Zündung Spider Serie 4

  • Moins,

    so, jetzt hat es meinen Spider auch endlich mal erwischt - und dann auch noch Elektrokrams, von dem ich keine Ahnung habe.

    Nach kurzer Fahrt ging der Motor schlagartig aus. Der Anlasser orgelt, aber der Motor springt nicht an. Sprit ist da, Zündfunken fehlen.

    Habe mal eine neue Zündspule eingebaut - ohne Besserung.
    Wo fange ich jetzt mal am besten an? Habe bisher nur geprüft, ob an PIN 15 an der Zündspule Strom anliegt, das tut es. Ich vermute, dass der Fehler irgendwo am Verteiler sitz. Aber was kann man da prüfen? Die Kontakte sehen alle ok aus, der Läufer zeigt auch nix auffälliges (wie bekommt man den runter?). ???

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  • ....papp da mal eine wirklich voll geladene Batterie dran. Unter ca. 10,8 Volt beim Starten will das nicht mehr funktionieren durfte ich bei mir feststellen.

    Wobei schlagartig aus ging meiner nicht.

    Gruß

    Kersten

  • Moins,

    .........................Der Anlasser orgelt, aber der Motor springt nicht an. Sprit ist da, Zündfunken fehlen.

    Habe mal eine neue Zündspule eingebaut - ohne Besserung.
    Wo fange ich jetzt mal am besten an? Habe bisher nur geprüft, ob an PIN 15 an der Zündspule Strom anliegt, das tut es. .................. ???

    Hallo Zusammen,

    tolle Wurst, ich habe gerade das gleiche Problem, kein Zündfunken, aber Saft auf der 15 :,( . Als grenzenloser Optimist habe ich auf Verdacht eine neue Bosch Zündspule bestellt. Mein etatmässiger Alfa Teile Hökerer konnt mir leider nicht mitteilen, welche Zündspule für meinen Spider richtig ist !gruebel! , er hat mehrere im Angebot (US, Bj. '85), deshalb die Bosch Nummer, the price is very happisch :o , aber egal, neu ist getreu. Falls die neue Zündspule nicht zielführend ist, bitte haut noch ein paar Tips 'raus, vielleicht gibt es noch einen sog. "Klassiker" zum Thema :-] .

    Gruß, Ingo

  • hmm,

    vielleicht liegt´s an den Zündkabel, diese mal checken...


    Auf was? Äußerlich sind keine Beschädigungen zu sehen. Widerstand messen?

    Nachher bringe ich die Zündspule mal zum Boschdienst. Vielleicht ist die ja doch hin, oder die haben noch'n heißen Tipp auf Lager. !gruebel!

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  • vielleicht liegt´s an den Zündkabel, diese mal checken...


    wenn der einfach so unterm fahren ausgeht? Das glaube ich ganz sicher nicht...
    Ich tipp auf losgerütteltes Kabel im Bereich der Zündspule oder Verteiler...

    Markus, hast Du beim tauschen der Zündspule mal geschaut, ob nicht vielleicht doch ein Kabel fehlte oder noch irgendwo rumhing?

    Grüße
    Michael

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    Alfa Romeo -- Geschmack macht einsam

  • Hallo Markus,

    die allererste und eine sehr wichtige Messung ohne Hilfsmittel ist folgende:

    Was zeigt Dein Voltmeter in der Instrumentengruppe neben dem Öldruckmesser beim Startvorgang, also beim Drehen des Anlassers an? Auch wenn der Motor noch nicht anspringt.

    Mindestens 11 Volt müssen dort abzulesen sein, bei weniger ist die Batterie hinüber.


    Hier ein Auszug aus einem älteren thread- „FB springt nicht mehr an“ vom 11-3-2007.

    Damals habe ich folgende Tipps gegeben.

