Schwellerrost am Aerodinamica, brauche Rat für Raum München

  • Hallo liebe Alfisti,

    obwohl ich meinen Spider vor dem Kauf im Juli in einer Werkstatt habe anschauen lassen, hab ich jetzt ein extremes Rostproblem am Schweller.

    Auf der Fahrerseite ziemlich brachial, da hats schon das Aussenblech durchgebröselt.

    Auf der Beifahrerseite hatte es auch auf einmal Rostblasen.

    Hab auf beiden Seiten die betreffenden Stellen erstmal großzügig rausgeflext, und dann mit ordentlich Rostumwandler drüber. Der Mittelschweller unten drunter schaut noch gut aus, aber man sieht ja natürlich nicht besonders gut rein, also wer weiss was da wirklich los ist.

    Seit November steht der Spider jetzt in einer Tiefgarage.
    Letzter Tage als ich mal wieder bei ihm war habe ich bemerkt, dass unten aus einer Art Ablaufloch kurz vor dem vorderen Radkasten auch Rost rausbröselt, auch auf beiden Seiten.

    Jetzt bin ich natürlich komplett fertig mit den Nerven.

    Hat irgendwer eine Ahnung ob das Loch auch mit den Schwellern zusammenhängt?

    Ich würde gerne das Ganze möglichst schnell in Angriff nehmen, habe aber grad das Problem, dass das Auto erst wieder Saison ab April hat.

    Wie kann ich da vorgehen, um den Spider möglichst schnell in eine Werkstatt zu kriegen? Gibts jemanden, den ihr mir raten könntet, der sich mit sowas auskennt im Raum München?

    Bin echt grad überfragt, muss ich zugeben.

    Danke,
    liebe Grüße,
    Michl

    Einmal editiert, zuletzt von Steril707 (19. Januar 2011 um 10:48)

  • Herzliches Beileid Michl,

    was jetzt ansteht ist die Entscheidung ob Du reparieren oder restaurieren willst. Rotte Schweller sind nun mal leider überhaupt nicht ungewöhnlich bei unseren Kisten.

    Im Effekt führt das zu der Frage willst Du das Auto fahren oder bewahren? Wes es Dir im wesentlichen ums fahren geht dann ab damit zum Karosseriebauer um die Ecke und den Schweller zubraten lassen, lackieren und zwei Jahre Freude an einem offenen Wagen haben. Wenn es Dir auch um das Auto geht wird es sicherlich aufwändiger.

    Das Loch kurz vor dem vorderen Radlauf könnten die Reste der Wagenheberaufnahme sein, nicht ungewöhnlich wenn die weggammelt, endet dann aber nicht selten in rotten Schwellerspitzen.

    Viel Glück bei der grundlegenden Entscheidung. Wenn Du einen Eindruck bekommen willst wo das enden kann schau Dir mein Album an. Ursprünglich war nur die Schwellerspitze hinten durch......

    Jörg

  • Hallo Jörg,
    erstmal danke für die Antwort. Ich habe mittlerweile so ungefähr fast alles was es zu dem Thema gibt gelesen über die letzten Monate.

    Aber irgendwie bleibt doch alles sehr schwammig.

    Zum Beispiel, in welchen zeitlichen Bereichen sich sowas abspielt, wenn man sich fürs zweitere ("Das Fahren") entscheidet. Nur 2 Jahre wäre natürlich irgendwie hart. Der Spider ist an sich noch sehr gut in Schuss vom restlichen Zustand her, es würde mir also sehr weh tun den am Ende verschrotten zu müssen. Kann man den Verfall irgendwie aufhalten, bzw hinauszögern?

    Ausserdem, wie kriege ich überhaupt einen Überblick, wie schlimm es um den Schweller eigentlich steht? Ich brauche ja irgendwelche Anhaltspunkte, um meine Entscheidung treffen zu können.
    Muss ich dafür die komplette Seite aufschneiden lassen?

    Wie gehts man da am besten vor, um danach abschätzen zu können, wie stark die tragenden Teile angegriffen sind?

    Danke,
    liebe Grüße,
    Michl

  • Ganz genau weißt du es nur wenn du alles auftrennst, aber.....

    Das Problem ist und bleibt der Restwert unserer Karren, für eine Umfangreiche Restauration ist der einfach zu gering. Man kann versuchen Jetzt mit dem Endoskop rauszukriegen wie stark der Befall ist. Alles das schließt aber nicht aus, das irgendwo sonst noch reichlich Stellen sind. Geh zu Karosseriebauer und lass Dich beraten. Nicht zum großen Betrieb sondern zu der kleine Schmiede um die Ecke. Wenn Du Dich nicht selbst drum kümmern kannst/willst mußt Du sowieso auf die Jungs hören. Also KVA und entscheiden anders wirst Du nicht weiter kommen.

