Hallo,
ich habe mir am Mercato ein gebrauchtes Bilstein B16 (10.000 km) und GTA-Stabis für meinen 156er 2.0 TS (134.000 km) gekauft (Danke Jungs für die korrekte Abwicklung). Vorgestern liess ich die Komponenten einbauen und seitdem hab ich fleissig hin- und hergestellt und getestet. Bilsteinfahrwerke geniessen hier im Forum einen fast göttlichen Ruf, deswegen war meine Spannung gross aber leider ist jetzt meine Euschung umso grösser.
Das was mich am Serienfahrwerk störte war das Versetzen in der Kurve (zB bei Unebenheiten oder Gullis), das Abheben bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Bodenwellen, und allgemien eine gewisse Instabilität.
Leider erlebe ich das Bilstein B16 als kaum besser, eher schlechter: nervös und instabil selbst bei geringen Bodenunebenheiten, bei harterer Einstellung schlicht unfahrbar. Das permanente leichte Schütteln ist extrem unangenehm. Von 30er Zonen und Schotterstrassen ganz zu schweigen (ok, hätte ich in Kauf genommen, wenn der Rest passen würde). Nur bei langen Kurven mit arschglattem Asphalt geht die Post ab. Kurze Schläge oder Stösse werden ähnlich wie vom Serienfahrwerk gefiltert.
Meine Erfahrung steht ganz im Gegensatz zu den Berichten und Lobhuldigungen in diesem und anderen Foren und ich bin ziemlich verwundert. Hab mir erwartet, dass man mit dem Fahrwerk "eine schöne Linie" ziehen kann, aber die Fahrt mit dem Bilstein gleicht eher einem Rodeoritt. Das Bilstein fährt sich wie ein Fahrwerk vor dem man immer im Forum gewarnt wird (chinesisches Gewindefahrwerk auf e..y für 250 Euro).
Zur Zeit ist die Tieferlegung gering (Radmitte zu Kotflügel ungefähr 36,5 cm), Härteeinstellung ist 9 (weichste Einstellung).
Nun hätte ich gerne eure Meinung gehört. Ist es nicht unwahrscheinlich dass die Werkstatt das Fahrwerk falsch eingebaut hat? Hat jemand ähliche Erfahrungen gemacht.
Gruesse Alfons
PS: Gummis und Querlenker sind in Ordnung.