166 mit repariertem Zahnriemenschaden - Finger weg oder was?

  • Man hat mir einen relativ jungen 166 V6 mit von der Markenwerkstatt repariertem durch Zahnriemenriss hervorgerufenen Ventilschaden angeboten, den ich ob seines ansonsten sehr guten Zustandes und Topausstattung probefahren möchte. Frage an die Experten: ist sowas empfehlenswert oder sind da in der Regel Folgeschäden zu befürchten?

  • Hallo!

    Eigentlich ist sowas, wenn es fachgerecht gemacht wird, gut wieder hinzubekommen.

    Bei dem, was ich allerdings inzwischen schon gesehen habe (und hier auch gelesen habe ...such mal nach Hope1983 und ...und das war nur ein Trivial-JTD!), gibt es halt kaum einen Mechaniker/Meister, der überhaupt fachgerecht arbeiten kann (will?). Von falschem Werkzeug, über nicht vorhandenes Werkzeug, bis zum grundsätzlich nicht verstandenen Mechnismus und dem Weglassen von Material (das "geht noch", bis er von Hof ist), ist alles dabei!

    Ich würde wohl einen Wagen mit Zahnriemenriss kaufen ...aber nur wenn er noch nicht gemacht/verfpuscht ist ...dann komme ich mit Anhänger, lade ihn auf und mache es selber ...nur dann weiß ich, wo ich stehe!

    Gruß, Jörn

  • Der 66er, um den es geht hatte angeblich "nur" einen Ventilschaden erlitten und ist seither etwa 10.000 km "astrein" gelaufen.

    Um Kolben und Lager kannst du dich ja dann in 10.000 km kümmern... !mgrins!


    PS: Beim Diesel wäre es kein Problem, beim V6 ist es 50/50...

  • Um Kolben und Lager kannst du dich ja dann in 10.000 km kümmern... !mgrins!


    PS: Beim Diesel wäre es kein Problem, beim V6 ist es 50/50...


    Warum?
    Mein V6 hatte bei 80Tkm einen Zahnriemenschaden bei Anlasserdrehzahl. 12 Ventile verbogen usw. Es wurden nur die Köpfe gemacht.
    Jetzt hat er 150Tkm und keine Probleme bisher. Sind das jetzt die /50 ?

    Gruß Klaus

  • Als Folgeschaden eines ZRR tritt gelegentlich ein Schaden im Bereich der Pleuellager auf - das kann sein, muss aber nicht. Will man diesen ausschließen, müsste man diese auch tauschen - ab einer gewissen Laufleistung sowieso nicht unsinnig, beim hochdrehenden V6.

    Ich selber habe annähernd 100 tkm mit einem 164er V6 gefahren, der auch einen ZRR hatte, und den ich selber instand gesetzt habe. Bei mir waren damals die Pl völlig ohne Schadensbild, trotzdem habe ich sie irgendwann mal gewechelt...kosten ja nich die Welt.

    Also cih hätte keine PRobleme, einen Wagen zu kaufen, der repartiert wurde. Wennd ie Rep. noch nicht lange her ist, sollte es Gewährleistung geben...ist sie schon länger her, müsste es der VK ja gar nicht erwähnen.

    Gruß
    H.

  • Warum?
    Mein V6 hatte bei 80Tkm einen Zahnriemenschaden bei Anlasserdrehzahl. 12 Ventile verbogen usw. Es wurden nur die Köpfe gemacht.
    Jetzt hat er 150Tkm und keine Probleme bisher. Sind das jetzt die /50 ?

    Tja, und ich habe eben auch genug andere Fahrzeuge gesehen und selbst schon gekauft, bei denen nach ZR-Riss Kolbenfresser, Kolbenkipper und Lagerschaden entstanden ist. Im günstigsten Falle nach ein paar Tausend km im ungünstigsten Falle nach 25 Tkm*, da in dem Falle der Schaden zu lange zurück lag, um noch der Werkstatt angelastet zu werden.

    Dabei spielt es natürlich immer eine Rolle, wie der Schaden entstanden ist und wie gut repariert wurde. Wenn man das nicht genau weiß, ist es eben ein Lotteriespiel.


    *Das Beispiel war besonders hart, da eine Peugeot-Werke dem Inhaber des 33 16V (eines Users, der hier im Forum zu dem Zeitpunkt sogar aktiv war), einen kompletten AT-Motor für viel Geld in Rechnung gestellt hat, allerdings nur einen Kopf überarbeitet hat. Ich habe den Wagen mit Kolbenkipper gekauft und auf dem Kolben waren noch klar die Einschlagspuren des Ventils erkennbar...8(

    Einmal editiert, zuletzt von janini (12. August 2011 um 11:30) aus folgendem Grund: Sternchen vergessen..

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