Lebensdauer Arese 3.0 V6 24V

  • Ja, von dem war ja die Rede.

    und dann passiert was?

    Da die Lenkung keine Unterstüzung hat, wir sicherlich schnell nach dem Fehler geschaut und in Sekunden behoben.
    Um dadurch einen Motoschaden herbei zu theoretisieren gehört schon sehr viel... Phantasie.

  • Dann schlabbert der Rippenriemen aber aufs übelste. Das sollte man doch bemerken, oder?!baby!

    Klar sollte man das bemerken. Man sollte auch Sicherungsstifte entfernen. Man sollte auch nie zu schnell fahren. :-]

    und dann passiert was?

    Da die Lenkung keine Unterstüzung hat, wir [COLOR='Red']sicherlich schnell[/COLOR] nach dem Fehler geschaut und [COLOR='Red']in Sekunden behoben[/COLOR].
    Um dadurch einen Motoschaden herbei zu theoretisieren gehört schon sehr viel... Phantasie.

    Dein allgemeines Vertrauen in Werkstätten habe ich leider nicht. :-]


  • Dein allgemeines Vertrauen in Werkstätten habe ich leider nicht. :-]

    es steht kein Wort von Werkstatt.

    Im diesem, von Reinhard genannten, Fall ging es um billigen Zahnriemenwechsel. Neuer Spanner für Nebenaggregate scheidet also eher aus, und wenn man den alten belässt, nimmt man eher jeweils einen 15er und entspannt schnell um den Riemen abzunehmen oder aufzulegen.
    Zudem ist bei dieser Motorgeneration der Zahnriemen soweit gekapselt, dass Zahnriemenschaden, hervorgerufen durch Keilrippenriemendefekt, eher absolut auszuschliessen ist.

    Nur Hypothese

    korrekt.

  • Wenn das eher absolut auszuschließen ist, ist es wohl eher absolut nicht so gewesen, korrekt. :-]

    korrekt ist zumindest: ich war nicht dabei.

    Und auf den Kern manch genannter Laufleistungsbeispiele bezogen: einem Teil der genannten Ü-200.000er-Aggregate wurde bereits ein zweites Leben eingehaucht.
    Sie als Reverenz zu listen ist doch leicht schräg.

  • Vielleicht noch zur Ursprungsfrage, einer meiner Q4 schaffte es locker auf 370'000 Km ohne Instandsetzungen am Motor. Dann wurde er mit intaktem Motor abgewrackt.

    Die 3 Liter in den 75er machten über 200'000 km. Einer ging dann beim nächsten Bestitzer übern Jordan. Ist ohne Ölkontrolle rumgeraffelt und dann war irgendwann fertig.

    Und falls die 2.5 auch interessieren:
    Einer meiner 2,5er im 156 machte locker 320'000 km, und der 2.5 im 155 V6 spulte 476'000 km bis ihn die braune Pest dahinraffte.

    Ich habe eigentlich durchs Band gute Erfahrungen gemacht.

  • Insofern gilt wie immer: kommt drauf an. In diesem Fall, wie auch in vielen anderen Fällen: wenn man auf die Motoren achtet, Ölstand kontrolliert, fein warmfährt, regelmäßig Öl wechselt, die Zahnriemenwechselintervalle nicht schlabbert und insgesamt nichts übertreibt, dann halten die Arese V6 recht lang (Ausnahmen betsätigen wie immer die Regel). Aber na klar kann man diese, wie die meisten anderen Motoren auch, genauso gut in kürzester Zeit ruinieren.

  • Na da hab ich ja nen richtigen mega Motor-Fred generiert... Cool :D
    Dat war mir zu Beginn nich bewußt... B)

    Dankeschön für Eure rege Teilnahme, ich lese mit großem Interesse mit!

    Angenommen, wenn ein 3 Liter 24V Arese die 300.000Km Marke ohne Probleme geschafft hat, kann man dann ruhig die Zahnriemen-Wartung (inkl. Wapu und Rollen) nochmal machen?

    Gruß

    Sascha

  • Angenommen, wenn ein 3 Liter 24V Arese die 300.000Km Marke ohne Probleme geschafft hat, kann man dann ruhig die Zahnriemen-Wartung (inkl. Wapu und Rollen) nochmal machen?

    Ja, warum nicht. Wenn der Wunsch besteht, das Gefährt noch länger zu fahren, wäre diese Wartung doch mindestens empfehlenswert.


  • Angenommen, wenn ein 3 Liter 24V Arese die 300.000Km Marke ohne Probleme geschafft hat, kann man dann ruhig die Zahnriemen-Wartung (inkl. Wapu und Rollen) nochmal machen?

    Wenn man...

    1. in Zukunft seine Freude an dem Aggregat haben möchte,
      kann ein Zahnriemenwechsel nur förderlich sein...
      ...sofern man keinen (nicht vorhanden) Splint vergisst. !lacher!
    2. ein Fzg kauft, das im Vorbesitztum evtl 275.000km abgewerkelt hat, dann sollte man Kaffeesatzleserei bemühen, wenn man konkret weitere Laufleistung erfahren möchte.

