Fahrsicherheitstraining

  • Servus,

    würde gerne zusammen mit meinem Vater an einem Fahrsicherheitstraining teilnehmen, jedoch dabei ungern das eigene Auto nutzen..

    Alfa hat wohl die letzten Jahre sowas immer Angeboten, dieses Jahr habe ich dazu allerdings keine Infos gefunden..
    Könnt ihr mir vllt. sagen wer sowas auf Alfa anbietet oder wo ich mich informieren kann?! Suche nach etwas, wo man die Grenzbereiche erfährt und seine eigenen Fähigkeiten im Bezug auf Reaktionsverhalten in kritischen Situationen schult.

    Ist "das Akademische" auch geeignet für Anfänger oder eher für Fortgeschrittene Fahrer auf der Rennstrecke?

    Gruß
    Maximilian

  • alfa bot mal die scuola sportiva an.
    ansonten bieten hersteller wie z.b. BMW fahrertraings mit gestellten fahrzeugen an. diese sind aber recht kostspielig.
    wenn du den grenzbereich erfahren möchtest, macht es in gewisser weise schon sinn diese bei deinem fahrzeug auszuloten, zu wissen wie dein wagen in bestimmten situationen reagiert.
    sie zeitschrift sport auto bietet auch perfektionstrainings auf der nordschleife an. ist aber auch nicht ganz billig.

    wenn es dir um das fahrsicherheitstraining geht, ist der ADAC sicherlich eine günstige möglichkeit das eigene fahrzeug kennenzulernen. kaputt geht da nichts am auto.

    Grüße
    Jass
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  • Hallo Manteka!

    Habe vor ca 3 Jahren mal an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen. Waren eine größere Gruppe von Freundin die alle mit dem eigenen Auto da waren.
    Würde Dir auf jeden Fall empfehlen mit dem eigenen Auto zu fahren - was nutzt es Dir, wenn Du weisst wie sich der Leihwagen verhält?
    Wenn ich es recht in Erinnerung habe, dann meinte der Fahrlerer was davon, dass der Komplette Mittag im Auto eine Belastung für die Reifen entsprechend 1000km betragen würde.
    Ausserdem ist ein normales Sicherheitstrainig auch kein Renntrainig :)
    Bisschen um Pylonen rumfahren und Bremsen auf glatten Untergrund sollt Dein Auto nicht zu sehr belasten ;)

    Alles in allem wars ein rießen Spass - und sogar noch was dabei gelernt. !thatsit!

    Grüße,

    Hamshire

  • Sicherheitstraining macht jawohl auf dem eigenen Auto am meisten Sinn.

    Nur mal so als Anregung.

  • Ich würde ja auch meinen eigenen Wagen nehmen, wegen eben den angesprochenen Effekten.. Meinem lieber Herr Vater reicht aber seine 2.4er Maschine nicht aus:+) !gruebel!

    Scuola Sportiva habe ich mir schon angeschaut, sieht aber so aus, als würden die dieses Jahr nichts anbieten.. Auf der Internetseite stehen keine Termine und der Händler hat ähnliches mitgeteilt.

    Würde schon gerne bei Alfa bleiben, so kann mein Vater was potenteres fahren und ich einen 147 nehmen, aber wer bietet so etwas noch an??

  • Ich würde ja auch meinen eigenen Wagen nehmen, wegen eben den angesprochenen Effekten.. Meinem lieber Herr Vater reicht aber seine 2.4er Maschine nicht aus :+) !gruebel!

    Scuola Sportiva habe ich mir schon angeschaut, sieht aber so aus, als würden die dieses Jahr nichts anbieten.. Auf der Internetseite stehen keine Termine und der Händler hat ähnliches mitgeteilt.

    Würde schon gerne bei Alfa bleiben, so kann mein Vater was potenteres fahren und ich einen 147 nehmen, aber wer bietet so etwas noch an??

    Was hat denn ein Sicherheitstraining mit :

    Zitat

    Meinem lieber Herr Vater reicht aber seine 2.4er Maschine nicht aus


    zu tun ... !gruebel! ???

    Wenn Ihr eine Rennfahrerlizenz erwerben wollt , müsst Ihr beim Motorsportverband anfragen .
    Aber einen Alfa werdet Ihr da sicher nicht fahren ... !mgrins!