    Wenn Du wirklich messen willst, um den Zündstromkreis primärseitig – also mit dem fest angebauten Kondensator an der so genannten Klemme 1 – zu testen, dann bau Dir folgende kleine Schaltung auf, die nur aus 2 Bauteilen besteht:

    Du brauchst eine spannungsfeste Diode z.B. eine 1N4007 (oder irgend eine Ost/West Diode aus einem TV Gerät) und einen Kondensator ca. 10 nF mit etwa 500 Volt Spannungsfestigkeit. ( Beide Teile sind Kleinpreisartikel und in jeder Fernsehwerkstatt vorhanden)

    Die Anode der Diode verbindest Du mit Klemme 1 ( + ) der Zündspule.
    Die Kathode der Diode (da wo auf dem Diodengehäuse der Strich ist), wird einmal mit dem einen Anschluß des Kondensators und dann noch mit der Plusleitung zu Deinem Multimeter verbunden. Die andere Seite des Kondensators und der Minusanschluß des Multimeters werden mit der Fahrzeugmasse verbunden.

    Wie herum Du den Kondensator dabei polst- ist hierbei völlig egal.

    Kurze Leitungen mit so genannten „Krokodilklemmen“ sind dabei sehr hilfreich.

    Die ganze Sache ist eine simple Einweg Gleichrichter Schaltung.

    Dein Multimeter sollte auf DC im Spannungsbereich von etwa 500 Volt oder höher eingestellt sein.

    Wenn jetzt der Motor gestartet wird, (der Anlasser dreht die Kurbelwelle) sollte sich an der Kathode der Diode, da wo der Kondensator und die Plusleitung des Multimeters angeschlossen sind, eine DC Spannung von ca. 150 Volt DC beim Startvorgang einstellen, diese wird auf dem Mulimeter angezeigt. Bei weniger Spannung ist etwas oberfaul.

    Ist der Motor angesprungen und läuft, sind hier ca. 250 bis 280 Volt DC zu messen.
    Diese DC Spannung entsteht aus den gleichgerichteten Impulsen an der Klemme 1 der Zündspule.

    Mit dieser Messung hast Du auf einfache Weise den Primärstromkreis der Zündung mit seinem zugehörigen Kondensator überprüft.

    Den Hochspannungskreis der Zündspule prüfst Du, wie von Oliviero zuvor schon beschrieben mit der Test Zündkerze.

    An der Klemme 15 der Zündspule, beim Serie 4 mit + (plus) bezeichnet, müssen mindestens 11 Volt anstehen, sonst springt der Serie 4 nicht an.
    Das hast Du aber vorher mit Blick auf`s Voltmeter in Instrumentengehäuse zumindest schon mal grob überprüft. Das Ding hat natürlich nicht die Genauigkeit eines digitalen Mutimeters.

    Wenn Dein Multimeter nichts anzeigt, also Null Volt, ist entweder die Zündspule defekt, der DZM, oder Dein Steuergerät.
    Zur genauen Fehlerbestimmung klemmst Du die Ringöse mit der weißen und der braun-weißen Leitung ab und misst noch mal. Bei eingeschalteter Zündung sollen an dem jetzt freien Gewindebolzen 12 Volt zu messen sein.
    Wenn nicht – Zündspule defekt, wenn ja, Kurzschluß auf der braun-weißen Leitung zum Drehzahlmesser, oder Steuergerät defekt.

    Der Schaltimpuls zur Steuerung der Zündspule an Klemme 1 -beim Serie 4 mit Minus bezeichnet- kommt direkt vom Steuergerät, dort von pin 1 der MOTRONIC Steckerleiste.

    Paß beim Messen auf und berühre nichts mit bloßen Händen, hier sind unangenehme Spannungsspitzen !!!

    Viel Erfolg bei der Fehlersuche wünscht Dir

    Carlo


    Noch etwas in eigener Sache, aber zu diesem Thema.

    Es wäre einfacher mal eine kleine Skizze hier einzustellen, doch das scheint erheblich zu kompliziert.
    Hab das vor ein paar Tagen hier im Forum mal von einem Bekannten für mich machen lassen, Thema war Tachoausbau Serie 4, nur was für ein Aufwand, erst zu den Amis, auf deren server, mit Bekanntgabe meiner mail Adresse, dann noch deren Sch**ß Werbung bei den Bildern, nein Danke.

    Was mir auffällt, in den meisten postings sind nur sehr wenige Bilder und ganz selten mal eine Skizze zu sehen, offenbar geht es anderen Forumsteilnehmern ähnlich wie mir. Es scheint zu kompliziert.

