http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt…,744145,00.html
[size=10]Möglicher Wegzug aus Italien[/SIZE]
[size=12]Fiat-Chef muss sich Berlusconi stellen[/SIZE]
Will Fiat aus Italien fliehen? Konzernchef Sergio Marchionne zumindest liebäugelt gerade öffentlich mit diesem Gedanken. Regierungschef Silvio Berlusconi ist gar nicht amüsiert: Er bestellt den möglichen Standortflüchtling zum Stelldichein.
Rom/Mailand - Sergio Marchionne bekommt Ärger: Der Fiat-Chef muss sich wegen seiner Äußerungen über eine mögliche Verlegung des Firmensitzes in die USA Italiens Regierung stellen. Am Samstag soll ein Treffen von Regierungschef Silvio Berlusconi mit Marchionne stattfinden, sagte Industrieminister Paolo Romani am Montag im italienischen Fernsehen. An den Gesprächen sollen auch weitere Minister teilnehmen.
Marchionne hatte am Freitag auf einer Konferenz öffentlich mit Abwanderungsgedanken gespielt. Nach einer Fusion mit dem Autobauer Chrysler in zwei oder drei Jahren könnte der italienische Autobauer den Hauptsitz in Turin aufgeben, sagte er. Fiat war 2009 bei Chrysler eingestiegen.
Der Vorschlag hatte zu größer Empörung in Italien geführt, da die Gewerkschaften dem Konzernchef erst vor kurzem weit entgegengekommen waren. Vor einem Monat hatte die Belegschaft starke Zugeständnisse bei den Arbeitsbedingungen im Fiat-Stammwerk gemacht. Im Gegenzug hatte Marchionne milliardenschwere Investitionen in Italien in Aussicht gestellt und versprochen, keine Kapazitäten an preiswertere Produktionsstandorte zu verlagern.
Marchionne muss zu Berlusconi
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habe ich hier irgendwo schon gelesen...
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Italien gefällt mir sehr gut, aber vor diesem peinlichen, gelifteten "Dirty old man" Berlusconi würde ich auch fliehen!
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Die Sz gibt dazu auch etwas zum Besten
Globalisierung: Strategien - Wenn Italien in Amerika liegt - Wirtschaft - sueddeutsche.de -
Er bestellt den möglichen Standortflüchtling zum Stelldichein.
Diese Formlierung kann in Bezug auf die einladende Person Berlusconi auch anders ausgelegt werden....manches "Stelldichein" hatte einen anderen Hintergrund.
Vor einem Monat hatte die Belegschaft starke Zugeständnisse bei den Arbeitsbedingungen im Fiat-Stammwerk gemacht.
Das klingt erst einmal negativ. Der werte Spiegel-Journalist sollte sich einmal nach den Arbeitsbedingungen erkundigen und diese (auch die Neuverhandelten) mit seinen eigenen Arbeitsbedingunen vergleichen. Ich bin mir fast sicher, dass er dann persönliche Unterlagen im Turiner Personalbüro hinterläßt. -
Diese Formlierung kann in Bezug auf die einladende Person Berlusconi auch anders ausgelegt werden....manches "Stelldichein" hatte einen anderen Hintergrund.
Das klingt erst einmal negativ. Der werte Spiegel-Journalist sollte sich einmal nach den Arbeitsbedingungen erkundigen und diese (auch die Neuverhandelten) mit seinen eigenen Arbeitsbedingunen vergleichen. Ich bin mir fast sicher, dass er dann persönliche Unterlagen im Turiner Personalbüro hinterläßt.
Ich denke SM entspricht nicht seinem Beuteschema-vielleicht aber seinen Vorlieben:-D:-D
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Die Sz gibt dazu auch etwas zum Besten
Ah! Die SZ, die verstehen was.
"Die Autos des Herstellers waren immer dann am erfolgreichsten, wenn sie ein Stück jener Kultur transportierten,
aus der sie kamen. Der Cinquecento etwa ist so ein italienisches Auto. Und Alfa Romeo ist eine Marke, deren Mythos vor allem auf jenen Bildern beruht,
die Menschen im Kopf haben, wenn sie an Italien denken. Fiat von Detroit aus zu lenken wäre das Ende.
Weil Detroit andere Assoziationen auslöst als Turin."Man darf aber davon ausgehen, dass auch dieses Thema in einer Dampfwolke aufgehen wird.
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Naja, so flappsig würde ich das nicht abwerten.
Gewisse Firmen/Industriezweige/Wirtschaftsimperien haben in Italien "nationalen Charakter". Da erhebt sich gleich (natürlich mit evtl. gelenkter Medienunterstützung) des Volkes Stimme. Und ein Politiker kann da richtig punkten (und von eigenen Problemen ablenken).
