Hallo Leute!
Kurz zu meinem Problem:
bei den aktuell sehr niedrigen Temperaturen von -10°C und weniger springt mein Alfa 156 2,4 JTD (100kW) nur sehr schwer an.
Nach den Temperaturen entsprechend längerer Vorglühzeit betätige ich den Starter und die Kiste rumpelt los allerdings nur solange ich am Starter bleibe.
Wiederholtes Vorglühen bringt nichts, nur mehrmaliges "Dauerstarten" (in Länge von 5-10 Sekunden) und im richtigen Moment aufs Gas steigen (um den gerade mal so lospolternden Motor am Leben zu halten).
Bei den eisigen Temperaturen hab ich natürlich nur eine beschränkte Anzahl von Versuchen bevor meine Batterie platt ist.
Begleitet wird die Startorgie von extremer Rauchentwicklung, was mich denken lässt dass die Einspritzung was tut aber die Glühkerzen nicht genügend Temperatur bringen.
Sobald der Motor ein bisschen gelaufen ist, lässt er sich problemlos starten und wenns wärmer ist startet er auch ohne Probleme.
Habe bereits die SuFu benutzt und auch ein paar ähnliche gelagerte Probleme (gerade was das Startverhalten betrifft) gefunden, aber keines, dass meinem wirklich entspricht (wegen des problemlosen Starts nach 1 Minute Laufzeit).
Wie bereits erwähnt denke ich an fertige Glühkerzen - der Motor hat jetzt etwas mehr als 280.000 km drauf und wann das letzte Mal oder ob bereits überhaupt die Glühkerzen gewechselt wurden kann ich nicht sagen.
Ich glaube nicht, dass es, wie bei anderen Problemen immer wieder beschrieben, an undichten Injektoren liegt, da die Rauchentwicklung auf eingespritzten Treibstoff hinweist. Rund um die Injektoren ist bei mir auch alles trocken...
Meine Frage an euch: denkt ihr auch dass es an den Glühkerzen liegt oder gibts eine plausiblere Erklärung?
Ich hab hier irgendwo im Forum gelesen dass der Tausch der Glühkerzen beim 2,4 JTD mit dem Ausbau einiger Teile verbunden ist - stimmt das?!