Alfa 33 16 V ohne Leben

  • Ciao Alfisti !

    Hab ein kurioses Problem mit meinem 33er. Nach ziemlich zügiger Fahrt fing er im Leerlauf zu husten an, das störte mich nicht sonderlich. Nur als ich ihn am nächsten Morgen starten wollte sprang er nur sehr schwer an, lief aber normal auf 4 Zylindern, nur mit dem Merkmal daß er ungefähr die doppelte Menge Sprit brauchte als normal (ca. 18 Liter auf 100 km), ich fuhr in die Werkstatt wo mir mitgeteilt wurde daß die Lambda nicht einregelt und der LMM als Fehler angezeigt wird, jedoch brachte ein Tausch gar nix ausser das das Starten immer mehr zur Lotterie wurde und jetzt gar nix mehr geht. Kurios dabei ist, daß er bis zum letzten Versuch zu viel Sprit bekommen hat, jetzt aber beim Einschalten der Zündung die Spritpumpe keinen Muxer mehr macht, jedoch fördert sie, wenn man direkt anschließt, jedoch tut sich nix, wenn man das Relais kurzschließt.

    Hat bitte jemand ein paar Tips bzw. einen Schaltplan der Elektrik ?!

    Danke im Voraus und Grüße aus ÖSILAND !

  • Zitat von A33wbg

    jedoch tut sich nix, wenn man das Relais kurzschließt.

    was meinst du mit kurzschliessen?
    Normal überbrückt man von 30 > 87; natürlich sollte auf 30 auch Strom anliegen.

    Ist Strom an 30 ?
    Wenn du brückst, kommt dann Strom an Pumpe an ?
    Wenn Strom an Pumpe anliegt (Pumpe läuft), springt dann der Motor an ?

    Bisschen mehr Beschreibung täte gut!

  • Kurios dabei ist, daß er bis zum letzten Versuch zu viel Sprit bekommen hat, jetzt aber beim Einschalten der Zündung die Spritpumpe keinen Muxer mehr macht, jedoch fördert sie, wenn man direkt anschließt, jedoch tut sich nix, wenn man das Relais kurzschließt

    Interpretiere ich so: Kabelbruch bzw. durchgeschmortes Kabel irgendwo auf dem Weg zur Pumpe. Kann im Steuerstromkreis (Stromversorgung Relais) oder im Laststromkreis (Ansteuerung der Pumpe) sein. Klickt das Relaiswenn du es kurzschließt? Wenn ja, schält es zwar, aber es kommt kein Strom zur Pumpe. Verbinde die Pumpenkontakte doch mal mit nem Stück Kabel mit den Relaiskontakten und schau was passiert.
    Ursache für das ganze könnte sein: Zuviel Strom fließt in Richtung Pumpe, warum auch immer. (Sicherung checken, zu groß ?) Pumpe dreht schneller und fördert mehr Benzin*. Nur wird irgendwann der Strom für die Kabel zuviel...

    :* Auch der Benzindruckregler kommt an seine Grenzen !

  • Zitat von Zitrobaer

    [Ursache für das ganze könnte sein: Zuviel Strom fließt in Richtung Pumpe, warum auch immer. (Sicherung checken, zu groß ?) Pumpe dreht schneller und fördert mehr Benzin*.

    setzen: sechs!

  • Zitat von Zitrobaer

    Wie bitte?

    Der 33 hat wohl eine elektrische Benzinpumpe. Betrieben mit 12V Gleichspannung. Und das gilt für jeden Gleichstrommotor: Mehr Strom oder Spannung = höhere Drehzahl.


    sorry, aber deine Schilderung stimmt absolut nicht!

    Keine Ahnung, wieviel Strom die Förderpumpe zieht; lasse es mal z.B. 8A sein.

    Die Pumpe zieht sich den Strom, was sie braucht. Entsprechend ist dieser Kreis abgesichert.
    Du bist anscheinend der Ansicht, dass sie nur soviel Strom bekommt, wie sie abgesichert ist und dementsprechend langsam oder schnell laufen würde. Wäre z.B. ´ne 30A-Sicherung drin, würden 30A hingeschickt.
    Wär´s ne 20A Sicherung, dann bekäme die Pumpe nur 20A.
    Das ist aber grundlegend falsch.