    Ciao Matthias ;)

  • ich (und einige andere, u.a. hier aus dem Forum) haben vor 2 Jahren hier an einem Sicherheitskurs teilgenommen. Alfa's wurden vom Veranstalter gestellt!
    Ich fand's sehr gut (habe allerdings keinen Vergleich zu anderen Veranstaltungen), war allerdings nicht ganz billig!

    ciao,

    Henk

  • Super GTA Henk, genau sowas habe ich gesucht.. Danke!
    Leider stehen da keine Termine dabei, aber hab denen mal eine Email geschickt.

    Können die Instruktoren auch Deutsch oder läuft die Verständigung nur auf ital./engl.? Wie groß war das Teilnehmerfeld?

  • An der Nordschleife befinden sich mehrere Rennschulen, da würde dein Herr Vater auch sehen, daß er mit einem 2l Motörchen arg ins Schwitzen kommen würde.

    Aber mit Sicherheitstraining hat das nichts zu tun.

  • Können wir das Thema mit der Motorleistung jetzt lassen?! Mein Vater hat da ne andere Meinung als ich/ihr.. Soll er machen was er für richtig hält.

    Also BTT bitte..

  • Ich bin doch auch der gleichen Meinung, aber was kann ich dafür wenn mein Vater diese Meinung nunmal nicht teilt? Soll er halt machen was er für richtig hält..

    Mit on Topic war gemeint, dass ich gerne mehr über die gta_henk Möglichkeit erfahren möchte!

  • Dann schau dir die Seite auch mal an, da steht doch alles:

    INTERNE ANSPRECHPARTNER IM HINBLICK AUF KURSE FÜR PRIVATKUNDEN

    Die Marketingabteilung des Zentrums für Privatkunden wird Ihnen alle notwendigen Informationen zukommen lassen.

    Ansprechpartner:
    Dr. Lorenza Visin
    Telefonnummer: 0525/551112
    Faxnummer: 0525/551125
    E-mail: l.visin@guidasicura.it


    Viel Spaß!


  • Können die Instruktoren auch Deutsch oder läuft die Verständigung nur auf ital./engl.? Wie groß war das Teilnehmerfeld?

    Wir hatten die Strecke mit einer etwas größeren Gruppe gemietet (ca. 25 Pers.), daher gab es auch entspr. viele Instruktoren (meistens Italiener), einige sprachen Deutsch!

    ciao,

    Henk


  • Danke für den Hinweis, aber leider meldet sich da keiner... Hab bereits vor 3 Tage ne Email an die geschrieben wegen Terminen, kam leider noch nichts zurück..


    ok, danke henk

  • Ciao Alfisti!

    ich plane dieses Jahr an eine Fahrsicherheitstraining teilzunehmen.
    Was denkt ihr, in welchen Jahreszeit lernt man mehr:

    - im Winter (Winterreifen mit besseren Grip, aber Fahrbahn vielleicht mit Schnee und Eis bedeckt)

    oder

    - im Sommer (Sommerreifen mit weniger Grip, rutschige Fahrban "nur" mit Wasser simuliert)

    Würde gerne Eure Meinungen/Argumente hören. (o) :)

    Ciao!
    norbert
    !smilewink

  • Das Wetter spielt keine Rolle. Im Sommer wird der Gleitbelag bewässert und hat somit ebenfalls den Reibwert von Eis. Im Winter, sollte denn Schnee liegen, wird dieser ohnehin geräumt. Da es nach erfolgte Räumung zumeist nass ist, hat man somit ähnlichen Reibwert wie im Sommer. Für die Reifen ist die Beanspruchung minimal.

    Wichtiger ist eher, dass man bei so Fahrsicherheitstrainings viel Wartezeit hat, bevor man die Übung fahren darf. Natürlich abhängig von der Teilnehmerzahl. Möchte man diese Wartezeit außerhalb des Autos verbringen, ist es angenehmer wenn es warm ist;)

    Noch ein Punkt ist die Wasserqualität wenn künstlich bewässert wird. Wird normales, kalkhaltiges Wasser verwendet, hat man Abends ein Auto voller Kalkflecken. Wenn man sein Auto gut pflegt, bekommt man diese leicht ab. Wenn nicht, bedarf es ev. einer Politur bis der Kalk weg ist.

