GTA vs. Cooper S, ZT 190, ST 170, Clio Sport und Leon Cupra R

  • Servus miteinander,


    in der aktuellen AMS ist ein Vergleichstest vom GTA gegen ein paar andere Autos...

    Hier ein Auszug vom Text bzgl. GTA:

    "Der Alfa 156 GTA, der mit dem bellenden Klang seines 250 PS starken 3,2 Liter V6 heftige Liebeskummer-Attacken auslöst. Er schnorchelt, er singt, trompetet und kräht. In einer heißblütigen Aura rollt er durch den automobilen Alltag, geht selbst noch im Parkhaus euphorisch in jede Kurve und lebt vom inneren Glühen seines V6-Motors.
    Dann biegt der Alfa auf dem Hockenheimer Rundkurs ab - wir wollen schließlich wissen ,was fie Hitzköpfe anstellen, wenn es wirklich faustdick kommt - und scheint geradezu kläglich zu versagen: Stumpfes Untersteuern in jeder Ecke und ständiger Traktionsmangel lassen keine Freude aufkommen. Einzig der donnerschlächtige Motor drückt mit Vehemenz die Zielgerade hinunter und rettet so die letzten Blättchen im Lorbeerkranz des italienischen Cäsars.
    Erst mit fahrerischem Feingefühl kann der brutale Fronttriebler brillieren. Das fauchende Tier will eben mit Köpfchen gefahren werden."

    Kommentare zu den anderen Autos:

    Focus ST 170: "Im Gegensatz zu dieser italienischen Diva ist der 173 PS starke ST 170 ein Muster an Ausgewogenheit.
    Der Ford kann einen Platz unter den besten frontantriebsautos für sich beanspruchen. Der perfekte Kompromiss aus Komfort und sportlich-neutralem Handling sucht seinesgleichen.
    Respekt für die Leistung der Ford-Ingenieure. Aber eben kein Herzklopfen."

    Léon Cupra R:" Wie anders das gehen kann, zeigt der Seat Léon Cupra R: Dem Spanier bricht die Lust am Fahren aus jeder Fuge.
    ..210 rohe PS...Purer Zorn.
    Allerdings ist nicht nur der Motor ain wahres Prachtstück, auch das Léon-Fahrwerk sorgt in jeder Lebenslage für Unterhaltung. So lebendig, dynamisch, souverän sich der cupra R auf der Landstrasse präsentiert, so kompromisslos geht er auf der rennstrecke zu Werke....der fronttriebler ist ein Musterstück der Gattung " Lenken mit dem Gasfuß"...


    Hmmm.. was anderes hatte ich eigentlich nicht erwartet nach dem test in der sport auto.. Dass der GTA kein Extremsportler ist, wissen wir ja mittlerweile alle. Was mich aber ärgert, ist die Tatsache, dass so ein Brot und Butter-Hersteller wie Seat oder auch Ford da zwei ziemlich konsequente Sportler auf die Beine gestellt haben. Grade sportliche Fahrwerke auf Basis von Frontantrieb sind doch "unsere" Spezialität gewesen? Oder täusche ich mich jetzt? Korrigiert mich ruhig. Liegt es an der Kopflastigkeit des großen Motors, dass der Seot Léon Cupra R mit 1,8 T Vierzylinder (210 PS), ca. 60 Kilo weniger und Frontantrieb 2 Zehntel schneller ist als der 156. Weiß es nicht. Ich weiß um schnelle Rundenzeiten geht es ja auch nicht beim GTA. Trotzdem ärgert mich die Tatsache, dass man schon ausreichend konsequente, sportliche Autos mit Frontantrieb bauen kann, siehe z.B. den Leon oder den Focus. Ich meine grade mit "Kompromissen" konnte man doch bei Alfa immer gut umgehen... Hab halt bisher immer die Schuld auf den Frontantrieb geschoben, nur jetzt kann ichs mir auch nicht so genau erklären..

    Was sagt ihr dazu?

    Einen Lancer EVO VII habe ich ja auch nicht erwartet, es ist nur eine Frage..net aufregen;) hat ja viele andere Qualitäten das Auto, wie wir wissen. Deswegen immer noch das Auto Nr.1 in diesem Test für mich!

    saluti


    Christian

    Alfa Romeo: Modern nicht modisch, also zeitlos. Deswegen avantgardistisch, in die Zukunft blickend. Oder einfach schön.

