Neu: Sportwagon Q4

  • Alfa Romeo: Allrad auch für den Kombi

    Nach dem in Genf bereits präsentierten Alfa Romeo Crosswagon mit Allradantrieb, bringen die Italiener ab November auch den Sportwagon in einer 4x4-Version auf den Markt.

    Wie im Crosswagon Q4 sorgt auch im Sportwagon Q4 ein 1,9-Liter-Turbodiesel mit 150 PS und 305 Nm Drehmoment für den nötigen Vortrieb. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Der Allradantrieb ist mit dem des Crosswagon identisch: permanenter Allradantrieb mit drei Differenzialen und hinterachsbetonter Antriebskraftverteilung. Als Höchstgeschwindigkeit für den Allradkombi nennt Alfa 200 km/h, den Sprint von Null auf 100 soll der Q4 in 10,2 Sekunden absolvieren.

    Optisch unterscheidet sich der Q4 von den Fronttrieblern durch ein speziell gestaltetes Auspuffendstück und Leichtmetallfelgen der Größe 7x17 Zoll mit Breitreifen der Dimension 205/50.

    Erhältlich ist der Sportwagon Q4 ab Mitte November in den zwei Ausstattungsvarianten Progression und Distinctive. Die Preise sollen bei rund 30.000 Euro starten. Der Crosswagon soll ab rund 32.000 Euro zu haben sein.

    [Blockierte Grafik: http://www.auto-motor-und-sport.de/sixcms/media.php/20/sport_150.jpg]

  • Wieso gibt es den Allrad nur mit so einer schwächlichen Maschine? Das Potential entfaltet sich doch erst mit dem 3 oder 3,2 L. Memo 164 Q4.


    Reinhard

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    Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.

  • Zitat von Reinhard

    Wieso gibt es den Allrad nur mit so einer schwächlichen Maschine? Das Potential entfaltet sich doch erst mit dem 3 oder 3,2 L. Memo 164 QV.


    Reinhard

    Ganz einfach. Weil es den Sportwagon mit der Karosse nur noch ca. 1 Jahr geben wird und dann der Nachfolger kommt und für den "Alten" macht man verständlicher Weise keine großen Quantensprünge mehr. Der 1,9 JTD 16V ist mittlerweile die meistverkaufte Motoriesierung beim 156er und so macht diese Vorgehensweise durchaus Sinn. Für den Nachfolger soll´s dann ja sowiese für fast alle Motorisierungen den Q4 geben.

  • Hier noch der komplette Pressetext zum Thema 156 Allrad:

    Neue Q4-Allrad-Generation: Alfa Crosswagon und Alfa Sportwagon
    Alfa Crosswagon Q4: Offroad-Spezialist mit All-Terrain-Karosserie

    Alfa Sportwagon Q4: Onroad-Spezialist mit souveräner Fahrdynamik

    Mit dem Alfa Crosswagon Q4 und dem Alfa Sportwagon Q4 erweitert Alfa Romeo das Spektrum seiner avantgardistischen Kombi-Baureihe um zwei neue Allradversionen. Der Alfa Crosswagon Q4 unterstreicht dabei mit seiner um sechseinhalb Zentimeter höher gelegten Karosserie und seinem All-Terrain-Design, dass er handfeste Offroad-Talente bietet. Sein Pendant, der Alfa Sportwagon Q4, ist dagegen auf eine optimale Onroad-Performance ausgelegt. Angetrieben werden beide Alfa Romeo vom 1.9 JTD 16V Multijet, einem hochmodernen Turbodiesel mit 110 kW (150 PS) Leistung.

    Die Antriebskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse übernimmt bei beiden Modellen ein mittleres Torsen-C-Differential. Die hinterachsbetonte Auslegung dieses permanenten Allradantriebs mit insgesamt drei Differentialen ermöglicht ein agiles Fahrverhalten, das mit der sportlichen Philosophie von Alfa Romeo ideal harmoniert und die aktive Sicherheit deutlich steigert. Um ein Untersteuern in der Beschleunigungsphase zu unterbinden, werden zum Beispiel bis zu 80 Prozent des Drehmoments an die hinteren Räder geleitet. Wechselt das Fahrverhalten im Grenzbereich in ein Übersteuern, gehen 80 Prozent der anstehenden Motorleistung auf die Vorderachse. Auf diese Weise werden die Hinterräder von Beschleunigungskräften entlastet und können eine größere Seitenführung aufbauen.

