Ausbau Kardanwelle Spider

  • Hallo,

    fahre einen Fastback Spider 2000 Bj. `77 und möchte die Kardanwelle ausbauen, da ich diese Wuchten lassen möchte.

    Habe nun das Problem, dass ich die 3 Schrauben an der Hardyscheibe nicht geöffnet bekomme.
    Der Antriebsstrang ist noch nicht lange drin und somit müssten sich rein theoretisch die Schrauben lösen lassen.
    Ich komme auch nur an diese Muttern dran, kann jedoch die Schrauben nicht kontern, da die Getriebehalterung im Wege ist. !gruebel!

    und

    Wird die Kardanwelle immer ohne Hardyscheibe gewuchtet?

    Danke und Gruss
    Chris

  • Ja wo mag denn das Getriebe wohl noch dranhängen ???? Ach ja richtig am Motor!

    Sofern Deine Motorlager sich nicht bereits in Wohlgefallen aufgelöst haben kommt das ganze ein paar Zentimeter runter aber nicht dramatisch. Im Zweifelsfall hilft ein Stück Holz oder der Wagenheber.

    Weitermachen

  • Ja wo mag denn das Getriebe wohl noch dranhängen ???? Ach ja richtig am Motor!

    Sofern Deine Motorlager sich nicht bereits in Wohlgefallen aufgelöst haben kommt das ganze ein paar Zentimeter runter aber nicht dramatisch.


    Im Zweifelsfall knallt dann der Zylinderkopf gegen die Brandwand, und die noch guten Motorlager werden per Drehung so beansprucht, daß sie dann nicht mehr gut sind.
    Da die Hardyscheibe dann ja noch dran ist wird die auch verdreht, und ich kann sie gleich mit wegschmeissen. Ja wenn ich die Schrauben in der verdrehten Lage dann überhaupt rausgezogen bekomme.
    Lange Rede kurzer Sinn:

    Im Zweifelsfall hilft ein Stück Holz oder der Wagenheber.

    Weitermachen

    Ich habe das Getriebe immer mit einem kleinen Wagenheber abgestützt, dann kann man bei der Wiedermontage der Welle das Getriebe nochmals auf die richtige Höhe bringen.


    Die Welle wird ohne Hardyscheibe gewuchtet. Du solltest aber darauf achten, daß du sie im Strang, also beide Teile gemeinsam, gewuchtet bekommst.

    Gruß

    Bernhard

  • Bernhard

    ich habe das Spiel relativ kurzfristig hintereinander mit den alten gammeliegen Lagern gemacht und dann leider recht bald mit den neuen (Heinbrand AC). Bei anständigen Motorlagern kommt das ganze vielleicht 5 cm runter und knallen tut es nur wenn ich die Sache direkt mit dem Schlagschrauber auseinander haue.

    Ziele aber eher darauf ab: "ich krieg die Schrauben nicht raus weil etwas im Weg ist"

    Mein Gott dann schraub ichs halt mit gesundem Menschenverstand weg.

    @TE

    ODER der Blick ins REPARATURHANDBUCH hat noch niemandem geschadet

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von jonny709 (26. Januar 2011 um 12:40)


  • Die Welle wird ohne Hardyscheibe gewuchtet. Du solltest aber darauf achten, daß du sie im Strang, also beide Teile gemeinsam, gewuchtet bekommst

    und gleich gegenmarkieren, dann kannst sie auch getrennt transportieren

    ______________________________________
    [COLOR='Gray']Morgen werde ich mich bessern;
    Gestern wollte ich es heute schon[/COLOR]

  • Ja wo mag denn das Getriebe wohl noch dranhängen ???? Ach ja richtig am Motor!


    jonny709 Sind dir meine Fragen zu banal !gruebel!, wiso diese Überheblichkeit!8(

  • ckfly

    Ich wollte Dir nicht wirklich auf die Füsse treten, aber wundern darf ich mich schon, odrr?

    Aus irgendeinem Grund den wir nicht kennen möchtest Du Deine Kardanwelle wuchten lassen. So weit so gut.

    Das lässt für mich darauf schließen Du hast Dich mit dem Thema beschäftigt und alle anderen Ursachen eventueller Vibrationen beseitigt.