    Unsere Pizzeria:

    http://www.pizzeria-amalfi-ffm.de

  • Zitat

    Original geschrieben von spiderino300cv
    hat ja viele andere Qualitäten das Auto, wie wir wissen.
    saluti
    Christian

    stimmt, man kann auf einer langen Geraden Gas geben.
    Schonmal nicht schlecht, für € 40.000,- :-]


  • Ja die scheiben aber selber das der GTA mit verstand gefahren werden will.
    ( Zitat Erst mit Fahrerischem Feingefühl kann der brutale Fronttriebler brillieren. Das fauschende Tier will eben mit köpfchen gefahren werden.)

    Also war nutz der tiger im tank wenn ein Esel am Steuer ist.

    Und ehrlich gesagt hätte ich mir sehr gewunder wenn der Alfa eine gute bewertung bekommen hätte.

    Und ausserdem welches das bestaussehste Auto in dem test ist müssen wir ja nich disqutieren.

  • Zitat

    Original geschrieben von Langlay
    Ja die scheiben aber selber das der GTA mit verstand gefahren werden will.
    ( Zitat Erst mit Fahrerischem Feingefühl kann der brutale Fronttriebler brillieren. Das fauschende Tier will eben mit köpfchen gefahren werden.)

    Dies war evtl auch nur charmant geschrieben (;)), für:
    Man kann mit dem GTA nur auf der Autobahn die vorhandene Leistung abrufen. Auf kurvenreicher Strecke ist das Antriebskonzept absolut überfordert. Die springende VA sowie die permanente Regelung des VDC (Antischlupfregelung) machen ein forciertes Vorankommen bereits im Ansatz zu nichte. :-]

  • Könnte auch sein. Ich bin aber der meinung man sollte den GTA nicht als das No Plus Ultra betrachen. sonder das mit den Derzeitigen Plattformen max machtbare halt ein Schritt in die Richtige Richtung.

    Und ich denke mal wenn man sich an die geschwindigkeitsbegrenzungen auf landstrassen hält wird man nie in diesen Grenzbreich kommen den erreiche ich mit meinem Auto nichtmal weil wo 70 um die kurve kann ich auch mit 70 ohne probleme um die kurve fahren.
    Nur ob ich dann so ein auto brauch lass ich mal dahingestellt.

    Naja und nehmen würd ich den GTA auf alle Fälle nur das ich mir den als armer Student leider nicht leisten kann.

    Langlay

    Aber was nicht ist kann ja noch werden.

  • Ich denke einfach mal, das war AMS geschreibe, und gehört somit in den Papierkorb. Ich konnte das Auto mit abgeschalteten ASR zielgenau um die Kurven zirkeln, und ich hatte das gefühl, den besten Fronttriebler zu fahren, den ich je gefahren habe. Und auch die Rundenzeiten(die müsst ihr euch anschauen) sprechen ja eine deutliche sprache: Zweitschnellste Rundenzeit!!

    Und das die Fords und Seats in der disziplin Wedelgasse zum einen Ihren Gewichtsvorteil, dann den kürzeren Radstand sowie den leichteren Motor zum Vorteil haben, ist ja klar.

    Viel kläglicher finde ich aber das abschneiden des Coopers. Der wird merkwürdigerweise im Text nicht verissen. Von ihm hätte man ja eh keine wunder erwartet etc. etc. Aber vom GTA??? Nunja, seis drum, ich les keine AMS mehr. Wenn andere Zeitungen das Fahrwerk und den Frontantrieb als gut bewerten, und die AMS jedesmal der meinung ist, das es hoffnungslos überfordert ist, dann machen sie sich nur lächerlich. Mit so eineM Auto schafft man keine zweitschnellste Rundenzeit. Und beim Cooper ist das schieben über die Vorderräder ein gutmütiges Fahrverhalten, und beim GTA ein klägliches Versagen!! Hätten sie den Grenzbereich aber höher gelegt, und hätte Alfa ihm diese Charakteristuik nicht anerzogen, wär es spätestens wenn ein AMS Tester beim anbremsen oder Gaslupfen in der Kurve vom Heck überholt worden wäre, dann wäre es ein absolut gefähliches Fahrwerk, was zu kompromisslos auf sportlichkeit ausgelegt wurde, und dem Normalfahrer zu spät das gefühl des Grenzbereiches vermittelt und ihn somit überfordert(man denke an den TT, da hat sich die AMS auch um die eigene Achse gedreht, erst hochgelobt, dann grottenschlecht!!)

