Alfa 166 2.0 TS Zylinderkopfdichtung gewechselt - nach 1 Tag Motorschaden

  • Hallo an alle. Wir haben am Donnerstag unser Auto aus der Werkstatt geholt. Es wurden Zylinderkopfdichtung, Zahnriemen, Ausgleichsriemen, Wasserpumpe und alle Rollen getauscht. Schon auf der Fahrt von der Werkstatt nach Hause lief der Motor unruhig. Es roch nach verbranntem Öl. Wir haben uns nichts weiter gedacht, da ja viele Teile neu waren und sicher erstmal einlaufen müssen. Am nächsten Tag sah ich, dass der Wagen extrem qualmte (Öl verbrannt?). Vorher hatten wir nie Probleme mit hohem Ölverbrauch. Auspuff war kein bisschen schwarz. Welchen Fehler kann der Mechaniker gemacht haben, was zu diesem Schaden führte? Es wurde jetzt ein Kolbenfresser festgestellt.

    ES WURDE NACH DEM WECHSEL KEIN NEUES MOTORÖL EINGEFÜLLT !!! Ist das nicht normalerweise Pflicht

    Kann das der Fehler sein, der zu dem Schaden führte. Der Motor lief nach der Reparatur keine 40 km. Die Werkstatt will sich rausreden. Der Mechaniker hat angeblich keinen Fehler gemacht. Ich hoffe, Ihr könnt mir einen Rat geben. Wer haftet für den Schaden? Es muss wahrscheinlich ein Austauschmotor rein.

    2 Mal editiert, zuletzt von micharoy (3. Juli 2010 um 13:01)

  • Der 2.0 TS Motor hat keine Ablassschraube für Kühlwasser im Motorblock . Jedenfalls habe ich bei meinem keine gefunden .
    Daher ist wenn man das Kühlwasser ablässt immer ein Rest Wasser im Block
    Und die Gefahr das Wasser in den Ölkreislauf kommt sehr groß

    Aus diesem Grund halte ich einen Ölwechsel nach dem die Kopfdichtung gemacht wurde für selbstverständlich


    Gruß

  • ES WURDE NACH DEM WECHSEL KEIN NEUES MOTORÖL EINGEFÜLLT !!!

    Hast du das als definitive Aussage des Mechs?

    Denn, wie Eddy schon schrieb:

    Aus diesem Grund halte ich einen Ölwechsel nach dem die Kopfdichtung gemacht wurde für selbstverständlich

    Ich halte es sogar für Pflicht. Und die haben die komplett alte Brühe drin gelassen oder was? Eventuell auch die Brennräume nicht gereinigt....? 8(

  • Wie kann man den Zusammenhang erklären? Wodurch ist jetzt der Schaden entstanden? Vorher hat der Motor nie Probleme gemacht. Kilometerstand 115.000.

    Einmal editiert, zuletzt von micharoy (3. Juli 2010 um 10:14)

  • Wie soll ich der Werkstatt begegnen? Wie kriege ich die ran? Auf wessen Seite liegt die Schuld?

    Karre hinstellen und in Ordnung bringen lassen. Wenn da nur taube Ohren sind, dann schriftlich zur Mangelbehebung auffordern, Frist setzen und Nachfrist setzen. Alle Aussagen des Meisters schriftlich mit Datum und Uhrzeit festhalten. Im Endeffekt bleibt dir nur der Gang zum Anwalt, wenn da kein Bewegen ist.

  • Der Meister sagt, dass sein Mechaniker keinen Fehler gemacht hat und der Schaden nicht mit der Reparatur in Verbindung gebracht werden kann. Der Motor lief gleich nach der Reparatur unruhig und hat gestunken. Ich habe nur durch Zufall gesehen, dass er qualmt, weil meine Frau an mir vorbei fuhr. Wir wollten heute eine längere Tour machen. Dann wäre uns wohl alles um die Ohren geflogen. Keine 40 km und der Motor ist Schrott. Zufall ??? Was hat eurer Meinung nach den Schaden verursacht?

  • Wie kann man den Zusammenhang erklären? Wodurch ist jetzt der Schaden entstanden?

    Beim ZKD-Wechsel läuft eigentlich immer Wasser in die Kanäle und in die Brennräume. Diverser Dreck löst sich und die ganze Brühe ist nun im Öl-Kreislauf...

    Danach alles ordentlich saubermachen und neues Öl rein ist meiner Meinung nach absolute Pflicht. Absolute Ignoranz und Fehlberatung der Werke ist hierzu meine Auffassung.

  • Wieso weiß eine Alfa Fachwerkstatt nicht, was grundlegend zu beachten ist? Der Schrauber war sogar Meister. Muss die Werkstatt den Schaden kostenfrei beheben? Was mache ich, wenn die sich weigern???

    2 Mal editiert, zuletzt von micharoy (3. Juli 2010 um 10:37)

  • Ich habe den Meister gefragt, ob ein Ölwechsel gemacht wurde. Seine Antwort war: "Wurde nicht beauftragt."

    Nur die Werkstatt hat die fachliche Kompetenz, zu entscheiden welche Arbeiten zu dem jeweiligem Leistungsumfang gehören. Daß bei einem Ölwechsel der Filterwechsel dazu gehört ist ja z.b. auch klar -> da kann keiner kommen mit "wurde nicht beauftragt".
    Die Schuld liegt hier ganz klar bei der Werkstatt. Bist du ADAC-Mitglied? Da gibt es kostenlose Rechtsberatung. Sicherlich wirst du auch einen Gutachter brauchen, da würde ich schonmal die Augen aufhalten.

    grüße,
    Nils

    ________________________
    Gerade weil wir alle in einem Boot sitzen, sollten wir froh sein, daß wir nicht alle auf einer Seite stehen...