    :-]

  • Hi, ich frag jetzt auch mal in die Runde, ob es beim Arese V6 noch zusätzliche vorbeugende kleinere Reparaturen gibt?

    Z.B. bei den M30 Motoren von BMW wird angeraten, nach 200.000 km mal die Pleuellager vorsorglich zu wechseln. Oder bei den V8 mal die Ölpumpe. Gibt's solche vergleichbare Schachstellen auch beim Arese V6?

    mfg
    josefini1

  • Die geführte Diskussion über den Fehler bei der Montage der Riemenscheibe anlässlich den Zahnriemenwechsels hatten für schon einmal (indes ohne Beteiligung von pedi).

    Was ich damals gesagt habe, gilt auch heute. Ich kann nur wiedergeben, was mir der Mechaniker gesagt hat, bzw. was ich davon noch in Erinnerung habe; denn - was pedi längst weiß - ich bin ein technischer Vollidiot.

    Hier der Link zu den damaligen Ergüssen:

    http://www.alfisti.net/alfa-forum/alf…#post1062383006

    ------------------------------------------

    Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.

    Einmal editiert, zuletzt von Reinhard (12. Januar 2017 um 19:41)

  • Hi, ich frag jetzt auch mal in die Runde, ob es beim Arese V6 noch zusätzliche vorbeugende kleinere Reparaturen gibt?

    Z.B. bei den M30 Motoren von BMW wird angeraten, nach 200.000 km mal die Pleuellager vorsorglich zu wechseln. Oder bei den V8 mal die Ölpumpe. Gibt's solche vergleichbare Schachstellen auch beim Arese V6?

    mfg
    josefini1

    Pleuellagerschalen wechseln als (bezahlbare) Vorsichtsmassnahme ist sicherlich eine gute Idee. Hier gibt es allerdings mehrere Maßvarianten, die entsprechend mit Farbpunkt markiert sind. (Meist nicht mehr erkennbar)
    Wenn man dann schon mal die Ölwanne ab hat, wird man sicherlich auch erkennen, ob sich die Ölpumpe schon zugesetzt hat bzw. sich eine feste Ölpampenschicht in der Wanne gebildet hat. Das wäre allerdings ein Zeichen für lang rausgezögerte bzw. gar nicht durchgeführte Ölwechsel.

    Einmal editiert, zuletzt von immo-jani (12. Januar 2017 um 22:08)

  • und was soll`s, wenn man für den Motor alle Vorsorgemassnahmen trifft, und die Nebenaggregate den Geist aufgeben. Es gibt doch jetzt schon massivste Ersatzteilprobleme, wie Fahrwerk, Verdampfer, Bremsleitungen und andere Designerkunstoffteile. Wer den Platz hat, kann ja sein Schätzchen unterstellen und auf Nachfertigungen warten. Für Personen über 60 lohnt das kaum, höchstens als Erbmasse..grins ,-deswegen fahren, fahren... und geniessen...

  • und was soll`s, wenn man für den Motor alle Vorsorgemassnahmen trifft, und die Nebenaggregate den Geist aufgeben. Es gibt doch jetzt schon massivste Ersatzteilprobleme, wie Fahrwerk, Verdampfer, Bremsleitungen und andere Designerkunstoffteile. Wer den Platz hat, kann ja sein Schätzchen unterstellen und auf Nachfertigungen warten. Für Personen über 60 lohnt das kaum, höchstens als Erbmasse..grins ,-deswegen fahren, fahren... und geniessen...

    Hm??, mag was dran sein. Ich wartete schon ca. 2008 auf eine Feder vorne etliche Tage...

    Aber weil Du das schreibst, kann man den 166er denn überhaupt dann noch vernünftig im Alltag bewegen? Welche betriebswichtigen Teile genauer sind denn nicht mehr lieferbar (Innenraum jetzt mal ausgeschlossen) ?

    mfg
    josefini1

  • Dir auch noch ein gutes Neues!

    die höchste Laufleistung die ich mit dem 24V hatte endete mit Zahnriemenriss auf dem Weg in die Werkstatt bei 310.000km, habe mich selten so geärgert, Ölverbrauch nicht messbar, volle Leistung..
    Vorausgesetzt der Zahnriemen sowie Kerzen und Öl regelmäßig gewechselt sind Laufleistungen von 400.000km kein Wunder, eher deutlich mehr. Sieht man bei mobile auch öfter.

    Beste Grüße, Alexander

  • Der 166 er lässt sich gut alltags bewegen und am besten jeden Tag.Nur es sind halt die netten bekannten Schwachstellen die immens Geld kosten, was durch einen Verkauf nie wieder zurück fliesst. Der Teilepreis ist da noch das Geringste, aber wenn man nur bedingt werkeln kann, die Stundenlöhne geben einen den Rest! Das Übelste ist jedoch der Mangel an hochwertigen und passenden Fahrwerksteilen. jedes Jahr kann man so locker 1500 € nebenbei versenken.

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