    Ich habe dieses Auto gefahren. Es hat eine Mengge potential, was man ja auch an der Rundenzeit sieht. Wer aber gedacht hat, er kann mit einem 1500kg Auto fahrleistungen eines GoKarts erziehlen, der irrt. Aber der MG läuft ja auch so toll, er ist nicht so agil, aber er ist ja schliesslich auch eine grosse Limo, mit einem schweren Motor auf der VA blablablabla. Was ist der GTA????? Seh ich irgendetwas falsch, oder kann AMS keinen Alfa gut finden.

    Für mich muss er nicht der schnellste sein, in diesem Vergleich(ungleiche Bedingungen). Es ging primär um den Fahrspass, in dem Test, und ein GTA macht spass. Und dies hätte man schreiben können. Und die 2 schnellste Rundenzeit hat er auch noch in den Boden gestampft.

    So, nun ist schluss, ich könnte k.....
    Marcus

  • Hallo,

    so einen Wagen kauft man nicht, um auf Landstrassen Tempolimits einzuhalten....


    Das Problem ist wohl auch die alte Basis, im Prinzip Fiat Tipo von 1985, die zu einem unharmonischen Gesamtkonzept weiterentwickelt wurde, hier runter verstehe ich insbesondere den schweren V6, die damit Gewichtsverteilung, die Einbauposition des Motors und die mangelhafte Bremsanlage.
    Von fast allen alle Modelle habe ich mittlerweile den Eindruck, dass die mitlerweile installierte Motorstärke über dem Potential der Basis liegt. Begründen möchte ich dieses damit, dass die verwendeten Fiatplattformen eigentlich für 4-Zylinderreihenmotoren anfang der 80-Jahre entwickelt wurden.
    Fiat Croma sei hier als Referenz genommen. Die Spitzenmotorisierung war ein 4-Zyl-Turbo. Die vom Croma abgeleitete Lancia Thema und Alfa 164 waren nur für den Export mit imageträchtigen V6 Motoren ausgerüstet. Auch das Engineering drumherum, zeigt deutlich die Auslegung auf 4-Zynder Motoren. Ich denke hier mal an die rasch ausschlagenden Querlenker, weich werdenen Motoraufhängungen, die Enge im Notorraum (falls Zahnriemen oder Wapu getauscht werden müssen), etc.
    Der größte Fehlschlag des Fiat-Engineering war die Umstellung des FIAT Coupes von 4 Zyl-Motoren auf 5 Zylinder Motoren. War bei den 4-Zylinder Versionen für einen Zahriemenwechsel noch kein Motorausbau notwendig, so ist er bei den 5 Zylinder-Versionen erforderlich. Deutlich ist hier zu erkennen, dassder Motor (bzw seine Baulänge) einfach über das potential der alten Fiat-Bodengruppe hinausgewachsen ist. Auch bei allen Alfa-Modelle vorhanden Bremsproblemematik zeigt deutlich, das die Grenzen von Fiat-Konzepten erreicht sind. Für gute Bremsresultate reicht es nicht aus, einfach bei einem Bremsenhersteller aus dem Katalog eine Bremsanlage zu bestellen und zu verbauen. Der ganze Wagen muss hinsichtlich Gewichtsverteilung, Federung/Dämpfung, Aerodynamik, Bremsenkühlung etc für höchste Ansprüche an die Fahrdynamik (also auch für das Bremsen) abgestimmt werden.

    Die Problempunkte findet man bei allen stärkeren Alfa, so auch beim 155 V6 oder Q4, Alfa 166Q4 oder GTV/Spider916. Und auch demzufolge auch beim neuen GTA

    "Kurvengierig" empfinde ich weder einen 164Q4 oder einen 164 3.0l (Super, QV oder sonstige Ausführung), geschweige den einen 166.

