Ölverbrauch beim 156 V6

  • Hallo zusammen,

    ich fahre einen 156 V6, was mich allerdings mal interessiert ist der Ölverbrauch eigentlich normal bei den heutigen Motoren?

    Ich habe jetzt auf ca. 10.000 km 2 Liter Öl verbraucht und bin mir sicher nichts unterm Auto zu verlieren, da ich eine Große Pappe unter den Motorbereich gelegt habe.

    Wie sind eure Erfahrungen, mit dem V6.

    Für den 2 Liter hab ich ja so einiges im gefunden aber leider nix vom V6.

    Ciao Alfistis

  • Locker bleibe Ronny :)

    Meiner liegt ungefähr bei der gleichen Menge und das kommt mir auch irgendwie komisch vor...aber weil mir das sowenig vor kommt.
    Der 164 3.0 den ich mal hatte (möge er in Frieden ruhen) hat sich gut und gerne das 5-fache dessen genehmigt, also 1L/1.000 Km.
    Hatte schon was, an die Tanke fahren und locker-flockig "Machensen voll und schaunse mal nach dem Benzin!" in die Runde geschmissen.

    Laut meinem Händler sind diese 1L/1.000 Km übrigens angeblich das Maximum dass ein Neuwagen bei Alfa haben darf. Keine Ahnung ob das stimmt, aber 2L/10.000 Km sind IMHO Ok.

    Gruß
    Florian

  • Hallo zusammen,

    kann mich nur anschließen; fülle zwischenzeitlich ca.1 - 2 l auf
    10.000 km Öl nach.
    Gesamt gefahrene km jetzt rund 75.000.
    Wie das Auto noch neu :) war bzw. die ersten 20.000 km habe ich eigentlich nichts nachfüllen müssen, wird jetzt immer mehr, je mehr er auf dem Buckel hat. Ölverlust kann ich ebenfalls nicht
    feststellen, meine GArage ist sauber.

    Also nicht weiter nachdenken, Öl einfüllen und den Motor genießen.
    Ciao Ralph

  • Mein 156 V 6 hat bis zum Ölwechsel bei 20 000 km weniger als
    einen Liter Öl verbraucht. Das ist noch weniger, als die vorher von
    mir gefahrenen Neuwagen, die alle so etwa 1 l auf ca. 15 000 km
    verbrauchten. Hieran hat sich auch bis zum Verkauf bei ca.
    100 000 km jeweils nichts geändert.

    Da ich wenig Kurzstrecke fahre, hohe Drehzahlen nicht scheue und
    auch nach gelegentlicher schneller Autobahn-Fahrt am Meßstab
    nicht plötzlich ein geringerer Ölstand abzulesen ist, gehe ich nicht
    davon aus, daß durch Kondenswasser der Ölstand verfälscht wird.

    Ich habe meine neuen Autos vorsichtig eingefahren und vor
    allem wird der Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur
    des Motoröls immer mit wenig Leistungseinsatz mit Drehzahlen
    von höchstens 3000 / 3500 Umin gefahren.

    Nur bei gebrauchten Autos, bei denen die bisherige Behandlung
    ungewiß war, mußte ich teilweise über 1 bis hin zu 2 Litern Öl
    auf 1000 km nachschütten. Allerdings sollen bei Motoren aus
    den 70er und frühen 80er Jahren derart geringe Ölverbräuche
    wie heute noch nicht zu schaffen gewesen sein.

    Gleich mein erstes Auto, ein Ford 20 m P 5, den ich mit ca.
    80 000 km von meinem Vater übernommen habe, schluckte
    2 Liter auf 1000 km.

    Der vor dem Ford von ihm gefahrene Fiat Millecinquecento brachte
    es bis auf 1,5 Liter. Reklamationen in den Werkstätten, daß der
    Ölverbrauch stetig ansteige, brachten nichts. Nachfragen nach der
    Fahrweise oder Tipps, daß man einen Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur schonend behandeln sollte, gab es anscheinend
    nirgends. Auch ich habe dies erst einige Zeit später, in der ich den Fordmotor ausgiebig weitergequält habe, irgendwo gelesen. Meinem Vater sein nächster 20 m, ein P 7, erlitt dann bei weiter
    gnadenloser Behandlung –morgens raus aus der Garage
    und bei eiskalter Maschine den ersten Gang voll ausgedreht,
    dann im 2. nochmals kräftig Gas gegeben, dann nach ein paar
    hundert Metern an der nächsten Kreuzung das gleiche von
    vorne- bei ca. 65 000 km einen kapitalen Motorschaden; die
    Kurbelwellenlager haben’s nicht länger überstanden.

