Urlaub an der italienischen Riviera

  • Hi zusammen,

    hab heuer noch vor einen Urlaub an der Riviera zu verbringen, nur war ich noch nie da, aber die Landschaft stell ich mir total fein vor und nicht alles so Massentourismus verseucht wie an der oberen Adria.

    Kann mir da jemand irgendwelche Tipps, od. Infos geben?

    vielen Dank, Martin

    Servus

    Martin

    *****

    Boxer sounds great....

  • Hi Martin,

    die Riviera ist ganz schön lang ;), wo willst du denn ungefähr dahin? Der Teil der Blumenriviera sieht wieder ein ganz klein wenig anders aus als z.B. die Cinqueterre oder dann eben weiter südlich...

    Lohnend finde ich das Ganze, wenn man nicht zu den Hauptreisezeiten unterwegs ist, dann schmecken die Espressi besser :)

    Daniel

  • Naja, das ist ja das Problem, keine Ahnung. Ich will einfach mal in diese Richtung fahren, irgendwo an der Küste. und von da aus das ganze Erkunden, so 150 km mal in die eine Richtung, dann mal 150 km in die andere, einfach mal die Gegend Erkunden, war noch nie in dieser Region von Italien. Meine Freundin sucht grad den Reisekatalog nach schönen Hotels, Pensionen ab, wo man quasi sien "Basislager" aufschlägt.

    Bin ja ein totaler Fan von Küstenstrassen (der Magen meiner Freundin leider weniger).
    Auch ein Ausflug nach Frankreich würde mich mal total reizen.

    Ich weis ist schwer zu sagen, aber ich will einfach eher Landschaft und Meer sehn. Muss meine Horror Eindruck von letztem Jahr los werden (4 Tage Jesolo + Cortelazzo).

    Kann leider nur noch in den ersten beiden September Wochen fahren, danach wirds wieder stressiger.

    Servus

    Martin

    *****

    Boxer sounds great....

  • Hallo Martin,

    wenn Du in der Nachsaison unterwegs bist, würde ich nichts vorbuchen. Einfach hinfahren und wo es einem gefällt eben übernachten. Unterkünfte gibt es dort wie Sand am Meer. Hat eventuell auch den Vorteil schlechtem Wetter auszuweichen. Wir haben das in den letzten Jahren bereits mehrmals gemacht und noch keine Probleme mit der Unterkunftssuche gehabt.
    Die Küstenstrassen sind wirklich herrlich. Allerdings ist auch in der Nebensaison der Verkehr nicht ohne. Überholen fast durchwegs kaum möglich. Für die Strecke Genua bis St. Tropez mußt Du mindestens 3 Tage einrechnen.
    Meide nach Möglichkeit die größeren Städte, außer Du willst bestimmte Sehenswürdigkeiten anschauen. Die Verkehrsverhältnisse z.B. in San Remo sind für unsereins schon sehr gewöhnungsbedürftig. Für diese kurzen Umfahrungen nehme ich dann die Autobahn.
    Viel Spaß dann noch

    gruß rudi

  • Zitat von rudi

    Die Verkehrsverhältnisse z.B. in San Remo sind für unsereins schon sehr gewöhnungsbedürftig.

    Hat in der Nebensaison mit einem wendigen Auto auch einen gewissen Reiz. ;)

    Aber gleiche Meinung, wenn du ausserhalb Saison fährst einfach hinfahren. Unterkünfte gibt es genug. Schönen Urlaub und vor allem - schönes Wetter.

    Daniel

  • Hi Martin,

    die Côte d' Azur lohnt immer. Ich würde die Tour am Cap Esterell starten, nach einiger Zeit bei Menton über die Grenze nach Italien und dort dann immer weiter Richtung Südosten fahren.

    Schönen Urlaub.

    Heiner

  • Schoene Gegend, wirklich. Der Tipp in Frankreich anzufangen ist nicht schlecht.

    Zwischen XX-Miglia und Genua gibt's fast keine Sandstraende ist alles Geroell.
    Es gibt einige Ecken, die besser zu meiden sind:

    Finale Ligure (kannst auch gleich nach Iesolo)
    Imperia, Savona (unschoene Industriestaedte).
    San Remo (jawohl, voellig ueberbewertet und ueberteuert)

    Dazwischen viele schoene Flecken, in den Huegeln im Hinterland die herrlichsten
    Landschaften, Muehlen etc. etc. pp. pp.

    Uebrigens ist auch die Autobahn von Ventimiglia bis Genua schoen und teilweise
    ein bissl abenteuerlich.

    Ciao
    Joachim

    Musik der Woche: Unsquare Dance - David Brubeck

  • Was soll denn in San Remo so gewöhnungsbedürftig sein?
    Da ist doch nichts los im Verhältnis zu Berlin. :D

    Aber es ist schon richtig, dass man diese Städte zu Stoßzeiten meiden sollte, da es meistens immer nur eine große Hauptstraße gibt und die ist dann zugestaut.

    San Remo solltest du dir Abends mal anschauen und dann einen Abstecher ins Casino machen. Es lohnt sich.

    Empfehlen kann ich auch die Küstenstraße von San Remo nach Monacco oder von San Remo aus in die Berge fahren wo auch die Rally langgeht, dass macht Spaß dort zu fahren. ;)

  • Zitat von Joachim

    Zwischen XX-Miglia und Genua gibt's fast keine Sandstraende ist alles Geroell.


