kann ein auto WEICH werden?

  • mal ne frage an die runde.

    ich habe nun nach gut 4 jahren das gefühl, dass meine karre irgendwie weich / weicher wird - meint: weniger steifigkeit - also z.b. über regenrinnen, oder bei einseitigem verzug durch bordsteine etc. fängt die karosse an sich leicht zu verziehen und im innenraum zu knarren / knarzen. das hat sie früher nicht gemacht. man merkt es ganz deutlich wenn man einen finger zwischen tür und rahmen der karosserie steckt. da bewegt sich sicherlich was im mm - bereich. nicht das ich das nicht kennen würde, z.b. von meinem 146er der sich arg verbog nach drei jahren... aber ist das heute noch normal? ich meine. das ding ist aus stahlblech und wenn ich im bauwesen daran denke, dass abfangungen und unterzüge aus stahl mit den jahren "weich" werden, könnte ich gleich meiner versicherung meldung machen und fix ins ausland verschwinden.

    sicher. stahl hat eine ermüdungsgrenze durch zu viel überbiegung / bewegung, oder bei extremer hitze. aber bei einem auto das als biegesteifer hohlkörper verschweißt ist?

    hab ihr ne erklärung dafür? ich finde es zumindest unschön in solch einer sich verwindenden und elastischen banane zu sitzen.

    lg l.otti

    produkte der fiatautomobile ag sind ein traum! darum findet ihr mich in zukunft hier: http://www.faltboot.de ab jetzt fahre ich ein handgearbeitetes deutsches sportcabrio allererster güte:

    > E65-3 des VEB Taucha-POUCH mit mittelmotor (ich) <

  • Kann das auch dadurch kommen das die Stoßdämpfer unterumständen nach 4 Jahren auch nicht mehr die besten sind und weniger Kräfte, die von der Straße her kommen, aufnehmen und soe so weiter über Federung an die Karosserie weitergeben...

    Stahl ist eigentlich langzeitstabilier wie z.B. Aluminium. Aluminuim kann schon einfach bei Lagerung spröde und hart werden...

    italo

  • Zitat von italo001

    Stahl ist eigentlich langzeitstabilier wie z.B. Aluminium. Aluminuim kann schon einfach bei Lagerung spröde und hart werden...

    italo

    Hallo italo,

    Alu verfügt im Gegensatz zu Stahl auch keine Flexibilität.
    Entweder es hält oder es bricht.
    Bestes Beispiel hierzu sind die Rahmen der Rennräder.
    Früher aus Stahl hatte man auch auf schlechteren Wegstrecken noch etwas Komfort. Der Stahlrahmen war in geringem Maßen nachgiebig. Dafür gab es dann eventuell das berühmtberüchtigte Rahmenflattern bei höherem Tempo. Rahmenbrüche waren dafür aber eigentlich recht selten, auch weil der Rahmen eben nachgiebig war. Außerdem war das derzeitige Abspecken aus Gewichtsgründen noch nicht so ausgeprägt war.

    Beim Alurahmen rührt sich nichts, dafür wird aber auch jede Unebenheit auf den Sattel übertragen. Rahmenbrüche sollen jedoch angeblich bei den modernen Coladosen-Rohren gar nicht so selten sein.

    Bei l.ottis Baustellen-Lybra dürfte in der Zwischenzeit allerdings so viel nachgeben, daß er irgendwann, wenn er nicht schleunigst den Musa holt,
    bis zum Boden durchschwingt. :D


    gruß rudi


  • Ganz Zustimm3en möchte ich dir da nicht auch bei alu gibt es verschieden Arten durch wärembehandlung.

    Habe früher mal mit Pfeil und bogen geschossen. Die Pfeile waren damals aus Alu

    Die Energie, die sie beim Einschlag, abbauen mussten war nicht unerheblich. Aus der Sicht war Alu schon sehr Flexibel. bin jetzt nicht der spezialist für Metall aber in einer Vorlesung wurde darauf hingewiesen das insbesodere bei Alu-Legierungen auch bei nur der reinen Lagerung es sich Veränderungen hinsichtlich der Eigenschaften auftreten.

    Würde mich mal interessieren wenn bei so einem 10 Jahren Fahrzeug aus Alu bei einem chrash sich verhält.

    italo

    italo

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