Hier eine kleiner Beitrag über den Alfasud:
http://www.rundschau-online.de/kr/KrCachedCon…d=1038838963765
Hier eine kleiner Beitrag über den Alfasud:
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Ich habe mich beim Lesen auch beeilt, damit mir der Bildschirm dabei nicht wegro
kommen einem immer noch die Tränen bei dem Bericht, der Sud hätte mit Sicherheit das Zeug zum Übererfolg wie der Golf
gehabt...wäre das Wort wenn nicht gewesen ![]()
Übrigens hat der Sud meiner Tante bis in die späten 90er gehalten "ohne" zu rosten, kein Witz !!!
ciao
Hallo,
das war damals wirklich ein Drama. Ich hatte einen Golf I und danach einen Alfasud TI. Er war 2 Jahre alt und musste zum TÜV schon an mehreren Stellen geschweisst werden, ist mir danach trotzdem weiter unter dem Hintern weggerostet, bis ich ihn dann im Winter bei einer nächtlichen Disco-Tour fachgerecht zerlegt habe.
Technisch, fahrerisch und formal war er dem Golf weit überlegen. Ein Klasse-Auto das mir viel Spass gemacht hat!
Übrigens hatte VW mit dem Golf I von 1974-77 auch massive Rostprobleme, dito Mercedes mit dem /8. Aber das ist alles Geschichte...
Grüsse,
enno.
Ich bin zei Ti gefahren (90 und 105 Ps). Mit Rost 0 Probleme, den 1. Ti habe ich mit 50.000 gekauft, drei Jahre und über 80.000 km gefahren. Den 2. TI habe ich beu gekauft und mit 85.000 km nach drei Jahren verkauft. Der Nachbesitzer ist ihn weitere 5 Jahre und 125.000 km problemlos gefaahren, bis er ihn auf den Kopf gestellt hat (schrottreif).
Das Fahrverhalten war astrein, lediglich die innenliegenden Bremsscheiben machten Probleme, insbesondere tropfte des öfteren Öl drauf, außerdem zogen sie fast immer schief. Bis auf die erste Serie (sogar Rost rum um die Frontscheibe!) war das Rostproblem m.E. mehr für die Medien, denn tatsächlich ein Thema. 2 Freunde von mir haben ähnlich positive Erfahrungn gemacht wie ich, mein Schwager hat seinen Sprint 4 Jahre alt gebraucht gekauft und weiter 5 Jahre gefahren. Lediglich in den Radkästen nistete etwas Rost. Bei meinem R 4, den ich zuvor gefahren habe waren hingegen nach 2 Jahren der Unterboden durch, der Vorderadaufhängung stark angenakt und die Scharniere der Heckklappe abgerostet.
Reinhard
derseinensudsimmereinwenignachtrauert
Vermutlich liegt es darn, dass es vor meiner Zeit war, aber ich kann nicht so wirklich glauben, dass die Autos "im Prospekt gerostet" sind. War der Qualitätsunterschied zwischen einem ollen 1er Golf und dem dagegen innovativen Sud wirklich so groß? Woran hat es gelegen, ich meinen lackiert haben die doch alle nach demselben Verfahren, war es der Stahl? hmmmm...
Fällt mir schwer zu glauben, dass der Sud die Rostlaube der 70er war, da gabs noch viel schlimmeren Schrott (ich denk da nur mal an unsere französischen Freunde, ich kann mich erinnern, schwach, wir hatten mal in den Achzigern nen Citroen Visa. Das Auto war eine Katastrophe. Motor. Elektrik. Karosse. Immer war was kaputt... morgens wollte mich Mama mal in die Schule fahren, das Ding blieb auf halben Weg liegen)
Wer in dieser Zeit was Anständiges haben wollte, kam um einen Japaner nicht herum (Colt 1 war 100000000x zuverlässiger als ein Golf 2, mein Nachbar fuhr so einen mit glaub ich fast 800000km bis in die Neunziger - wohlgemerkt ein Kleinwagen!)
Komisch. und die Italiener werden bis heute in der Presse zerissen.... !gruebel!
Hi,
Zitat von JTD
Komisch. und die Italiener werden bis heute in der Presse zerissen.... !gruebel!
