Magneti Marelli Phänomene: SCS Steuerung

  • Hoi,
    ich habe mal wieder was zum Thema Thema-elektronisches Fahrwerk. Damit die Überschrift verständlich wird: Die verstellbaren Dämpfer (bei mir wegen S.W. nur vorne, hinten hydraulische Niveauregulierung) selbst sind von Sachs-Boge, das Steuergerät aber ist von MM.
    Die beiden regelbaren Dämpfer vorne sind nigelnagelneu.
    So, jetzt kommt's:
    Beim morgendlichen Kaltstart ist es ratsam, will man nicht, dass die rote Lampe des elektronischen Fahrwerks nach dem Starten des Motors brennen bleibt und damit das Nichtfunktionieren der Steuerung (=harte Dämpfer) anzeigt, vor dem Drehen das Anlassers zu warten, bis die Lampe nach dem Check verlöscht ist. War das Auto erst mal warm, kann man sich dieses "Vorglühen" sparen, die Lampe verlischt dann auch während der Anlasser dreht.
    Ich habe daraus geschlossen, dass das SCS-Steuergerät im Kofferraum, das mit einem einzelnen Relais nach Einschalten der Zündung mit Strom versorgt wird, auf stur = rote Lampe stellt, wenn in der Selbsttestphase die Spannung im Bordnetz absackt (=Anlassen beim kalten Motor).
    Das wäre jetzt alles nicht schlimm, aber:
    Während des Kurzstreckenfahrbetriebs geht die rote Lampe wirklich nie an. Geht man aber auf eine längere Fahrt, geht die Lampe regelmäßig nach etwa 100 Kilometern Fahrtstrecke oder etwa einer Stunde Fahrzeit an. Das ärgerliche: Die Dämpfer stellen dann auf hart, was auf einer Autobahn mit schlechtem Belag sehr nervig ist, die Vorderachse stuckert dann extrem, und der "reset" der Fahrwerkselektronik kann nur über das Abstellen des Motors und anschließenden Neustart (auf einem hierzu extra anzusteuernden Parkplatz) erfolgen.
    Man könnte jetzt auf einen Wackelkontakt irgendwo im System schließen. Dagegen sprechen erstens die nigelnagelneuen Dämpfer, viel mehr aber noch die Tatsache, dass das Phänomen auch bei 1000 Stunden Stadtverkehr nie auftritt, bei Überland oder Autobahnfahrten aber regelmäßig nach etwa einer Stunde Fahrzeit. Dabei konnte ich noch keinen Zusammenhang mit bestimmten Fahrzuständen (Beschleunigen, bestimmte Geschwindigkeit, schnelle Kurvenfahrt, starkes Bremsen etc.) feststellen.
    Dieser Käse verdirbt mir (ein Stück weit) jede längere Fahrt, weil erstens das rote Licht nervt, zweitens die Tatsache, dass etwas nicht funktioniert, wie es soll (man bedenke in diesem Zusammenhang den monströsen Preis für zwei neue Dämpfer von 1.500,- Euro!) und drittens die harten Dämpfer auf der Autobahn völlig nervig sind.
    Kann sich hier vielleicht einer einen Zusammenhang zwischen Überlandfahrt und Fehlermeldung aus dem elektronischen Fahrwerk vorstellen? Vielleicht sollte man den eingangs beschriebenen Zusammenhang mit der Empfindlichkeit der Elektronik auf Spannungsschwankungen im Bordnetz mit in Betracht ziehen !gruebel!
    Für sachdienliche Hinweise bin ich wie immer sehr dankbar,
    Grüße,
    Cutrofiano

  • Ich kann dir zwar nicht weiterhelfen, aber ich kann dir sagen, dass sich mein ABS
    im 155er ähnlich verhält.
    Eigentlich kann es ja fast nur an einem der Sensoren liegen, aber wie
    herausfinden welcher es ist.
    Außerdem mag mein Alfa keine Alfa-Werkstatt, nach dem Kundendienst in einer
    freien Werkstatt ging mein ABS ein 3/4 Jahr ohne Probleme, ohne das die daran
    etwas gemacht haben. Aber als er in der Alfa-Werkstatt wegen dem Zahnriemen-
    Spanner war fings wieder an.