    Besonders kraftvoll, zugleich aber auch ausgesprochen laufruhig und leise, geht der erstmals im Alfa GT eingesetzte 1.9 JTD 16V Multijet mit 150 PS ans Werk. Der Vierzylinder-Turbodiesel besitzt ein hochmodernes Common-Rail-System der zweiten Generation: Eine variable Mehrfacheinspritzung (Multijet) optimiert dabei nochmals die Laufkultur, die Leistungsausbeute, den Kraftstoffverbrauch und die Abgasemissionen. Der Turbolader mit variabler Geometrie sorgt derweil für gleichmäßig einsetzende Kraft. Das maximale Drehmoment von 305 Newtonmetern steht bereits bei 2.000/min zur Verfügung. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsgang-Schaltgetriebe.

    Der neue Alfa Crosswagon Q4 im Detail:

    „Form follows function“: Diesem Grundsatz modernen Designs folgend wurde die auf den erweiterten Einsatzbereich adaptierte Karosserie des Alfa Crosswagon Q4 im Centro Stile Alfa Romeo in Arese abgestimmt. So unterstreichen Schutzverkleidungen für die Seitenschweller aus Aluminium, modifizierte Heck- und Frontstoßfänger samt optionalem Unterfahrschutz, etwas voluminöser ausgeführte Kotflügel und die silberfarbene Dachreling die All-Terrain-Optik des geländegängigen Pkw. Für den Einsatz im Alfa Crosswagon Q4 wurde auch das aufwendig konstruierte Fahrwerk neu abgestimmt, das im Vergleich zum Alfa Sportwagon die Bodenfreiheit um gut sechs Zentimeter erhöht. Die Vorderräder werden an Doppelquerlenkern geführt, hinten übernimmt ein McPherson-System mit Querlenkern unterschiedlicher Länge diese Aufgabe. Die All-Season-Reifen der Dimension 225/55 R17 bieten unter normalen Straßenbedingungen sowie auf Schnee und Schotter, Schlamm und anderen schwierigen Fahrbahnuntergründen ideale Haft- und Komforteigenschaften.

    Die üppig dimensionierte Bremsanlage des Alfa Crosswagon Q4 stammt unmittelbar aus dem deutlich leistungsstärkeren Alfa Sportwagon GTA. Mit den Fahrleistungen des Alfa Crosswagon Q4 (Höchstgeschwindigkeit 192 km/h, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 10,5 Sekunden) hat sie leichtes Spiel. So sorgen zum Beispiel innenbelüftete Scheibenbremsen mit Brembo-Aluminiumsätteln und vier Bremszylindern an der Vorderachse für ebenso kurze wie konstante Anhaltewege. Zum serienmäßigen Lieferumfang gehört im Bereich der aktiven Sicherheit zudem die Vehicle Dynamic Control (VDC / elektronisches Stabilitätsprogramm von Alfa Romeo).

    Zum Innenraum und zur Ausstattung: Der Alfa Crosswagon Q4 ist in den bekannten Ausstattungslinien „Progression“ und „Distinctive“ erhältlich. Ein wegweisendes Detail am Rand: In der Ausstattungslinie „Distinctive“ beinhaltet der Rückspiegel einen integrierten Kompass, der die Orientierung abseits des digitalisierten Straßennetzes erleichtert.

    Der neue Alfa Sportwagon Q4 im Detail:

    Der auf höchste Onroad-Performance ausgelegte Alfa Sportwagon Q4 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und beschleunigt in 10,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Durchschnittsverbrauch des Direkteinspritzers beträgt im kombinierten Zyklus lediglich 6,8 Liter Diesel auf hundert Kilometern. Ein ebenso sicheres wie dynamisches Fahrverhalten zeichnet den sportlich geprägten Allrad-Kombi aus, der bewusst auf die markante Optik eines Offroaders verzichtet. Dafür ist er durch ein spezielles Auspuff-Endrohr sowie eigenständig designte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen zu erkennen, die mit Pirelli Pzero-Breitreifen der Dimension 205/50 R17 bestückt sind.

    Dank überarbeiteter Aufhängungsgeometrie, straffer ausgelegter Federn und Stoßdämpfer sowie modifizierter Aufhängungspuffer an der Vorder- und Hinterachse glänzt der Alfa Sportwagon Q4 mit einem einzigartig agilen Eigenlenkverhalten, das auch anspruchsvollste Fahrernaturen begeistert. Seine besonders leistungsfähige und großzügig dimensionierte Bremsanlage wurde unmittelbar von den 184 kW (250 PS) starken GTA-Modellen dieser Baureihe abgeleitet. An der Vorderachse zum Beispiel kommen innenbelüftete Scheibenbremsen mit Brembo-Aluminiumsätteln und vier Bremszylindern zum Einsatz. Die Vehicle Dynamic Control (VDC) gehört ebenso zum serienmäßigen Lieferumfang wie ein hochmodernes ABS von Bosch mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) sowie Antriebsschlupfkontrolle (ASR).