    Auch die bei allen Fahrzeugen merkbare Verwindung der Karosserie bei rasanter Kurvenfahrt infolge zu geringer Torsionssteifigkeit der Karosserie/Bodengruppe lassen evtl keine größeren Kurvengeschwindigkeiten zu. Die mangelde Torsions-Festigkeit mekt ja schon Otto-Normal Verbraucher, wenn er mit einem Alfa auf einen hohen Bordstein fährt,- alles knistert im inneren. Am deutlichtsten dürfte das bei der derzeitigen Modellpalette bei dem Typ 916 auftreten,- leider bei den Sportmodellen.

    Man merkt an allen Enden, das die von den alten Fiat- Plattformen diktierten Limits deutlich werden und die derzeitigen Wagen extrem hohen Ansprüchen nicht mehr genügen.
    Sie genügten Ansprüchen, die an eine Fiat Tipo mit Motorisierungen von 70 bis 90 PS mitte der 80-er Jahre gestellt wurden- aber nicht mehr.

    Fiat bzw Alfa zeigt insgesamt den Schwerpunkt auch hinsichtlich der Motorenentwicklung auf die 4-Zylinder Triebwerke zu legen. Der GTA-Motor ist doch insgesamt schlechter die von kleinenren Treibwerksspezialisten aufbereitete Motoren. Er stellt m.E. nur eine geringe Evolution des bisherigen V6-Motoren dar. Neue Techniken wurden nur beim 4-Zylinder , ich denke hier an die Benzindirekteinspritzung, eingeführt. Die technische Beschreibung des GTA -Motors des Jahres 2002 ist weitestgehend identisch mit den 24v-Motoren des Jahres 1992 der Baujahre 164 24V.
    In über 10 Jahren hat fast keine Weiterentwicklung stattgefunden, abgesehen von Euro 3 und E-GAS.


    Insofern habe ich erstmal auf den Kauf einen neuen Alfas verzichtet. Mein164 QV, der 155 1.7 meiner Frau müssen noch mal ein paar Jahre halten. Auch mein Vater hat auf den Kauf eines 166 zugunsten eine gepflegten 164 Super (Bj 1997) verzichtet. Insofern kann man von den neuen Alfa hinsichtlich der Fahrdynamik schon entäuscht sein, bei Materialanmutung und Design sieht das anders aus.

    FSB

  • Ich kann das Fahrverhalten des GTA persönlich nicht beurteilen, weil ich noch nie Gelegenheit hatte, das Auto selbst zu fahren. Trotzdem empfinde ich das AMS-Geschreibsel, wie "er versagte kläglich" als absolut überflüssig. In anderen Zeitschriften kann man z. B. lesen, dass der GTA bei sportlicher Fahrweise nur selten über die Vorderräder schiebt und stattdessen im Grenzbereich eher zum Übersteuern neigt. Ausserdem sprechen andere Tester von einem "ehrlichem" Fahrverhalten mit klaren Lastwechselreaktionen.

    Für die AMS-Tester spricht wenigstens die Selbsterkenntnis, dass man den GTA mit etwas Hirn pilotieren sollte. Vermutlich versagte in dieser Disziplin die AMS kläglich.

    Den Seat Leon als den Top-Sportler hinzustellen, ist schon auch etwas fragwürdig. Über den Sinn und Unsinn des DSF-Tracktests hat man sich hier zwar schon ausführlichst unterhalten, aber gerade dort hat das Fahrwerk des Leon in sportlicher Hinsicht "kläglich versagt".

    Vermutlich hätte ein VW-Emblem auf dem GTA auf das Fahrverhalten einen sehr positiven Einfluss gehabt!?!

    TSM156

    Drive with Style - Alfa Romeo

  • Mann kann das Fahrverhalten des GTAs auch anders beschreiben. Eine andere Zeitung schrieb:


    Der GTA liegt viel tiefer auf der Straße als seine zahmeren Verwandten, erhielt andere Anlenkpunkte, um die Spur- und Sturzkonstanz der Räder zu erhöhen, und eine Lenkung, die von Anschlag zu Anschlag nur 1,7 Umdrehungen am Lenkrad erfordert.