    Wenn man dann nun unter dem Auto liegt und so lustig vor sich hin schraubt, die Flansche markiert hat und so langsam mit dem Ausbau voranschreitet ist Deine Frage bezüglich der Getriebeaufhängung für mich total unverständlich. Ich komme irgendwo nicht dran ? Also ausbauen. Oh da hängt was dran, hm. Anschauen, nachdenken, abstützen, ausbauen. In so einen recht normalen Ablauf passt bei so einer banalen Angelegenheit wie einen Holzklotz unter das Getriebe zu stellen bei mir der Gang zum Computer nicht rein. Tut mir leid, aber wenn ich damit nicht klar komme mache ich mich vorher schlau oder lasse das ganze Unterfangen von jemandem aus den gelben Seiten machen.

    Das gute alte Werkstatthandbuch ist bei diesen Sachen einfach unheimlich hilfreich. Da steht in vielen Fällen das Prozedere schritt für Schritt drin.

    Fairer Weise muss ich allerdings zugeben, dass in diesem Fall die Schreiberlinge von Alfa davon ausgegangen sind, dass die Getriebeaufhängung nicht weg muss.

    Also nichts für Ungut, aber Improvisation muss sein!

    Jörg

  • und gleich gegenmarkieren, dann kannst sie auch getrennt transportieren

    Ich bezweifle, dass dies im Sinne des Erfinders ist. Wenn ich dies schon gemeinsam wuchten ließe, so sollte es hinterher auch zusammengebaut bleiben. Einen Grund für getrennten Transport kann ich mir sowieso nicht vorstellen.
    Gruß
    Rainer

  • Ich bezweifle, dass dies im Sinne des Erfinders ist. Wenn ich dies schon gemeinsam wuchten ließe, so sollte es hinterher auch zusammengebaut bleiben.


    ??? Was soll denn passieren, wenn man sie gegenkörnt, auseinanderschraubt und dann wieder mit den Schrauben genauso zusammenschraubt? Die Zentrierung geschieht doch über den runden Sitz, und die Schrauben sitzen auch ziemlich bündig (fast wie Paßschrauben)...

    Christian F. aus FR

  • Ich bezweifle, dass dies im Sinne des Erfinders ist. Wenn ich dies schon gemeinsam wuchten ließe, so sollte es hinterher auch zusammengebaut bleiben. Einen Grund für getrennten Transport kann ich mir sowieso nicht vorstellen.
    Gruß
    Rainer

    Entschuldige, mein Beitrag bezog sich nicht zu 100% auf den Spider, ich wollte allgemein Warnen

    aus eigener Erfahrung (in BMW-Werkstätte)...
    1) Kunde wollte Kosten sparen und Hardyscheibe selbst tauschen, am falschen Ende begonnen, beim Mittellager die Schubstange rausgezogen...
    2) Kunde bringt Kardanwelle um neues Kreuzgelenk einzupressen, getrennt da sie ja sonst nicht in den Kofferraum passt...
    3) Kunde hat im Garten das Getriebe ausgebaut und dann nicht mehr rein gebracht, abgeschleppt mit Getriebe und Kardanwelle im Kofferraum, natürlich getrennt...
    und keiner dachte daran zu markieren

    manche kommen auf die seltsamsten Ideen, da fehlt´s an Hausverstand, Logik oder sonst was ?

    ich Markiere immer (zB. mit weissen Edding), wenn´s nix bringt hat´s auch nicht geschadet

    ______________________________________
    [COLOR='Gray']Morgen werde ich mich bessern;
    Gestern wollte ich es heute schon[/COLOR]

  • ??? Was soll denn passieren, wenn man sie gegenkörnt, auseinanderschraubt und dann wieder mit den Schrauben genauso zusammenschraubt? Die Zentrierung geschieht doch über den runden Sitz, und die Schrauben sitzen auch ziemlich bündig (fast wie Paßschrauben)...

    Schon - nur bis zum Beitrag von "growa1" konnte ich mir nicht vorstellen, wieso man dies hinterher wieder auseinanderschrauben sollte - besser wird dies dadurch nicht. Ob es überhaupt notwendig ist die Hardyscheibe mitzuwuchten? Besser sicherlich - notwendig? Nur wenn ich dies schon mitwuchten ließe, so ließe ich dies hinterher zusammengebaut (falls irgendwie möglich).

