es nun wirklich was bei mir geholfen hat kann ich nicht sagen, nur soviel: mein einer TS hat ca. 150tkm runter ich mache bei jedem Ölwechsel(10W60) seit km Stand 20.000 ne Ölspülung. Ich habe noch den ersten Phasenwandler und der macht keine Geräusche, kein Klappern der Hydrostößel oder sonst welche Geräusche aus dem Motor.
Ich bin davon überzeugt, teuer ist das Zeug auch nicht also was solls rein damit.
Achja einen hab ich noch: jeder der mal ne Ölwanne abbaute weiß wie die von innen aussehen. Da findet sich immer Schwarzschlamm am Boden. Bei meinem Delta musste ich mal die Ölwanne Wechseln und spülte vorher den Motor. Die Ölwanne und der Block selbst waren danach total blank.
...aber vorgeschieben ist es nicht und wissenschaftlich fundierte Beweise habe ich auch nicht.
MfG
Tony -
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