Zukünftig auch umweltfreundliche Alfa-Modelle?!

  • Nabend Leute!

    All denen, denen gleich beim Lesen der Überschrift übel wird sei gesagt: Ihr könnt mitlesen, braucht aber keine sinnlosen Kommentare ablassen. !umleitung

    Also, hat jemand von euch eine Ahnung, ob auch bei Alfa die Zeichen der Zeit erkannt wurden und was in Bezug auf sparsame Modelle geplant ist?!
    Ich meine damit nicht, (zweifelsohne tolle) Fahrzeuge wie den Brera oder die gesamte Modellpalette auszutauschen! Ich meine damit auch nich, alle alten Spider, Young- und Oldtimer von der Straße zu nehmen, eh ihr mich steinigt.

    Aber was haltet ihr überhaupt davon, pro Modell jeweils eine Motorenvariante ala "eco" anzubieten. (nicht wie der 147 eco, denn der is alles andere als wirtschaftlich und umweltfreundlich wie ich finde)
    Ich bringe einfach mal den VW Passat als Vergleich. Den gibts auch bald als "Blue Motion". Ich muß sagen, rein technisch gesehen finde ich das sehr gut.
    Und ich denke, technologisch gesehen sind 3 l Diesel/100 km schon lange möglich...die Politik sorgt nur nicht für die Rahmenbedingungen, weil sie selber viel zu stark in der Autobauer-Lobby verankert ist. (...meine Meinung)

    So, gebt euren (brauchbaren) Senf dazu.


    Ciao, Toni
    (der 200 gr/km CO² in die Luft pulvert, und dabei oft sogar Spaß hat)

  • soviel ich weisss,gab es mal studien von AR, richtung Wasserstoffantrieb oder ähnliches.
    Da man aber auch in Italien lieber dem Markthirschen Deutschland folgt.Werden auch dort die Autos immer schwerer und damit die Motoren immer größer.Das geht bis zu dem Unsinn *Crosswagon* ..oder BRERA
    Vielleicht geht man ja jetzt wieder hin und baut *Junior Alfa's mit 1300 Motoren und einem Max Gewicht von 900 KG.Gepaart mit etwas technischer Innovation dürften auch diese spass machen, wenig verbrauchen und die CO/2Emisionswerte einhalten.

    ahoi

  • Zitat von Fuchsbandwurm

    Nabend Leute!

    All denen, denen gleich beim Lesen der Überschrift übel wird sei gesagt: Ihr könnt mitlesen, braucht aber keine sinnlosen Kommentare ablassen.

    Scheiße, Redeverbot :o

  • Hallo wie mir meine Händler mitteilte, gibt es nun auch ein offizielles
    "Einbauprogramm " für Flüssiggas in Alfa-Fahrzeuge , soweit es (ausgen. Diesel) technisch möglich ist. Zumal in Italien der Gasfahrzeug-Anteil auch bei Alfa-Fahrzeugen immens hoch ist. Ich selber fahre einen Spider 2.0 TwinSpark
    und bin hoch zufrieden (Antrieb-Verbrauch-Kosten-Umwelt)
    Gruß
    Pitty

  • Zitat von Fuchsbandwurm

    Aber was haltet ihr überhaupt davon, pro Modell jeweils eine Motorenvariante ala "eco" anzubieten.


    Nix. Was soll das bringen? Wird dann sicherlich wieder eine Alibi-Variante, die der Markt nicht annehmen wird. Wichtiger wäre es, denn sog. Flottenverbrauch zu reduzieren. Gerade der Holden-V6 hat da ja so seine Probleme...

  • Bei AMS (oder Autobild) online gab es einen Artikel, in dem die "Klassenstreber" hinsichtlich CO2 Ausstoß genannt wurden - und unter ihnen war der Brera 2.4.

    Wer damit dann also ruhiger fährt... ;D

    Dino

    oo--v--oo

  • Hi,

    Sogenannte "schadstoffarme Autos" sind eigentlich nur ein Alibi für Leute, die gar nicht begriffen haben, worum es geht.

    Ein sogenanntes schadstoffarmes Auto mit irgendeinem im Vergleich sehr niedrigen CO2-Wert wird zur Dreckschleuder erster Sahne, wenn man es mit 180km/h über die Bahn prügelt und dann die Schadstoffe von 12l/100km rausbläst.
    Ein verpönter "Stinker" mit einem 30% höheren Katalogwert nach Normmessung zum CO2-Ausstoß sinnig gefahren, bläst evtl. nur Schadstoffe (oder eigentlich "chemische Umwandlungsprodukte") für 8l/100km raus.

    Da wird deutlich, dass der wichtigste Faktor beim Umweltschutz wie immer der Kopf des Menschen ist.
    Das Verhalten des Fahrers beeinflusst den Schadstoffausstoß mehr als ein auf Messverfahren und Prüfstandläufe optimiertes Fahrzeug.
    Ein Umdenken und eine Veränderung des Verhaltens ist viel wichtiger als irgendwelche Alibi-ECO-Ausführungen heutiger Modelle...