    Das hat auch Vorteile. Direkt neben der alten Grenzstation zwischen Menton und Ventimiglia geht ein kleiner Weg runter zum Wasser. Dort ist eine traumhaft schöne Badestelle, die nur von Einheimischen genutzt wird. Da kein Sand dort ist, findet sich bereits im Flachwasser eine Vielzahl von niederen Tieren (Weichkorallen, Anemonen). Wirklich lohnenswert, das mal zu sehen.

    Ciao

    Heiner

  • Hm wow klingt ja alles voll fein - hab mir das ganze schon ausgedruckt. Am Wochenende entcheiden wir uns dann genau wos hingeht. Hoffentlich beibts schön Wetter.

    Danke auf jedenfall mal!

    Servus

    Martin

    *****

    Boxer sounds great....

  • Zitat von Joachim


    Es gibt einige Ecken, die besser zu meiden sind:

    Finale Ligure (kannst auch gleich nach Iesolo)
    Imperia, Savona (unschoene Industriestaedte).
    San Remo (jawohl, voellig ueberbewertet und ueberteuert)

    Stimmt, das kann man sich sparen.
    Hinter Imperia jedoch geht es hoch in die Berge, Richtung Dolcedo. Dort gibt es eine sehr empfehlenswerte Osteria, und viele private Unterkünfte. Sehr schön zum Wandern. Überhaupt ist (fast) jede Strasse ins Hinterland eine Reise wert.

    Daniel

  • hi joachim,

    genau, hinter imperia in die berge richtung dolcedo freddo... dort ist es so genial einsam.... fast alle dörfer sind aber leider verlassen oder von "illegalen" olivenerntern aus dem arabischen raum bewohnt/beschlagnahmt... aber einfach eine traumhafte landschaft mit völlig unrsprünglicher fauna und flora. alleine 3 sorten vipern (vorsicht bei den schwarzen ganz kleinen würstchen, das sind die gefährlichsten) riesenhornissen, monsterskorpione, und duftender ginster soweit die nase reicht. mir hat es mit ausnahme des viechzeugs sehr gut gefallen (wenn die unterkunft nicht so "ursprünglich" gewesen wäre, eine alte barocke olivenmühle ganz tief im tal, restauriert, aber ohne wasser, strom, ohne zuwegung, 4 km fußmarsch ins tal mit allen einkäufen, zu viele tierische mitbewohner, kein kühlschrank, aber war umsonst ;0)) ... egal. ich hab die gegend sehr gut in erinnerung. allerdings sind die küstenstädte ziemlich runtergekommen oder touristisch/billig oder aber abstoßend wie genua / imperia etc. am besten also ins landesinnere oder in die cinque terre.

    l.otti

    produkte der fiatautomobile ag sind ein traum! darum findet ihr mich in zukunft hier: http://www.faltboot.de ab jetzt fahre ich ein handgearbeitetes deutsches sportcabrio allererster güte:

    > E65-3 des VEB Taucha-POUCH mit mittelmotor (ich) <

  • Zitat von Rabauke

    Das hat auch Vorteile. Direkt neben der alten Grenzstation zwischen Menton und Ventimiglia geht ein kleiner Weg runter zum Wasser. Dort ist eine traumhaft schöne Badestelle, die nur von Einheimischen genutzt wird. Da kein Sand dort ist, findet sich bereits im Flachwasser eine Vielzahl von niederen Tieren (Weichkorallen, Anemonen). Wirklich lohnenswert, das mal zu sehen.

    Ciao

    Heiner


    :D ich habe das mit dem Geroell nur informationshalber erwaehnt. Ich brauch' keinen Sandstrand.

    Ciao
    Joachim

    Musik der Woche: Unsquare Dance - David Brubeck

  • Zitat von l.otti

    hi joachim,

    genau, hinter imperia in die berge richtung dolcedo freddo... dort ist es so genial einsam.... fast alle dörfer sind aber leider verlassen oder von "illegalen" olivenerntern aus dem arabischen raum bewohnt/beschlagnahmt... aber einfach eine traumhafte landschaft mit völlig unrsprünglicher fauna und flora. alleine 3 sorten vipern (vorsicht bei den schwarzen ganz kleinen würstchen, das sind die gefährlichsten) riesenhornissen, monsterskorpione, und duftender ginster soweit die nase reicht. mir hat es mit ausnahme des viechzeugs sehr gut gefallen (wenn die unterkunft nicht so "ursprünglich" gewesen wäre, eine alte barocke olivenmühle ganz tief im tal, restauriert, aber ohne wasser, strom, ohne zuwegung, 4 km fußmarsch ins tal mit allen einkäufen, zu viele tierische mitbewohner, kein kühlschrank, aber war umsonst ;0)) ... egal. ich hab die gegend sehr gut in erinnerung. allerdings sind die küstenstädte ziemlich runtergekommen oder touristisch/billig oder aber abstoßend wie genua / imperia etc. am besten also ins landesinnere oder in die cinque terre.

    l.otti

    Ist bei mir schon etwas laenger her, deswegen hab' ich die Namen auch nimmer im Kopf, ausser Molina di Triora, wenn ich mich noch richtig erinnere ist das von San Remo ins Hinterland und dann rauf die Berge.
    Ist aber generell genau so, wie Du schreibst. an der Kueste nix besonderes, man muss ins Hinterland fahren.

    Leider gibt's keine Querverbindungen, die einem erlauben, im Hinterland zu bleiben und dort von Ost nach West durchzufahren. Man muss immer wieder an die Kueste zurueck.
    Ja, und ich fand auch Bordighera und XX-Miglia (Ventimiglia) nix wirklich schoenes.

    Ciao.
    Joachim

    Musik der Woche: Unsquare Dance - David Brubeck

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