    Jörg

  • Hallo Michi,

    das ist ja eine Katastrophe!gruebel!
    Wenn ich mich recht erinnere, steht das Auto in München...Frag doch mal den Gall, ob Du mit dem zusammen da hinfährst, damit er einen Blick draufwerfen kann. Er kennt das Auto doch schon gell? Vielleicht lohnt es sich, auch jetzt gleich damit anzufangen....

    Gruß Tom

  • Hallo Michi,

    das ist ja eine Katastrophe!gruebel!
    Wenn ich mich recht erinnere, steht das Auto in München...Frag doch mal den Gall, ob Du mit dem zusammen da hinfährst, damit er einen Blick draufwerfen kann. Er kennt das Auto doch schon gell? Vielleicht lohnt es sich, auch jetzt gleich damit anzufangen....

    Gruß Tom

    Hey Tom,
    eigentlich ne gute Idee, ich weiss grad blos nicht, ob ich das aufgrund der oben geschilderten Vorgeschichte mit dem Gall machen will... ;)

    Liebe Grüße,
    Michl

  • So wie ich das verstanden habe, möchte der Michl eine Vorab-Kostenabschätzung für die Generalreparatur der Schweller haben. Die wird ihm aber leider kein seriöser Karrosseriebauer der Welt geben können. Habe selber einmal bei der Fa. Hofaichner in Gauting was machen lassen. War gute Arbeit, Preis dementsprechend. Vorab-Kostenschätzung gibt der prinzipiell nicht, Rechnung nach Aufwand... Bei mir war aber klar, dass ich den Wagen so oder so behalten und auch in rostfreiem Zustand erhalten will.

    Wie schlimm es unterm Blech ist, sieht man erst, wenn es aufgeschnitten ist. Und meistens ist es schlimmer als gedacht - auch wenn man sich schon Schlimmes vorgestellt hat. Im Wesentlichen muss man vorher wissen, ob man an dem Auto persönlich hängt und bereit ist, unverhältnismässig viel Geld (Werkstatt) oder Zeit (selber schweissen) zu investieren. Und es wird auf Dauer nicht bei zwei für ein paar Hundert Euro drübergebratenen und mit Steinschlagschutz festgepappten Aussenschwellern bleiben, das steht jetzt schon fest...

    Eine harte Wahrheit zum Schluss: Wenn Du das Wägelchen dauerhaft erhalten willst, werden die Reparaturen am Schluss in Summe teurer sein, als wenn Du ihn jetzt wegschmeisst (also die Teile über i-bäi verscherbelst) und für 10.000,- Euro ein rostfreies Exemplar kaufst.

    Andernfalls: Willkommen im Kreise derer, die ohne lang überlegen zu können mitten in einer Vollrestauration landen ! :) Mentale Hilfe im Forum ist Dir sicher :-]

  • So da haben wir das philosophische Problem:

    vermeintlich rostfreien Wagen suchen, oder selber dafür sorgen und dann sicher sein und pleite.....

    Mittelfristig ist der teuer gekaufte Wagen in gutem Zustand definitiv die preiswertere Lösung. Wenn man entsprechend Glück hat und die Karre WIRKLICH rostfrei ist auch langfristig. Aber wie feststellen? Endoskop? Jeder der schon mal mit so einem Ding gearbeitet hat weiß um die relative Aussagekraft.

    Selber restaurieren/restaurieren lassen? Eine Frage der Einstellung, Zielsetzung und finanziellen Mittel. Wirtschaftlich betrachtet müsste man wohl vermutlich sich mit dem zubraten der jeden Winter neu gefundenen Löcher begnügen, unsere Autos sind im Moment einfach noch zu zahlreich und billig zu haben.

    Für meinen Teil ist das Auto einfach Hobby, im Sommer fahren (jedes mal ein Kurzurlaub) und im Winter möglichst viel selber machen.

    Jeder nach seinem Gusto.

    Aber ein problemloses Sommerauto nach dem Muster im Herbst abstellen, im Frühjahr Inspektion, im Sommer Spaß haben wird es nie sein. Wer das will sollte sich irgendwas mit Stern oder Propeller und Blechdach kaufen, und vor allem 10 Jahre jünger.

    Schönes Wochenende

    Jörg

  • Hi, Michl!
    Ähnliches hatten wir mit unserer Bella erlebt, wohl älter aber vergleichbar.
    Bei uns, meiner Holden und mir, war der Bezug zum Spider allerdings emotionaler.
    Aus der vermeintlichen Neulackierung wurde eine Komplettsanierung über zwei Jahre und ca 18.000€. DAS VOLLE PROGRAMM!!
    Blödsinn, wirtschaftlicher supergau und ähnliches waren die einen Meinungen.
    Klasse, daß der Spider gerettet wird , find`ich toll waren die Anderen.
    Unser Fazit:
    Wir haben viel, eigentlich viel zu viel Geld in den Spider gesteckt wohlwissend, daß er nie im Verkauf einen auch nur annähernden Preis erzielen wird.
    Wir wollten aber den Spider -im Verlauf der Restauration- so perfekt wie möglich neu aufbauen,
    da konnten wir doch keine alten Schrauben verwenden. Ich denke, Du weißt , was ich meine.
    Reine Emotion, wirtschaftliches Desaster.

