• aus einem anderen Thread:

    Zitat

    Original geschrieben von Stefan O.
    Also wir haben im berliner Alfaclub einen, der hatte mal einen. Der sagt, das beste an dem Ding ist der nicht zu uebertreffende Sound aus dem V8, leider ist ihm das Ding irgendwann unterm Arsch weggerostet. Und das grosse Zittern kam immer vor einer Bremsung: Schafft er's noch oder nicht?
    Was hast du denn fuer deinen auf den Tisch gelegt, wenn man mal fragen darf?Gruss Stefan

    Also irgendwann muß ichs mir von der Seele schreiben: der Monti ist mein Traum. Ein geiler Exot, ist voll in der Klasse zeitgenössischer Maserati / Lambo / Ferrari, was Optik, Motor und Getriebe betrifft. Völlig unterbewertet. Vom Fahrwerk hört man nicht das beste, halt daß ein überarbeitetes Giulia Fw mit der Kopflastigkeit und dem Motorleistung überfordert sind. Aber das war in den harten Jahren des V8ers. Heute isses egal, außerdem gibt es andere Feder/Dämpferkombinationen, die wesentliche Besserung verschaffen sollen, ohne die Bandscheiben zu töten. Die angesprochenen Bremsen: die Alfabremsen an sich sind ja nicht gerade überdimensioniert. Aber im Monti waren es immerhin innenbelüftete Scheiben. Die ET-Versorgung ist sicher besser als die obengenannter ehemaliger Konkurrenten. Es passen ja zB teilweise die Türschnallen der 116er GTV und das ZF-Getriebe ist mit dem des Alfa 6 ident (pfooh! Wertsteigerung dieses eigentlich nutzlosen ETs...). Ich habe auch schon umgerüstete auf Vergaser gesehen (Stichwort: wer kennt sich mitt Spica aus...), mit ensprechender (wenig-)Filterung muß das klingen... *hechelhechelsabbersabber*. Es gibt eine sagenhafte Homepage, die ich mir einst komplett ausdruckte (ein dicker Ordner) und da ist ALLES drauf, was mit Monti zu tun hat, unglaublich, zum Niederknien:
    http://www.geocities.com/alfamontreal
    Als Knabe im zarten Alter von 18 (1984/85) fuhr ich mal in einem M. mit, ins Waldviertel, eine Gegend, die in Ö nicht gerade vor Reichtum strotzt, da sind die Leute niedergebrochen, es war unfaßbar. Auf der Autobahn hin/retur sind sie in den Straßengraben gesprungen, um uns auszuweichen. Welch Überholgesicht! In unserem Alfaclub fuhren zu dieser Zeit 2 Montis von Studenten, die hatten 25.000 und 30.000 öS gekostet (3,500 - 4,000 DM) und fuhren halt so. Aber immerhin. Ich schaute mir vor 2 Jahren einen um 45.000 öS an (7500 DM), der stand seit vielen Jahren in einer halboffenen Tiefgarage in violettfliedermetallic...eigentlich kein Rost, aber die abgebaute Einspritzanlage (im Kofferraum) ließ für den geöffneten Motor nicht das beste erwarten. Naja wird schon. Betreffend der indiskreten Frage nach den Preisen: trotz der Stückzahl von unter 4.000 hergestellten Fahrzeugen werden ununterbrochen welche angeboten (gleiches Phänomen wie zB beim Jaguar XJC): haben soviele trotz allem überlebt? Mehr als 1.500 werden es doch nicht sein? Warum soviele im Angebot? Billig zu haben, bei Problemen weg damit? In Ö sind schon lange 2 um 250' und 300' (also 35' und 42'DM) inseriert, das ist schon die oberste Preisklasse, in der Oldtimer-Markt findet man sie reihenweise (immer so mindestens 4,5) ab 15.000 DM (Zustand naja bis 30.000 DM (Zustand gut). Wenn ich das zu bereits erwähnten Konkurrenten Bora / Ghibli vergleiche, nichtmal die Hälfte, von Dino etc ganz zu schweigen. Ein Schicksal wie der Citroen SM oder das 3200er Fiatcoupe. Das perverse ist ja, daß zB mein Bertone (ein echter vollrestaurierter 2er Zustand mit haufenweise Extras und sinnvollen Modifikationen) den gleichen Preis bringt (20-25.000 DM) wie ein brauchbarer Montreal, aber sicher leichter verkäuflich ist...warum ein Käfercabrio mehr bringt als ein FB-Spider bei gleichem Zustand weiß ja auch kein Mensch mit normalem Autoverstand...Also ersuche ich die pt. Montitreiber (bzw den uns wohlbekannten Montitreiber Dominik) über ihre Monti-impressionen, Gefühle, Kosten ET-Sorgen etc zu berichten, wie sie ans Auto kamen, wieviele sie besahen!