    Würde die Pumpe 8A benötigen, wäre sie mit 10A abgesichert. Steckt man ´ne 5A-Sicherung rein, würde diese durchbrennen. Nimmt man eine 30A-Sicherung, würde die Pumpe trotzdem nur ihre 8A ziehen.
    Nix ginge langsammer oder schneller!!!

  • Ist mir durchaus klar, mache beruflich sowas.
    Der fließende Strom wird begrenzt durch den Widerstand des Stromkreises, in diesem Fall durch den der Pumpe. Angenommen die Pumpe hat einen Defekt, der ihren Widerstand herabsetzt. Es fleißt nun deutlich mehr Strom ! Und wenn nun stat der z.B. vorgeschriebenen 10A-Sicherung eine 20A drinsteckt, können doch z.B. 15A in die Pumpe fließen.

  • Zitat von Zitrobaer

    Ist mir durchaus klar, mache beruflich sowas.

    aber trotz aller Theorie stösst das Praktische wohl hier

    Zitat

    Zuviel Strom fließt in Richtung Pumpe, warum auch immer. (Sicherung checken, zu groß ?) Pumpe dreht schneller und fördert mehr Benzin

    an seine Grenzen.

  • Zitat von Zitrobaer

    Nun, dann erkläre mir doch warum !

    weil dir Pumpe garantiert nicht mit dem dreifachen ihres normalen Pumpvolumen fördern wird,
    der Druckregler dadurch nicht einen Überdruck im Kraftstoffsystem aufbaut,
    dass der Motor deswegen nicht anspringt!

    So einfach. :-]
    Kommt Widerspruch ?


    Die Rede ist von Verbrauch in der Region von doppelter Spritmenge.
    Ist´s nun wirklich das doppelte? ~20L anstatt ~10L/100km

    Einigte man sich auf wesentlich mehr, würde ich zuerst den Tempfühler (bzw dessen Stecker/Kabel) checken. Bei Defekt liefe der Motor immer absolut zu fett!
    Bei Kaltstart bräuchte der Motor zwar fettes Gemisch...aber wenn die Zündkerzen komplett verdreckt wären, ging dann Kaltstart dann auch nicht wünschenswert.

  • Nein, es kommt kein Widerspruch.
    Ich weis natürlich nicht, wo die Grenzen des Druckreglers liegen. Und natürlich auch nicht, wieviel schneller die Pumpe laufen könnte. Dazu fehlen schlicht und einfach die Tecnischen Daten.
    Liegen diese entsprechend, ist mein Erklärungsversuch durchaus logisch.

  • Zitat von Zitrobaer

    Ist mir durchaus klar, mache beruflich sowas.
    Der fließende Strom wird begrenzt durch den Widerstand des Stromkreises, in diesem Fall durch den der Pumpe. Angenommen die Pumpe hat einen Defekt, der ihren Widerstand herabsetzt. Es fleißt nun deutlich mehr Strom ! Und wenn nun stat der z.B. vorgeschriebenen 10A-Sicherung eine 20A drinsteckt, können doch z.B. 15A in die Pumpe fließen.


    ???

    also je höher der widerstand (grösser der verbraucher) ist , desto mehr strom fliesst!
    zb. eine spule viel strom, eine kleine lampe wenig strom

    strom ist gleich ampere!

    die pumpe wird sich nicht schneller drehen , weil wir eine bordspannung von ca13,8 volt haben. sie wird sich schneller drehen, wenn wir 24V hätten, aber: haben wir nicht.

    spannung ist gleich volt

    ist die pumpe defekt( weniger widerstand) fliesst weniger strom!!! wie soll mehr stom fliessen wenn kein "abnehmer" da ist???
    mehr strom fliesst, wenn man die pumpe belastet!


    also: ob ich jetzt einen stahldraht oder eine 10 amp sicherung habe, habe immer die gleiche spannung, siehe pedi

    stromaufnahme und sicherung siehe pedi

  • Hallo zusammen !

    Danke für die vielen Tipps, Stand der Dinge ist jener, daß das Relais tatsächlich tot war, nachdem wir es getauscht haben läuft die Pumpe wieder jedoch startet der Motor immer noch nicht, wir werden als nächstes nach dem Kerzen reinigen die Ansaugbrücke abbauen und den Temperaturfühler tauschen bzw. wie einige von Euch meinten die Kabel Stecker etc.. prüfen.

