[FONT=Arial Black]Menschen lieben es, in Klischees zu denken.
Das macht einen komplizierten Planeten so schön einfach.
Also:
Alfa-Fahrer mit vielen, vielen Pferdchen sind reich und rasen wie verrückt.
Hab ich was vergessen? Ach ja. Junge Alfa-Fahrer mit vielen, vielen Pferdchen
sind verwöhnte Blagen und völlig verantwortungslos. Außerdem sind sie alle
total cool.
Aber sind sie das wirklich? Können Sie sich vorstellen, was es für einen Streß bedeutet, z.B. einen Alfa GTA zu fahren?
Nein, nicht nur das schnell fahren, sondern überhaupt?
Versetzen Sie sich doch mal in die Lage des GTA-Fahrers. Fast jeder in seiner
Umwelt reagiert auf sein Auto, weil Alfa eben ein „relativ auffallendes“ Gefährt auf deutschen Straßen ist. !hehe! Bemerken Sie noch einen Golf, der vor oder hinter Ihnen herfährt? Eben. Bei einem Alfa ist das schon anders.
Stellen Sie sich folgende Situation vor. Sie fahren z.B. mit einem GTA auf der
Autobahn, die linke Spur ist frei und Sie fahren rechts mit 130. Sie können sich das nicht vorstellen? Ok, ist auch gar nicht so einfach, das Auto will nämlich schneller fahren. !hehe!
Also strengen Sie sich an. Jetzt kommt ein beliebiges Auto, das etwa nur die Hälfte kostet und überholt. Man kann dem Fahrer des überholenden Autos
geradezu ansehen, wie es in seinem Gehirn arbeitet. Einer Sprechblase gleich
steigen Sätze wie "Hat wohl schon 15 Punkte in Flensburg und muß aufpassen"
oder "Kauft sich so einen Schluckspecht und kann sich dann den Sprit dafür
nicht leisten" aus den Gesichtern. Wenn das kein psychischer Streß ist (vor
allem das mit den 15 Punkten hat sich relativ schnell, die Radarwellen
stellen ja schon einen erklecklichen Anteil am Elektrosmog in Deutschland).
Also nutzt man die Fahrleistungen des Fahrzeugs aus, um sich nicht in diese
Situation zu bringen. (Schnell fahren ist aber auch Streß!).
Ist man also mit dem Alfa schnell unterwegs, lassen sich die umgebenden Autofahrer in folgende Kategorien einteilen:
- Der Gehorsame:
Erblickt er den Alfa im Rückspiegel biegt er geradezu rechtwinklig von
der linken auf die rechte Fahrspur ab, um ja nicht im Weg zu sein. Auf der
Landstraße steigen die Gehorsamen schon mal auf freier Strecke in die Eisen,
um den Überholvorgang zu erleichtern (als ob man das nötig hätte).
- Der Oberlehrer:
Erblickt er den Alfa im Rückspiegel, wechselt er sofort fluchtartig vor
diesen und fährt exakt nach Vorschrift, in der Hoffnung, einen Verstoß zu
provozieren ("Überhol doch rechts, hähä!"). Das nervt! Läßt man die Spinner
eine Weile gewähren, verlieren sie Lust und man hat wieder freie Fahrt.
- Der Schüler:
Sie fahren auf der Autobahn, es kommt ein Tempolimit, sie gehen vom Gas und
wechseln nach rechts. Der Schüler kommt mit führerscheinverlustbedrohender
Übergeschwindigkeit angeflogen, entdeckt den Alfa auf der rechten Seite,
steigt in die Eisen und hält ebenfalls die Geschwindigkeitsbeschränkung ein.
Vorbildfunktion Alfa-Fahrer? Eigentlich unglaublich, wenn man sich die Sitten auf deutschen Autobahnen sonst so anschaut. Man bekommt geradezu ein schlechtes Gewissen, wenn man als Fahrer eines spritschluckenden Fahrzeugs als Vorbild dasteht.
Was für ein Streß!
-Der Respektvolle:
Fährt meist eine hochmotorisierte Limousine. Neigt dazu, sich auf der Autobahn an den Alfa anzuhängen. Weniger, um zu beweisen, daß er mithalten kann, als um sich den Streß des Freiräumens der linken Spur zu sparen.
D.h. der Streß bleibt am Alfa-Fahrer hängen.
-Der Mega Fan:
Wenn er morgens aufwacht, geht er gleich in die Garage, trällert "Guten Morgen meine Bella".
Er duscht mit seinem Alfa gemeinsam in der Waschanlage.
Konventioneller Sex gibt ihm nichts.
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Um fehlende Ergänzungen wird gebeten. !mgrins!
Gruß von der gestressten [/FONT]
black147GTA. !jump2!