  • Ich habe schon mehrere Fahrsicherheitstraining sowohl mit dem Auto wie auch dem Motorrad gemacht, immer beim ADAC in Leonberg.

    Keines der Trainings war gleich. Es hängt schon auch serh stark vom Instruktor ab, worauf er Wert legt.
    Alle Strecken, die mit Bremsen usw. zu tun haben sind bewässert oder teilbewässert (unterschiedliche Reibverhältnisse links/rechts). Die Reifen leiden minimal. Eine Abnutzung des Fahrzeugs kann man sich schwer vorstellen. Max. Geschwindigkeit liegt bei ca. 70 km/h, die meisten prüfungen werden mit ca. 50 km/h oder darunter gefahren.

    Bei den Autos habe ich noch keinen unfall gesehen. Beim Motorrad bin ich einmal selbst gestürzt beim Bremsen + Ausweichen (war aber selber Schuld, hätte mir auch im Straßenverkehr passieren können, weil ich einfach zu viel wollte. Teilnehemer mit wesentlich weniger Fahrpraxis haben die Übung locker gemeistert) und einmal sah ich einen leichten Zusammenstoß, da einer der Teilnehmer in die Übung eines anderen hineingefahren ist entgegegn der Angaben der Instruktoren.
    Fahrzeuge sind vollkasoversichert über Veranstalter mit 1000€ Selbstbeteiligung.

    Alle Traings haben sich gelohnt für mich, beim Motorrad mehr, beim Auto weniger. Fahrsicherheitstraining haben rein gar nichts mit Schnell fahren usw. zu tun. So was würde ich ausschließlich mit dem eigenen PKW machen.

    Was deinem Vater wohl vorschwebt ist mehr ein Renntraining. Und selbst das würde ich nur mit dem eigenen fahrzeug machen. Ich habe von meinen kollegen vor Kurzem ein Event auf dem Hockenheim geschenkt bekommen, wo man 3 Runden in div. Supersportwagen (Gallardo oder 458 Italia Speciale) drheen konnte mit Instruktor und danach 3 Runden als beifahrer in einem Cayman GT4. War nett mal mit so nem Auto zu fahren, aber ich hatte mich noch nicht einmal halbwegs an Strecke und Auto gewäöhnt als die 3 Runden um waren. Mit meinem M135i wäre ich wohl auf Anhieb schneller gewesen als mit dem 458.

  • Geb ich auch mal meinen Senf dazu.

    So ein Training lohn sich für jeden der Interesse daran hat.
    Zwingen kann man keinen und wer schon mit wiederwillen da hin geht der wird auch nichts lernen.
    Ich darf das einmal im Jahr mit der Firma machen - diese Trainings sind sehr lehrreich weil nicht nur das private Auto sondern auch die Geschäftsfahrzeuge gefahren werden. So ein Sprinter hat schon was#-) auch die E-Fahrzeue habe ihre kleinen tücken.
    Hier kann man Sachen lernen, auch mehrfach, für die man im Straßenverkehr keine zweit Chance bekommt.
    Für Fahrzeug oder gar Leib und Leben besteht keine Gefahr - so sich jeder an das hält was der Instruktor anweist. (Das Fahrzeuge nass werden - soll auch so passieren - ich habs im Sommer auch schon mit dem offenen 916 absolviert.

    Das gelernte später in höhere Geschwindigkeit umzusetzen ist nicht das Ziel dieser Übungen. Auch technische Änderungen wie z.B. andere Reifen oder Verschleiß an Fahrwerksteilen die man im Alltagsgebrauch nicht merkt haben sich hier schon gezeigt.

    Ich hab solche Kurse schon an gute Freunde verschenkt; Die nächste die einen bekommt ist die eigene Tochter wenn sie denn mal genug erste Kilometer zusammen hat.

    Wo es einem besser gefällt oder man mehr lernt? Ich hab Kuse beim ADAC und der Verkehswacht e.V. gemacht. Vieles hängt vom Instruktor und den draht zu seinem Kurs ab kann man vorher nicht immer sagen. Als Firmengruppe können wir bei der Verkehrswacht e.V. inwischen wählen und auch da ist mal ein neuer "Besen" mit anderen Ansichten nicht falsch.

    Tipp für Firmen: Das ganze wird von der BG gefördert.

    Gruß Thomas

    Und nie schneller als Euer Schutzengel unterwegs sein!applaudit

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