159 JTD 1,9 AUTOMATIK manuell schalten

  • Hallo in die Runde,
    Ich habe beim Kurzstreckenverkehr/Stadtverkehr mit dem 159er 1,9 JTD mit der Automatic einen Verbrauch von locker 8,5 - 10l Diesel. Ich habe ein Chiptuning drin, welches mir den Verbrauch bereits um ca. 1 Liter GESENKT hat.
    Nun haben wir ja irgendwann mal "gelernt", dass man besonders spritsparend fahren kann, wenn man sehr frühzeitig in den höheren Gang schaltet.
    Das allerdeings ist bei der Automatik/TIPTRONIC des 159 schlichtweg unmöglich:
    Die ersten 3 Gänge können bei ca 1800-2000 Touren manuell hoch geschaltet werden, danach geht es nur ab ca. 2500/2600 Touren in den nächst höheren Gang.
    Damit ist es also unmöglich, bei Dahingleiten mit 60-80 km/h im 4 oder 5 oder sogar 6 Gang zu fahren.
    LIEGT DAS NUN AN M E I N E R AUTOMATIK, oder ist das auch bei anderen so?
    Gruß in die Runde,
    WIEDEHOPF

  • Bei meinem 2,4 geht manuelles hochschalten in jedem Gang erst bei ca 2000 giri. Ich denke bei Deinem ist alles Normal. Stadtverkehr ist der Killer für einen niedrigen Durchschnittsverbrauch, das ist bei meinem auch so.

  • Bei meinem 2,4 geht manuelles hochschalten in jedem Gang erst bei ca 2000 giri. Ich denke bei Deinem ist alles Normal. Stadtverkehr ist der Killer für einen niedrigen Durchschnittsverbrauch, das ist bei meinem auch so.

    Vorallem in München, mit den ewigen Rotphasen und keiner grünen Welle.
    Danke UDE8(

  • Hallo,

    ich fahre auch den 1,9 mit Q-Tronic. Ja, ab dem Dritten Gang läßt sich der nächst höhere Gang jeweils nur knapp über 2000 Umdrehungen einlegen. Bei 1500 wird jeweils der nächst kleinere Gang geschaltet. Ich fand dies am Anfang auch etwas störend, die Logik dahiner ist aber, daß unterhalb von 1500 Umdrehungen so gut wie kein Turbo-Druck anliegt. Die Automatik ist also immer bemüht, im Turbo-Bereich zu bleiben.

    Die ersten drei Gänge lassen sich schalten, wie man möchte. So kann man auch im zweiten oder dritten Gang anfahren. Dies liegt daran, daß hier die Wandlerüberbrückung offen ist, und quasi über den Wandler gefahren wird. Ab etwa 55 km/h wird die Wandlerüberbrückung geschlossen und die Verbindung zwischen Motor und Getriebe ist starr. Hier ist auch das Schalt-Rucken eher bemerkbar, als in den ersten drei Gängen.

    Zum Verbrauch. Ich liege momentan bei etwa 7 bis 7,2 Liter auf 100 km. Wobei ich unter der Woche normal Landstraße und Stadt fahre, am Wochenende gerne mal Autobahn.

    Spritschonend fahren geht mit dem Dicken nur bedingt, trotzdem hab ich mir da was angeeignet. Fahre ich biespielsweise aus einer Ortschaft raus auf die Landstraße, beschleunige ich kräftig (ohne Kickdown im Dritten Gang bei Vollgas), bis ich 100 km/h erreicht hab, dann reduziere ich das Gas und lass rollen. Vor der nächsten Ortschaft nehme ich das Gas ganz weg und dadurch, daß der Automat bei 1500 Umdrehungen den nächst kleineren Gang schaltet, läßt das Auto gut abbremsen. Manchmal schalte ich sogar noch manuell herunter, damit der Dicke noch stärker abbremst. So schont man auch noch die Bremsen.

