Erfolgreiche AU trotz kaputter Lambdasonde und roter Einspritzleuchte ?

  • Hallo,

    fahre seit 2003 einen 145 2.0 QV BJ 96. Dieser ölt schon seit Jahren vor sich hin und auch die Einspritzleuchte leuchted nun dauerhaft, nachdem ich letzte Woche vor dem Kat das Hosenrohr habe schweißen lassen. Bisher hat in den letzten Jahren die Einspritzleuchte nur manchmal aufgeleuchtet und ist irgentwann wieder ausgegangen (teils erst nach 2 Tagen oder manchmal auch gleich nach 1 Minute).
    Sonst fährt der Wagen eigentlich ganz gut und hat ordentlich Power...
    Auch die Leerlauf-Drehzahl bleibt in der Regel relativ konstant bei 900-1000 upm ohne großartig zu "sägen".
    Ich weiß, es gibt 1000 Gründe, warum die Einspritz-Leuchte angeht und ich wollte erstmal Dinge wie Steckerkontakte, Zündkerzen und Lamdasonde checken (im Rahmen des mir technisch Möglichen...).
    # NGK Zündkerzen sind nun ca. 70.000km drin. 1. und 4. Zylinder beide Kerzenschächte
    verölt.
    Habe deshalb das Öl entfernt und eine neue VDD eingesetzt.
    Kerzen sehen nicht mehr ganz frisch aus.Werrde ich demnächst tauschen.

    # Steckerkontakte waren auch nach 15 Jahren immer noch top in Ordnung

    # Neues Steuergerät kam bei 60.000 rein.

    # LMM habe ich mal abgezogen. Wagen nimmt dann kein Gas an. LMM-Stecker wieder
    eingesteckt, Wagen läuft wieder gut.

    # Kann es doch die Lambdasonde sein, die nicht mehr funktioniert ?
    Ich habe erst letzte Woche problemlos die AU gemacht. Kann man die AU auch
    mit defekter Sonde bestehen ? Sollte ich die trotzdem nach 125.000 km austauschen ?

    # Ach so...Seit der Wagen geschweißt wurde (Pitstop...), stirbt er nach dem starten immer
    sofort wieder ab (bis zu 7mal hintereinander)
    Erst wenn ich die Drehzahl im Stand auf über 4.000 upm hochjuble, pendelt sich der
    Leerlauf bei 1000 ein, als wenn nichts kaputt wäre. Der Motor stirbt danach nicht mehr ab und der
    Wagen fährt dann ganz nomal.

    Der Alfa wird nun mein Winterauto werden und ich werde auch zum Händler fahren um den Fehlerspeicher auslesen zu lassen, jedoch wollte ich davor schon einige Fehlerquellen eliminieren.

    Danke für evtentuelle hilfreichen Tipps.
    Gruß
    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Frankie (11. Dezember 2011 um 20:32)

  • Zum Starten:

    Vielleicht ist dein Leerlaufsteller hinüber, prüfe den mal. Haben die Autodoktoren auch mal vor einiger Zeit bei einem 145 gemacht, kannst mal auf YouTube anschauen.

  • Hi,
    mich würde mal die AU-Werte interessieren und auvh ob eine Lambda-Fehlmessung gemacht wurde..

    Je nachdem wo und von wem die AU gemacht wurde, kann mann sie auch
    mit def. Lambda bestehen :)

    Das absteberben nach/beim anlassen, egal, ob warm oder kalter motor ?

    Ich würde sonst auf eine "angesenktes" Kabel von der Lambdasonde oder dem OT-Geber tippen.

    Viel Erfolg

    nichts muss, aber alles kann

  • Die AU wurde von der DEKRA gemacht. Alle Werte waren in Ordnung. Lambdasonde wurde erkannt und der Regelkreis war auch o.k.
    Der Wagen hat das Leerlaufproblem eigentlich nur im kaltem Zustand.
    Dachte, es liegt evt.an den Einspritzdüsen.Die sind alle rundherum ölvernebelt...oder ist´s Sprit ?
    Wie bekomme ich so ne Düse überhaupt raus ? Einfach wie einen Kerzenstecker rausziehen oder haben die ein Gewinde ? Gibst dafür separate Dichtungen zu kaufen ?
    Die kommen mir nämlich ziemlich locker vor....Werde auch mal versuchen, nach 15 Jahren die Drosselklappe zu reinigen. Evt. bringts ja was....

  • Zu den Düsen...

    Die Düsenleiste ist links und rechts mit 2 Schrauben am Kopf montiert. Diese musst du lösen.

    Die Düsen sind mit einer Metallklammer an der Düsenleiste "befestigt". Im Zylinderkopf stecken die Düsen nur drinnen. Also kannst du die Düsenleiste samt den Düsen nach dem Lösen der Schraube heraus ziehen.

    Die Düsen stecken ziehmlich fest drinnen!! Sollest sie vorher etwas drehen und bewegen und mit WD40 oder sonst einen Öl einsprühen.

    Dazu würde ich 8 neue O-Ringe kaufen pro Düse brauchst 2 Stück. Und beim Zusammenbauen würde ich Silikonspray auf die O-Ringe sprühen oder WD40. (halt nicht trocken zusammenbauen.)

    Aja um die Stecker von den Düsen runter zu bekommen würde ich mir Zeit nehmen!!! spätestens nach dem 4ten hast du den dreh raus :D ( ich empfehle einen kleinen Uhrmacher-Schlitzschraubendreher mit den kannst du die Metallklammer anheben ohne den Stecker zu beschädigen)

  • Vielen Dank für Tipps.
    Ich werde mal die Düsen ausbauen und mir die Sache ansehen....WD40 für den Ausbau werde ich wohl nicht benötigen, weil die Dinger eh schon recht ölvernebelt sind.
    Kann ich die Düsen irgentwie sinnvoll reinigen oder einfach nur vorne mit Bremsenreiniger (hab da so ne grüne Locktide Büchse) etwas behandeln ?
    Die O-Ring Dichtung gibts wohl nur beim Händler, oder ?
    Danke

  • Die O-RInge bekommst du in der Tat nur beim Händler, außer es liegen noch welche in der gleichen Größe neu in einer Kruschtelkiste.

    Gehe bitte bloß nicht mit Bremsenreiniger ran, bring' sie lieber zum Bosch-Dienst da werden sie mit Ultraschall gereinigt!

    Du wirst GARANTIERT WD40 zum Ausbau brauchen;)

  • hab da mal ne Frage wegen WD40 .
    im motocross forum war das, glaub ich, recht verpöhnt, weils Gummi angreift (nach einer gewissen Zeit oder was weiß ich......??? Vielleicht weiß ja jemand genaueres, wieso man WD40 nicht auf Gummi sprühen sollte).

    gruß

    al6a

  • zu WD40....

    WD-40 WD40 Schmiermittel Rostlser Rostschutz Korrosionsschutz - wd40.de

    im Kart und Formelsport verwenden wir das seit ich noch in die Windeln gemacht habe. Da war nie was bz. Gummi. Außerdem rieht es gut... finde ich...

    oder man verwendet Ballistol ein Mittel für, eh alles.... das kannst trinken auch soll sogar eine arznei gewesen sein.!prostbier

    Düsen reinigen mit Bremsenreiniger und einem Tuch ist sinnlos. Hilft nur Ultraschall.

    Einmal editiert, zuletzt von 3ntertainer (16. Dezember 2011 um 09:40)

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