    Könnte natürlich auch irgendein Haarriss oder so auf einer Platine im Steuergerät
    sein, aber das lässt sich ja leider nicht so leicht herrausfinden.

  • Zitat von Markus2811

    ...Könnte natürlich auch irgendein Haarriss oder so auf einer Platine im Steuergerät sein, aber das lässt sich ja leider nicht so leicht herrausfinden.

    Zitat von Nicolas

    ...elektrisches Farhwerk ist an anderer Stelle gerade wieder ein ganz heißes Thema (wenn auch in etwas anderer Form), hab gerade den ganzen alten Kram von Dir durchgeforstet und jetzt das - neue Dämpfer und geht trotzdem nicht - na Super. Dachte Du hättest das jetzt im Griff?


    Yippiee, zwei echte Antworten zum Thema, die von Markus sogar noch im richtigen Thread. Danke euch beiden.
    Also ich habe jetzt sehr konkret das Steuergerät in Verdacht: Als guter Lancista (oder sollte ich sagen Magneti Marellista?) habe ich deren zwei. Nachdem ich das Auto seinerzeit mit permanenter Störung im elektronischen Fahrwerk (SCS ist wirklich kürzer...) gekauft hatte, habe ich irgendwann, nachdem ich an ein zweites Steuergerät kam, dieses eingebaut. Der Fehler blieb damals aber. Dann habe ich die Ursache entdeckt: Den Wackelkontakt an einem der vorderen Dämpfer (alles irgendwo mitsamt Bebilderung nachzulesen). Noch etwas später habe ich schließlich zwei komplett neue Dämpfer gekauft. Der Status quo war danach der Eingans beschriebene.
    Nun habe ich heute testweise das alte Steuergerät wieder eingebaut. Zu meinem großen Schrecken führte das zu einem Dauerfehler im System. Das führt zu zwei Schlüssen:
    1. Vor dem früheren Wechsel des Steuergerätes muss es zwei sich überlagernde Fehler gegeben haben: Einen in Steuergerät und einen in einer Dämperzuleitung.
    Oder könnte es sein, dass sich das ursprüngliche Steuergerät nicht von selbst zurücksetzt? Ist aber wenig wahrscheinlich: Schließlich förderte seinerzeit die Unterbrechung in der Dämpferleitung auch bei dem neuen Steuergerät die Fehlermeldung zu Tage. Als das repariert war, war die weg.
    2. Das derzeit eingebaute Steuergerät reagiert mit einem Fehler auf eine unbekannte Ursache, die regelmäßig frühestens nach einer Stunde oder etwa 100 km Fahrt auftritt oder aber es gibt gar keine Ursache und das Steuergerät generiert diesen Fehler immer selbst nach einer gewissen Zeit.
    Gegen die Idee eines irgendwie gearteten Wackelkontakts spricht - wie bereits eingangs geschrieben - die Regelmäßigkeit des Fehlers nach einer bestimmten Zeit und Strecke und dass dieser auch nach noch so viel Stadtverkehr noch nie aufgetreten ist.
    Es scheint ein echtes Elektronikproblem im Innern des Steuergerätes zu sein. Eventuell sollte ich das "alte" mal von einem Steuergerätefachmann auf kalte Lötstellen prüfen lassen.
    Jetzt kommt mir gerade eine Idee: Im Steuergerät arbeit ja auch ein Prozessor (Chip), der vermutlich bei steigender Rechenbelastung sich erwärmt. Eventuell steigt die Temperatur eben erst nach einer gewissen Zeit, ggf. auch, weil bei einer höheren Dauergeschwindigkeit, sich die Datenmenge der reinkomenden und zu verarbeitenden Informationen und derart auch die Frequenz der Impulse an die Dämpfer erhöht.
    Kurzformel:
    Lange Fahrt x höhere Geschwindigkeit = gesteigerte Rechendauerbelastung
    Und die führt bei einem alternden Chip dann zu kurzen Ausfällen. Da das System aber jeden noch so kurzen Ausfall mit einer nicht mehr verschwindenden Fehlermeldung quittiert, brennt eben nach dem ersten Ausfall für den Rest der Fahrt, bis zum nächsten Neustart, die rote Lampe. :*
    Hört sich das irgendwie vernünftig an?
    Grüße und Danke an alle, denen es nicht zu mühsam ist, sich durch diese Textwüste zu quälen ;)
    Cutrofiano