    Ciao Jan

  • Hallo nochmal,

    ach ja, was ich noch zum Spritsparen sagen wollte. Ich habe bemerkt, daß bei meinem Gebrauchten der Ladedrucksensor offenbar nicht richtig funktionierte. Der Turbo-Druck war auf der Landstraße nur mit viel Gas über 0,8 bar zu brinen. Nachdem ich den ausgebaut und gereinigt hatte, ging nicht nur der Spritverbrauch leicht zurück, der Motor zog auch wie noch nie zuvor.

    Dann gilt es noch als Geheimtipp unter Dieselfahrern, etwas Zweitaktöl dem Diesel beizumischen. So im Verhältnis 1:250 bis 1:300, da werden die Hochdruckpumpe und die Injektoren besser geschmiert. Weniger Reibung bedeutet immer weniger Widerstand. Und weniger Widerstand eben weniger Verbrauch.

    Den Klimakompressor schalte ich nur dann zu, wenn ich ihn wirklich brauche.

    Zum Testen, ob dein Verbrauch von 8 bis 10 Liter normal ist, kannst du ja mal auf die Autobahn fahren und mit 130 bis 140 über die Bahn schleichen. Da sollte der momentanverbrauch schon deutlich unter 8 Liter liegen.

    Ciao Jan

  • Moin,

    meiner hat, auch mit Q-tronic ausgestattet, im Kuzstreckenverkehr jetzt ca 7 - 8 l/100 km, auf langer Autobahnfahrt zwischen 5,6 und 7,3 (das aber dann schon sehr schnell). Normal-flotte Fahrten pendeln um die 6 l/100 km.

    Schalten lässt sich der Automat leider immer bei ungünstigen Geschwindigkeiten: In den 5. Gang komme ich ab 90 km/h, in den 6. erst ab 110 km/h.

    Km-Stand ca. 176.000 km.

  • und ab 70 in den 4. Gang...

    Hm, Autobahn-Fahrt mit 5,6 Liter, und normal-flotte Fahrt 6 Liter, sind aber keine Durchschnittswerte, oder?

    Ich liege momentan bei meiner Fahrweise bei 7,07 Liter auf 100 km im Durchschnitt. Und zwar hab ich eine OpenOffice-Tabelle erstellt, in diese ich bei jedem Tank-Stop die zurückgelegten Kilometer und die Diesel-Menge eintrage. Unter 7 Liter im Durchschnitt ist schon kein fahren mehr, bzw. nur mit 120 km/h zu machen. Der Bord-Computer rechnet eigentlich relativ genau und zeigt mir 7,1 Liter an.

    Welchen Diesel fährst du denn? Ich fahre keinen Super-Diesel oder sowas, sondern das ganz normale Zeug. Als Zusatz kommt lediglich das erwähnte Zweitaktöl etwa 1:280 zum Einsatz. Kein Chip-Tuning. Nur hin und wieder reinige ich den Ladedrucksensor. AGR-Loch-Blech hab ich nicht verbaut. Und sollte der 1,9er auch Swirlklappen haben, sind nicht ausgehängt.


  • Die ersten drei Gänge lassen sich schalten, wie man möchte. So kann man auch im zweiten oder dritten Gang anfahren. Dies liegt daran, daß hier die Wandlerüberbrückung offen ist, und quasi über den Wandler gefahren wird. Ab etwa 55 km/h wird die Wandlerüberbrückung geschlossen und die Verbindung zwischen Motor und Getriebe ist starr. Hier ist auch das Schalt-Rucken eher bemerkbar, als in den ersten drei Gängen.
    Ciao Jan

    Hallo, danke für Deine Info, aber......
    Ich habe es ausprobiert und denke, dass dies nicht ganz so ist. Zwar lassen sich 1, 2 und 3. Gang sogar im Stehen manuell schalten, wenn Du aber z.B. im Stehen in den 3. Gang gehst um dann vorsichtig und sanft anzufahren, wirst Du merken, dass die Schaltung trotz allem im 1. Gang anfährt und nicht im 3. Gang.
    Habe es so bei mir mehrfach ausprobiert, und da die Schaltung wirklich sanfte Übergänge hat, merkt man es nicht gleich.

