Verkaufsstatistik von Alfa Romeo in Italien

  • Das 1. Halbjahr 2025 ist um. Folgende Verkäufe erreichte Alfa im Heimatland Italien:

    Alfa Junior: 8.450 Stück (Platz 26)

    Alfa Tonale: 6.284 Stück (Platz 39)

    Alfa Stelvio: 2.148 Stück

    Alfa Giulia: 471 Stück

    Insgesamt konnte Alfa im 1. Halbjahr 16.838 Autos in Italien verkaufen, +38 % gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil beträgt 1,97 %, im Markenranking liegt man auf Platz 20.

    Positiv hervorzuheben ist, der Alfa Tonale verkauft sich nach dem schwachen Jahr 2024 in 2025 wieder deutlich besser.

  • Ich denke, die Zahlen sprechen eine sehr deutliche Sprache. Unter 2% im Heimmarkt...

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass man da gross weiter investiert. Daher der aktuelle Marschhalt.

    Investiert das Geld besser in Fiat, wobei man zwar aktuell auch dort nichts auf die Reihe kriegt. Man könnte verkaufen (Panda) aber nicht produzieren. Niveau eines mittelmässigen Startups. So sind unterdessen leider auch die Produkte...

  • Ich denke, die Zahlen sprechen eine sehr deutliche Sprache. Unter 2% im Heimmarkt...

    Leider ist das so - und dies bei Erweiterung des Modellangebots nach unten hin und bei angeblicher Ausrichtung auf den Massenmarkt, um ein Stück von dem großen Kuchen abzubekommen. Überraschung: mit dieser Strategie nur Krümel.

  • Modellangebote voll daneben

    dazu Preisniveau

    und keine Kontinuität für Kunden...

    Nachfolgemodelle mit großen zeitlichen Lücken

    e-Mist... sowieso nichts für Alfa Kunden

    Absolut korrekt, ausser beim letzten, da bin ich anderer Meinung. Genau da hätte Alfa seine Vorurteile abwerfen können. Warum die ganze Autoindustrie ein ganzes Marktsegment, was nicht mal so klein ist, einem einzigen Hersteller/Modell überlässt (Model-3), soll einer verstehen. Ich wette, eine A-Z KONSEQUENTE E-Giulia hätte sich besser verkauft als die ganze heutige Palette zusammen.
    BMWs neue Klasse wird (dem künftigen) Alfa den Rest geben.

    Ob kein potenzieller Alfa-Kunde ein BEV kauft bezweifle ich ebenso. Ich bin ja selber ein Beispiel dafür. Zurück will ich nicht mehr, das kann ich nach 1.5 Mt inkl. 3000km Fernreise schon sagen...

    2 Mal editiert, zuletzt von mastrolorenzo (7. Juli 2025 um 22:04)

  • +38%, und hier wird nur gemotzt? Das verstehe mal einer... Ich finde +38% nicht so schlecht. Klar könnte mit dem Junior mehr gehen, und insgesamt sowieso, aber 38% Plus ist so schlecht nun auch wieder nicht.

    Viel schlimmer ist doch die Aussicht, da der Stelvio einfach wieder fehlt! Das ist der blanke Horror für die Marke. Ein tolles Modell, dass sich zudem gut verkauft und wohl einigermassen gute Margen einfährt... und es kommt kein Nachfolger bis 2028. DAS ist irre!!

  • +38%, und hier wird nur gemotzt? Das verstehe mal einer... Ich finde +38% nicht so schlecht. Klar könnte mit dem Junior mehr gehen, und insgesamt sowieso, aber 38% Plus ist so schlecht nun auch wieder nicht.

    Viel schlimmer ist doch die Aussicht, da der Stelvio einfach wieder fehlt! Das ist der blanke Horror für die Marke. Ein tolles Modell, dass sich zudem gut verkauft und wohl einigermassen gute Margen einfährt... und es kommt kein Nachfolger bis 2028. DAS ist irre!!