    Nach meinen Erfahrungen mit Autos bzw Motoren aus den
    90er Jahren liegt der Ölverbrauch deines 2.5er doch ein
    wenig hoch.

  • Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
    Meiner braucht 1 Liter Öl alle 6000-8000 km. Scheint für diesen Motor also völlig normal zu seinen.

    Gruß,
    Oliver

  • Meiner braucht maximal 1 Liter auf 10.000 Km bei 65 TKm. Kommt mir manchmal schon verdächtig wenig vor, hat auch noch nie einen Tropfen in der Garage verloren.
    Allerdings hat auch mein vorheriger GTV 2.0 genauso wenig verbraucht.
    Gruß,
    Guido

  • Mein 164 3.0 hat auf 7000 bis 8000 km 1 Liter Öl gebraucht ab 130 000 km waren es auf 5000 bis 6000 km 1 Liter.
    Mein 166 3.0 braucht auf 3000 km 1 Liter von seinem ersten Tag an.
    Ich denke diese Schwankungen sind die normalen Produktions-Schwankungen die aus den Passungen der Bauteile herrühren.
    Sorgen machen würde ich mir nur bei stetig ansteigendem Ölverbrauch oder deutlich über 1 Liter auf 1000 km liegendem.
    Was mir noch auffiel ist, das beide Motoren besonders öldicht sind und nicht kleckern oder schwitzen, die sehen(sahen) immer aus wie frisch abgeleckt. wenn man da sich so die Konkurrenten ansieht, da sind richtige Ölsardienen drunter.

    Ich mag keine Massenautos!

  • Hallo...
    habe von Juli 99 bis juli 02 meinen ersten 156 V6 gefahren. Seit dem habe ich einen neuen V6 Sportwagon (bis heute ca. 12tkm) Fahre vorwiegend langstrecken, kaum Stadtverkehr.. gerne aber auch mal schneller...

    Mein alter V6 hat zuletzt (so ab ca. 60000km) ca. 1 l Öl auf 10000km verbraucht.. das war konstant und unabhängig von der Fahrweise (Winter/Sommer ;) ).
    Der neue Wagen (aktuelles Modelljahr) verhält sich da vollkommen anders.. Auf den ersten 12000km hat er sich ca. 7 l feinstes Racing-Öl genehmigt. Woher der Verbrauch kommt ist dabei vollkommen klar.
    Beim aktuellen V6 wurde einiges am Ansaug und Abgastrakt geändert. Dies bewirkt bei Volllast (oder im Vollastbereich), dass über die Kurbelgehäuselüftung Öl in den Ansaugtrakt und anschliessend in den Motor gelangt. Bemerkbar macht sich dies bei ca. 230km in einer Ölwolke, der die Autobahn vollkommen undurchsichtig macht und Leistungsverlust (bei Bedarf... Fotos liegen vor ;) ) Über 230km/h ist der Wagen eh nicht zu beschleunigen, aber das ist eine andere (enttäuschende) Geschichte.
    Nach mehreren Werkstattaufenthalten (nach zuletzt 2l Ölverbrauch auf 300km) wurden umfangreiche Änderungen an der Motorlüftung vorgenommen.. überall neue Schläuche, eine neue Dose zum Ölauffangen und -rückführen in den Motor usw... Die Ölfahnen auf der Autobahn bleiben damit bislang aus (und jetzt ist ja auch Winter)... der Ölverbrauch hat sich auf ca. 1 l/1000km reduziert (was ja schon eine erhebliche Verbesserung ist). Alfa kennt das Problem. Es taucht an immer mehr Fahrzeugen auf. Das gleiche Problem besteht auch beim GTA!