Womit Du den Hauptgrund für das miese Image genannt hast, denn Golf I und Kdett C aus der gleichen Zeit wie der Sud der ersten Serie hatten alle das gleiche Recyclingblech und damit die gleichen Probleme.
Den italienischen Autos hat man es aber viel übler genommen und das daraus resultierende Rostimage sind sie nie wieder so richtig losgeworden.
Selbst als Alfa Anfang der 90er die Komplettverzinkung aller Baureihen vornahm, hieß es immer noch, daß Alfas rosten. Wenn ich die Rostlauben von Opel aus den letzten 10 Jahren sehe, dann fehlt es der Presse wohl leicht an Objektivität...
Grütze
von
Thomi
Zitat von 33-146dann fehlt es der Presse wohl leicht an Objektivität...
Siehe hier
http://www.alfisti.net/alfa-forum/showthread.php?p=344635
Hallo,
bezüglich Rost ist es sicher auch darauf angekommen, wo man die Suds gefahren hat. Hier im tiefen Süden der Rrebublick ist in den Siebzigern und Achtzigern ordentlich Salz gestreut worden. Das haben zumindest meine fünf Suds, die ich hatte, gar net mögen. Die haben wirklich schon fast im Prospekt gerostet -und zwar von innen-, es war unglaublich (obwohl ich nie einen nagelneuen gekauft habe).
Bei meinem ersten Sud BJ 74 sind z.B. nach vier Jahren die Motorhaubenscharniere an der Motorhaube abgerostet... Mein letzter Sud BJ 81 sah äusserlich immer noch picobello aus-beim Aufbocken sind mir 85 sämtliche Wagenheberaufnahmen durchgebrochen...
Wie man aber an der Anzahl "meiner" Suds sieht, hat mich das nie abgehalten, wieder einen zu holen. Jeder hat übrigens kaum an den Stellen gerostet, die noch beim vorherigen Schwachstellen waren !rolleyes2
Mechanisch habe ich mich nie so richtig beklagen müssen. Bei 60.000km Zahnriemenwechsel kurz darauf immer Wasserpumpe und Lichtmaschinenlager...
Alle 10.000 vorne neue Bremsbeläge, bei 80.000 Bremsscheibenwechsel vorne (damals noch selbst erledigt...)
Schee wars!
karl
Zitat von JTD[size=10]Vermutlich liegt es darn, dass es vor meiner Zeit war, aber ich kann nicht so wirklich glauben, dass die Autos "im Prospekt gerostet" sind.
Doch, dem war leider so. Es gibt eine Dipl. Arbeit darüber von der FH Wolfenbüttel/Wolfsburg, in der das am Beispiel VW GOlf 1 und einigen Käfertypen erläutert wurde.
Das zauberwort heisst elektrochemische Korrosion.
Es wurden damals von allen OEM Recyclingbleche aus Ostdeutschland für die aussenhäute importiert. Die haben alles eingeschmolzen, auch das Kupfer, und haben nicht vorher getrennt ( nicht so sauber)
Diese Bleche wurden, da sie als "unedler" angesehen wurden nur auf den aussenhäuten verwendet.
Die Materialkunde war aber bis anfang der 80er jahre noch nicht soweit, das man in den WE Prüfungen eine Güteprüfung auf "inhaltsstoffe" durchführte.
So konnte es also passieren, das man autos hatte, die im schweller und im Kern D Bleche hatten, und aussen DDR oder RUssen recycling Bleche. Diese rosteten schon im Prospekt, und leider im KERN , soll heissen vom unedlen Metall zum Edlen, in dem die Korrosion stattfindet...
gut zu beobachten bei Käfer ( 1302/03, MEX 1 Generation) , Bus ( T2B ), MB /8 + W116, BMW 6er, Golf 1, mit sicherheit ohne das sie untersucht wurden: ALFA SUD.
Nur so lässst sich im übrigen das teilweise verherend schlechte abschneiden von Autos auf ein und der selben produktionslinie unabhängig von Hersteller und Standort erklären ( so die Dipl. Arbeit). Es tritt, und das haben wir in der http://www.bulli.org auch schon oft gemerk nur teilweise auf. Da findet man behütete 1 Hd. Autos in grauenhaftem Zustand, und dann aber wieder Baustellenfahrzeuge ohne einen einzigen zusätzlichen schweisspunkt, troz beulen und beschädigungen aussen.