    Also, liebe mod`s, schafft doch mal einen Weg Bilder und Skizzen auf einfache Art einzustellen, es sind nicht alle begnadete Computerfreaks.

    Das wünscht sich Carlo

  • Du könntest die Spule auch selbst prüfen, indem Du Unterbrecher oder Steuergerät spielst und das 1er Kabel (gegenüber Klemme 15) an der ZS gegen Masse "tacktest". Dabei musst Du natürlich das dicke Zündkabel aus dem Verteiler ziehen und es mit etwas Abstand zur Masse halten um zu sehen ob es funkt.

    gfn8uop, u.

  • Hallo Carlo,

    na, das ist doch mal eine ausführliche Beschreibung. Den Schnelltest mit dem Voltmeter mache ich heute abend mal noch schnell. Das Elektrokleinzeug besorge ich mir morgen und gehe mal am WE auf die Suche. Die Zündspule möchte ich ja doch schon ausschließen, da eine neue keine Abhilfe brachte. Wie auch immer, ich hoffe am Samstag schlauer zu sein.
    Mille Grazie. ;)

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  • Kurzer (eher unwichtiger) Zwischenstand:
    - die Zündspule ist i.O.
    - Elektrokleinteile sind besorgt (habe auch noch einen Keramik-Scheibenkondensator besorgt)
    - habe den Voltmeter-Test auf morgen verschoben

    Na denn...............

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  • .....(habe auch noch einen Keramik-Scheibenkondensator besorgt)

    den kanst Du naürlich auch nehmen, Hauptsache das Ding ist spannungsfest so für etwa 500 Volt geeignet.
    Vielleicht kennst Du noch jemanden, der Dir die Diode und den Kondensator an einem Punkt (Katode der Diode, da wo auf dem Diodengehäuse der Strich ist) zusammenlötet, vielleicht noch mit einem Stückchen Kabel dran, so läßt sichs besser messen.
    Achte vor allem auf eine ordentliche Masseverbindung an der anderen Seite des Kondensators und des Minuseingangs des Meßinstrumentes.
    Faß meim Starversuch des Motors und während des Messens nichts an.
    Sonst bist du hellwach und Du schlägst Salto.

    Viel Erfolg, Carlo
    PS: Du weißt doch, wer mißt, mißt Mist.

  • Moins,

    habe heute mal die Tests gemacht. Zum einen zeigt das Voltmeter beim Starten so gut wie nix an - der Zeiger geht hinter die 10 zurück. Zum anderen hat die Messung nix ergeben. Es standen leider 0 Volt auf dem Tester. Angeschlossen war alles korrekt.
    Ich lasse die Batterie erstmal bis morgen laden, mache dann nochmal einen Versuch. Bringt der nix, baue ich das Steuergerät aus und lasse das beim Bosch-Dienst prüfen.

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  • Da hast Du doch bisher schon einen ganz groben Fehler ermittelt.

    Wenn das Voltmeter (ich denke, Du meinst die Anzeige im Kombiinstrument im Armaturenbrett) bei "Zündung ein" und angezeigten 12 Volt, dann beim Startvorgang -Anlasser dreht- auf unter 10 Volt abfällt, ist entweder die Batterie am Ende, oder die Masseverbindung der Batterie ist faul oder die Batterieklemmen, egal ob plus oder minus, haben keinen einwandfreien Kontak

    Zitat: zudem hat die Messung (die mit dem selbstgebauten Tester??) nix ergeben.

    Kann sie auch nicht, da das MOTRONIC Steuergerät vermutlich keine 12 Volt Betriebsspannung erhält, die zugehörigen Relais ebenfalls nicht, so können aus dem Steuergerät auch keine Impulse an der Klemme 1 (-) der Zündspule entstehen. Damit kannst Du auch mit der Testschaltung dort nichts messen.

    Glaube mir, ich habe schon etliche vermeintlich "defekte" Steuergeräte gesehen - es war keines davon wirklich defekt. Die Dinger sind wirklich besser als ihr Ruf.
    Wie hoch sollen denn die Kosten beim Boschdienst für das Prüfen der Motronic sein. Was soll denn dabei genau geprüft werden?