  • Zitat von pedi

    ich lese mal am Abend in Ruhe durch...da braucht man ja Zeit dafür. :)


    Damit's etwas leichter verdaulich wird, hier ein Bild:

    [Blockierte Grafik: http://people.freenet.de/moritz+mirjam/MCA%20111b.jpg]

    Auffällig sind die 5 großen Transistoren mit mit den Kühlkörpern, die von Gehäuselaschen auf das Gehäuseblech gedrückt werden. Scheint sich also doch einiges an Wärme zu entwickeln.
    Außerdem interessant: Das Fenster auf dem großen Motorola Chip, offenbar zum Flashen des Chip. Hier klebt eigentlich ein aufkleber "MCA 111" drauf, der flog aber lose im Gehäuse rum...
    Der große Chip selbst wird nicht gekühlt.
    Das Ganze sieht doch recht übersichtlich aus. Wahrscheinlich ist es wie beim leidigen Tacho Problem einer der Transistoren...
    Grüße,
    Cutrofiano

  • Zitat

    Lange Fahrt x höhere Geschwindigkeit = gesteigerte Rechendauerbelastung


    Das würde ich schon mal ausschließen da das Steuergerät ja nicht dauernd selbstständig zwischen hart/weich hin und herschaltet je nach Straße (Wie zB bei elektronischem Fahrwerk welches neuer Astra hat).
    Und die "Rechenarbeit" des Chips besteht max. darin zu überwachen ob alle Ventile den gleichen Strom ziehen. (Hätte ein Dämpfer einen Kabelbruch od. def. Spule würde dort mehr oder wenige Strom als bei den anderen 3 fließen und das Steuergerät geht auf Fehler)

    Da das Steuergrät im Kofferraum (Richtig ?) ist kanst du thermische Ursachen wohl überhaupt ausschließen da das ganze sonst Wetter/Temperaturabhängig wäre und nicht Stadt/AB.

    !smilewink,Stefan

  • Zitat

    Hier klebt eigentlich ein aufkleber "MCA 111" drauf, der flog aber lose im Gehäuse rum...


    Diese Steuergerät ist GARANTIERT im Ar...
    Wenn nämlich der Aufkleber runter ist kommt in dem Moment wo du das Ding aufmachst Tages/UV Licht dran welches den EPROM löscht.
    [S3]
    edit:
    !mgrins! habe noch mal nachgesehen, Tageslicht sollte so einen EPROM doch nicht sofort löschen, er müsste schon einige Zeit rumliegen um Schaden zu nehmen, hast also eventuell noch mal Glück gehabt :+)
    [/S3]
    Ansonsten kannst du bei dem Gerät max. die Transistoren (die vermutl. den Strom für die 4 Spulen/Ventile schalten) durchmessen (Diodentester/Multimeter) sollten alle die selben Werte haben, wenn einer abweicht ist er wahrscheinlich kaputt).
    Ausserdem kannst du mit Lupe die Lötstellen/Leiterbahnen auf Risse absuchen.
    Für alles weitere brauchst du dann aber einen Schaltplan + einen Elektroniker.


    !smilewink,Stefan

  • Zitat von stefan-b@chello

    Das Da das Steuergrät im Kofferraum (Richtig ?) ist


    ...oder Mittelkonsole.
    Erinnere mich nun auch nicht wirklich daran.


    Cutrofiano
    ein AR-Steuergerät (nix Lanze) müsste ich noch haben.
    Wenn ich´s probehalber senden soll > mail.

  • Zitat von stefan-b@chello

    Ausserdem kannst du mit Lupe die Lötstellen/Leiterbahnen auf Risse absuchen.