    Was in der Summe zu einem Fahrverhalten führt, das in der Tat höchst sportlich, für weniger versierte Fahrer jedoch gewöhnungsbedürftig ist: Wer in flott angegangenen Kurven vom Gas geht, muss mit einem schlagartigen Ausbrechen des Hecks rechnen. Dieses durch gezieltes Gasgeben wieder einzufangen erfordert schon eine gewisse Portion Kaltblütigkeit. Da ist es gut zu wissen, dass beim Betätigen des Bremspedals eine Vier-Kolben-Anlage von Brembo für derartige Verzögerung sorgt, dass die Geraden zwischen den Kurven deutlich länger werden.


    Das kommt meinen eindrücken schon näher;) Sicher kein extremsportler, aber das AUTO IST EINFACH NUR geil. Und jedesn Cent Wert. Wer noch mehr will, muss halt noch was machen;) Aber einen Leon, würd ich mir im leben nicht kaufen.

    Marcus

  • GTA-Diskussion -> Pro und Kontra: Aufguss die 156igste!!!

    An alle GTA-Gegner:
    Ihr habt schon recht, is a schwachsinniges Auto!
    250PS und Frontantrieb: Kann sich ja nie ausgehen...!
    Schnelle Kurvenfahrten mit einem fast 2 Tonner: Unmöglich...
    ...kein GTA weil der Wagen ist viel zu schwer...! ...viel zu viele elektronische Helferlein...! ...schlechte Bremsen...! ...Motor aus der Vorkriegszeit...! Bla, Bla, Bla!

    HATTEN WIR DOCH SCHON ZIGMAL!

    Und bitte kauft euch keinen GTA. Noch besser träumt nicht einmal davon. Bei solchen Albträumen schlaft man doch nur schlecht.
    Und immer schön brav AMS lesen. Die wollen ja auch von was leben. Von den deutschen Autokonzernen werden die ja viel zu wenig gesponsert. Die Armen.

    Verlegt die Produktionsstätte von Alfa Romeo nach Deutschland und wir diskutieren mit umgedrehten Vorzeichen!

    To own an Alfa is to tell the world you want a car for more than reasons of logic.

  • Zitat

    Original geschrieben von FSB1

    Der größte Fehlschlag des Fiat-Engineering war die Umstellung des FIAT Coupes von 4 Zyl-Motoren auf 5 Zylinder Motoren. War bei den 4-Zylinder Versionen für einen Zahriemenwechsel noch kein Motorausbau notwendig, so ist er bei den 5 Zylinder-Versionen erforderlich. Deutlich ist hier zu erkennen, dassder Motor (bzw seine Baulänge) einfach über das potential der alten Fiat-Bodengruppe hinausgewachsen ist. Auch bei allen Alfa-Modelle vorhanden Bremsproblemematik zeigt deutlich, das die Grenzen von Fiat-Konzepten erreicht sind. Für gute Bremsresultate reicht es nicht aus, einfach bei einem Bremsenhersteller aus dem Katalog eine Bremsanlage zu bestellen und zu verbauen. Der ganze Wagen muss hinsichtlich Gewichtsverteilung, Federung/Dämpfung, Aerodynamik, Bremsenkühlung etc für höchste Ansprüche an die Fahrdynamik (also auch für das Bremsen) abgestimmt werden.


    FSB


    Aus Sicht der Wartungsfreundlichkeit hast du da sicher Recht, FSB! Der Zahnriemenausbau, wie auch andere Wartungsarbeiten (Kupplung, Getriebe, Wasserpumpe, etc.) sind beim Fünfzylinder eine Katastrophe und gehen dermaßen ins Geld, dass man schreien könnte.