    Gruß WIEDEHOPF

  • @ Jan:

    Doch, das sind Durchschnittswerte, täglich erreichbar. Ich tanke ganz normalen Diesel, kein 2-T Öl oder ähnliches. Das hatte ich beim Lybra ab und an mal gemacht, aber hauptsächlich, weil der Diesel dadurch so schön weich und leise lief. Am Verbrauch änderte sich nichts. Der 16-Ventiler ist eh schon deutlich kultivierter als der 115 PS Jtd es war.

    Mumin

  • Gibt es hier mittlerweile neue Erkenntnisse? Ich fahre nach wie vor meinen 159er bei über 130.000 km und immernoch einem Verbrauch um die 7 Liter.

    Wenn ich bei meinem Automaten manuell in den 3. Gang schalte und dann losfahre, schaltet nix. Man bemerkt auch, daß das Drehmoment nicht so stark ist und muß mit entsprechend viel Gas und Geduld anfahren. Außerdem hält er relativ lange den 3. Gang um Modus D. Wenn man zügig um eine Kurve fährt und dann einen Berg rauf, ist immernoch der 3. Gang geschaltet, obwohl die Übersetzung (und somit Entlastung des Wandlers) im 2. Gang besser wäre. Deshalb korrigiere ich das oft manuell und muß dann nicht ganz so viel Gas geben.

    Was beim 159er Diesel enorm zum Durchschnittsverbrauch beiträgt, ist die Reinigung des DPF. Ich hab das Glück, eine Software zu haben, die etwa alle 1000 bis 1200 km reinigt. Es gibt aber auch andere Versionen in den Steuergeräten, die dann alle 200 bis 300 km reinigen, was sich natürlich negativ auf den Verbrauch auswirkt. Denn ob er einmal oder dreimal binnen einer Tankfüllung reinigt, ist schon erheblich.

    Ein Chiptuning verändert natürlich alles und hat so auch oft eine höhere Einspritzmenge zur Folge, was sich natürlich auf den Verbrauch auswirkt. Andersrum gibt es aber auch gute Tunings, die den Verbrauch positiv beeinflussen. Aber eine Box von der Stange wird sich wohl nur negativ auswirken. Ein getuntes Auto (wie auch immer) kann man nicht mit dem Standard-System vergleichen. Das wäre dann Äpfel mit Birnen verglichen.

    Den größten Einfluß auf den Verbrauch hat mit Sicherheit der Gasfuß des Fahrers. So ist es nicht verwunderlich, daß der eine einen Verbrauch von etwa 6 Litern, ein anderer einen Verbrauch um die 8 Liter hat.

    Der 16-Ventiler und kulitiviert? Der 1,9er läuft schon recht laut und kernig für einen Diesel. Einzig die Pumpe-Düse-Monster sind da noch lauter. Aber ein ruhiger Diesel ist der Alfa nicht. Durch das Beigeben von Zweitaktöl, was ich nach wie vor mache, läuft er etwas weicher, hat weniger Kaltstart-Nageln und läuft irgendwie nicht so angestrengt. Bisher gab es keine negativen Anzeichen wegen dem Zweitaktöl.

  • Eure Verbrauchswerte sind top. Davon träumt man mit dem 2.4l Motor. Naja, jedenfalls in der Stadt.

    Aber warum ich schreibe: meine Automatik (Q mit Schaltwippen und 6 Gängen) nimmt im Stand den 2. an, aber nie den 3.
    Hochschalten ist ab ca 2000 U/min möglich, in fast allen Gängen (im 6. eben nicht:-]) Der 4-Zylinder ist da offenbar anders programmiert.
    Ob man mit Parametern per Tuning die ECU hierfür erreicht, weiß ich nicht. Aber wenn, dann wäre das dort zu suchen.

