Stottern beim Beschleunigen

  • Ciao Alfisti,

    115/S4, Bj 91, ca. 28.000km

    mein Spider stottert beim Beschleunigen sporadisch, dh: er macht dies eine Weile, in der Regel nach dem losfahren (springt gut an), wenn ich dann anhalte und den Motor abstelle ist das Stottern nach dem wieder anfahren in der Regel verschwunden, aber nicht immer.

    Bei ganz vorsichtigem Gas geben tut er es nicht.

    Es geschieht unabhängig von der Spritmarke, Tankfüllung Motortemperatur und den äußeren Bedingungen.

    Habe vor einer Weile den Bezinfilter gewechselt,
    habe den Ansaugteil und den Luftmengenmesser auf Dichtigkeit (visuell) überprüft, Zündkabel etc überprüft,
    habe die Funktionseinheit Kraftstoffdämpfe auf Funktion überprüft,
    hat alles zu keinem nachhaltigen Erfolg geführt.

    Kennt das Phänomen jemand und hat ggf einen Lösungsvorschlag.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Dieter

  • Hallo Alfisti,

    möchten diesen Beitrag reaktivieren, weil ich aktuell gerade ein ähnliches Problem mit meinem Spider habe.
    Neuerdings fängt er irgendwann bei Leistungsbedarf an zu stottern, nimmt kaum noch Gas an.
    Fühlt sich an wie Zündaussetzer, habe aber bisher noch nichts finden können.
    - Ventilspiel und Steuerzeiten sind eingestellt und korekt
    - Kondensator neu
    - Schließwinkel ok
    - Zündkabel kontrolliert
    - Zündung abgeblitzt
    - Lerrlauf stabil und ruhig

    Bis sich dieser Effekt einstellt, muss man recht lange fahren. Jetzt am Wochende wieder, fast 50 km in 45 Minuten störungfrei gelaufen, dann gehts los. War dann auch nach mehrstündigem Abkühlen immer noch leicht spürbach vorhanden, nach ca. 40km gemäßigter Autobahnfahrt abgestellt.
    Und jetzt kommts: Kerzen heute rausgeschraubt und völlig verschiedene Gesichter vorgefunden, und das war bisher nicht so !
    (v.l.n.r.4,3,2,1)
    Zylinder 4+2 sind doch zu mager, oder?
    Könnte das Stottern doch eher von einer Abmagerung herkommen?
    Wenn man die Vergaserbatterie bewegt, keine Reaktion, also eher nicht die Flansche?
    Bei 4 gäbe es ja noch die Möglichkeit des Unterdruckschlauches für den BKV, aber bei 2?
    Und warum erst nach langer Fahrt?

    Hat irgendeiner eine Idee?
    Danke euch!

  • Fuer Zuendaussetzer die erst nach einiger Betriebszeit auftreten ist gelegentlich mal die Zuendspule verantwortlich.
    Mit der Betriebsdauer steigt die Temperatur der Spule an und dadurch veraendert sich der Widerstand eventuell soweit, dass es zu Problemen kommt.
    Hatte ich auch schon mehrfach ;)
    Gut, 45 Minuten ist schon sehr lang, aber vielleicht lohnt die Suche in dieser Richtung ja doch.
    Falls du was zum austauschenn rumliegen hast waere das ja auch schnell erledigt.

    Gruesse
    Joachim1

  • Hallo Flory,

    an deiner Stelle würde ich den Fehler im Bereich der Vergaser suchen. Bei den beinden weißen Kerzen hätte ich Angst, dass es im weiteren Betrieb zu Folgeschäden durch die Abmagerung kommt.

    Ich bin nicht der absolute Vergaserexperte. Aber die Weber Vergaser (meines Wissens auch Dellorto) haben eine Gemischeinstellschraube je Vergaserhälfte. Wenn in deinen Fall an jedem Vergaser eine Einstellschraube in Richtung zu mager verstellt ist könnte es zu dem Kerzenbild kommen und auch zum ruckeln in bestimmten Betriebzuständen.

    Einen ersten Überblick über die Funktionsweise der Vergaser bekommst du hier:

    http://moe.rampage-guys.net/stuff/toyota/m…berVergaser.pdf

    Gruß
    Egbert

  • Hallo Egberg,

    toller Artikel, vielen Dank.
    Da das Kerzengesicht wohl maßgeblich von der vorherigen längeren Autobahnfahrt (~30 Min.) bestimmt sein müsste, kann es an den Einstellschrauben eigentlich nicht liegen, da hier die Haupdüse entscheidend ist.
    Und wenn da einer gedreht hätte, könnte es nur ich gewesen sein;-)
    Wie gesagt, so sahen die Kerzen noch nie aus.

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