Hinterachse 1750er

  • guten morgen,

    habe gestern eine achse erstanden von der 1750er limousine.also lang übersetzt 10/43,oder so.

    jetzt ist die frage...? nach 20 jahren rumliegen ob diese noch ok is.
    und ob der preis von 200€ na ja gerechtfertigt ist.

    was soll ich tun, die achse müßte auch lackiert werden.
    aber wie kann sie überprüft werden ohne erstmal großartige kosten?

    schönen wochenanfang..... :)
    grüße peter

  • Zitat von polizia

    ...erstanden...


    ohje, ohje, doch nicht ebay oder? das wäre die erste achse, von der ich höre, daß sie noch gut ist.
    gute achsen kosten richtig geld!

    aber ich will ja den teufel nicht an die wand malen...
    20 jahre? war noch öl drin? raus damit und nase zuhalten. öl einfüllen, einbauen und nach 100km erneut wechseln. an der eingangswelle sollte sie nur wenig radialspiel haben, axial gar keins! das kannst du natürlich schon vorher prüfen.

    viel grlück
    frank

    viele grüße
    frank

  • Hallo,

    ich würde evtl. die äuseren Radlager incl. der Radialwellendichtringe überprüfen, habe im letzten Jahr meine Hinterachse gegen eine gebrauchte aus einen Unfallspider getauscht. Die Achse hat bei mir und bem Vorbesitzer auch schon ein weilchen gelegen. Achse war sonst einwandfrei i.O. ich hatte die Achse wie sie war eingebaut nach der ersten Probefahrt haben die Lager geräusche gemacht. Mit etwas Handwerklichen geschick lassen sich die Lager tauschen,wie findest du in den meisten Reperaturanleitungen. Ich würde aber erst mal die Achse einbauen und fahren wenn dann geräuche von den Lagern kommen kann man diese immer noch tauschen.

    Gruß

    Helmut

  • Zitat von polizia

    habe gestern eine achse erstanden von der 1750er limousine.also lang übersetzt 10/43,oder so.


    Ist KURZ übersetzt, 10/43 ist KÜRZER als 10/41. Die Limousinen waren aufgrund höheren Gewichtes und schlechtzerer Aerodynamik ein bisserl kürzer übersetzt, was nicht von Nachteil auch für Bertone/Spider ist.

    Zitat von polizia

    und ob der preis von 200€ na ja gerechtfertigt ist.


    Naja, weniger...um sowas kriegt man schon gesperrte 2000er Achsen, aber der Zustand ist entscheidender.

    Ciaoliviero

  • morgen,

    danke vorab schon mal...
    nee, nee, die ist nicht von ebay...-von einem privat typen!

    aber:.... #-) was soll ich in dem fall machen mit der optik der achse ?
    müßte mal neu lackiert werden...

    erst einbauen und testen und dann nochmal raus zum lackieren?
    oder gleich im ausgebauten zustand mal überlackieren.

    übrigens stimmt das: ein typ meinte das man auch ohne großartige ahnung
    das im durchmesser kleinere rohr einfach abschrauben kann?

    grüße peter

  • Hallo Polizia.

    Ich würde die Achse einfach mal äusserlich reinigen, mit Sandpapier grob anschleifen (natürlich nicht das Diff-Gehäuse aus Alu!) und mit Hammerite schwarz anpinseln. Damit ist die Optik ohne großen Aufwand schon mal gerettet.
    Der Typ hat recht. Es bedarf nicht viel Ahnung, um die Sicherungsbleche umzubiegen und 6 Muttern aufzuschrauben. Was dann zum Vorschein kommt ist das Differential, welches in seinem Öl schwimmt. Man kann das Diff. dann ganz einfach rausnehmen. Man sieht dann auch die inneren Kegelrollenlager und die dazugehörigen Lagerschalen. Außerdem sieht man die Verzahnung der Steckachsen. Aber glaube mir, wenn das Diff. nicht gerade extrem kaputt ist, wirst du da nichts sehen was dir irgendwie weiterhilft.

    Viele Grüße,
    Peter

  • hallo,

    ach so siehts aus... #-)
    das abschrauben der rohre sollte nur für die lackier
    oder streicharbeit dienen.

    also wie ist das: können beide rohre abgeschraubt werden??
    kann man da wirklich nix verkehrt machen als motorrad schrauber...? (o)
    dankeschön... polizia

  • Du solltest

    • das Öl vorher ablassen.
    • peinlichst auf Sauberkeit achten, also keinen Dreck in das Differential bringen.
    • beim Zusammenbau die richtigen Anzugsdrehmomente beachten.
    • neue Sicherungsbleche für die Muttern verwenden.

    Du kannst beide Achsrohre abschrauben wenn du willst. An einem ist nur ein kleiner Flansch, am anderen ein großer. Hinter diesem kommt das Differential zum Vorschein. Achtung auch wenn du das ganze wieder zusammenbaust. Die Steckachsen haben in den Achsrohren ja erstmal innen keine Führung, sondern "schlackern" lose im Achsrohr umher. Die Verzahnung vorsichtig in den Diff-Körper einführen, keine Gewalt anwenden!