  • ECU und Getriebe sind unterschiedliche Steuergeräte. Von daher glaube ich nicht, daß ein Tuning im ECU auch das Getriebe-Verhalten ändert. Vielleicht kann ein Tuner auch das Getriebe tunen?

    Das Q-Tronic-Getriebe im 159er ist in allen Motor-Varianten baugleich, außer daß es im 1.9er keinen Sport-/Winter-Modus gibt. Von daher denke ich nicht unbedingt, daß es unterschiedliche Programmierungen gibt. Kann sein, muß aber nicht.

    Es gibt allerdings eine Lern-Funktion. Durch Abklemmen der Batterie kann man diese selbsterlernten Parameter löschen lassen. Vielleicht geht das auch mit FES / MES, hatte das noch nicht benötigt. Ich hab nur bemerkt, daß die Schaltpunkte nach dem Tausch der Batterie leicht verschoben waren.

    Wieso die Automatik bei dir das Einlegen der dritten Stufe im Stand verweigert, weiß ich nicht. Die ersten drei Stufen lassen sich bei mir sowohl im Stand als auch bei der Fahrt beliebig schalten. Erst wenn die Wandlerüberbrückung geschlossen ist (etwa ab 55 km/h, egal ob 2. oder 3. Stufe geschaltet ist), gilt ab der 3. Stufe daß erst ab knapp über 2000 Umdrehungen frühestens hoch geschaltet werden kann. Zumindest beim 1.9er Diesel wird eine Drehzahl unterhalb von 1500 Umdrehungen vermieden, Ausnahme ist der Bereich von der 1. bis 3. Stufe.

    Soweit ich das beobachtet hab, halten sich die Möglichkeiten der selbst erlernten Steuerung auch in Grenzen und die Automatik arbeitet weitestgehend statisch.

    Beim 1.9er scheint es auch keine Fast-Off-Funktion zu geben. Wenn ich schnell vom Gas gehe, schaltet die Automatik trotzdem hoch in die nächste Stufe, obwohl die Fast-Off-Funktion dies verhindern sollte.

    Wenn ich manuell eingreife, dann nur zum Runterschalten beim Verzögern. Ein frühes Hochschalten kann man durch den Gas-Fuß steuern, ebenso ein spätes, oder gar ein Runterschalten zum Überholen. Der Kickdown ist eigentlich nie notwendig.


  • Das Q-Tronic-Getriebe im 159er ist in allen Motor-Varianten baugleich, außer daß es im 1.9er keinen Sport-/Winter-Modus gibt. Von daher denke ich nicht unbedingt, daß es unterschiedliche Programmierungen gibt. Kann sein, muß aber nicht.


    Das Differential muss anders sein, die Übersetzung ist natürlich unterschiedlich. Parameter, die die ECU an ein Getriebe-Steuergerät weitergibt, dürfte es einige geben!

    Die Modi und unterschiedliche Schaltpunkte in Bezug auf Drehzahl und Drehmoment sind durch ein separates, unterschiedliches Steuergerät gut erklärt.


    Es gibt allerdings eine Lern-Funktion. Durch Abklemmen der Batterie kann man diese selbsterlernten Parameter löschen lassen. Vielleicht geht das auch mit FES / MES, hatte das noch nicht benötigt. Ich hab nur bemerkt, daß die Schaltpunkte nach dem Tausch der Batterie leicht verschoben waren.


    MES hat das Rücksetzen der Parameter, erreicht aber natürlich nur die ECU.


