Spider 1750 Veloce



Spider 1750 Veloce

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Modellbezeichnung / Typ: Spider 1750 Veloce
Baureihe: 105.57 / 105.58
Produktionsbeginn: 1969
Produktionsende: 1972
Produzierte Stückzahl: 1.404
Fahrgestellnummern: AR*1820001 - AR*1821263; AR*1470301 - AR*1470601 (RHD); AR*1835001 - AR*1835141 (RHD)
Neupreis bei Produktionsbeginn: 2.450.000 Lire
 
Motorart: 4 Zylinder Otto-Reihen-Motor
Motortyp: 00548
Zusätzliche Motorinformation: 2 obenliegende Nockenwellen
Motormontage: vorne längs
Maximale Leistung (KW / PS @ U/min): 87/118 @ 5.500 (DIN)
Maximales Drehmoment (Nm @ U/min): 174 @ 3.000
Verdichtung: 9.1 : 1
Hubraum: 1.779 ccm
Bohrung / Hub: 80 x 88.50 mm
 
Höchstgeschwindigkeit: 188 km/h
Antrieb: Heckantrieb
Durchschnittsverbrauch (l/100km lt. Werk): 13,6
 
Radstand: 2.250 mm
Länge / Breite / Höhe: 4.120 / 1.630 / 1.290 mm
Leergewicht: 1.040 kg
 
Fahrzeugbeschreibung / Bemerkungen: Am 29. Oktober 1969 wurde der "Fastback" auf dem Turiner Autosalon vorgestellt, aber erst Anfang 1970 ausgeliefert. Noch über viele Jahre galt er als formal gelungener als sein Vorgänger. In Italien erhielt er ab sofort den Namen „coda tronca", während der englische Sprachraum „Kamm-tail" (Kamm-Heck) zu ihm sagte. In den USA hieß er „Square-tail" (Rechteckheck).
Aber es war nicht nur das um 130 mm kürzere Heck mit neuen Vierkammer-Rückleuchten und durchgehenden Stoßstangen, was die neue Spider-Generation auszeichnete. Er hatte vielmehr eine grundlegende Überarbeitung erfahren. Auch vorne waren die Stoßstangen neu und mit ihnen das Frontblech sowie das Scudetto. Weniger auffällig aber dafür umso aufwändiger war die flachere Neigung der Windschutzscheibe. Die erforderte eine andere Geometrie der seitlichen Scheiben und somit auch der Fensterheber und nicht zuletzt auch ein anderes Verdeck und Hardtop. Auch liefen die Scheibenwischer nun nicht mehr wie bei den Geschwistern Giulia und Sprint GT gegenläufig sondern parallel.
Auch der Innenraum war neu: Er bekam ein schwarzes Kunststoffarmaturenbrett mit einer Mittelkonsole. Der stärker konturierte Instrumententräger hatte ein neues Handschuhfach und zwei separate, aufgesetzte Hutzen für die beiden großen Rundinstrumente ("Eistüten" oder "Cassata-Schalen"). Dazu gab es für die meisten Exportmärkte Kopfstützen und eine gepolsterte Rücksitzbank, die diesen Namen jedoch nur ihrer optischen Erscheinung wegen verdiente.
Der 1750 bekam außerdem in die Türen eingelassene, elliptische Außentürgriffe und neue Schriftzüge: Während über der rechten Rückleuchte der geschwungene Alfa-Romeo-Schriftzug saß, verriet eine schlichte vierstellige Zahl nur noch den Hubraum über der linken.
Auch technisch hatte sich etwas getan, denn der Fastback bekam die hängenden Pedale zusammen mit dem Zweikreis-Bremssystem, was zeitgleich bei allen 105er Modellen eingeführt wurde. Rechtslenker (Typencode 105.58) behielten allerdings aus Platzgründen die stehenden Pedale.
Der 1750er Motor erfuhr auch eine Überarbeitung, die dem vorher häufig bemängelten Kolbenkippen entgegenwirkte. Es wurden geänderte Kolben mit asymmetrischem Bolzenauge und andere Laufbuchsen eingesetzt und die Verdichtung von 9,5:1 auf 9,1:1 reduziert.

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