Guten Morgen allerseits,
vielleicht habt Ihr ja eine Idee zu dem folgenden Problem:
Nach einer Fahrtstrecke von ca. 30 Km fängt der Wagen an zu ruckeln, nimmt nur noch schlecht Gas an. Wenn man z. B. an eine Ampel rollt, dann regelt der Motor selbstätig die Drehzahl zwischen 800 - 1300 U/min, die Drehzahl geht also immer hoch und runter. Fährt man dann an, passiert es, dass der Motor entweder abstirbt oder nur sehr schlecht Gas annimmt und man ewig braucht um von der Ampel wegzukommen. Während der Fahrt z. B. bei Konstant 100 Km/h, nimmt der Motor wieder die Drehzahl leicht zurück, um dann im nächsten Moment die Drehzahl wieder zu erhöhen. Mir kommt das so vor, als ob eine "unsichtbare Hand" den Wagen kurz festhält und dann wieder anschiebt. Wie gesagt, bei kaltem Motor hat er diese Symptome nicht, erst wenn er warm ist!
Ich bin daraufhin in eine freie Werkstatt gefahren und habe den Fehlerspeicher auslesen lassen. Es handelt sich um Fehler "28" - was immer das heißen mag (das hat der Tester nämlich leider nicht angezeigt). Anschließend haben wir den Fehler gelöscht. Außerdem haben wir sämtliche Schläuche festgezogen/geprüft, so dass ich sagen kann, dass das System dicht ist (also der Motor keine Nebenluft zieht). Sämtliche Stecker wurden abgezogen, trocken geblasen und mit WD 40 leicht eingenebelt. Luftfilter und Kerzen sind erst seit 10 Tkm drin - dürfte also auch kein Problem sein. Verteilerkappe & Stecker wurden ebenfalls gereinigt.
Die Abgasuntersuchung ist übrigens neu und auch erst seit diesem Zeitpunkt macht der Wagen diese Probleme. Bei der Au war übrigens der Katalysator im neuwertigen Zustand (von den Werten), allerdings war der Lambdawert zu hoch und erst im zweiten Testdurchlauf hat er dann die zulässigen Werte erreicht.
Was könnte das Problem sein ? Vielleicht die Lamdasonde? Der Luftmassenmesser? Oder...? Vielen Dank für Eure Tipps im voraus.
Gruß
Björn