    Ciaoliviero (der hat eigentlich auch 8Zylinder 105er, halt leider aufgeteilt auf 2 Autos...aber immerhin schon Montrealfelgen und eine nigelnagelneue 105.64er Pedaleriewelle besitzt!)

  • Hallo

    Der geringe Wert dieser Autos kommt sicher von Ihrem zu Unrecht schlechten Ruf. Es gibt heute und es gab auch Zeitgenössisch kaum Werkstätten die die Spica Pumpen beim Montreal wirklich einstellen konnten. Das Problem ist auch, dass diese Spica Einspritzung im Laufe der Bauzeit mehr als einmal geänder wurde. Die A Händler wurden anfangs der siebziger Jahre im Werk in Arese wärend mehreren Tagen speziell auf diesen Typ geschult, aber wer ist aus dieser Zeit heute noch Alfahändler?

    Wenn Du ein solches Auto kaufen möchtest würde ich Dir folgendes empfehlen:
    Kaufe den Besten den Du finden kannst , auch wenn er ein wenig mehr kostet. Wenn Du das Fahrzeug wirklich für längere Zeit behalten möchtest, wird er Dich unter dem Strich am wenigsten kosten.

    Suche Kontakt mit anderen Montrealbesitzer. Setze Dich mit Bernhard Schalbetter, dem Montrealguru in Verbindung und Du wirst feststellen, dass es Ersatzteile und Spezialanfertigungen der Pumpe gibt die einen Umbau auf Vergaser erübrigen werden.

    Dann wird Dir der Montreal viel Freude bereiten.

    Mariani

    2 alberi a camme in testa

  • Hi Oliviero.

    Wo soll ich denn nun anfangen mit meiner persönlichen Montreal-Geschichte???
    Angefangen hat meine Alfa-Erkrankung mit dem Kauf des GTV 2.0 V6 TB im Jahr 2000. Klar, ich mag mich noch gut erinnern, als ich als kleiner Knirps (so mit 4 oder so) im GTV6 des Vaters meiner Tante (angeheiratet, deshalb nicht Grossvater) mitfahren durfte. Das war für mich das grösste!!! !baby!
    Aber wieder zurück zu meiner Monti-Geschichte. Bald nach dem GTV-Kauf hab ich ein wenig rumgesurft und bin auf die von dir genannte Montreal-Page gestossen. Ich hab von dort an alle Infos über das Auto gesammelt und aufgesogen. Schon bald gings auf die Suche in den einschlägigen Auto-Höcker-Sites...
    Dann war ich letztes Jahr im Sommer an einer Oldie-Auktion in Basel und dort war ein blauer Monti! Ich schlich drumherum und setzte mich hinein, aber der Zustand war eher nicht so genial (vor allem war der Lack angegriffen). Ich konnte mich kaum zurückhalten, war dann aber doch vernünftig.
    Kurz darauf fand ich das Angebot im Internet, welches mich nicht mehr losliess: Montreal weiss, blaues Leder, 210000km, SFr 12500.- Zuerst dachte ich: oje, welch durchgef**** Gurke ist denn das wohl. Dann hab ich mal den Besitzer kontaktiert und er hat mir eine geniale Dokumentation geschickt (kann ich weitersenden, wenn jemand will). Wieder warten und überlegen und schlaflose Nächte.... :)
    Nach einigen Monaten hab ich ihn dann angerufen. Der Monti sei noch zu haben. Also ging ich hin, um ihn zu besichtigen und auch eine ausgedehnte Tour zu machen. Da war's um mich geschehen! Das Auto musste ich haben, obwohl ich keinerlei Erfahrung und wirkliche Gegenvergleiche hatte....
    Ich hab mich also entschieden, der Preis war abgemacht: SFr 11500.- ... Dann wollte der Vorbesitzer plötzlich nicht mehr so recht und unser Deal wäre fast geplatzt... Er hat ihn mir aber dennoch abgegeben. Und jetzt hab ich meinen Monti, und er ist ein wahnsinnig guter Montreal!

    Ich muss leider weiter, ich werde meine Montreal-Erfahrungen aber noch weiter verbreiten.

