Guten Tag,
ich bin mit meinem Alfa 156 Bj 2003, 2.0 JTS, auf der Autobahn liegen geblieben. Die Zündspule machte Bekanntschaft mit der Abdeckung und die Zündkerz blieb im Motor stecken.
Die Werkstatt (AR in Bamberg) hat mir nun erzählt, dass die Kerze das Gewinde fast vollständig mitgenommen hat. Es sind nur noch 3 Gewindegänge übrig, was nicht ausreicht.
Sonntag passiert, heute Feiertag, ich hab also bis morgen Zeit mir zu überlegen was ich nun mache.
Es gibt die Möglichkeit einen Helicoil Einsatz rein zu drehen, dies kann er nur wenn der Zylinderkopf ausgebaut ist.
Eventuell gibts die Möglichkeit dies im Eingebauten Zustand zu erledigen, was deutlich günstiger wäre. Ist das realistisch oder zu riskant? Es könnten ja Späne in den Motorraum fallen. Zudem stell ich mir genaues Arbeiten schwierig vor, da die Zündkerzen bei dem Motor ja schon sehr tief sitzen.
Ich bin mir auch nicht sicher ob sich eine Reperatur überhaupt lohnt, egal welche Variante. Ich mag mein 156er hab ihn nun 2 Jahre, inzwischen hat er fast 100.000 km, wurde von den Vorbesitzern (zumindest optisch) gut gepflegt.
Da ich aus Fürth komme war ich für den letzten Service in Bislohe beim Filip, hab für Kundendienst incl komplett neuer Bremsen bissl was über 1000,- bezahlt. Zudem hat die Gebrauchtwagenversicherung vorher einen Austausch des Hochdruckregelventils bezahlt, das wären sonst auch 1000,- gewesen. Also schon ordentlich Geld rein gesteckt.
Die Ursache für den momentanen Schaden ist nicht bekannt und nicht nachvollziehbar. Vermutung ist, dass die Zündkerze zu fest eingedreht wurde. Wäre es Möglich, dass bei der Reperatur die Ursache nicht behoben wird und ich nach paar Tausend km wieder liegen bleibe?
Hat jemand Erfahrung mit solch einer Reparatur?
Wenn ich mich für eine Reperatur entscheide, was ist sinnvoll gleich mit zu machen? Wenn der Zylinderkopf schonmal hunten ist...
Gruß
Sebastian