Andererseits (also wenn niemand mal so richtig provokante Sachen sagt) bewegt sich immer noch recht wenig in Italien.
Parmalat ist immer noch in der Lebensmittelindustrie tätig, Alitalia fliegt wieder...da mußte es auch erst einen "Bumms" geben.
Aber ich gebe zu, dass diese Beispiele nicht auf Fiat oder den Automobilsektor übertragbar ist.Zu der SZ: Teilweise gebe ich denen recht. Ein Chrysler nur mit dem Fiat-Emblem obendrauf wird sich nie und nimmer verkaufen. Da muss schon einiges Europäisiert werden vom Modell her.
Ein Fiat in Amerika? Keine Ahnung....dazu kenne ich die amerikanische Mentalität nicht (bzw. habe Vorurteile, die nichtzu verallgemeinern sind). -
Das wird nur ein nettes Plauderstündchen zwischen Freunden werden - Auswirkungen gleich Null.
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Das wird nur ein nettes Plauderstündchen zwischen Freunden werden
[OT]Achso, wie bei Dir, Mauro und den Rest der
Olivenbrotbande !mgrins! [/OT] -
[OT]Achso, wie bei Dir, Mauro und den Rest der
Olivenbrotbande !mgrins! [/OT]Irgendwie tue ich mir schwer Deinen Ausführungen zu folgen.
Könntest Du bitte etwas deutlicher werden?
Danke!
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Irgendwie tue ich mir schwer Deinen Ausführungen zu folgen.
[OT]Ist mir klar [/OT]
Könntest Du bitte etwas deutlicher werden?
[OT]Warum sollte ich Dir etwas erklären, wo es doch jeder weiß[/OT] -
[OT]Ist mir klar [/OT]
[OT]Warum sollte ich Dir etwas erklären, wo es doch jeder weiß[/OT]Beweise dafür oder nur warme Luft?
Leg die Beweise doch auf den Tisch! Wenn es welche für meine angebliche Doppelexistenz gäbe, würde ich ja hier rausfliegen.
Also her damit!
PS:Bevor Dein Triumphgeheul kommt - ich habe hier nichts zugegeben, da es nichts zuzugeben gibt:
Trotzdem einen schönen Abend!
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Das wird nur ein nettes Plauderstündchen zwischen Freunden werden - Auswirkungen gleich Null.
Auch wenn es nicht unbedingt ein "nettes Plauderstündchen" werden wird, sehe ich es auch so, dass es keine Auswirkungen haben wird. Was kann Silvio Berlusconi denn dagegen tun, wenn Sergio wirklich Fiat aus Italien abzieht?
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Was kann Silvio Berlusconi denn dagegen tun, wenn Sergio wirklich Fiat aus Italien abzieht?
Er wartet, bis das in einer Talkshow thematisiert wird und ruft dann dort während der Sendung an und beschwert sich.
So regiert man Italien!
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Naja, so flappsig würde ich das nicht abwerten.
Gewisse Firmen/Industriezweige/Wirtschaftsimperien haben in Italien "nationalen Charakter". Da erhebt sich gleich (natürlich mit evtl. gelenkter Medienunterstützung) des Volkes Stimme. Und ein Politiker kann da richtig punkten (und von eigenen Problemen ablenken).
Andererseits (also wenn niemand mal so richtig provokante Sachen sagt) bewegt sich immer noch recht wenig in Italien.
Parmalat ist immer noch in der Lebensmittelindustrie tätig, Alitalia fliegt wieder...da mußte es auch erst einen "Bumms" geben.
Aber ich gebe zu, dass diese Beispiele nicht auf Fiat oder den Automobilsektor übertragbar ist.Ersetze Parmalat durch Holzmann, Alitalia durch Conti, Fiat durch Opel... und Du bist in... ?!
:-]
Dino
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Er wartet, bis das in einer Talkshow thematisiert wird und ruft dann dort während der Sendung an und beschwert sich.
So regiert man Italien!

und "muss" sich von einem RAI-Moderator als "Flegel" beschimpfen lassen

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[OT]Achso, wie bei Dir, Mauro und den Rest der
Olivenbrotbande !mgrins! [/OT]Was zum Teufel habt ihr nur immer gegen Olivenbrot? !baby! Schmeckt doch toll mit dem richtigen Belag...
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Für Marchione ist das der schnellste Weg um eine Einladung von Berlusconi zu bekommen. Vieleicht sind ja auch noch ein paar Tänzerinnen mit dabei :).
Gruss Patrick
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