    Aber wenn man dann den 20V Turbo im FIAT-Coupe fährt, ist das schnell wieder vergessen. Ein Traum von einem Motor, durchzugsstark und sonor unten herum, brutal stark und brüllend oben herum. Das Ganze bei einem sehr niedrigen Verbrauch. Ich bin vor meinem 20V Turbo den 16V Turbo gefahren - der Unterschied ist enorm bei Sound, Laufruhe und Verbrauch, die Leistung spürbar größer.
    Eigentlich wollte ich damals vom 16V Turbo auf den GTV umsteigen, aber als ich einen 20V Turbo probegefahren bin, war die Entscheidung gefallen. Und ich bereue sie - trotz einiger Konstruktionsmängel des Coupes - bis heute nicht. Und den Hype um den GTA kann ich deshalb auch nicht verstehen, dessen Fahrleistungen sind erst bei höchsten Autobahngeschwindigkeiten marginal besser als die des Coupes. Die schleche Gewichtsverteilung haben GTA und Coupe gemeinsam, aber die Aufregung um Rundenzeiten auf der Rennstrecke finde ich albern, Gran Turismos sind nicht für die Rennstrecke!

    Sogar AMS hat das Coupe sehr gut getestet 1997, es werden also nicht per se alle Italiener dort verrissen.

    Alfa hätte gut daran getan, den 2,5 Liter Turbo aufzuladen, anstatt einen 3,2 Liter zu bauen, der dann doch nicht besser ist als der 3 Liter von BMW - vom 3,2 Liter von BMW will ich gar nicht sprechen...

    Gruß
    Mike

  • Zitat

    Original geschrieben von TurboMike


    Hype um den GTA kann ich deshalb auch nicht verstehen, dessen Fahrleistungen sind erst bei höchsten Autobahngeschwindigkeiten marginal besser als die des Coupes. Die schleche Gewichtsverteilung haben GTA und Coupe gemeinsam, aber die Aufregung um Rundenzeiten auf der Rennstrecke finde ich albern, Gran Turismos sind nicht für die Rennstrecke!

    Gruß
    Mike

    ----------------------------------------------------------------------------------

    Doch gerade die Grand Tourismos sind potentialle Kandidaten für die Rennstrecke, siehe Alfa Bertone GTV 1750 bzw. GTA (!!!) oder Alfetta GTV Tubo-Delta bzw. GTV6
    Gerade der GTV6 hat ja im serienmäßigen Zustand auf Rennkursen Bestzeiten aufgestellt.

    Da muss ein neuer GTA erstmal hinkommen!
    Für mich ist dieses ganze GTA Getummel nur ein billiger Marketing GAG, technisch nicht viel dahinter.

    FSB

  • @ fsb1:

    Zitat

    Sie genügten Ansprüchen, die an eine Fiat Tipo mit Motorisierungen von 70 bis 90 PS mitte der 80-er Jahre gestellt wurden- aber nicht mehr.


    Ein bisschen sehr weit hergeholt, das Ganze. Allzu viele Gemeinsamkeiten wird ein GTA und ein 70-PS-Tipo wohl nicht mehr haben.

    TSM156

    Drive with Style - Alfa Romeo

  • Hallo Leute,

    ich bin kein Renn- oder Testfahrer aber ich glaube habe genug Erfahrung mit Frontantriebler um sowas zu beurteilen.

    ams zur GTA: Stumpfes Untersteuern in jeder Ecke
    ams zur Léon Cupra R: Lenken mit dem Gasfuß

    Sorry es handelt es sich um das gleiche Prinzip nur anders gesehen!

    Mehr Gas in die Kurve = breiter Radius
    Weniger Gas in die Kurve = kleiner Radius
    Vom Gas weggehen in schnellen Kurven = leichtes uebersteuern (nicht bei alle Autos)

    Sowas hat sogar bei mein Anfaehngerauto funktioniert, ein UNO 45PS:D

    Sorry ich habe diese Zeitung schon lange boikottiert!

    Ciao da Silvio!hello!

  • Zitat

    Original geschrieben von TSM156

    Den Seat Leon als den Top-Sportler hinzustellen, ist schon auch etwas fragwürdig.


    Business, kalte Berechnung, Geschäftemacherei, Einheimsen von überlimitierten Werbemargen, etc. Nenn es, wie Du willst.
    Seat = VW = Auto-Motor-und-Sport-Pushment

    Zum GTA-Motor:
    Gegner schreiben: Keine Entwicklung seit 1992. Kein Fortschritt!
    Befürworter schreiben: Schon 1992 war der Sechszylinder so gut, dass im Jahr 2002 noch ein Aggregat daraus entwickelt werden konnte, welches seines Gleichen sucht!

    Eine Unvereinbarkeit. Übrigens zum 1000. Mal!