    Entschuldige, mein Beitrag bezog sich nicht zu 100% auf den Spider, ich wollte allgemein Warnen

    aus eigener Erfahrung (in BMW-Werkstätte)...
    1) Kunde wollte Kosten sparen und Hardyscheibe selbst tauschen, am falschen Ende begonnen, beim Mittellager die Schubstange rausgezogen...
    2) Kunde bringt Kardanwelle um neues Kreuzgelenk einzupressen, getrennt da sie ja sonst nicht in den Kofferraum passt...
    3) Kunde hat im Garten das Getriebe ausgebaut und dann nicht mehr rein gebracht, abgeschleppt mit Getriebe und Kardanwelle im Kofferraum, natürlich getrennt...
    und keiner dachte daran zu markieren

    manche kommen auf die seltsamsten Ideen, da fehlt´s an Hausverstand, Logik oder sonst was ?

    ich Markiere immer (zB. mit weissen Edding), wenn´s nix bringt hat´s auch nicht geschadet

    Einverstanden - die von Dir aufgeführten Beispiele überstiegen meine Vorstellungskraft;).
    Gruß
    Rainer

  • Ob es überhaupt notwendig ist die Hardyscheibe mitzuwuchten? Besser sicherlich - notwendig? Nur wenn ich dies schon mitwuchten ließe, so ließe ich dies hinterher zusammengebaut.


    Man läßt die Hardyscheibe nicht mitwuchten - wie soll das gehen? Wenn Du die Welle, den vorderen Teil, mithilfe der Hardyscheibe einspannst, hast Du doch zwangsläufig duch das federnde Gummi zuviel Spiel in der Sache.
    Wenn Du die Welle, den vorderen Teil, mit montierter Hardyscheibe an ihrer vorderen Buchse zentrierst, dann versaut Dir die schlackernde Hardyscheibe (weil federnd und an drei Punkten nicht verschraubt) das Ergebnis der Wuchtung.
    Und nocheinmal: Es ist kein Prob und bringt auch einerlei Nachteile, die beiden Wellenhälften nach Wuchtung wieder auseinanderzuschrauben, vorausgesetzt, man stellt durch Markierungen sicher, daß sie so wieder zusammen kommen, wie sie gewuchtet wurden.
    Warum soll man sich das Leben komplizierter machen als nötig?
    Zum Versenden ist es doch unerläßlich, beides auseinanderzuschrauben...

    Zu growa1: Genau! Alles markieren! Wenn es vorher gut lief, genauso wieder zusammenbauen. Es kann anders gut gehen (tut's auch meistens ;) ), aber der Teufel ist ein Eichhörnchen...

    Christian F. aus FR

    Einmal editiert, zuletzt von christian_fleer (28. Januar 2011 um 10:30)

  • aber der Teufel ist ein Eichhörnchen...

    Und Murphy ein Arschloch......

    An die Wuchtfreunde: Ich habe immer Probleme damit wenn alle Vibrationen auf die arme Kardanwelle geschoben werden. Sofern ich nicht irgendeinen Mist aus dem Nahen Osten oder aus der Hinterhofwerkstatt eingebaut habe, frage ich mich immer was da unwuchtig werden soll. Unsere Autos sind ja alle nicht mehr taufrisch und sicherlich anfänglich beim Vertragshändler gekauft worden. Wenn beim Kauf die ganze Geschichte schon so vibriert hätte dass es relevant ist, behaupte ich mal hätte der Käufer auf Nachbesserung bestanden und irgendwann wäre dann getauscht oder gewuchtet worden.
    Nehmen wir also mal an das hat mal gestimmt.

    Wenn ich jetzt nicht irgendeinen offensichtlichen Defekt habe (Kreuzgelenke neu, Schiebestück ausgeschlagen, Rostnarben....) warum neu wuchten? Nur wegen der heute anzunehmenden höheren Genauigkeit? Die Jungs bei Alfa haben damals doch auch gewuchtet. Zumindest sind auf meiner Plättchen aufgeschweißt.

    Gruß

    Jörg

  • Naja, die Ursache des Dröhnens ist meist nicht die Welle selbst sondern verschlissene Hardy, eingelaufene Olive, Kreuzgelenke etc.
    Ich lasse neu wuchten, wenn die Kreuzgelenke getauscht werden (ist dann eh' alles ein Aufwasch), oder wenn - wie vor Jahren an meiner originalen Welle passiert - das Wuchtgewicht abfällt (nun - eher: davongeschleudert wurde).
    Außerdem grundsätzlich(!) jede gebrauchte oder überholte oder AT-Welle, die ich einbaue! Wenn jetzt einer fragt, warum... :+)

    Christian F. aus FR

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