    Klar, wenn man den Unterschied zwischen prozentualen Änderungen und Absolutzahlen nicht verstanden hat, dann ist das gut.

    Für Mahindra sieht es in Italien übrigens noch deutlich besser aus. + 327,66%! Das sind Erfolge - von 141 Fahrzeugzulassungen im ersten Halbjahr 2024 auf nun 603 in 2025.

  • Klar, wenn man den Unterschied zwischen prozentualen Änderungen und Absolutzahlen nicht verstanden hat, dann ist das gut.

    Für Mahindra sieht es in Italien übrigens noch deutlich besser aus. + 327,66%! Das sind Erfolge - von 141 Fahrzeugzulassungen im ersten Halbjahr 2024 auf nun 603 in 2025.

    Ich stimme Dir ja grundsätzlich schon zu, nur kann man auf der (zugegeben mageren Basis) trotzdem keine 200% Wachstum erwarten. Das gibt das Händlernetz und das Modellangebot einfach nicht her. Oder siehst Du das anders?

    Hier noch für die, die Zahlen mögen (ich zum Beispiel):

    Alfa Romeo: Die Zahlen für die ersten sechs Monate des Jahres sind... interessant! - ItalPassion

  • Ich stimme Dir ja grundsätzlich schon zu, nur kann man auf der (zugegeben mageren Basis) trotzdem keine 200% Wachstum erwarten. Das gibt das Händlernetz und das Modellangebot einfach nicht her. Oder siehst Du das anders?

    Hier noch für die, die Zahlen mögen (ich zum Beispiel):

    Alfa Romeo: Die Zahlen für die ersten sechs Monate des Jahres sind... interessant! - ItalPassion

    Ja, das sehe ich anders. Eine derartige Marke auf einem derartigen Zulassungsniveau kann mit einem einzigen Modell, das eine tatsächliche Nachfrage generiert, einen richtigen Erfolg auch in absoluten Zahlen erreichen. Keine 10.000 Junior in Italien zum jetzigen Zeitpunkt ist einfach schwach.

  • nein, wir sehen den Markt nur ganz sachlich und nüchtern...

    bei so winzigen Verkäufen haben Emotionen für diese wunderschöne Marke Alfa Romeo keine Daseinsberechtigung für Neufahrzeuge mehr.

    STELLANTIS tut alles dafür, das Alfa langsam sterben wird.

    Der Typ aus der polnischen Produktion ist nur ein Peugeot, Citroen, Opel Dingsda mit Unmengen von falschen Emblemen drauf. ;(

  • Ja, das sehe ich anders. Eine derartige Marke auf einem derartigen Zulassungsniveau kann mit einem einzigen Modell, das eine tatsächliche Nachfrage generiert, einen richtigen Erfolg auch in absoluten Zahlen erreichen. Keine 10.000 Junior in Italien zum jetzigen Zeitpunkt ist einfach schwach.

    Das kann es durchaus geben, dafür muss das Modell aber schon sehr besonders sein. Wie es zu seiner Zeit der neue Fiat 500 war, zum Beispiel.
    Du vergisst aber, dass AR in der Neuzeit nie mehr als 200tsd Zulassungen im Jahr hatte (um die Jahrtausendwende), und dass Autofahren in der Zwischenzeit weniger emotionsgeladen, sondern mehr funktional betrachtet wird. Dazu kommt die Transformation (ob sinnvoll oder nicht) von Kraftstoff auf Elektro. Da ist es schwierig, einen Ausreisser nach oben mit z.b. 100tsd Einheiten zu kreieren.

