effiziente Fortbewegung - schlecht für das Auto?

  • Liebe Kollegen!

    Anlässlich eigener Erfahrungen und den Berichten hier ergibt sich für mich ein "interessantes" Bild:
    Die Motoren werden immer sparsamer, verbrauchen immer weniger Sprit bei gleichen Leistungen.
    Zugleich gibt es auch Tipps, wie man besonders sparsam fährt, da habe ich sogar von meiner letzten Firma aus ein "Spritspartraining" gemacht.

    Nun war ich neulich meine Batterie prüfen lassen: sie wäre an sich "noch gut" (immerhin 5,5 Jahre alt), aber nicht gut geladen. Das war nach 30km Fahrt. Die Lichtmaschine ist in Ordnung.
    Nur fährt man ökologisch halt mit niedrigen Tourenzahlen, lässt auch einmal im Leerlauf/ Standgas rollen, stellt bei einer roten Ampel den Motor ab und braucht beim Starten Batterie... komisch kommt mir das trotzdem vor.

    Und dann gibt es ja auch die diversen Berichte, dass im Abgasweg und daran hängenden Systemen halt alles mögliche verrußt, was freigebrannt werden würde, wenn der Motor heißer liefe, was wiederum aber bei effizienten Motoren (und vielleicht noch kaltem Wetter und wirtschaftlicher Fahrweise) immer weniger der Fall ist.

    Sind die Motoren mittlerweile so effizient, dass sie sich selbst nicht mehr aushalten? Gingen Gegenmaßnahmen grundsätzlich auf Kosten der Effizienz?

  • Du solltest effizient nicht mit sparsam verwechseln. Die meisten Motoren laufen beim maximalen Drehmoment am effizientesten (Verhältnis zwischen Drehmoment/Leistung zu Spritverbrauch).

    Der Hinweis mit dem Verrussen ist aber schon richtig, genauso wie dass Vibrationen beim untertourigen Fahren sicherlich nicht gerade förderlich für die Haltbarkeit sind.

    Abgesehen davon:
    - Eine Batterie hat i.d.R. eine Lebensdauer von 5 Jahren. Da bist du doch super dabei... Meine Letzte hielt auch nicht länger.
    - Keiner zwingt dich einen Diesel zu fahren, der zudem noch mit niedrigen Drehzahlen bewegt werden will und das AGR usw. zu russt!

  • Dann habe ich keine diesbezüglichen Probleme...mit meinem V6-Trecker kann man nämlich fast nicht sparsam/effizient (in deinem obigen Sinne) fahren...Automatik schaltet grundsätzlich erst bei 2500 Touren hoch! Gibt man nur etwas mehr Gas(kein Vollgas!) wird dann schon mal erst bei 5000Touren geschaltet...und das auch nicht sofort(braucht 2-3 Gedenksekunden), wenn man Gas dann zurück nimmt....Auto ist eben 'sportlich'...Smile.

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    Derer sind es sogar zwei...:-D:


    Sind die Motoren mittlerweile so effizient, dass sie sich selbst nicht mehr aushalten? Gingen Gegenmaßnahmen grundsätzlich auf Kosten der Effizienz?

    Nur manchmal ergeben sich dadurch eher neue Fragen...

    oder, wie der hier richtig bemerkt...

    Liebe Kollegen!

    Oh, du arbeitest in der gleichen Branche, wie ich?

  • Du solltest effizient nicht mit sparsam verwechseln. Die meisten Motoren laufen beim maximalen Drehmoment am effizientesten (Verhältnis zwischen Drehmoment/Leistung zu Spritverbrauch).

    Der Hinweis mit dem Verrussen ist aber schon richtig, genauso wie dass Vibrationen beim untertourigen Fahren sicherlich nicht gerade förderlich für die Haltbarkeit sind.

    Abgesehen davon:
    - Eine Batterie hat i.d.R. eine Lebensdauer von 5 Jahren. Da bist du doch super dabei... Meine Letzte hielt auch nicht länger.
    - Keiner zwingt dich einen Diesel zu fahren, der zudem noch mit niedrigen Drehzahlen bewegt werden will und das AGR usw. zu russt!

    effizient im vergleich zur leistung....geht aber auch effizient im vergleich zur streck a nach b....das wäre dann auch sparsam, und egal ob diesel oder benziner, weniger drehzahl bedeutet weniger reibung und weniger verbrauch. hab ich von einem motorenentwickler. dadurch auch weniger drehzahl für die lichtmaschine und weniger ladung für die batterie....hab ich auch nen problem mit, unser bmw mit vielen verbauchern bekommt momentan nur kurzstrecke (3km) und macht sich selber seine batterie platt(2,5jahre und eigentlich noch gut). hab auch keine kriech stöme....