    Also ran an Euren Alfa-Händler. Mein Händler in Hannover ist zwar noch nicht glücklich.. aber er hat ds Problem auf jeden Fall Näherungsweise in den Griff bekommen...

    viele Grüße,
    Rainer

    ---

    Wer im Öl schwimmt sollte das Rauchen aufgeben ;)

  • Ferndiagnosen sind zwar immmer die genauesten *ironie aus*aber bei dir hört sich das doch ganz nach Problemen mit den Ventilführungen, bzw der Abdichtung der Ventilschäfte gegen die Ventilführung an. Da reicht ein oder zwei Einlass-Ventile bei denen die Abdichtung leicht beschädigt montiert wurde. Das würde auch dazu passen, dass der bei hohen Leistungen(grösserer Unterdruck) sich dann einen Haufen Öl zieht.
    Das die 3.0 Maschine in meinem 164 wesentlich weniger Öl gebraucht hat als die 3.0 M. in meinem 166 ist mir klar. Zum eiinen spielen die normalen Passungsschwankungen einer Fertigung eine Rolle, zum Anderen hattte die 164er Maschine bei geringerer Léistung eine viel grössere Ölwanne =Ölfüllung. Das die dann den Verbrauch hochgesetzt haben damit das keine Schuhcreme gibt, ist logisch.

    Ich mag keine Massenautos!

  • @ greyhound:

    Zitat

    ...zum Anderen hattte die 164er Maschine bei geringerer Léistung eine viel grössere Ölwanne =Ölfüllung. Das die dann den Verbrauch hochgesetzt haben damit das keine Schuhcreme gibt, ist logisch.


    Hallo Greyhound, Du scheinst vom Fach zu sein. Kannst Du das mal näher erläutern, würde mich interessieren.

    Ciao,

    Jörg

  • Ein bestimmter ölverbrauch -in einem Schwankungsbereich - wird vom Konstrukteur vorgegeben. (Wie gross der Schwankungsbereich dann tatsächlich ist, verantwortet die Produktionsleitung.)Dies macht er auf verschiedene Weise durch Gestaltung von Ventilführungen, die Kolbenring- und Ölabstreifring- Details. Er braucht auch eine bestimmte Dicke des Ölfilms zwischen Zylinder und Kolben um die Wärme vom Kolben auf die Zylinderwände zu überttragen. Und je mehr Energie er im Zylinder verfeuert, umso mehr muss er vom Kolben abführen- ganz einfach, die Dimension ist Energieeinheit pro Fläche und Zeit .Das ist die eine Seite.
    Nun die Andere. Je nach Belastung z.B. Wärmeentwicklung, altert das Öl und es entstehen Abbauprodukte,Teerartige und Ölkoks etc, alles schön fein verteilt im Öl. Es wird nun dafür gesorgt, dass diese Abbauprodukte keinen zu hohen Anteil im Öl bekommen z.B. durch diese Massnahmen:
    Grössere Ölwanne, ÖLkühler, Wärmetauscher mit Kühlwasser, aber auch durch einen höheren Öl- Verbrauch, weil dann der Kunde mehr frisches Öl nachfüllen muss, weil mehr altes mitverbrannt wird.
    In Fall der 164er 3.0 und 166 3.0 Maschine ist es nun so, dass die neuere, ansonsten aber gleiche Maschine 41 PS mehr hat, also eine viel höhere Wärmemenge abzuführen ist. Nachdem man auch noch die Ölwannne 1.5 bis 2l (müsste nachsehen für die genaueZahl) kleiner gemacht hat bei gleichem Wechselintervall, hat man das kompensiert durch etwas höheren Verbrauch (Wärmeübertragung Kolben Zylinder, mehr Frischölzufuhr) und einen verbesserten Wärmeaustausch mit dem Kühlwasser und der Aussenluft. Das bringt ein schnellerres Aufheizen des Öls aus dem Kühlwasser bei kalter M. und niedrigere Öltemperaturen bei hohen Leistungen, also eine geringere Ölalterung.
    Habe zwar nicht KFZ Wesen studiert, sondern eine andere technische Disziplin, aber mein Studium finanziert habe ich durch nebenher-Arbeiten in einer renomierten Fiat Werkstatt und in einer BMW Vertretung. Als Hobby hatte ich als Schüler mir aber schon bei einem alten KFZ Meister professionelle handwerkliche Kenntnisse angeeignet. Im Studium vielen mir dann einige theoretische Hintergründe wie "Schuppen von den Augen"

    Ich mag keine Massenautos!

  • Zitat

    Original geschrieben von riekert
    ...(bei Bedarf... Fotos liegen vor ;) ) Über 230km/h ist der Wagen eh nicht zu beschleunigen, aber das ist eine andere (enttäuschende) Geschichte...

    Hallo Rainer,

    du weißt, mein V6 hat die gleichen Probleme. Die Fotos würden mich brennend interessieren. Und auch die Geschichte mit der Höchstgeschwindigkeit. Melde dich doch bitte per PN.

    Gruß,
    Markus

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