    Gruss aus Basel

    Dominik

  • Na, an so einer Dokumentation wäre ich schon sehr interessiert, kannst Du mir die Mailen? Oder per Nachporto oder so schicken? In Österreich kenne ich auch ein paar Montifahrer (bzw kannte sie früher recht gut, wie ich noch aktiv im Klubleben war), da gibt es auch ein paar unverbesserliche, die nicht erst den ersten haben...jedenfalls kann ich nur jedem die HP ans Herz legen, die ist einfach urleiwand (Steigerung von leiwand, siehe Alfisti-Talk... ;D )

    Ciaoliviero

  • Zitat

    Original geschrieben von Oliviero
    Vom Fahrwerk hört man nicht das beste, halt daß ein überarbeitetes Giulia Fw mit der Kopflastigkeit und dem Motorleistung überfordert sind. Aber das war in den harten Jahren des V8ers. Heute isses egal, außerdem gibt es andere Feder/Dämpferkombinationen, die wesentliche Besserung verschaffen sollen, ohne die Bandscheiben zu töten. Die angesprochenen Bremsen: die Alfabremsen an sich sind ja nicht gerade überdimensioniert. Aber im Monti waren es immerhin innenbelüftete Scheiben.

    Ja, aber Fahrwerk und Bremsen sind nachwievor auf dem Stand der 70iger Jahre, beides war damals schon unterdimensionert und ist heute sicher auch noch......

    Der sinnvollste Einbauort für diesen Motor wäre sicher die Alfetta. Einen entsprechenden, zeitgenössischen Umbau gibt es von Manfred Koop:

    [Blockierte Grafik: http://home.datacomm.ch/alfetta/alfetta/gtvtreffen01/Bilder/gtvtreffenv1.jpg.jpg]

    Der Motor paßt wie als wenn dort hin gehört. Was er ja auch tut. :-]


    [Blockierte Grafik: http://home.datacomm.ch/alfetta/alfetta/gtvtreffen01/Bilder/gtvtreffenv5.jpg.jpg]


    Zitat


    Die ET-Versorgung ist sicher besser als die obengenannter ehemaliger Konkurrenten. Es passen ja zB teilweise die Türschnallen der 116er GTV


    Welche aber allenfalls noch als Gebrauchtteile aufzutreiben sind....

    Zitat


    und das ZF-Getriebe ist mit dem des Alfa 6 ident (pfooh! Wertsteigerung dieses eigentlich nutzlosen ETs...).


    Passende E-Teile gibt es aber auch bei ZF nicht mehr....... Die 6er-Leute suchen auch danach.......

    Zitat


    Ich habe auch schon umgerüstete auf Vergaser gesehen (Stichwort: wer kennt sich mitt Spica aus...), mit ensprechender (wenig-)Filterung muß das klingen... *hechelhechelsabbersabber*.


    Habe erst am Samstag einen "hören" dürfen. Neben den vier Weber IDA (mit offenen Trichtern) hat dieses Exemplar auch noch einen "leicht modifizierten" Auspuff. Ich kann nur sagen, macht süchtig!!!! Ich glaube, es gibt keinen anderen Alfa-Motor mit so einem Klang......... *hechelhechelsabbersabber*

  • Hallo.

    Ich komm leider noch nicht dazu, meine Monti-Erfahrungen ein wenig zu beschreiben.... Aber später mal sicher...

    Chris: Der Vergaser-Umbau für den Montreal ist sicher eine Überlegung wert. Vor allem wenn man das Auto längere Zeit geniessen will. Die fachgerechte Einstellung der Spica-Pumpe ist eben a)sehr kompliziert (nur wenige können's auch) b)sehr arbeitsaufwendig und c)deshalb schweineteuer (mit SFr 1000.- muss man rechnen). Da rechnets sich vielleicht längerfristig schon den Umbau ins Auge zu fassen...
    Der Motor passt sicher wunderbar in die Alfetta und das Produkt muss ein richtiger Rennwagen sein, kann ich mir vorstellen. Ich persönlich finde halt aber das Design und die Appearance des Montis um Klassen schöner als die Alfetta - nicht :* , das ist subjektiv...
    Der Monti lässt sich auch mit einem Bremsenumbau und vor allem Dämpfer- (Billstein, Koni)/Federnset auf bessere Brems- und Handlingqualität hieven. Die Bremsen und das Fahrwerk werde ich diesen Winter machen lassen. Ebenfalls muss ich (leider) den anfangenden Rost an Kotflügeln bekämpfen...
    Im Frühling werde ich dann die Spica einstellen lassen.