    Viele Grüße,
    Peter

  • hallo aus dem saarland,

    hinterachsen, deren zustand und revision, haben uns hier ja schon oefter beschaeftigt.
    und jetzt lese ich hier, dass ne 20-jahre alte 200euro-achse mit 1,25l getriebe-oel und ner kleinen dose hammerite zum leben erweckt werden soll.

    ich weiss: die hoffnung stirbt zuletzt. ABER: wenn es irgendwo brauchbare achsen mit intakter sperre fuer 200 euro gibt, nehm ich vorneweg ein halbes dutzend.

    ich war wohl mit dem klammersack gepudert, als ich meine hinterachse im dezember fuer 1k-euro (mit lackierung) hab machen lassen.

    hatte im herbst auch die hoffnung, dass ein radlagertausch reicht. leider waren es - wie zumeist - die lager an teller-/kegelrad, sodass die achse komplett auseinander und neu feinjustiert werden musste. hab nach sichtung der altteile gleich alle lager tauschen lassen. die benoetigten ersatzteile sind ja im vergleich zum arbeitslohn ein echtes schnaeppchen.

    und zum tausch der radlager reicht allein handwerkliches geschick nicht aus.
    da braucht es schon geeignetes werkzeug. merke: ersatz fuer beschaedigte steckachsen ist teuer.

    also, allen weiter viel spass mit den anfaelligen hinterachsen.

    denen, die schon ab naechsten dienstag in die neue saison starten, drueck ich alle daumen, dass der winter bis dahin das feld geraeumt hat.

    gruss
    p.

  • Zitat von peter orth


    und zum tausch der radlager reicht allein handwerkliches geschick nicht aus.
    da braucht es schon geeignetes werkzeug. merke: ersatz fuer beschaedigte steckachsen ist teuer.

    Sehe ich anders:
    Die Steckachse ziehst Du von der Achse ab, indem Du (falls sie sich sperren sollte) eine alte Bremsscheibe montierst und mit dem Gummihammer vorsichtige Schläge von hinten verteilst.
    Der Schrumpfring wird entweder aufgeschraubt (bei älteren Achsen) oder mit einem Dremel mit kleiner Trennscheibe vorsichtig aufgeflext (dauert länger, geht aber sehr gut (vorher sollte man die Lauffläche des Simmerringes mit Panzertape dick abkleben, falls der Dremel abrutscht).
    Schießlich das Lager ebenfalls aufflexen (mit Dremel), dauert ebenfalls lange, dafür ist das Risiko der Beschädigung der Steckachse (und darauf kommt es ja an) minimal.
    Das Lager läßt sich mit geeignetem Rohr kalt aufschlagen, der Schrumpfring muß in Oliven-, Sonnenblumen- oder Motoröl stark erhitzt und dann zügig mit demselben Rohr aufgeschlagen werden.

    Insgesamt braucht man also nichts, was man nicht im Baumarkt bekäme, ausgenommen ein passender (Haken-)schlüssel für den Schrumpfring der älteren Achsen... ;)

    Christian F. aus FR

  • Die Steckachsen gehen auch ohne Hammerschläge raus, wenn man sie mit geeigneten Schrauben "abdrückt". Mit denselben Schrauben kann man dann auch das Lager abdrücken. Den Schrumpfring kriegt man auch mit einem Trennmeisel klein.
    Aufwendig wird es allerdings wirklich bei den inneren Lagern.

    Viele Grüße,
    Peter

  • hallo,

    habe gestern abend mal die achse angefangen zu zerlegen.-nich das diff.!!
    sondern nur die steckachse mit gummihammer vorsichtig herausgelöst.
    um dann alles zu lack.
    mir ist vorher aufgefallen, das beim drehen der steckachse leichte geräusche
    entweder vom radlager oder vom diff. kamen...?!?
    ist das ein grund zur panik? - oder sogar "kurz vorm amoglauf..." (o) :o
    habe die stahl rohre drinnen gelassen. und wollte dort auch nur mutter für mutter
    tauschen...!?!
    was meint ihr denn dazu? #-)

  • was ich dazu meine ? Schei.. in Dosen ! oder in diesem Falle in Lagern !

    zerlegen - komplett... viel Spaß dabei !

    [COLOR=DarkRed]Dieser Beitrag muss nicht mit der Meinung des Autors übereinstimmen - Der Autor distanziert sich vorsichtshalber von seinem Inhalt... [/COLOR] ;D

  • Wenn das Geräusch von aussen kam, ist die Wahrscheinlichkeit hoch daß es die Handbremsbacken waren, die innen an den Bremsscheiben (=Trommelbremse) geschliffen haben. Hier wird sich natürlich Flugrost gebildet haben. Dann hast du Glück gehabt.

    Viele Grüße,
    Peter

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