    Aber klar, man kann auch alles simplifizieren und rummeckern, dass jetzt ein Modell mit 150tsd Einheiten p.a. her muss. Und anderen vorwerfen, sie verstünden den Unterschied von prozentualem und absolutem Wachstum nicht (gleichermassen idiotischer wie unnötiger Einwand in Post No 8). Oder aber man nähme einen Anstieg von knapp 40% (resp. ca. 4600 Einheiten, für die Tüpflischisser) im Heimatmarkt mal halbwegs positiv zur Kenntnis, und hofft (aus Alfista-Sicht) oder versucht (aus Herstellersicht), im nächsten Jahr nochmals 20-40% drauf zu packen.
    Dafür fehlt es aber, wie so oft, an der Kontinuität (siehe verschobener Stelvio).

    Schauen wir mal, wohin die Reise geht...

  • nein, wir sehen den Markt nur ganz sachlich und nüchtern...

    bei so winzigen Verkäufen haben Emotionen für diese wunderschöne Marke Alfa Romeo keine Daseinsberechtigung für Neufahrzeuge mehr.

    STELLANTIS tut alles dafür, das Alfa langsam sterben wird.

    Der Typ aus der polnischen Produktion ist nur ein Peugeot, Citroen, Opel Dingsda mit Unmengen von falschen Emblemen drauf. ;(

    Das tut man hier schon seit mindestens 15 Jahren genau in diesem Tenor. Und Alfa gibt es immer noch. Irgendwann könnt ihr dann alle mal sagen "seht ihr, ich hab´s doch vorhergesagt". Dabei heißt es doch "totgesagte leben länger".

  • Das kann es durchaus geben, dafür muss das Modell aber schon sehr besonders sein. Wie es zu seiner Zeit der neue Fiat 500 war, zum Beispiel.
    Du vergisst aber, dass AR in der Neuzeit nie mehr als 200tsd Zulassungen im Jahr hatte (um die Jahrtausendwende), und dass Autofahren in der Zwischenzeit weniger emotionsgeladen, sondern mehr funktional betrachtet wird. Dazu kommt die Transformation (ob sinnvoll oder nicht) von Kraftstoff auf Elektro. Da ist es schwierig, einen Ausreisser nach oben mit z.b. 100tsd Einheiten zu kreieren.

    Aber klar, man kann auch alles simplifizieren und rummeckern, dass jetzt ein Modell mit 150tsd Einheiten p.a. her muss. Und anderen vorwerfen, sie verstünden den Unterschied von prozentualem und absolutem Wachstum nicht (gleichermassen idiotischer wie unnötiger Einwand in Post No 8). Oder aber man nähme einen Anstieg von knapp 40% (resp. ca. 4600 Einheiten, für die Tüpflischisser) im Heimatmarkt mal halbwegs positiv zur Kenntnis, und hofft (aus Alfista-Sicht) oder versucht (aus Herstellersicht), im nächsten Jahr nochmals 20-40% drauf zu packen.
    Dafür fehlt es aber, wie so oft, an der Kontinuität (siehe verschobener Stelvio).

    Schauen wir mal, wohin die Reise geht...

    Deine Aussagen bringen mich zum Schmuzeln.

    1. Zulassungszahlen sind sehr einfach zu durchblicken. Einer Simplifizierung bedarf es nicht.

    2. Die Zulassungszahlen von Alfa Romeo sind schlecht. Das ist eine Feststellung und kein Gemecker. In Italien wurden im ersten Halbjahr 2023 mehr Tonale als Junior im ersten Halbjahr 2025 zugelassen. 150tsd Einheiten p.a. für ein Modell hat niemand gefordert, aber der Junior wird noch nicht mal annähernd auf die Hälfte kommen. Von 200.000 Zulassungen pro Jahr über alle Modelle ist Alfa meilenweit entfernt. 100.000 wird man auch 2025 nicht schaffen, sondern diese Grenze deutlich unterschreiten.

    Ferner vergisst Du ziemlich viel:

    - Selbst 200.000 Fahrzeuge pro Jahr sind relativ wenig bzw. dann ist man kein großer Automobilhersteller

    -Alfa Romeo hat sich selbst das Ziel gesetzt sich signifikant zu verbessern. Warum sonst die Ausrichtung auf den Massenmarkt? - wobei der Erfolg scheinbar ausbleibt.