    Hast Du solche Emotionen und Bezüge zu diesem Auto?

    Wenn ja, musst Du die Finanzen checken,
    wenn nein , fahr das Auto mit minimalstem Reparaturaufwand bis der TÜV euch scheidet, verticke gute Teile und kauf Dir einen anderen für das Geld.

    Grüße
    Tom


  • Aber ein problemloses Sommerauto nach dem Muster im Herbst abstellen, im Frühjahr Inspektion, im Sommer Spaß haben wird es nie sein. Wer das will sollte sich irgendwas mit Stern oder Propeller und Blechdach kaufen, und vor allem 10 Jahre jünger.

    Da muß ich Dir widersprechen: Ein alter Alfa ist mit ein bisschen Pflege ein problemloses und zuverlässiges Sommer-, Herbst- und Frühlingsauto.
    Eine Pagode rostet heftiger und ist karosseriemäßig wirtschaftlich fast nicht sanierbar.

  • Haha, coole posts, Jungs. Danke... :-]

    Nein, wirklich. Ist glaub ich ganz gut, dass ihr mir hier ein bißchen den Kopf wäscht. So langsam komme ich auch zu der Einstellung, die ihr geschildert habt.

    Der Spider hat mich 4000 Euro gekostet, das ist also nicht die Welt. 18000 Öcken würde ich da nicht mal ansatzweise reinstecken wollen. Ich denke, wenn ich am Ende wie hier geschildert den (noch sehr fitten Motor) und ein paar andere Einzelteile verkaufe, wirds schon kein Totalschaden.

    Ich finde es weiterhin schade um das Auto, wenns denn soweit kommt (hat immerhin alle Checkhefteinträge), aber das scheint wohl der Lauf der Dinge zu sein, wenn ein Vorbesitzer nicht die Mühe auf sich genommen hat, der Bella das zu geben was sie braucht (ein trockenes Dach über dem Kopf).

    Andererseits reizt mich der Ansatz des Selbermachens doch irgendwie auch. Weiss blos noch nicht ob ich schon so weit bin, wie das Auto es gerade bräuchte. Da werde ich eventuell an den Aufgaben wachsen müssen..

    Vielleicht macht sich mein Schweisskurs ja doch bald mal bezahlt... :+)

    Liebe Grüße an euch alle,
    schönes Wochenende,
    Michl


  • Aber ein problemloses Sommerauto nach dem Muster im Herbst abstellen, im Frühjahr Inspektion, im Sommer Spaß haben wird es nie sein. Wer das will sollte sich irgendwas mit Stern oder Propeller und Blechdach kaufen, und vor allem 10 Jahre jünger.


    doch genauso ist es aber... ich habe meinen Spider jetzt seit 1994, er war, als ich ihn damals kaufte auch schon 22 Jahre alt, hatte einige Vorbesitzer und war nicht mehr sehr schön zum ansehen, aber die grundsätzliche Substanz war nicht schlecht.

    Die ersten sechs Jahre jedes Jahr im Sommer ca. 8000km drauf gefahren... ohne Probleme. 2001 dann die Entscheidung neu lackieren zu lassen und ein paar Schweißarbeiten durchzuführen. Kosten und Zeit damals mit Eigenleistung beim Schweissen: vier Nachmittage und eine Woche beim Lakierer für 2500DM. Das Resultat kann sich auch heute nach 10 Jahren noch sehen lassen. Mittlerweile fahre ich nur noch 1500km im Jahr damit und es ist wirklich so: Im Oktober einmotten und im Mai rausholen. Das wars.

    Fazit: Wenn es "nur" die Schweller sind: Vorne und hinten aufschneiden und reinkucken. Wenn es darin noch stabil aussieht und nicht komplett vergammelt ist die Schweller mit Mike Sanders fluten und die Außenschweller partiell schweissen. Das ist zwar nicht die perfekte Lösung, aber die effizienteste und kostengünstigste... und es hält sehr sehr lange, wenn man nicht im Winter fährt.