    Danke nochmals und ich hoffe daß ich zum Wochende wieder einen "lebenden" 33er fahren kann !

    lg aus ÖSILAND
    Reinhard

  • Auf die schnelle faellt mir da ein:
    Was den Spritverbrauch angeht,...
    a) defektes Thermostat moeglich, durch deutlich laengere Kaltlaufphase.
    b) Luftmengenmesser defekt, durch den Austausch ging der Verbrauch bei meinem 33er von um 15ltr. auf 10ltr. zurueck

  • Zitat von alfa33

    ???[...]
    ist die pumpe defekt( weniger widerstand) fliesst weniger strom!!! wie soll mehr stom fliessen wenn kein "abnehmer" da ist???
    mehr strom fliesst, wenn man die pumpe belastet!
    [...]

    auch das ist nicht ganz richtig!
    wenn die Pumpe defekt ist, ist der Widerstand GROSS und es fließt weniger Strom.
    Oder die Pumpe hat nen Kurzschluß, dann ist der Widerstand klein, es fließt viel Strom und die Sicherung fliegt durch.

    Beispiel:
    schneide ich ein Kabel durch, ist der zu überwindene Widerstand für den Strom riesengroß, er geht gegen Unendlich. ---> Strom kann nicht fließen ---> Stromstärke ist Null.

    halte ich ein Kabel ohne Verbraucher an den Plus- und Minus-Pol einer Battarie, ist der Widerstand sehr klein, so gut wie Null. ---> Strom kann ungehindert fließen ---> Stromstärke geht gegen unendlich (Kurzschluß)

    Formel: Widerstand = Spannung / Stromstärke ----> je größer der Widerstand je kleiner die Stromstärke und umgekehrt.

    gruss

    Lim33

    PS.: Einen Alfa Romeo fährt man nicht nur, in einen Alfa Romeo verliebt man sich!


  • Jetzt mal zu den Grundlagen: Strom = Spannung / Widerstand.

    Bordspannung ist 12V
    Widerstand der Pumpe ist (Beispielsweise!) 100Ohm.
    12 / 100 = 0,12 = 120mA

    Nun ist die Pumpe hin, ihr Widerstand wegen eines Kurzschlusses 80Ohm.
    12 / 80 = 0,15 = 150mA

    Sie nimmt nun eine Größere Leistung (Versorgungsspannung * Nennstrom) auf und dreht sich folglich schneller.

    ist die pumpe defekt( weniger widerstand) fliesst weniger strom!!!
    also je höher der widerstand (grösser der verbraucher) ist , desto mehr strom fliesst!

    Was somit Widerlegt wäre.

    zb. eine spule viel strom, eine kleine lampe wenig strom

    Auch Falsch, kommt nicht auf die Größe der Bauteile an, sondern rein auf ihren Widerstand.

    also: ob ich jetzt einen stahldraht oder eine 10 amp sicherung habe, habe immer die gleiche spannung, siehe pedi

    Klar, die Bordspannung, aber nicht immer denselben Strom!

    Ein Verbraucher ZIEHT Strom, und zwar soviel wie es sein Widerstand erlaubt. Auch wenn die angelegte Spannung unverändert bleibt!

    Und jetzt Du: RAUS !! !hehe!

  • Zitat

    Jetzt mal zu den Grundlagen: Strom = Spannung / Widerstand.

    Bordspannung ist 12V
    Widerstand der Pumpe ist (Beispielsweise!) 100Ohm.
    12 / 100 = 0,12 = 120mA

    Nun ist die Pumpe hin, ihr Widerstand wegen eines Kurzschlusses 80Ohm.
    12 / 80 = 0,15 = 150mA

    ist die pumpe defekt( weniger widerstand) fliesst weniger strom!!!

    Hier widersprichst Du Deiner eigenen Rechnung

  • Mensch was ist los mit euch??? Hast den vorausgehenden Beitrag von alfa33 nicht gelesen? Das (ist die Pumpe...und so weiter) ist Kursiv geschrieben und als Zitat gedacht. Entschuldige bitte, dass ich nicht die Zitierfunktion verwendet habe!

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