Der Rost kam von innen, und war nahezu nicht zu stoppen. 1 bischen feuchtigkeit und sauerstoff, und das unheil nahm seinen lauf.
Was man für ein Auto bekam, das wusste man vorher nicht.
Was mich aber wurmt:
Es gibt unzählige autos, die Betroffen sind. Nur den Ital. hängt man das IMAGE an. Das KOZT MICH AN . Es ist nicht die wahrheit.
Wenn mich einer fragt, ob der immer noch so rostet, sag ich immer, der soll sich einen TIPO und einen Golf 2 anschauen, und dann unterhalten wir uns weiter...
Marcus
Zitat von 33-146
Selbst als Alfa Anfang der 90er die Komplettverzinkung aller Baureihen vornahm, hieß es immer noch, daß Alfas rosten. Wenn ich die Rostlauben von Opel aus den letzten 10 Jahren sehe, dann fehlt es der Presse wohl leicht an Objektivität...
Wie wahr, wie wahr... Wenn ich mir überlege, was sich Opel und zum Teil auch Mercedes-Benz in den 90er Jahren an Blechqualität erlaubt haben, dann muss ich fast vermuten, dass alle Alfas der Welt nicht so gerostet sind wie Opel Astra I oder Türen und Falze der alten E-Klasse... !rolleyes2
Wobei ich evtl. weniger meinen Freunden von der Presse in diesem Punkt die Schuld geben würde. In dem ein oder anderen Nebensatz wurde das starke Bemühen Alfas, die Rostvorsorge beträchtlich zu verbessern, durchaus gewürdigt. Aber eben auch nur das und nicht mehr. Dass es ein Rost-Renomée gibt (welches der Realität nicht entspricht), wissen die Schmierfinken ganz genau. Etwas dagegen tun und somit ihrer objektiven Berichterstattung entsprechen war allerdings dann etwas weniger an der Tagesordnung.
Das Rost-Image sitzt vielmehr in den Köpfen der Käufer und gerade die Deutschen, vorurteilsgeil wie die nunmal sind, ziehen sich daran immer wieder hoch und spiegeln damit eigentlich nur ihre eigene verklemmte Sichtweise und letzten Endes auch eine gehörige Portion Dämlichkeit wider.
...obwohl nun 30 Jahre her, ist die Geschichte nicht aus den Köpfen herauszubekommen.
Also, damit alles wieder seine Ordnung hat: Auch mein aktueller Alfa rostet, der C3 meiner Frau steht nur in der Werkstatt, mein 2 CV bricht regelmässig bei jeder sommerlichen Ausfahrt zusammen und alle Blondinen sind blöd....
Grüsse und Gute Nacht,
enno.
War es nicht so, dass die deutschen Hersteller ihre damaligen Rostlauben (als mehrjährige Gebrauchte) still und heimlich zurückgekauft haben, damit das Ganze nicht so publik wurde? Ist ein Gerücht, das ich in der damaligen Zeit als Jugendlicher aufgeschnappt habe. Vielleicht weiss jemand was genaueres.
So was ähnliches habe ich auch gehört: Mein Alfa-Händler, damals in der Lehre in einer Merzedes-Garage, erzählte mir, bei Merzedes habe man halt einfach beim Service alle Rostbleche ausgetauscht, ohne dem Kunden was zu sagen. Dadurch blieb das Image gerettet.
Si non e vero, e ben trovato
Hi,
Zitat von hawiWar es nicht so, dass die deutschen Hersteller ihre damaligen Rostlauben (als mehrjährige Gebrauchte) still und heimlich zurückgekauft haben, damit das Ganze nicht so publik wurde? Ist ein Gerücht, das ich in der damaligen Zeit als Jugendlicher aufgeschnappt habe. Vielleicht weiss jemand was genaueres.
Wenn man nur entschieden genug moniert hat und das ganze Elend zu krass in Erscheinung trat, haben die Hersteller manchmal so gehandelt - aber bei Weitem nicht in der Masse.