    Also, erst mal für eine anständige Bordspannung -besonders beim Startvorgang- sorgen, dann kann man weitersehen, das meint
    Carlo

  • So, bin gerade aus der Scheune zurück.
    Nachdem die Batterie nun voll geladen war, das Voltmeter über 12V anzeigte und beim Starten immerhin noch 11.5V anstanden, sprang der Spider immer noch nicht an.
    Habe dann Carlos Schaltung gebastelt - Ergebnis: nix!! Anzeige "0". Da floss kein Strom. Und nu?

    Nur für den Fall der Fälle: wie bekomme ich überhaupt die Steckerleiste vom Steuergerät ab? Da sind zwar zwei Schrauben an den Seiten, aber an die eine kommt man wegen der Zuleitung, an die andere wegen eines Kunststoffrahmens nicht wirklich ran.

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  • Hallo Markus,

    ich vermute was rein mechanisches. Hab nämlich ähnliches erlebt, auf der Rückreise vom Gardasee kurz vor der Haustüre. Erst leichtes Stottern, dann Motor aus, Anlasser dreht und dreht. Keine Zündung. Geholfen hat mir damals einer von denen mit den gelben Autos.

    Ursache: der Verteiler als solcher hat sich GELOCKERT. Ich nehme mal an, die Befestigung der Serie 4-Verteiler ist mehr oder weniger mit den "älteren" aus dem Fastback identisch: Ca. 5 cm unterhalb der Verteilerkappe befindet sich eine waagrechte Klemmvorrichtung, die den Verteilerschaft im Motorblock gegen Verdrehen sichert. Direkt von oben eher schwer zu sehen. Bei meinem Spider hatte sich die Mutter (10-er Schlüsselweite) dieser Klemmvorrichtung soweit gelockert, dass sich der Verteiler durch Vibrationen während der Fahrt selbstständig verstellen konnte und damit war natürlich der Zündzeitpunkt im Nirwana.

    Es tut mir leid, dass ich es nicht besser beschreiben kann, aber ehe Du weiter an die Elektronik ran gehst, vielleicht hilft es. Versuche mal, ob Du den Zündverteiler hin und her drehen kannst. Nicht gleich brutal um 180 Grad, sondern piano, in Schwaben sagt man glaub ich "noddeln" dazu. Wenn ja, dann könnte es das sein. Viel Erfolg! Und noch'n Tipp: da ist jetzt eine selbstsichernde Mutter verbaut!

    Grüße
    Volker

  • Hallo Markus,

    prüfe zu erst mal das:

    Wenn Dein Multimeter an der Zündspule am Meßpunkt der Klemme (-) bei drehendem Anlasser (Kurbelwelle wird flott gedreht) nichts anzeigt, also Null Volt, ist entweder die Zündspule, der DZM, oder eventuell (eher unwahrscheinlich) das Steuergerät defekt.

    Zur genauen Fehlerbestimmung klemmst Du die Ringöse mit der weißen und der braun-weißen Leitung an dieser Minus (-) Klemme der Zündspule ab und misst noch mal an dem jetzt freien Gewindebolzen.
    Das Multimeter ist auf Meßbereich 12 Volt DC eingestellt.

    Bei eingeschalteter Zündung müssen an dem jetzt freien (-) Minus Gewindebolzen (in BOSCH -deutsch, der Klemme 1 ) an der Zündspule, 12 Volt zu messen sein.

    Wenn nicht – ist Zündspule defekt.
    Ich setze hierbei immer voraus, das an der gegenüberliegenden plus (+) Klemme auch wirklich 12 Volt anstehen!!!

    Wenn jetzt -nach Abklemmen der Ringöse- am Gewindebolzen 12 Volt zu messen sind, hattest Du womöglich einen Kurzschluß auf der braun-weißen Leitung zum Drehzahlmesser, oder auf der weißen Leitung, zum Steuergerät.

    Nun mit dem Multimeter – jetzt als Ohmmeter eingestellt- im kleinsten Ohm- Bereich, mal zwischen Fahrzeugmasse und der in der „Luft“ hängenden Ringöse messen. Hier sollte keinesfals ein Kurzschluß gegen Masse , d.h. Nul Ohm zu messen sein!!