    Wieso die Automatik bei dir das Einlegen der dritten Stufe im Stand verweigert, weiß ich nicht. Die ersten drei Stufen lassen sich bei mir sowohl im Stand als auch bei der Fahrt beliebig schalten. Erst wenn die Wandlerüberbrückung geschlossen ist (etwa ab 55 km/h, egal ob 2. oder 3. Stufe geschaltet ist), gilt ab der 3. Stufe daß erst ab knapp über 2000 Umdrehungen frühestens hoch geschaltet werden kann. Zumindest beim 1.9er Diesel wird eine Drehzahl unterhalb von 1500 Umdrehungen vermieden, Ausnahme ist der Bereich von der 1. bis 3. Stufe.


    Der 3. Ist im 2.4er nicht als Anfahr-Konfiguration möglich, auswählbar. Das würde auch den Drehmomentwandler heftig belasten. Das ist so gewollt.
    Ebenfalls mit anderem Steuergerät gut erklärbar.
    Bereiche unter 1500 Umdrehungen sind auch ineffizient.
    Der 2.4er lässt die im freien Fahrbetrieb auch nicht zu.


    Soweit ich das beobachtet hab, halten sich die Möglichkeiten der selbst erlernten Steuerung auch in Grenzen und die Automatik arbeitet weitestgehend statisch.
    Beim 1.9er scheint es auch keine Fast-Off-Funktion zu geben. Wenn ich schnell vom Gas gehe, schaltet die Automatik trotzdem hoch in die nächste Stufe, obwohl die Fast-Off-Funktion dies verhindern sollte.
    .


    Ich habe gar keinen Effekt von selbst-lernendem Getriebe bemerkt.
    Fast Off fehlend ist aber schade - kurz unterbrochene Überholmanöver werden dann doch länger unterbrochen, wenn man nicht manuell steuert.

  • Danke für die Erläuterungen. Mit MES kommt man durchaus auf das Steuergerät vom Automatikgetriebe. Da kann man sogar einzelne Ventile mit ansteuern und Fehler löschen. Nur ob man die selbsterlernten Parameter löschen kann, das habe ich jetzt nicht im Kopf.

    Klar gibt es einen "Gedankenaustausch" zwischen ECU und Getriebesteuerung. Ich meine aber gelesen zu haben, daß man durch die ECU nicht das Getriebe umprogrammieren kann, somit also die Schaltpunkte verlagern könnte.

    Daß der 3. Gang nicht als Anfahrkonfiguration beim 2.4er zur Verfügung steht, wußte ich nicht. Ist zugegebenermaßen beim 1.9er auch etwas kurios, denn da wird der Wandler auch ganz schön gequält.

    Ob Alfa Romeo tatsächlich für den 2.4er und den 1.9er unterschiedliche Getriebesteuergeräte verwendet, das mag ich nicht so recht glauben. Die Italiener sind ziemlich einfache Leute, die sich das Leben nicht künstlich schwer machen. Vielleicht wurde lediglich der Knopf weg gelassen? Wie beim 147er der Tempomat, wenn man ihn nicht bei der Bestellung mitbestellt hat, kann man ihn später für wenig Geld nachrüsten, weil nur der Schalter fehlt.

    Der Effekt vom selbstlernenden Getriebe ist sehr gering.

  • Daß der 3. Gang nicht als Anfahrkonfiguration beim 2.4er zur Verfügung steht, wußte ich nicht. Ist zugegebenermaßen beim 1.9er auch etwas kurios, denn da wird der Wandler auch ganz schön gequält.

    Naja, das Getriebe wandelt ja auch (positiv) aus Drehzahl in Drehmoment, offenbar auch im dritten.
    Beim 2.4 wird bei ca. 3000 U/min im zweiten der Wandler gebrückt.
    Das klingt weniger komfortabel, ist aber thermisch gut.
    Ich stelle mir gerade eine Aufwärts-Pass-Straße vor... Das würde heftig, wenn ich Gas geben dürfte und 1000 Höhenmeter im Wandler überwinden würde!