    - Stellantis hat die Erwartung an Alfa sich signifikant zu verbessern. Alfa ist schon seit längerer Zeit mit anderen Marken "angezählt" und gilt als "Wackelkandidat". Jüngst schaut sich McKinsey Alfa an - ob die nur zur Gratulation dort aufschlagen?

    Was bedeutet das jetzt? Darfst Du hier nicht die prozentualen Steigerungen bei den Zulassungen feiern? Doch, das darfst Du, nur Alfa Romeo steckt einfach immer noch in der Krise. Der Junior reißt - nach jetzigem Stand - das Ruder nicht herum.

    Einmal editiert, zuletzt von bad lars (9. Juli 2025 um 15:55)

  • Korrekt. Man muss eingestehen, dass der aktuelle "wischiwaschi"-Kurs offensichtlich nicht aufgeht. Welch ein Wunder...solche Produkte kann man nur über den Namen verkaufen und den hat Alfa nicht. Es gibt in jedem Segment (ausser vielleicht der Q) bessere, günstigere und ausgereiftere Alternativen.

    Die "BEV-only"-Absage (nur weils die ganz grossen Player ja auch tun), wird wieder nur zum (teuren) Mittelmass führen das niemand will. Ich denke, Alfa könnte nur mit einem konsequenten und vom Rest abgesetzten Modell Chancen haben. Das gäbe es im BEV-Bereich noch zur Genüge....

    Wenn man wie jetzt nur teuren Durchschnitt anbietet, müsste man sich wenigstens anderweitig vertrauensfördernd abheben (Garantie & Service). Dafür sind die A-Z kostenoptimierten Produkte aber auch nicht ausgelegt.

  • Ist doch kein Wunder, dass die Zahlen so bescheiden sind.

    Obwohl hinlänglich aufgezählt:

    Wo ist der Giulietta-Nachfolger (gern als Kombi) für 25.000€? Das wäre jetzt exakt mein Auto. Die Giulia ist toll, aber mit Haus und Familie musste eine Anhängerkupplung ran um sie einigermaßen praktikabel zu machen.

    Wo ist die Giulia SW? (siehe oben, gern ab 40.000€)

    Warum ständig neue Namen?

    Vom Händlernetz fangen wir gar nicht erst an, da wird es in Chemnitz auch gerade eng.

    Nenene, so wird das nichts und ich sehe sehr pessimistisch in die Zukunft. Meine Giulia ist BJ 2016 und muss mal ersetzt werden, aber bei Alfa gibt es da gerade nichts, was passt (und ich bezahlen will).

  • Ich gebe Dir eigentlich weitgehend recht, ausser, dass ich die Zahlen nicht feiere, sondern von "halbwegs zufrieden" oder "nicht schlecht" spreche.

    Klar hat sich Alfa Romeo das Ziel gesetzt, sich signifikant zu verbessern. Nur: Wie soll das gehen ohne Modellkontinuität? Es ist schlicht nicht zu erwarten. Daher finde ich die 40% im Heimatmarkt gar nicht schlecht. Diese werden übrigens auch nicht von Dauer sein, da jetzt ja wieder nichts mehr kommt für längere Zeit, ausser das eine oder andere Aufhübschen eines bestehendes Modells.

    Leider hatte die Giulia mit Hinterradantrieb, Leistung satt, vergleichsweise wenig Gewicht und einem sehr guten Gesamtpaket auch nicht wirklich funktioniert. Man kann jetzt mit SW argumentieren, der hätte sicher auch deutlich besser performt in Europa, aber ein Gamechanger war das leider auch bei weitem nicht. Man könnte sich fragen, was Alfa Romeo überhaupt noch in Zeiten wie den aktuellen entwickeln soll.

    Wie auch immer, behalten wir die Zulassungen mal im Auge, und kucken, was modellseitig kommt.

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