    Die Theorie mit den Lötstellen scheint recht wahrscheinlich. Bei einer schlechten Lötstelle kann es sein, daß die Verbindung im kalten Zustand ok ist. Wenn sich die Bauteile erwärmen und die Anschlußdrähte etwas arbeiten, kann die Verbindung abreissen. Bei den Transistoren auf dem Bild sieht es teilweise nach zu wenig Zinn aus. Wenn Du einen feinen Lötkolben und Zinn mit integriertem Flußmittel hast, kannst Du ja verdachtshalber mal alle Löststellen von der Rückseite der Platine aus nachlöten (erst mal nicht an den ICs). So viele sind das ja nicht.

    Und das eprom solltest Du auch wieder "zudecken".

    Grüße,
    -Klaus

    der das zwar noch an keinem Steuergerät gemacht hat, aber an diversen anderen Platinen.
    Hat oft gewirkt. Nicht immer...

  • Zitat von stefan-b@chello

    !mgrins! habe noch mal nachgesehen, Tageslicht sollte so einen EPROM doch nicht sofort löschen, er müsste schon einige Zeit rumliegen um Schaden zu nehmen, hast also eventuell noch mal Glück gehabt :+)


    Hallo Stefan,
    ja, das Teil sitzt hinten rechts im Kofferraum.
    Einem Instinkt folgend habe ich das Kleberchen mittlerweile wieder mit Tesa aufgekelbt - aber fürs Foto musste ich schon etwas Ausleuchten !mgrins!
    Wenn das Gehäuse verschlossen ist, müsste es da drin eigentlich ohnehin stockfinster sein. Der Chip ist übrigens gesteckt...
    Da bei mir nur zwei Dämpfer angesteuert werden, habe ich ja sogar zwei Ersatztransistoren im Steuergerät eingebaut :D :D
    Grüße und Danke für die Mithilfe,
    Cutrofiano

  • Zitat von Nicolas

    ...und jetzt hier so mitten rein die Antwort auf eine Frage die hier nicht zu finden ist...


    Hallo Nico,
    freut mich, dass mein bebilderter Bericht
    glickschduhier
    auch Beachtung gefunden hat. Wie du auf den Bildern siehst, geht die Reparatur bei eingebautem Dämpfer.
    Die Lancia Dämpfer sind, was die Magnetspulen angeht, etwas anders, als die Alfa Versionen. Trotzdem lassen sich - neben der von mir beschriebenen Reparatur des Kabels - auch die Spulen selbst wechseln.
    Aber die Peripherie ist bei mir ja längst auf Vordermann gebracht, bin ja jetzt schon bei den Transistoren...
    Dabei darf nicht in Vergessenheit geraten, dass ich ja ein leidlich funktionierendes Steuergerät besitze (Einschränkung wie eingangs beschrieben). Das auf dem Bild oben ist ja dasjenige mit dem Totalausfall - insofern ein geeigneter Testkandidat für die weitere Forschung
    Grüße,
    Cutrofiano

  • Zitat

    Ähem, wo misst man was?


    !schwitz! lang,lang ist es her seit ich das mal gelernt habe...

    Als erstes brauchst du ein Multimeter mit Diodentestfunktion.
    Das misst die sogen. Diffusionspannung zwischen den einzelnen Anschlüssen.
    Bei einer Diode solltest du wenn du die Messspitzen an die 2 Anschlüsse hältst 1x ~0,7Volt und bei vertauschen der Messspitzen darf keine Spannung angezeigt werden (bei jedem Messgerät anders) hast du 0,0Volt oder bei keiner Polung eine Spannung ist Diode Tot.

    Ein Transistor besteht im Prinzip aus 2 Dioden.
    Also einfach alle 3 Anschlüsse untereinander ausmessen, dann Messspitzen vertauschen und nochmal Messen.
    Was du genau Messen solltest kann ich so nicht sagen da ich nicht weis welche Typen das genau sind (und auch dann eher nicht !mgrins! ) aber du solltes bei allen ungefähr das gleiche haben (wenn sie gleiche Typenbezeichnung haben).
    Hat einer 0,0V wo alle anderen 0,7 haben = Tot

    Die rot markierten Dioden/Transistorn solltest du so überprüfen können.
    Das gelb markierte sind IMO Zener-Dioden die sollten wie normale Dioden in eine Richtung ~0,7V haben und umgepolt eine andere Spannung (je nach Typ).