  • Selbst beim 1.9er frage ich mich immer, wieso er so beharrlich die dritte Stufe so lange hält, gerade beim Berg-Auf-Fahren. Die 2. Stufe mit geschlossener Wandlerüberbrückung wäre besser, als die 3. Stufe übern Wandler.

    Beim 1.9er ist das Getriebe sehr statisch. So wird ab 55 km/h die Wandlerüberbrückung geschlossen, egal ob die 2. oder 3. Stufe geschaltet ist.

    Man fährt also in der Ortschaft beim 1.9er immer übern Wandler. Das dämpft und ist sehr angenehm. Trägt aber zu einem Mehrverbrauch im Stadtverkehr bei.

    Ist das beim 2.4er anders?

  • Selbst beim 1.9er frage ich mich immer, wieso er so beharrlich die dritte Stufe so lange hält, gerade beim Berg-Auf-Fahren. Die 2. Stufe mit geschlossener Wandlerüberbrückung wäre besser, als die 3. Stufe übern Wandler.


    Dann schalte runter, ist möglicherweise nur eine dumme Parametrierung des Steuergeräts, als Pseudo-Komfort...


    Beim 1.9er ist das Getriebe sehr statisch. So wird ab 55 km/h die Wandlerüberbrückung geschlossen, egal ob die 2. oder 3. Stufe geschaltet ist.


    Früher war das üblich, Mercedes hat das auch so gemacht. Kostet ein bisschen Sprit und beschleunigt besser. Der Motor dreht höher und gibt mehr Leistung ab.


    Man fährt also in der Ortschaft beim 1.9er immer übern Wandler. Das dämpft und ist sehr angenehm. Trägt aber zu einem Mehrverbrauch im Stadtverkehr bei.

    Ist das beim 2.4er anders?


    Ja. In merklichen Wandlerbereich komme ich nur, wenn ich im 2. anfahre oder er vergessen hat, vom 3. in den 2. zurückzuschalten und ich in der Kurve Gas gebe.
    In Kurven schaltet er fast nie, es sei denn er erreicht >4000 U/min
    Aber gerade mit meinem im Drehmoment gesteigerten Motor wird das schnell brachial, was im 2. bei 2500 U/min dann auf die KW gestemmt wird. Da ist Wandlerbetrieb unnötig.

    Unkomfortabel ist das aber nie, Schaltzeiten sind trotzdem kurz.
    Nur zur Sicherheit explizit gefragt: Du berichtest über einen mit Schaltwippen ausgestatteten Q-Tronic mit 6 Gängen...?
    Bemerkenswert anders. Meiner ist aus 2008.

    Einmal editiert, zuletzt von joachimkr (2. November 2016 um 02:05)

  • Ja, hin und wieder muß ich das Getriebe manuell korrigieren. Und nochmals ja, laut technischer Beschreibung ist es das gleiche Getriebe im 1.9er und 2.4er Diesel sowie im 3.2er Benziner, das Aisin AF40-6. Nur hat der 1.9er weder Schaltwippen am Lenkrad noch den Sport-/Winter-Modus. Manuell schalten geht aber trotzdem über die "Manuelle Gasse" des Wählhebels.

    Hatte ganz vergessen zu erwähnen, daß im Winter, bei Temperaturen unter 0 Grad (weiß grad nicht genau ab wann das ist), wird die Wandlerüberbrückung später geschlossen, bzw. fährt er auch oberhalb von 55 km/h übern Wandler, damit der Motor schneller warm wird und durch den Schlupf auch das Getriebe schneller auf Temperatur kommt. Eigentlich ist man geneigt, einen kalten Motor nicht gleich so hoch drehen zu lassen.

    Ach ja, meiner ist aus 2007.

  • Hi, ich habe den 2.4er und fahre die Automatic im "W" Modus. Da schaltet er schneller in einen höheren Gang und dreht nicht so hoch. Leider nur ne Ersparnis von nen halben Liter/100km. Bin jetzt bei 8.5L im Durchschnitt.
    Gruss Benke

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