    Gruß
    Jan

  • Danke Jan! :-] :-] :-]

    So ist es!

    Nachtrag: Mini -> BMW; Ford -> Produktion in Germany!

    To own an Alfa is to tell the world you want a car for more than reasons of logic.

  • Dann möchte ich mich nach einiger Zeit als stiller Mitleser doch noch mal zu wort melden.
    Bei einigen schien mein letztes Posting, mein erstes persönliches GTA Probefahren auf Ablehnung zu stossen (nach dem Motto der hat keine Ahnung, obwohl er ihn gefahren ist)
    Schwamm drüber.

    Der Artikel in AMS ist lächerlich. Das Untersteuern ist zwar vorhanden aber nicht so schlimm wie beschrieben.
    und wer beim GTA Kritik am Motor übt, der hat sowieso nichts verstanden.
    Es ist scheissegal wie alt das Grundkonzept ist, dieser Motor zählt zum besten was man kriegen kann. Der Drehmomentverlauf ist eine Wucht, über maximalleistung (die mit besserem fahrwerk noch ausbaubar wäre) und Sound brauche ich garnicht zu sprechen.
    Aber leute die über den motor herziehen sassen sicher noch nicht im GTA, von daher braucht man es auch nicht ernstnehmen.

    Endgültig unglaubwürdig macht sich AMS aber mit dem Hocholben des Seat, der bekanntermassen ja im Prinzip ein Golf oder Audi TT oder was auch immer ist.
    UNd der TT ist schon mit 180 PS um Meilen schlechter zu fahren als der GTA mit 250 PS. Ich wage es einfach mal, dieses Ergebnis auch auf den Seat zu beziehen.

    Ich frage mich wieso ihr euch eigentlich immer wieder über solche artikel aufregt
    Grüsse Tranki

  • Zitat

    Original geschrieben von FSB1

    Das Problem ist wohl auch die alte Basis, im Prinzip Fiat Tipo von 1985, die zu einem unharmonischen Gesamtkonzept weiterentwickelt wurde, hier runter verstehe ich insbesondere den schweren V6, die damit Gewichtsverteilung, die Einbauposition des Motors und die mangelhafte Bremsanlage.
    Von fast allen alle Modelle habe ich mittlerweile den Eindruck, dass die mitlerweile installierte Motorstärke über dem Potential der Basis liegt. Begründen möchte ich dieses damit, dass die verwendeten Fiatplattformen eigentlich für 4-Zylinderreihenmotoren anfang der 80-Jahre entwickelt wurden.

    FSB [/B]


    Ich finde, FSB hat die Problematik insgesamt sehr gut und sachlich fundiert
    "rübergebracht", seine Darstellung(en) beeinhalten auch den schwierigen Spagat den Fiat/Alfa bei seinen derzeitigen Modellen
    vollziehen muss bzw.schon lange vollziehen musste. Insgesamt ist das den Herren sehr respektabel gelungen (auch beim GTA !!). Detaildiskussionen diesbzgl.hatten wir ja schon reichlich und das ist auch verständlich, zumal es sich derzeit um das Produkt mit dem grössten Marketing/Image- Faktor im Konzern handelt ! Wenn also Threads mit diesem Thema regelmässig auftauchen (und auch beim künftigen 147 GTA wird dies aller Voraussicht nach so sein), so sind Pro & Kontras nunmal die Folge. Immer wieder auf die am&s etc. "einzukloppen" macht da m.E.wenig Sinn, mag man zu dieser Zeitung stehen wie man will. Wenn Alfa die ökonomischen Freiräume hätte (bzw. mal haben wird ?!), die anderen Top-Marken zur Verfügung stehen, werden sich viele Diskussionen im übrigen von alleine erledigen !

    Gruss

    Peter

  • Hallo,.

    beim stöbern im Netz hab ich das Folgende auf der Homepage von VOX ( Auto Motor und Sport tv ) gefunden. Die Sendung wurde am 3.3.2002 ausgestrahlt. Wenn ich mich richtig erinnere wurde der Sportwagen GTA getestet ( zwar alleine ohne direkten Vergleich mit anderen Wagen, trotzdem finde ich die Aussagen von damals interessant ).