    Hier habe ich eine Anleitung gefunden.

    !smilewink,Stefan

  • Zitat von stefan-b@chello

    ...Die rot markierten Dioden/Transistorn solltest du so überprüfen können.
    Das gelb markierte sind IMO Zener-Dioden die sollten wie normale Dioden in eine Richtung ~0,7V haben und umgepolt eine andere Spannung (je nach Typ).


    Hallo Stefan,
    also die gekühlten Transistoren zeigen alle das gleiche an: 770, wenn die beiden äußeren Füßchen gemessen werden, egal wie rum.
    Ebenfalls 770 wenn man das mittlere und eines der äußeren Füßchen misst, je nach Polung, bei umgedrehter Polung 1.
    Die scheinen also OK.
    Grüße und vielen Dank,
    Moritz

  • Anderer Vorschlag :
    Wäre es nicht möglich die Spulen anstatt am Steuergerät direkt mit auf die Zündung zu hängen, also sobald Zündung ein ist Fahrwerk auf weich.
    Es muss nur jemand bei dem das Zeug funktioniert nachmessen wieviel Spannung aus dem Steuergerät rauskommt (wenn alles angeschlossen ist).

    Ist natürlich nicht die Lösung für Perfektionisten da nachher nix mehr mit Sportmodus aber besser als durchgeschüttelt zu werden.

    !smilewink,Stefan

  • Zitat von stefan-b@chello

    aber besser als durchgeschüttelt zu werden.

    Weichei! :)

    @ Cutrofiano
    jetzt mal ´ne saudumme Frage!

    Dein Fahrwerk muss doch eigentlich eine Fehlkonstruktion sein.
    Vorne Umschaltbar zwischen Pensionata und Männer,
    an der Hinterachse aber irgendein Fixkompromiss.

    ???

    Die HA muss doch bei der jeweiligen VA-Einstellungen unterschiedliche Eigenschaft an den Tag legen...wenn man´s mal pfeifen lässt.

  • Zitat von pedi

    ...oder Mittelkonsole.
    Erinnere mich nun auch nicht wirklich daran.


    Cutrofiano
    ein AR-Steuergerät (nix Lanze) müsste ich noch haben.
    Wenn ich´s probehalber senden soll > mail.


    ..wie werden denn steuergeräte gemailt? !undwech!
    [...und wahrscheinlich gehen die dann beim komprimieren immer kaputt.. ;) .]

    g-russ

  • Zitat von stefan-b@chello

    Wäre es nicht möglich die Spulen anstatt am Steuergerät direkt mit auf die Zündung zu hängen, also sobald Zündung ein ist Fahrwerk auf weich.


    Hallo Stefan,
    das wäre sicher ein grobes Faul: Denn auch in der "Auto" Einstellung stellen die Dämpfer ja in sehr vielen Fahrsituationen auf hart. Nicht umsonst ist die Grundeinstellung bei Fehlfuktion hart.
    So wird auf hart umgestellt bei
    - Beschleunigungssensor meldet über 0,2 g
    - 9 Grad Drehwinkel des Lenkrades bei 110 km/h
    - 54 Grad Drehwinkel bei 65 km/h (beide Werte exemplarisch einem Kurvendiagramm entnommen)
    - Drosselklappenstellung größer als 20 Grad im 1. oder 2. Gang
    - Bremsendruck größer als 20 bar
    - Geschwindigkeit des Lenkradeinschlags größer als 30 Grad pro Sekunde bei zur Fahrgeschwindigkeit umgekehrt proportionalem Schwellenwert (je schneller die Fahrt, desto langsamer die Drehbewegung zur Umstellung auf hart)
    Die Eingriffszeiten liegen um 0,5/100 Sekunden.
    Es funktioniert bei mir ja leidlich, ich muss eben nur machmal am Parkplatz raus, um aus und an zu machen. Das spricht übrigens auch wieder gegen die Idee von der kalten Lötstelle: Warum soll die sich "erholen", bloß weil ich das System über den Motorneustart resete...
    Grüße,
    Cutrofiano
    Grüße,
    Moritz

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