Hallo zusammen,
ich habe bei meinem 147 1.6 TS (120 PS) gerade die 40.000er-Inspektion machen lassen. Ich muss dazu sagen, dass der Wagen auf unebener Fahrbahn ein Geräusch macht, dass ich als dumpfes Poltern oder Rumpeln beschreiben würde. Das hatte ich der Werkstatt gesagt. Ich hatte bisher das Gefühl, dass es von der Hinterachse kommt, an der konnte die Werkstatt aber nichts finden. Es wurden vielmehr vorne zwei Probleme festgestellt: Ein schwacher (53 %) Stoßdämpfer vorne rechts und ein ausgeschlagener Stabilisator.
Die AR-Werkstatt hat mir nun folgende Kosten für die Reparatur aufgeschrieben:
- Stabilisator vorne ausgeschlagen (Geräusche) 264,80 € Lohn + 176,73 € Teile
- Stoßdämpfer vorne rechts schwach 210,01 € Lohn + 381,84 € Teile
- Fahrzeug sollte vermessen werden 100,44 € Lohn
Da der Wagen im Februar drei Jahre alt wird, ist auch TÜV fällig.
Ich habe jetzt kein Problem damit, dass das Geld kostet und mir geht es auch nicht um Möglichkeiten, das extrem billiger zu erledigen. Dass solche Reparaturen einiges an Arbeitslohn kosten und anschließend eine Vermessung ansteht, leuchtet mir auch ein.
Ich frage mich aber Folgendes:
- Ich hatte das am Telefon so verstanden, dass ein neuer Stoßdämpfer 190 € kostet. Kommen die 380 € davon, dass man beide Stoßdämpfer vorne gleichzeitig tauschen sollte? Würde mir irgendwie einleuchten. Oder stelle ich mir das als totaler Laie falsch vor und die 380 € kommen daher, dass man außer dem Stoßdämpfer auch noch andere Teile (z. B. Feder) tauschen muss?
- Wenn diese Originalteile nach drei Jahren bereits den Geist aufgeben, sollte ich dann besser Bilstein B6 Sportdämpfer aus dem Shop (129 € im Gegensatz zum Originalteil, http://shop.alfisti.net/Tuning-Styling…pfer::1445.html) kaufen und einbauen lassen? Hängt natürlich davon ab, ob wirklich beide Dämpfer gleichzeitig getauscht werden, sonst würde durch diese Variante ja wieder mehr Arbeitszeit anfallen, sofern man nicht unterschiedliche Teile links und rechts verbaut haben will. Wohlgemerkt lege ich null Wert auf Tieferlegung oder Härte, mir geht es alleine darum, gute Qualität zu bekommen, damit das dann länger als drei Jahre hält.
- Sollte ich die Reparatur vor oder nach dem TÜV machen lassen? Rassele ich mit solchen Schäden sowieso durch den TÜV? Oder ist es besser, wenn ich die Werkstatt bitte, den TÜV im Rahmen des Reparaturaufenthalts mit zu erledigen?
- Natürlich werde ich auch eine Anfrage an den Ersatzteile-Shop stellen. Da müsste ich natürlich vorher nochmal nachfragen, welche Teile exakt benötigt werden. Wie reagieren AR-Werkstätten nach Eurer Erfahrung, wenn man die Ersatzteile separat besorgt und der Werkstatt nur der Einbau überlässt?
Viele Fragen, die sicher aus meiner Unerfahrenheit resultieren. Ich hoffe, Ihr habt den einen oder anderen guten Ratschlag!
Schönen Gruß,
Tjark