    Wenn doch, dann den Steckverbinder vom Steuergerät abnehmen.

    Dazu erst Zündung aus, dann Minuspol der Batterie abklemmen, hintere „Rücksitzbank“ ausbauen, die beiden 8mm Muttern auf dem Steuergerät abschrauben, Steuergerät etwas anheben, die federnde Metallklammer am dicken grauen Stecker wegbiegen (Sch*** Pfriemelei) und diesen 39 poligen Stecker vorsichtig abziehen.

    Wieder mit dem Ohmmeter messen, wie zuvor, an der Ringöse an der Zündspule.

    Wenn Kurzschluß = Null Ohm noch da, dann DZM vermutlich defekt, wenn Kurzschluß nicht mehr messbar, könnte das Steuergerät Probleme bereiten.
    Dann hilft nur noch eines ,Du mailst mich an, dann schicke ich Dir mal ein intaktes Steuergerät.

    Doch vorher prüfst Du noch die beiden Leitungen an einem 3 poligen Steckverbinder, der zwischen dem Wischwassereifüllstutzen und dem Luftfiltergehäuse etwas versteckt sitzt, und das Signal vom Phasen/Drehzahlgeber an das Steuergerät überträgt. Die Leitungen müßten gelb und gelb-schwarz sein, muß ich morgen aber mal genau nachsehen, dann sage ich Dir auch welchen Ohmwert (vom Drehzahlgeber) Du da messen solltest.

    Zum Verständnis, wenn von dort (Phasen/Drehzahlgeber) kein Signal kommt, dann kann das Steuergerät auch nicht arbeiten, und die benötigten Impulse an die Zündspule liefern.

    Außerdem erhält das Steuergerät noch über Relais weitere Betriebsspannungen, dazu stand mal was recht ausführliches hier im Forum.

    Glaub mir, in den seltensten Fällen ist das Steuergerät defekt, eigentlich immer nur seine „Lieferanten“.

    Den Verdacht auf den Verteiler habe ich nicht, da das Steuergerät zur Impulserzeugung für die Zündspule unbedingt diesen Impuls vom Phasen/Drehzahlgeber braucht, der unten an der Riemescheibe (Position 4 Uhr) sitzt.
    Sitzt der noch richtig fest in seiner Halterung und ganz nahe ( ca.2mm ) an der Riemenscheibe? Ist das Kabel fest angeschlossen??

    Den Verteiler keinesfalls verdrehen, der dient beim Serie 4 nur zum Verteilen der Zündungs Hochspannung und hat mit dem korrekten Zündzeitpunkt absolut nichts zu tun.


    Es wäre doch schön, wenn man statt eines ellenlangen Textes, eine kleine Skizze hier einstellen könnte. Nur wie ????

    Fragt ein in diesen Dingen ratloser Carlo.

  • Es wäre doch schön, wenn man statt eines ellenlangen Textes, eine kleine Skizze hier einstellen könnte. Nur wie ????


    Du kannst im Antwort-Fenster auf die Büroklammer klicken, musst dich dann an die Vorgaben bzgl. Größe des Bildes halten. Alternativ liegt das Bild irgendwo auf einem Server und du verlinkst es von hier über den "Grafik einfügen" Button.

    Und vielen Dank für deine ausführlichen Beschreibungen. Das Steuergerät habe ich bereits "freigelegt". Werde mich da heute Nachmittag mal dransetzen.

    An den Verteiler glaube ich auch weniger, denn der Motor war ja sofort aus, so als ob man den Zündschlüssel rumdreht.

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  • Zur genauen Fehlerbestimmung klemmst Du die Ringöse mit der weißen und der braun-weißen Leitung an dieser Minus (-) Klemme der Zündspule ab und misst noch mal an dem jetzt freien Gewindebolzen.
    Das Multimeter ist auf Meßbereich 12 Volt DC eingestellt.

    Bei eingeschalteter Zündung müssen an dem jetzt freien (-) Minus Gewindebolzen (in BOSCH -deutsch, der Klemme 1 ) an der Zündspule, 12 Volt zu messen sein.


