Hallo,
von 83 bis 89 hatte ich nen 72er 2000 GTV. Billig gekauft, alle üblen Erfahrungen bei der späteren Totalsanierung (speziell mit der karosse) gemacht, Geld und Stunden reingesteckt, aber tolles Auto!
Zur Zeit mach ich das Gegenteil eines kleinen italienischen Gran Turismo-Wagens fertig, einen 68er Opel Rekord C 2TL; Das ist im Vergleich schon ein simpleres Auto zum aufbauen, speziell was versteckte Dinge in der Karosse, den Motoraufbau sowie die -nennen wir es mal notwendigen Kuscheleinheiten für die Alltagstauglichkeit angeht.
Dennoch: Immer öfter ertappe ich mich dabei, in einschlägigen Börsen nach Giulias und Bertones rumzustöbern. Es juckt ja schon!
- Hat sich die Ersatzteilsituation seit den Achtzigern gebessert? Damals mußten viele Blech- und Innenraumteile (Garnitur, Verkleidungen usw..) selbstgemacht bzw. vom Sattler angefertigt werden
- Stößt man bei den älteren Modellen (Kantenhauber, Duetto und Giulia z.B. mit stehenden Pedalen, Einkreissystem) auf wesentlich größere Hindernisse bei der Beschaffung als bei den generell späteren und sehr angeglichenen Giulias, Spider und GT-Modellen ab Erscheinen des 2000 bzw. Nuova (~74 glaub ich)?
- Nichts ist horrender als die leidige Schwellerrost-Tücke, die ich zumindest von meinem GTV her kenne. Auch in anderen Dingen fand ich den Bertone sehr Divenhaft (Seilzug Fenstermechanismus, die rahmenlosen Türen, die dünne B-Säule..). Da ich nie ne Giulia hatte: Halten sich bestimmte Aufwände/Risiken ehr im Rahmen wenn man dieses Modell vorzieht?
Gruß und danke für ein paar Meinungen,
Achim