Zitat von wolf55
So was ähnliches habe ich auch gehört: Mein Alfa-Händler, damals in der Lehre in einer Merzedes-Garage, erzählte mir, bei Merzedes habe man halt einfach beim Service alle Rostbleche ausgetauscht, ohne dem Kunden was zu sagen. Dadurch blieb das Image gerettet
Naja - bei der Geschichte frage ich mich aber, wie die Händler das bei Inspektionen verheimlichen konnten.
Kaum ein normaler Mechaniker ist doch in der Lage, mal eben auf die Schnelle so ein paar Bleche einzuschweißen, ohne daß man es hinterher sieht. Spätestens der nächste Käufer, der genau hinsieht, wird die Schweißarbeiten sehen - und dann ist der Händler für seine unverlangte heimliche Arbeit in Erklärungsnot...
In großem Stile wird das kaum hingehauen haben.
Thomi
servus, bin neu hier und habe bezüglich alfa auch ein paar technische fragen, auf die ich hoffe antwort zu erhalten(in einem extra thread). daher will ich nicht gleich als der arsch dastehen(mein 2. vorname). aber mir kommt es so vor als ob ihr die rosarote markenbrille aufhabt. das ist natürlich in jedem auto-forum so(im kia-forum behaupten die eigner der ersten produktionen doch tatsächlich sie würden das beste auto der welt fahren. kein witz!).
jetzt mal ernsthaft, auch wenn vw, opel, japaner und mercedes vergleichbaren alters übelste rostgurken waren, die italiener schlagen in dieser disziplin alle. da kann man schönreden wie man will. es ist halt so. ausnahmen bestätigen diese regel!
ich hab mal eine geschichte gehört, in der alfa in den 70ern kurz vor dem ruin stand und produktionstop herrschte. in dieser zeit lagerten die bleche im regen. als es dann weiterging kamen eben diese rostigen bleche zum einsatz. der rest ist geschichte.
weiß nicht ob`s stimmt. befasse mich nämlich erst seit gestern intensiver mit alfa.
ich kenne übrigens einen sud fahrer, der sein auto angeblich jedes jahr schweißen und lackieren muß. dieses auto sieht uuuuunglaublich geil aus, es hat nämlich keine stoßstangen mehr und das sieht bei diesem auto so pervers gut aus, daß man es bumsen möchte. ist das eigentlich gängige praxis bei den sud-fahrern? ich meine das stoßstange-entfernen?
Zitat von blödsackservus, bin neu hier und habe bezüglich alfa auch ein paar technische fragen, auf die ich hoffe antwort zu erhalten(in einem extra thread). daher will ich nicht gleich als der arsch dastehen(mein 2. vorname). aber mir kommt es so vor als ob ihr die rosarote markenbrille aufhabt. das ist natürlich in jedem auto-forum so(im kia-forum behaupten die eigner der ersten produktionen doch tatsächlich sie würden das beste auto der welt fahren. kein witz!).
jetzt mal ernsthaft, auch wenn vw, opel, japaner und mercedes vergleichbaren alters übelste rostgurken waren, die italiener schlagen in dieser disziplin alle. da kann man schönreden wie man will. es ist halt so. ausnahmen bestätigen diese regel!
ich hab mal eine geschichte gehört, in der alfa in den 70ern kurz vor dem ruin stand und produktionstop herrschte. in dieser zeit lagerten die bleche im regen. als es dann weiterging kamen eben diese rostigen bleche zum einsatz. der rest ist geschichte.
weiß nicht ob`s stimmt. befasse mich nämlich erst seit gestern intensiver mit alfa.![]()
ich kenne übrigens einen sud fahrer, der sein auto angeblich jedes jahr schweißen und lackieren muß. dieses auto sieht uuuuunglaublich geil aus, es hat nämlich keine stoßstangen mehr und das sieht bei diesem auto so pervers gut aus, daß man es bumsen möchte. ist das eigentlich gängige praxis bei den sud-fahrern? ich meine das stoßstange-entfernen?
Sag mal...
bist Du das Alter Ego von Doc.Alfa?
!blabla!
hmmm,
vielleicht verdanke ich aber der rostigen Historie auch, dass mein 164er Karren von 92 nicht ein Fizzelchen Rost hat (und der 33er damals auch nicht), weil man daraus gelernt hat???
8-)
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