    Der Alfa Sportwagon Q4 ist in zwei Ausstattungslinien erhältlich. „Progression“ umfasst unter anderem neben einer Dual-Zonen-Klimaautomatik, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Leder-Lenkrad, Bordcomputer und sechs Airbags, Polster mit besonders atmungsaktiver Alfatex-Mikrofaser. Wer sich für den Alfa Sportwagon Q4 „Distinctive“ entscheidet, darf sich zusätzlich auf Details wie Exklusiv-Ledersitze mit Sitzheizung, Multifunktionstasten am Lenkrad für die Radiobedienung, Cruise Control und ein Blaupunkt Stereoradio mit CD freuen.

  • Zitat von fabi

    Vielleicht ists auch mitm 5er oder 6er zu eng im aktuellen Motorraum fürs Getriebe?!

    Das interessiert mich auch!!!

    hatte eigentlich gedacht, das das neue 6 Gang einen "Heckabgang" bekommt. Dieses wäre nach meiner Vorstellung auch das Getriebe, welches dann der 20V JTD bekommt, wenn er denn sein volles Drehmoment liefern darf.

    Dieses sollte dann auch bei den V6 passen.

    Und hape:

    Ist doch alles Baukasten und der steuerungstechnische aufwand in der Fertigung ist der gleiche wie mit alfatex oder Leder

    Somit kann ich bei AR wirklich nicht verstehen, wie man sich das Geschäft durch die lappen gehen lässt.

    Man könnte noch eine Menge menge leute mit 2.4er Q4 anfixen, die dann liebend gerne einen nachfolger ordern würden.....

    marcus

  • Zitat von fabi

    ...wahrscheinlich wollen sie auch erstmal austesten wie so der Zuspruch zu der Kiste ist und legen dann bei genügend Interesse noch was nach.

    Da bin ich vermutlich zu viel techniker und zu wenig vertriebler:

    Ich verstehe es nicht.
    Es ist fertig, und kostet keinerlei aufwand. Man muss sich lediglich die mühe machen, die komponenten im system einzusetzen, und schon kann es losgehen( wenn es denn so ist wie bei allen anderen modellen bisher, und nicht wirklich platzgründe dafür/dagegen sprechen).

    SO kann man dann bei allen motorvarianten schauen, wie der Q4 überhaupt angenommen wird.

    Würde mich als Hersteller interessieren, ob mehr 1.9er oder mehr 2.4er mit Q4 geordert würden.

    SO könnte man rückschlüsse ziehen, und ggf. eine ganze variante in der entwicklung bei neuen modellen streichen, falls umstände dafür sprechen.

    Marcus

  • eh eigenartig, das verfallsdatum schon vor dem erscheinen bekanntzugeben...
    (bei einem fahrzeug, dass jetzt 6 jahre ohne allrad auskommen musste....)

    in der aktuellen autobild gibts übrigens nen kleine bericht über den crosswagon....


    gruss

  • jetzt wo man endlich einen allradler hat und man stänkerte, man bringe die hohe leistung eines 3.2 nicht auf den boden und man nicht höher schrauben könne mit der leistung, bietet man den kleinsten diesel an, ok, aber es kostet fast nichts den allrad für alle motoren anzubieten. überigens bis der neue 158 kommt wirds, wenns gut geht ende nächstes jahr. und warum, warum, warum nicht die 156 limousine nicht mit allrad??????? und der 3.5 v6????

  • 3.5 V6 ist vom Tuner aufgebohrter 3.0 V6 (gibt es bei Alfa nicht mehr lange, nur noch im 166 3.0 Sportronic), momentan hat Autodelta den 3.7 V6, basierend auf dem 3.2 V6, aber es wird fast schon wieder Zeit für einen V8...

  • Zitat von barney

    in der aktuellen autobild gibts übrigens nen kleine bericht über den crosswagon....

    Und die schreiben sinngemäß, dass man besser bis nächstes Jahr wartet, da bekommt man Allrad zusammen mit einem neuen Auto.

  • Schade, dass Alfa erst jetzt (sozusagen in Testversion für den 158) wieder einen 4wd bringt. Der GTA hätte sowas schon verdient gehabt. Wobei ich den Crosswagon für sinnfrei halte, der Q4 dagegen wäre als Spitzenmodell unterhalb des dann extremeren GTA ideal gewesen.

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