• Ich habe ein Problem und hoffe das ihr mir helfen könnt. Vor kurzem wurde bei meinem Alfa 156 1.8TS der Zahnriemen gewechselt, inkl. Wp. Heute stellte ich fest das auf dem Hitzeschild über den Krfümmern Öl ist. Ich habe es mit einem Lappen sauber gemacht.
    Zwischen Zylinderkopf Abdeckung und Hitzeschild ist..wie soll ich sagen...wie rabenschwarzes Fett.
    Ich hoffe jetzt mal das es nicht die Zylinderkopfdichtung ist. Wäre dankbar für jeden Tip da ich gerade unterwegs bin und Angst habe bei der Witterung heute Nacht liegen zu bleiben.
    Mfg Steffen


  • Zwischen Zylinderkopf Abdeckung und Hitzeschild ist..wie soll ich sagen...wie rabenschwarzes Fett.
    Ich hoffe jetzt mal das es nicht die Zylinderkopfdichtung ist.

    da sich die Zylinderkopfdichtung unterhalb der Auslasskrümmer befindet...

    Ventildeckeldichtung heisst das Zauberwort. :-]
    Eigentlich kann man bei diesem Motor an der VDD gar nix falsch machen, aber ... irgendwie anscheinend doch.

  • Wäre ja wohl das kleinere Übel, oder?


    ist ganz kleines Übel.

    Zum :) fahren, ihn darauf hinweisen "menno, war ich hier, im Vertrauen auf gute Werkstatt... kleines Malheur, seither sabbert's ...guck mal hier."

    Mechaniker wird Abdeckung entfernen, Ventildeckel abnehmen, Dichtung korrekt einlegen
    und wieder zusammenschrauben.
    Keine zehn Minuten kostenloser Nacharbeit.

  • Eigentlich kann man bei diesem Motor an der VDD gar nix falsch machen, aber ... irgendwie anscheinend doch.

    Ich mußte meine VDD vor Kurzem tauschen - die alte war wie aus Hartplastik und hat hicht mehr gedichtet :o, war aber definitiv richtig eingebaut :)

    Gruß
    Reiner

    Gruß Reiner

  • Ich mußte meine VDD vor Kurzem tauschen - die alte war wie aus Hartplastik und hat hicht mehr gedichtet

    Eigentlich kann man nix falsch machen...

    und spätestens nach ca 54 Jahren Gebrauch sollte man sich dann doch mal überlegen, ob man diese VDD noch öfters weiterverwenden soll oder ob man sie nicht doch spätestens beim übernächsten mal erneuert.

  • Eigentlich kann man nix falsch machen...

    und spätestens nach ca 54 Jahren Gebrauch sollte man sich dann doch mal überlegen, ob man diese VDD noch öfters weiterverwenden soll oder ob man sie nicht doch spätestens beim übernächsten mal erneuert.

    Das hätte sich die AR-Werkstatt durchaus mal überlegen sollen, als sie den ZR gewechselt hat :+)
    Leider treten solche Sachen bei mir immer erst mit einigem Abstand zur ursprünglichen Reparatur auf !gruebel!

    Gruß Reiner

  • Bei Deinem V6: Weiß ich nicht ???

    Bei dem hier ursprünglich angefragten TS 16V bringt es konstruktionsbedingt nichts (es sei denn, die Schrauben sind völlig lose).
    Der Abstand zwischen VD und ZK ist "fest".

    Gruß
    Reiner

    Gruß Reiner

  • ...richtig... wenn die schon am Anschlag sind, dann machts einfach nur knacks und man brauch neue Schrauben.

    Möglicherweise ist die Dichtung einfach zu alt, und/oder die O-Ringe der Schrauben sind verhärtet und geschrumpft, so dass sie den VD nicht mehr ordentlich andrücken können. Das Ergebnis könnte also eine mehr oder weniger ständig auftretende undichtigkeit sein...

    Aus Erfahrung siehe hier: http://www.alfisti.net/alfa-forum/1062127990-post22.html

  • ...richtig... wenn die schon am Anschlag sind, dann machts einfach nur knacks und man brauch neue Schrauben.

    du willst hier zum Verstehen geben, dass die 8.8-Schrauben abreissen,
    anstatt dass das Gewinde im Leichtmetallkopf gehimmelt wird. :D [COLOR='White']... [/COLOR]!lacher! [COLOR='White']...[/COLOR] !casper!


    p.:s.: und seit wann sind O-Ringe an den Schrauben?

  • Damit ich das richtig verstehe. Es geht hier doch um einen 156 1.8 TS? Vom Ventildeckel sollte demnach also alles identisch sein wie beim 2.0 TS ? Oder etwa nicht?

    Lach nicht! Ja diese Schrauben von denen ich rede können brechen. Man könnte sogar meinen, die haben eine Sollbruchstelle. Die Schrauben haben eine Verjüngung, an der die Führungshülse mehr oder weniger fixiert ist. Damit wohl die Schraube nicht rausfällt, wenn man den VD auf den Kopf legt. Irgendwas wird Alfa sich dabei gedacht haben.

    Mir ist schon mal eine gebrochen, da wusste ich noch nicht, dass das keine "normalen" Schauben sind. Da war ich um diese Sollbruchstelle heilfroh und konnte ohne Probleme den Rest mit ner kleinen Zange rausdrehen. OHNE das irgendein Schaden am Kopf entstand !!!

    Hast du schon mal eine in der Hand gehabt. Komplett mit Führungshülse? Auf dieser Führungshülse sitzt nämlich dieser ominöse O-Ring. Genau zwischen Hülsenkopf und Schraubenkopf. Wenn dieser O-Ring verhärtet ist, kann man die Schraube locker bis zum Anschlag in den Kopf drehen mit dem Ergebnis, dass die VDD nicht ordentlich angedrückt wird und dichtet. ...Bescheuerte Konstruktion... bei diesen Plastikdeckeln aber auch nicht verwunderlich.