  • das wird im endeffekt nur eine nebenrolle spielen.

    du hast 40km nach einer motorrep durch eine fachwerkstatt einen kolbenfresser. wenn die werkstatt sich da taub stellt: anwalt

    und wenn die werkstatt (bzw. ihre versicherung) das mitbekommt wird sie vermutlich eh einlenken.

  • das wird im endeffekt nur eine nebenrolle spielen.

    du hast 40km nach einer motorrep durch eine fachwerkstatt einen kolbenfresser.

    Ähm...NÖ!

    Der Motorschaden muss natürlich in direkten Zusammenhang mit der Reparatur stehen. Wenn die Reparatur fachgerecht ausgeführt wurde und der Bock einwandfrei vom Hof rollt, dann ein Motorschaden auftritt, warum sollte dann die Werkstatt zahlen müssen?

    Also tut er wohl gut daran, alle entsprechenden Nachweise gut zu sortieren und mit fachlichen Argumenten daherzukommen, als nur zu sagen, ihr habt repariert - jetzt kaputt - du zahlen...

  • Ähm...NÖ!

    Der Motorschaden muss natürlich in direkten Zusammenhang mit der Reparatur stehen. Wenn die Reparatur fachgerecht ausgeführt wurde und der Bock einwandfrei vom Hof rollt, dann ein Motorschaden auftritt, warum sollte dann die Werkstatt zahlen müssen?

    Also tut er wohl gut daran, alle entsprechenden Nachweise gut zu sortieren und mit fachlichen Argumenten daherzukommen, als nur zu sagen, ihr habt repariert - jetzt kaputt - du zahlen...

    Meinst du also, dass wir schlechte Karten haben, den Schaden ersetzt zu bekommen? Der Schaden wurde innerhalb 24 Std. bei der Werkstatt reklamiert.

  • Wie janini schon schreibt

    Alle Aussagen sortieren und dokumentieren , dann zum Rechtsberater entweder beim ADAC oder eventuell auch die Kreishandwerkerschaften in deinem Kreis haben auch eine Beratung.

    Die Werkstatt hat eine Fachgerechte Arbeit auszuführen, und wenn ein Ölwechsel dazu gehört, dann hat die Werkstatt diesen auszuführen.

    Außer du hast diesen Ölwechsel ausdrücklich abgelehnt, was sicher nicht der Fall ist !!

    Also alle Aussagen festhalten und zum Anwalt.


    Gruß

  • Nach Wechsel der ZKD wurde kein neues Motoröl eingefüllt. Ist das etwa eine fachgerechte Reparatur?


    Worüber Du noch Dich noch nicht ausgelassen hast: Du hast nach neuem Öl gefragt, man hatte geantwortet, dass das nicht beauftragt wurde. Wurde Dir dazu geraten und Du hast gesagt "nein, nicht machen"? Und wie wurde bei der Nachfrage reagiert? Hiess es da möglicherweise "wurde nicht beauftragt, sollen wir das noch machen"?

  • Ich habe beim Meister nachgefragt, weil ich mich vor dem Wechsel ein wenig informiert habe, was alles bei einem Wechsel der ZKD dazu gehört. Deshalb habe ich nachgefragt. Es wurde so reagiert, als wenn ein Ölwechsel nicht nötig wäre. Angeboten wurde es mir auch nicht. Es wäre glaub ich eh schon zu spät gewesen, da der Schaden vermutlich schon bei Probefahrt des Meisters bestand. 30 min später zu Hause roch es bereits verbrannt und der Motor lief unruhig. Wie schätzt ihr die ganze Sache sein? Das Auto hat seit Februar 5.000 Euro an Reparaturkosten verschlungen, ich bin blank und das Auto Schrott. Ich kann mir nichtmal nen Gutachter leisten auf die Schnelle.

  • Meinst du also, dass wir schlechte Karten haben, den Schaden ersetzt zu bekommen? Der Schaden wurde innerhalb 24 Std. bei der Werkstatt reklamiert.

    Meine vorherigen Posts hast du aber schon gelesen, oder?

    Nochmal: Ich gehe davon aus, dass bei fachgerechter Reparatur ein Ölwechsel erfolgen muss, da:

    Beim ZKD-Wechsel läuft eigentlich immer Wasser in die Kanäle und in die Brennräume. Diverser Dreck löst sich und die ganze Brühe ist nun im Öl-Kreislauf...


    Wenn du den Ölwechsel nicht ausdrücklich abgelehnt hast und er sich das schriftlich hat geben lassen und dich auf die eventuellen Folgen hingewiesen hat, liegt hier meiner Meinung nach eine Fehl- oder Falschberatung (das kann man mal googlen) vor. Insofern sind "unsere" Karten sehr gut.

    Zur Vorgehensweise schrieb ich:

    Karre hinstellen und in Ordnung bringen lassen. Wenn da nur taube Ohren sind, dann schriftlich zur Mangelbehebung auffordern, Frist setzen und Nachfrist setzen. Alle Aussagen des Meisters schriftlich mit Datum und Uhrzeit festhalten. Im Endeffekt bleibt dir nur der Gang zum Anwalt, wenn da kein Bewegen ist.

    Und wer ist wir? Beteiligst du mich im Falle des Erfolges oder soll ich mitzahlen, im Falle des Unterliegens...? :D

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!