  • effizient im vergleich zur leistung....geht aber auch effizient im vergleich zur streck a nach b....das wäre dann auch sparsam, und egal ob diesel oder benziner, weniger drehzahl bedeutet weniger reibung und weniger verbrauch. hab ich von einem motorenentwickler. dadurch auch weniger drehzahl für die lichtmaschine und weniger ladung für die batterie....hab ich auch nen problem mit, unser bmw mit vielen verbauchern bekommt momentan nur kurzstrecke (3km) und macht sich selber seine batterie platt(2,5jahre und eigentlich noch gut). hab auch keine kriech stöme....

    na eh, soweit ist das schon klar, nur fahr ich 30km statt 3km...

    Und noch einmal für alle:

    Der Motor ist zwar effizient, aber der Rest des Systems "leidet" darunter. Sind die Motoren einfach schon "zu effizient", oder wurde einfach der Rest noch nicht entsprechend angepasst? Lässt er sich überhaupt anpassen, oder ist das System "überreizt"?

    Baut man eine "stärkere" Lichtmaschine ein, die die Batterie schneller wieder lädt, geht das natürlich 1:1 auf den Verbrauch. Was man wiederum auf der Ruß-Seite tun könnte, kann ich nicht beurteilen.

  • Den ganzen Krempel wie DPF und AGR raus schmeissen! !mgrins!
    Für den Motor ist das wie wenn du deinen eigenen Urin trinken müsstest...

    Manche Leute machen das tatsächlich und freiwillig! !augenmach!

    Aber vielleicht sagt zu dem Thema auch noch einmal wer was Fundierteres...

  • Manche Leute machen das tatsächlich und freiwillig! !augenmach!

    Aber vielleicht sagt zu dem Thema auch noch einmal wer was Fundierteres...

    ...als wer? !augenmach!

    Ganz ehrlich, Herr Kollege ;) was willst Du hören? Ja, die Motoren sind zu effizient. Zufrieden?

    :D

    OK, etwas ernsthafter: zuerst hat man sich an den miesen Wirkungsgrad der Verbrennungsmotoren gewöhnt und das ganze z.B. komfortsteigernd für die Innenraumheizung genutzt. Nun spart der Diesel Sprit und verbrennt immer sparsamer und effizienter und man braucht halt Zusatzheizer - und die brauchen wieder Strom. Nur so als ein Beispiel. Tja - ein Teufelskreis. Also doch DPF, AGR usw. rausschmeissen... :-]

    Ein schöner Thread übrigens.

  • OK, etwas ernsthafter: zuerst hat man sich an den miesen Wirkungsgrad der Verbrennungsmotoren gewöhnt und das ganze z.B. komfortsteigernd für die Innenraumheizung genutzt. Nun spart der Diesel Sprit und verbrennt immer sparsamer und effizienter und man braucht halt Zusatzheizer - und die brauchen wieder Strom. Nur so als ein Beispiel. Tja - ein Teufelskreis. Also doch DPF, AGR usw. rausschmeissen... :-]

    Naja, von Innenraumheizung spreche ich ja noch gar nicht...
    Im Prinzip müsste es doch theoretisch irgendwie machbar sein, dass man den Motor weniger kühlt und dadurch heißere Abgastemperaturen erreicht. Denk ich mir in meiner motortechnischen Halbbildung. Mein Motor ist laut Fernthermometer weit unter 90 Grad, auch neulich bei frühlingshaften 10 Grad draußen und Autobahnfahrt. Oder ist der schon so effizient, dass ihm die Luftkühlung des Fahrtwindes reicht? !augenmach!
    Kann ich mir nicht vorstellen, denn bei -10 Grad hatte er dieselbe Temperatur...

    Das Batterieproblem hängt wohl eher an der ökonomischen Fahrweise. Dementsprechend müsste man die Lichtmaschine anders auslegen, damit sie die Batterie schneller lädt und dadurch den Motor stärker belastet, was den Verbrauch erhöht... allerdings nur solange, bis die Batterie voll ist. Das könnte man also wohl in den Griff bekommen. Wird aber die Hersteller weniger interessieren, weil es eben von der Fahrweise abhängt.

    Zitat


    Ein schöner Thread übrigens.

    Danke!

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