    Gruss aus Basel

    Dominik

  • Zitat

    Original geschrieben von Dominik
    Chris: Der Vergaser-Umbau für den Montreal ist sicher eine Überlegung wert. Vor allem wenn man das Auto längere Zeit geniessen will. Die fachgerechte Einstellung der Spica-Pumpe ist eben a)sehr kompliziert (nur wenige können's auch) b)sehr arbeitsaufwendig und c)deshalb schweineteuer (mit SFr 1000.- muss man rechnen). Da rechnets sich vielleicht längerfristig schon den Umbau ins Auge zu fassen...


    Problematisch ist nur die Anfertigung von Luftfiltern oder Luftführung. Bei dem oben beschriebenen Monti mit Vergaserumbau ist das so ein Problem. Schon die die kurzen Trichter lassen nicht genug Platz für genügend "Frischluft" unter der Haube. Mal sehen was da demnächst gebaut wird. Ich werde Dich auf dem Laufenden halten.......

    Zitat


    Der Motor passt sicher wunderbar in die Alfetta und das Produkt muss ein richtiger Rennwagen sein, kann ich mir vorstellen. Ich persönlich finde halt aber das Design und die Appearance des Montis um Klassen schöner als die Alfetta - nicht :* , das ist subjektiv...


    Ursprünglich war es ja auch mal geplant die Alfetta GT mit dem V8 auszuliefern. Einige Prototypen oder zeitgenössische Pressefotos zeigen das. So wie etwa die Alfetta GT V8 2,6i -> sollte vom früheren Haus & Hoftuner von Alfa Romeo Deutschland, der Delta Autotechnik in Düren realisiert werden. Leider ging die Firma dann in Konkurs........

    Zitat


    Der Monti lässt sich auch mit einem Bremsenumbau und vor allem Dämpfer- (Billstein, Koni)/Federnset auf bessere Brems- und Handlingqualität hieven. Die Bremsen und das Fahrwerk werde ich diesen Winter machen lassen.


    Besser wird es bestimmt, aber richtig gut sicher nicht. Das Fahrwerk und die Bremsen des Monti werden dem Motor immer hinterhinken.......

    Zitat


    Im Frühling werde ich dann die Spica einstellen lassen.

    Vielleicht baust Du ja besser gleich auf Vergaser um? An der oben gezeigten Alfetta V8 sollen Vergaser aus einem 33 ihren Dienst tun.....

    Gruß

    Chris

  • Chris,

    mein Montreal hat schon seine 215000km auf dem Buckel. Das heisst, irgendwann mal in absehbarer Zeit wird eine Restauration und Motorrevision anstehen... Solange er aber mit der Spica so gut läuft wie jetzt, dann werde ich sicher noch keine Umbauten und Revisionen starten...
    Danke aber für die Tipps und das Angebot auf "Luftführungs-Infos"
    :)

    Gruss aus Basel

    Dominik

  • Zitat

    Original geschrieben von Dominik
    mein Montreal hat schon seine 215000km auf dem Buckel. Das heisst, irgendwann mal in absehbarer Zeit wird eine Restauration und Motorrevision anstehen... Solange er aber mit der Spica so gut läuft wie jetzt, dann werde ich sicher noch keine Umbauten und Revisionen starten...

    Wird bestimmt nicht billig.......

    Zitat


    Danke aber für die Tipps und das Angebot auf "Luftführungs-Infos"
    :)


    Vielleicht willst Du ja im Zuge der anstehenden Revision ein wenig optimieren......

  • Hi Oliviero und alle anderen Monti-Fans...