    Jawoll, 12 Volt liegen an. Die Werte an Klemme 1 und Klemme 15 sind identisch.

    Zitat

    Nun mit dem Multimeter – jetzt als Ohmmeter eingestellt- im kleinsten Ohm- Bereich, mal zwischen Fahrzeugmasse und der in der „Luft“ hängenden Ringöse messen. Hier sollte keinesfals ein Kurzschluß gegen Masse , d.h. Nul Ohm zu messen sein!!


    Tut es nicht, sind 50 Ohm, oder was auch immer. Jedenfalls nicht Null!

    Zitat

    Doch vorher prüfst Du noch die beiden Leitungen an einem 3 poligen Steckverbinder, der zwischen dem Wischwassereifüllstutzen und dem Luftfiltergehäuse etwas versteckt sitzt, und das Signal vom Phasen/Drehzahlgeber an das Steuergerät überträgt. Die Leitungen müßten gelb und gelb-schwarz sein, muß ich morgen aber mal genau nachsehen, dann sage ich Dir auch welchen Ohmwert (vom Drehzahlgeber) Du da messen solltest.


    Muss ich das jetzt noch testen?

    Habe jetzt das Steuergerät schon ausgebaut und nehme das morgen mal mit zum Bosch-Dienst. Wenn die prüfen können, ob es denn tatsächlich defekt ist, ist es ja gut. Ist es i.O. muss der Fehler ja irgendwo zwischen Zündspule und Steuergerät sein.

    Was ich nicht vorenthalten möchte: vor gut 2 Jahren flog mir mal der Keilrippenriemen von der Servo und hat dabei das Kabel zum Phasensteller angeschlagen, sprich an einer Stelle sind beide Leitungen blank und berühren sich. Allerdings ist mir dieser Fehler erst jetzt bei der Suche aufgefallen, die Stelle lag eben etwas versteckt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das die Ursache ist, denn schließlich bin ich so etliche Kilometer damit gefahren.

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  • Hallo Markus,
    ich denke, Du hast den Fehler gefunden!!!!!

    Zitat:
    Was ich nicht vorenthalten möchte: vor gut 2 Jahren flog mir mal der Keilrippenriemen von der Servo und hat dabei das Kabel zum Phasensteller angeschlagen, sprich an einer Stelle sind beide Leitungen blank und berühren sich. Allerdings ist mir dieser Fehler erst jetzt bei der Suche aufgefallen, die Stelle lag eben etwas versteckt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das die Ursache ist, denn schließlich bin ich so etliche Kilometer damit gefahren.

    Glück gehabt, das das bisher so funktioniert hat.

    Bring die beiden Leitungen mal voneinander weg, so daß sie sich nicht mehr berühren und starte das Auto, ich denke der Motor springt an.
    (siehe meine Ausführungen den Phasen/Drehzahlsensor betreffend weiter oben)
    Ich habe heute abend mal am Stecker zwischen Wischassereinfüllstutzen und LUFI Gehäuse gemessen, zwischen pin 2 und 3 sind 520 Ohm zu messen. Das ist der Widerstand der Spule des Phasen/Drehzahlsensors.
    Berühren sich die beiden Kabel - wie vermutlich bei Dir- so entsteht kein Signal, somit bekommt das Motronic Steuergerät diese Information nicht und gibt auch keinen Impuls an die Zündspule raus.
    Isolier die beiden Kabel ordentlich und achte auf eine schüttelfreie Befestigung.
    That`s it.

    Beste Grüße Carlo

  • Bring die beiden Leitungen mal voneinander weg, so daß sie sich nicht mehr berühren und starte das Auto, ich denke der Motor springt an.


    Nein, springt nicht an.

    Zitat

    Ich habe heute abend mal am Stecker zwischen Wischassereinfüllstutzen und LUFI Gehäuse gemessen, zwischen pin 2 und 3 sind 520 Ohm zu messen. Das ist der Widerstand der Spule des Phasen/Drehzahlsensors.


    Das messe ich morgen mal.

    Und wieder mal ein Dankeschön für deine Hilfe.

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