    Grüße
    Michael

    ______________________________________

    Alfa Romeo -- Geschmack macht einsam

  • @sterill707
    was den Schweißkurs angeht:
    Falls -wie ich befürchte- nicht nur der Aussenschweller, sondern auch der mittlere betroffen sind, und Du noch nie ein Cabrio dort erneuert hast, würde ich Dir dringendst raten, einen Karrosseriebauer mit Erfahrung wg. Versteifung zu kontaktieren. Biegt sich sonst wie `ne Banane
    Grüße
    Tom

  • Hallo Michl, wenn ich zum konkreten Schwellerproblem was sagen darf:
    - wenn die Grundsubstanz des Autos einigermassen ordentlich ist (Technik, Interieur), vor allem die Karosserie, und wirklich nur der Schwellerbereich faul, dann rentiert sich eine Komplettsanierung Schweller/Bodengruppe durch einen seriösen Profi (z.B. Hofaichner Gauting)
    - wenn die Karosse überall rostet (Vorderachsaufnahme, Spritzwand, Längsträger Unterboden etc.) wird das ein Faß ohne Boden.

    Lass' einen Profi drüberschauen.

    Wünsche Dir viel Glück und eine weise Entscheidung!

    Ribolla

  • Fazit: Wenn es "nur" die Schweller sind: Vorne und hinten aufschneiden und reinkucken. Wenn es darin noch stabil aussieht und nicht komplett vergammelt ist die Schweller mit Mike Sanders fluten und die Außenschweller partiell schweissen. Das ist zwar nicht die perfekte Lösung, aber die effizienteste und kostengünstigste... und es hält sehr sehr lange, wenn man nicht im Winter fährt.

    Grüße
    Michael

    Das hört sich für mich situationsbedingt am vernünftigsten an. Denke den Ansatz werde ich verfolgen.

    Macht sowas ein Karosseriebauer?

    Danke für die guten Ratschläge an alle.
    Gut zu wissen, dass einem hier geholfen wird... :)

    Ist zwar quasi mein "Lernspider" (weil mein erster), aber wär ja wirklich schade um das Auto, wenns denn so schnell über den Jordan ginge.

    Liebe Grüße,
    Michl

  • Moin,

    ja aufschneiden und reinschauen ist ureigenste Karosseriebauer Aufgabe. Ich kann mich nur wiederholen geh zum Karosseriebauer um die Ecke, da brauchst Du keine Spezialisten mit hochglanzpolierter Werkstatt und Restaurationszuschlag für. Dann hilfst Du dem guten Mann vielleicht bei der Ersatzteilbeschaffung bevor die unnötig anfangen Teile selbst zu spengeln.

    Jörg

  • Servus Michl!

    Es heisst allgemein, dass selbst der ungeschickteste Spengler ums Eck die Bleche durch Selberdengeln schöner hinkriegt. Vor allem kann sein, dass er schneller selber dengeln kann als er durch nötiges Umarbeiten der Nachbaubleche Zeit verbraucht. In diesem Zusammenhang hört man über die Qualität der Nachbaubleche immer wieder "unter jeder S.."
    Beispiel Schwellerspitzen: original sind die Ecken umgebördelt. Beim Nachbau sind angeblich einfach Tortenecken herausgeschnitten, an welchen das Blech dann umgekantet worden ist. System Papierflieger-Modell... !nono!

    Egal wie du's machst oder machen lässt: der befallene Teil soll zuerst herausgeschnitten werden - nicht einfach Reparaturbleche drüberbraten. Das würde nicht lang halten, das kommt in zwei Jahren wieder durch.
    Und: wenn der ganze Aussen-Schweller heruntergetrennt werden muss (was an sich noch kein Unglück ist) muss unbedingt die Karosserie ausgesteift werden. Dazu werden vorübergehend Verbindungseisen in den Türausschnitt geschweisst. Das muss unbedingt sein, sonst biegt sich das Auto mit amputierten Aussen-Schwellern und vielleicht schon geschwächten Mittenschwellern unweigerlich oben auf. Das ist auch nicht mehr rückgängig zu machen und wäre somit ein Totalschaden der Karosserie.
    Deshalb ja mein Tipp mit dem Herrn aus Gauting - der kennt das Auto in- und auswendig und weiss was man alles falsch machen kann.

    Die Hopp oder Drop Entscheidung kann in Deinem Fall meines Erachtens dann getroffen werden, wenn Du siehst wie der Mittenschweller aussieht: also wenn man den äusseren zumindest teilweise aufgeschnitten hat. Ist der Mittenschweller auch schon total vergammelt, dann zahlt sich eine seriöse Reparatur aus wirtschaftlicher Sicht nicht aus. Du kannst auch von innen durch einige Löcher im Innenschweller durchschauen und versuchen, auf den Mittenschweller zu schauen. Viel sieht man da aber nicht. Wenn allerdings auch hier schön alles bröselt... Wie sieht's denn sonst aus mit Rost? Bleibt's bei den Schwellern oder geht's überall los? Na ja, man soll auch nicht den Teufel an die Wand malen. :o

    Grüsse,
    Markus

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