    Ich hab meinen Monti seit März diesen Jahres und ich habs kein einziges Mal bereut, das Auto gekauft zu haben. Ich hab seit dem Kauf gegen die 5000km gemacht ohne irgendwelchen Probleme zu haben. Am Anfang war ich natürlich oberängstlich und hab gedacht, das Auto könne jeden Moment stehen bleiben; ich hatte immer so ein flaues Gefühl in der Magengegend...
    Die einzigen Sorgen, die ich hatte, waren mir alle vom Vorbesitzer bekannt. Da war zum Beispiel der Fenstermechanismus an der Fahrertür: da der Fensterheber mal ausgewechselt wurde und dieser hochkomplexe Seilzug-Mechanismus nicht korrekt wieder eingebaut wurde, funktionierte das ganze mehr schlecht als recht. Bis er dann eines Tages völlig den Geist aufgab. Die Türabdeckung aufgeschraubt und dort drin war ein unglaubliches Gewirr. :* :-{ Ich habs versucht wieder zu richten, aber ich hatte keine Chance. Nachdem ich dann ein neues Stahlseil besorgt und die Enden angelötet hab, brachte ich ihn in die Garage. Die haben dort zum Glück auch einen Monti und dazu einen Spezailisten für die alten ARs. Der ist zwar ein geduldiger Mann, aber mit diesem Mechanismus hatte es so in sich... Zum Glück hab ichs nicht selbst versucht, ich hätts eh nicht geschafft und ich hätte wohl den Monti vor Wut noch gesprengt...
    Am Anfang hatte ich auch ein, zweimal Probleme mit dem Benzinförderdruck, dies hörte dann aber schlagartig auf, als ich alle Filter mal gewechselt hab.
    Ganz am Anfang ist mir ein, zweimal der Motor abgesoffen (ja, es ist mein erster Oldie ;) ).
    Die letzte Marotte war ein Schäumchen im Öltank. Die Jungs von der Monti-Newsgroup haben mir da die schlimmsten Szenarien beschrieben (ja, die Wasserpumpe im Monti-Motor ist angeblich das Sorgenkind). Der Vorbesitzer hat sich das mal angeschaut und mich wieder beruhigt... Es ist auch wieder verschwunden, war wohl Kondenswasser.
    Da mein Monti nicht perfekt ist, wackelt die Öldruckanzeige lustig hin und her; auch die Tankanzeige zeigt mal an, mal nicht (ich weiss, Masseverbindung...). Was funktioniert sind Öltemperatur und Wassertemperatur.
    Diesen Winter muss ich aber dennoch einige Dinge machen: Stossdämpfer erneuern (Koni rot), Bremssystem überarbeiten (da ziemlich schlecht...) und der grösste Sorgenpunkt ist der anfangende Rost an vorderen Kotflügeln... Da muss auch was geschehen.
    Und zum fahren kann ich folgendes sagen: Motor ist ein Gedicht! Er mag hohe Drehzahlen bis 7000 Umdr/min (mehr mach ich nicht, er hat ja schon seine 215000km auf dem Zähler). Fahrspass hat man sehr und Aufmerksamkeit wecken kann man auch sehr gut. :-]
    Mein Montreal ist im Prinzip ein kleines Wunder, wenn ich so die Stories von anderen Besitzern höre (Probleme mit Spica etc etc). Der Vorbesitzer hatte dazu aber noch interessante Ansichten und Stories parat: z.B. seien viele "defekte" Spicapumpen schlciht und einfach völlig dejustiert und von Laien bedient worden. Auch haben sehr viele Montis mit niederer Laufleistung wahnsinnige Probleme: Standschäden...

    Also dann, ich könnte noch viel schreiben.

    Gruss aus Basel

    Dominik

  • Noch was Oliviero,

    als Alltagsgerät würde ich den Monti jetzt weniger benutzen. Man denke nur ans seitwärts einparken. Das gibt a) gewaltige Muckis in den Armen b) eventuell eine defekte "steering box" (wie sagt man dem auf Deutsch?) - die ist beim Monti eben auch so ne Sache für sich... c) gute Nacht, wenn einer an der Schnauze einen Parkrempler verursacht... :*

    Mit dem Benzinverbrauch ists auch ganz witzig... Ich hab mich so auf 18l/100km gefasst gemacht. Es wurde aber im Durchschnitt viel weniger: 13l - 14l. Wobei am allermeisten der Stadtverkehr saugt, überraschend sparsam sind an sich aber hochtourige Landstrassen-Räubereien (hat mich überrascht). Das absolute Minimum brauchte ich auf dem Weg zum alfisti.net Treff in Koblenz: 10,5l bei 130 - 140kmh auf der BAB...

    Gruss aus der Schweiz.

    Dominik

  • Zitat

    Original geschrieben von Dominik
    Noch was Oliviero,

    als Alltagsgerät würde ich den Monti jetzt weniger benutzen. Man denke nur ans seitwärts einparken. Das gibt a) gewaltige Muckis in den Armen b) eventuell eine defekte "steering box" (wie sagt man dem auf Deutsch?) - die ist beim Monti eben auch so ne Sache für sich... c) gute Nacht, wenn einer an der Schnauze einen Parkrempler verursacht... :*

    Gruss aus der Schweiz.

    Pfoooh, und ich hatte schon Winterreifen besorgt ... ;)
    Das Parkleiden mit den beleidigten Goscherln kennen Spiderfahrer nur zu gut. :* Und in meinen heydays hatte ich Oberarme wie Popeye mittels Einparken mit dem Bertone mit 215ern und 34cm Lenkrad...beim Spider ist es mit 195ern und 39 cm wie mit Servo, hehe

    Ciaoliviero

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