    Thomi

  • Zitat von dinosaur

    Bei AMS (oder Autobild) online gab es einen Artikel, in dem die "Klassenstreber" hinsichtlich CO2 Ausstoß genannt wurden - und unter ihnen war der Brera 2.4.

    Wer damit dann also ruhiger fährt... ;D

    Dino

    Allerdings war dieser glaube ich bester unter den Sportwagen, was er meiner Meinung nach nicht ist. Da hätte man auch den Polo GTI zu Sportwagen dazu nehmen können, dann wäre er der umweltfreundlichste.:-]

  • Na, dann sollten wir in Deutschland doch mal über ein Tempolimit nachdenken, um den CO2 Ausstoß zu minimieren... :-]

    Dino

    oo--v--oo

  • Ein Hybrid-Diesel Model (mit Partikelfilter) wäre ein gute Idee. Aber bitte so konstruieren, dass man die Batterien sowohl mit dem Dieselmotor (beim fahren auf Langstrecken), als auch (für Kurzstrecken) an der Steckdose laden kann.

    Beides ist technisch möglich und ich garantiere den Modellen mit einer solchen Technik höchste Absatzchanchen.

    Ergebnis: Eine Drehmomentstarke (Bei Elektromotoren steht von 0 an direkt das volle Drehmoment zur Verfügung) Kiste mit dem man mit guten Gewissen auch mal heizen kann. Obendrein macht man bei Kurzstrecken (elektrisch) nicht den Dieselmotor kaputt - was sich wiederum in günstigen Abgaswerten niederschlägt.

    Gruß,
    JTD

  • Zitat von 33-146

    Ein sogenanntes schadstoffarmes Auto mit irgendeinem im Vergleich sehr niedrigen CO2-Wert wird zur Dreckschleuder erster Sahne, wenn man es mit 180km/h über die Bahn prügelt und dann die Schadstoffe von 12l/100km rausbläst.
    Ein verpönter "Stinker" mit einem 30% höheren Katalogwert nach Normmessung zum CO2-Ausstoß sinnig gefahren, bläst evtl. nur Schadstoffe (oder eigentlich "chemische Umwandlungsprodukte") für 8l/100km raus.

    Du vergleichst die nahezu Volllastfahrt eines schadstoffärmeren FZG mit einer verbrauchsoptimierten eines schadstoffreichen FZG?

    Das soll dann ein Argument gegen Umweltverträglichkeit geben? !gruebel! Guten Morgen (Nord)Deutschland.

    izu5zi8, u.

  • Zitat von andras

    soviel ich weisss,gab es mal studien von AR, richtung Wasserstoffantrieb oder ähnliches.

    Wasserstoffantrieb ist so ungefähr das allerletzte, was die Menschheit braucht. Bei der Gewinnung von H wird sehr viel mehr Energie benötigt, als bei der Gewinnung von mineralen Treibstoffen. Habe eine Studie gelesen, bei der es um die Wirtschaftlichkeit des BMW 7 H (Vorzeige-Wasserstoff-Konzept-Auto von BMW) ging. Demnach soll der Gesamtenergieverbrauch umgerechnet in mineralen Treibstoff – in diesem Falle Superbenzin – bei knapp 50 Litern auf 100 km liegen… !thatsit!

    Tolle Geschichte.

    Ich bin ja eher für Hybridtechnik, entlastet die Städte ungemein vom Smog, denn bei Stillstand oder langsamer Fahrt ist nur der Elektromotor in Betrieb. Ok, der Motorsound ist dann weg, aber mein Gott, sollen's halt Lautsprecher einbauen, die den Motorensound nachahmen… Mann könnte evtl. auch Solarzellen ins Dach und Motorhaube einbauen, aber das ist reine Spekulation eines Laien.

    Fest steht, es muss etwas getan werden!

  • Zitat von vale156

    Mich würde mal interessieren was Alfa Romeo für einen Flottenverbrauch vorzuweisen hat? Wüsste eventuel Jemand diese Werte?

    Nach welcher Norm? US oder Europa?! !rolleyes2

    Ich meine gelesen zu haben, dass Alfa irgendwas um 168 hat. Liegt irgendwo im Mittelfeld...

    Gruß,
    Dino

    oo--v--oo

  • Zitat von armatius

    Wasserstoffantrieb ist so ungefähr das allerletzte, was die Menschheit braucht. Bei der Gewinnung von H wird sehr viel mehr Energie benötigt, als bei der Gewinnung von mineralen Treibstoffen. Habe eine Studie gelesen, bei der es um die Wirtschaftlichkeit des BMW 7 H (Vorzeige-Wasserstoff-Konzept-Auto von BMW) ging. Demnach soll der Gesamtenergieverbrauch umgerechnet in mineralen Treibstoff – in diesem Falle Superbenzin – bei knapp 50 Litern auf 100 km liegen… !thatsit!