    Zitat auto motor und sport tv von 3.3.02:

    Alfa Romeo 156 GTA:
    Die Rückkehr der GTA-Versionen bei Alfa Romeo
    Wie seine berühmten Vorgänger aus den 60er Jahren giert der GTA nach jeder Kurve. Die Art und Weise, wie solche Fahrleistungen erzielt werden, unterscheidet sich dabei jedoch grundlegend. Lautete das Rezept früher weniger Gewicht bei gleicher Leistung, ist es heute einfach umgekehrt. Kraft heißt das Zauberwort. Und davon hat der Alfa genug zu bieten. 250 PS wirken an der Vorderachse, mobilisiert von einem Sechszylinder-Motor mit 3,2 Litern Hubraum. Damit wird der 156 zu einem der sportlichsten Kombis überhaupt.

    Karosserie:
    Karosserie und Innenraum
    Momentan bietet Alfa Romeo den GTA als familientaugliche Langheckversion und als Limousine an. Später soll die GTA-Version in allen Modellreihen Einzug halten.

    Die Karosserie ist zwar auffällig, aber weder der glänzende Doppelauspuff, noch die Fünf-Loch-Felgen im 17-Zoll-Format wirken prollig. Und auch am Heck stört kein üppiges Flügelwerk, der Diffusor ist unauffällig in die Karosserielinie integriert. Die Radhäuser sind nur so weit ausgestellt worden, dass die üppig dimensionierten Breitreifen Platz finden. Sportlich modisch präsentiert sich auch der Innenraum. Die Lederausstattung im Blockdesign ist serienmäßig. Genauso wie die edel schimmernde Mittelkonsole. Die Instrumente sind gut ablesbar und die gesamte Ausstattung wirkt hochwertig. Überhaupt ist der GTA im Innenraum schon ab Werk mit allem ausgestattet, was das Autofahrerleben angenehm macht.


    Fahrleistungen:
    Fahrleistungen und Fahreigenschaften
    Ohne hässliche Abdeckung präsentiert sich das 3,2-Liter-V6-Aggregat unter der Motorhaube.

    250 PS und ein maximales Drehmoment von 300 Nm bei 4.800 Umdrehungen werden auf die vordere Antriebsachse übertragen. Nur 6,3 Sekunden vergehen laut Alfa für den Sprint von 0 auf 100 km/h und als Höchstgeschwindigkeit geben die Italiener 250 km/h an. Das Fahrwerk kann mit diesen Leistungen durchaus umgehen: Federung und Dämpfung sind hart, aber bieten genügend Restkomfort. Die Lenkung ist so direkt wie in einem Gokart. Gerade einmal 1,7 Lenkradumdrehungen vergehen von Anschlag zu Anschlag. Damit vermittelt der Alfa GTA eine für so ein großes Auto bisher kaum gekannte Wendigkeit.

    Fazit:
    Fazit
    Kein Zweifel: Mit diesem Motor ist der Alfa GTA ein typischer Sportwagen, kann aber durch das Kombiheck einige praktische Vorzüge vorweisen. Und mit knapp 40.000,- EUR ist er auch gar nicht mal so teuer, zumindest dann nicht, wenn man ihn mit anderen Autos dieser Kategorie und diesen Fahrleistungen vergleicht.

    Gruß Sebastian

    Das weiss soviel ich weiss niemand und folgt auch nicht unbedingt einer bestimmten Logik...

  • Meine Sichtweise, was hier steht!

    Zitat

    Wie seine berühmten Vorgänger aus den 60er Jahren giert der GTA nach jeder Kurve.

    Ich giere nach dem Lotto-Sechser. Das heisst jedoch nicht, dass ich ihn auch bekomme.

    Zitat

    die gesamte Ausstattung wirkt hochwertig.

    Immerhin wirkt sie so. Ist sie es auch?

    Zitat


    Das Fahrwerk kann mit diesen Leistungen durchaus umgehen

    Ist das Fahrwerk auch Herr der Lage? Das wird nicht erwähnt.

    Zitat

    Damit vermittelt der Alfa GTA eine für so ein großes Auto bisher kaum gekannte Wendigkeit.

    Er vermittelt Wendigkeit, andere haben sie.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!