    Habe grade keine Schraube zur Hand, die ich abfotografieren könnte. Werde jetzt auch definitiv nicht eine ausbauen gehen. Wenn man sich das Teil betrachtet wird einem ganz schnell klar, was evtl. schief läuft...

  • Die Schrauben haben eine Verjüngung, an der die Führungshülse mehr oder weniger fixiert ist.

    an einer Verjüngung kann nix fixiert sein.

    Wären sie nicht verjüngt, wäre evtl eher die Gefahr, dass die Hülsen (bei den Versionen mit Kunststoff-VD) an den Schrauben festgammeln.


    Hast du schon mal eine in der Hand gehabt.

    zig
    Bei den Leichtmetal-VD ist definitiv kein O-Ring dran,
    bei den Kunststoff-VD bin ich mir nicht sicher. O-Ring wäre aber gegen die Logik, da ja bereits zwischen VD und ZK von VDD gedichtet wird.

  • Ok, dann habe ich was gelernt.

    Ja doch... die Hülse. Aber halt drehbar. Schraube kann man jedoch nicht einfach so rausziehen. Das meinte ich damit.

    Bei den Schrauben für den Plastikbomber sind tatsächlich O-Ringe. Die haben wohl eher weniger was mit dichten zu tun. Das macht in der Tat wohl die VDD. Soll sie zumindest. Soll vielleicht eine Art dämpfende Wirkung bei mechanischer Überbeanbruchung haben... Einen knacksenden Kunststoff Ventildeckel hätten wohl die wenigsten gern.

  • Damit ich das richtig verstehe. Es geht hier doch um einen 156 1.8 TS? Vom Ventildeckel sollte demnach also alles identisch sein wie beim 2.0 TS ? Oder etwa nicht?

    Für alle TS (Fiat-Motor) gibt es vom 1.4 bis 2.0 die gleiche Dichtung.
    O-Ringe sind mir nicht in Erinnerung; nur, daß man die Dichtung über die Hülsen schieben muß, da sie sich nicht durch das Anziehen der VD draufziehen.

    Gruß
    Reiner

    Gruß Reiner


  • Bei den Leichtmetal-VD ist definitiv kein O-Ring dran,
    bei den Kunststoff-VD bin ich mir nicht sicher.

    Grad nachgeschaut. da gibt es keinen O-Ring.

    Ergo > keine Ahnung, was du mir vermitteln möchtest. !gruebel!
    Stahlschrauben reissen bei dir ab, bevor Gewinde in Leichtmetall überdreht,
    und du siehst O-Ringe, wo keine sind.

  • Huhu,

    also ich hatte vor ein paar Wochen eine ähnliche "Bescherung".
    Nach dem ZR Wechsel bei welcher die VDD mit dran waren siffte die Kiste wie Sau und stank ebenso.
    Im "V" stand das Öl und die Chromrohre waren auch schön verölt - no chance for Flugrost *g*.

    Das letztes Mal war die Toleranz der original VDD Gummidichtung schuld ... war werkseitig eigtl schon Ausschuss und trotzdem gelangte sowas in den ET Handel.
    Dieses Mal mit neuem Dichtungssatz - original Alfa versteht sich - Dicke extra nachgemessen: passt.

    Also Ventildeckel nochmal ganz genau angeschaut/aufgelegt und ... die Teile waren minimal verzogen, daher konnte die neue Dichtung auch nicht richtig abdichten.
    Statt jetzt teuer zwei neue Ventildeckel zu besorgen, die Teile geplant und gut war -> hielt jetzt dicht.

    Frage mich nur wie die Teile verziehen können ... vielleicht hatte irgendwann einmal ein Mech die Dinger im warmen Zustand demontiert/montiert und dabei die Schrauben nicht über Kreuz gelöst oder ungleichmässig angezogen ... wer weiss...

    Ciao

    Einmal editiert, zuletzt von focht (29. Dezember 2010 um 22:34)

  • Grad nachgeschaut. da gibt es keinen O-Ring.

    Ergo > keine Ahnung, was du mir vermitteln möchtest. !gruebel!
    Stahlschrauben reissen bei dir ab, bevor Gewinde in Leichtmetall überdreht,
    und du siehst O-Ringe, wo keine sind.

    Ich rede von diesen Schrauben:

    71714090 M6X28 01
    71714091 M6X38 05
    71714092 M6X72 01

    Von denen gibt es natürlich nirgendswo irgendwelche Bilder...

    Richtig... die kann man regelrecht "abdrehen" und brechen eben an dieser besagten Verjüngung. Und ja, bei mir ist das Gewinde nicht überdreht worden. Hatte wohl auch ganz langsam und vorsichtig gedreht. Zu meiner Erleichterung war es dann eben halt nur ne kaputte Schraube.

    Der Durchmesser an dieser Verjüngung könnte M4 entsprechen. Habe es nicht gemessen, kann ich jetzt auch grad nicht. Zu sehen ist sie direkt am Übergang von gewindelosen Schaubenschaft zum Schraubengewinde.

    Nehmt doch einfach mal bei der nächsten VDD eine Schraube samt Hülse aus dem Ventildeckel. Dann seht ihr was ich meine...

    Wünsch euch allen einen guten Rutsch!!!

  • auch im alu kannst leicht ne stahlschraub abreißen

    m8 mit 2mal durchmesser eingeschraubt und ohne probleme mit dem inbusschlüssel zerlegt und das war sogar ne 10.9

    also es geht ohne probleme, wenn die schraube natürlich nur 1xD verschraubt wird, zerlegt es dir eher das gewinde

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