    Tolle Geschichte.

    Wenn Du "Wasserstoffantrieb" damit gleichsetzt, Klassische Verbrennungsmotoren statt mit Benzin mit Wasserstoff zu fahren stimmt es. Aber Wasserstoff-Motoren sind auch Elektromotoren, die mit Brennstoffzellen angetrieben werden.

    Dino

    oo--v--oo

  • Da hast du schon recht, was bringt aber ein Verbrennungsprinzip, das mehr Energie (zumeist fossile) bei der Gewinnung benötigt, als das gängige System?

    Ich bleib dabei, H-Antrieb wäre die Wunderwaffe, wenn die Gewinnung kein Energie-Mehraufwand bedeuten würde.

  • Zitat von armatius


    Ich bleib dabei, H-Antrieb wäre die Wunderwaffe, wenn die Gewinnung kein Energie-Mehraufwand bedeuten würde.

    Definitiv nicht. So verlockend es auch klingt als Verbrennungsprodukt reinen Wasserdampf zu erhalten, so wenig hat sich bisher jemand Gedanken gemacht welchen Einfluss Wasserstoffbetriebene Auto auf die zukünftige Klimaentwicklung haben.

    Denn merke: Wasserdampf ist ein Treibhausgas, welches in nicht unerheblichem Maße an der Erderwärmung beteiligt ist.

    Zuzverlässige Vorraussagen über eine zukünftige Klimaentwicklung durch mehr Wasserdampf in der Erdatmosphäre sind nahezu unmöglich.

    Es könnte wärmer werden, es könnte aber auch kälter werden (vermehrte Wolkenbildung), oder eine Zunahme von katastrophalen Unwettern könnte die Folge sein.

    Könnte also sein das wir mit diesem Antriebskonzept vom Regen in die Traufe kommen.

    Info gibts hier:

    http://www.3sat.de/3sat.php?http:…9582/index.html

  • Hi,

    Zitat von ulli

    Du vergleichst die nahezu Volllastfahrt eines schadstoffärmeren FZG mit einer verbrauchsoptimierten eines schadstoffreichen FZG?

    Das soll dann ein Argument gegen Umweltverträglichkeit geben? !gruebel! Guten Morgen (Nord)Deutschland.

    Wie bitte? !gruebel! ...

    Welches Argument gegen Umweltverträglichkeit? :o ...

    Ich habe nur was gegen Alibi-Umweltverträglichkeit geschrieben - und dann die Hände wieder in den Schoß, weil das Gewissen beruhigt ist.
    Es wird uns nämlich nicht weiterbringen, Schadstoffe mit Normtestreihen zu reduzieren, wenn nicht ein komplettes Umdenken und eine Änderung des Verhaltens statt findet.
    Einfach nur neue Autos zu propagieren, die 10% weniger Schadstoffe produzieren, bringt in der Ökobilanz hinten raus einfach nichts...

    Wer anderen Schläfrigkeit vorwirft, sollte selbst mal überlegen, ob die anderen nicht schon länger wach sind :D ...

    Zitat von armatius


    Wasserstoffantrieb ist so ungefähr das allerletzte, was die Menschheit braucht. Bei der Gewinnung von H wird sehr viel mehr Energie benötigt, als bei der Gewinnung von mineralen Treibstoffen


    Das Problem der Treibhausgase an sich ist nicht der Verbrauch von Energie, sondern ein Problem, wie die Energie umgewandelt wird.
    Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wird einfach Energie aus der chemischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffen abgezapft.
    Das führt dann zu den Treibhausgasen, die keiner will.
    Bei der chemischen Umwandlung von H2 geschieht das nicht - und auch für die Abspaltung von H2 braucht man keinen fossilen Brennstoff zu bemühen.
    Dass es heutzutage gemacht wird, ist z. Z. noch eine Kostenfrage - aber technisch gesehen Blödsinn.

    Energie muss in der Zukunft aus der Energiequelle Nr.1 unseres Planeten kommen:

    Der Sonne!

    Damit H2 abzuspalten, sollte für uns nicht allzu schwer sein.

    Die Energie fossiler Brennstoffe ist auch nicht anders entstanden (besser: eingelagert worden) und es ist eigentlich ein Armutszeugnis für uns so hochentwickelten Menschen, dass wir uns heute immer noch darauf beschränken, Kohlenwasserstoffe zu verbrennen, die vor Jahrmillionen per Photosynthese mal von der Natur zufällig erzeugt und eingelagert wurden.
    Der Mensch ist bei der Energiegewinnung immer noch Sammler und Jäger ;) ...

    Wasserstoff ist eine/die Chance, das zu ändern ... und wenn es über den Ansatz ""Treibhausgasreduzierung" geht - umso besser ;) ...


    Thomi

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!