Brera 3.2 JTS V6 24V Q4



Brera 3.2 JTS V6 24V Q4

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Modellbezeichnung / Typ: Brera 3.2 JTS V6 24V Q4
Produktionsbeginn: 2005
Neupreis bei Produktionsbeginn: 39.800,00 €
 
Motorart: 6 Zylinder Otto-V-Motor mit einem Zylinderwinkel von 60°
Motortyp: 939 A 000
Zusätzliche Motorinformation: Steuerkette, 4 kontinuierliche elektrohydraulische Phasenschieber, Ventilsteuerung direkt von den Nocken über Hydrostößel, elektronisch gesteuerte Benzin-Direkteinspritzung (Bosch MED 7.6.2), elektronisch gesteuerte Benzin-Direkteinspritzung (Bosch MED 7.6.2), vier Lambda-Sonden, Schubabschaltung, EOBD, zwei geregelte Drei-Wege-Katalysatoren, elektronische Kennfeldzündung, integriertes Zünd-/Steuergerät, Klopfsensor, sechs im Zylinderkopf gelagerte Zündspulen, EURO 4 Abgasnorm

2 obenliegende Nockenwellen pro Zylinderbank
Motormontage: vorne quer
Maximale Leistung (KW / PS @ U/min): 191/260 @ 6.200 (EC)
Maximales Drehmoment (Nm @ U/min): 322 @ 4.500
Verdichtung: 11.2 : 1
Hubraum: 3.195 ccm
Bohrung / Hub: 85.6 x 89.0 mm
 
Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 6,8 sec
Antrieb: Allradantrieb
Durchschnittsverbrauch (l/100km lt. Werk): 11,5
 
Radstand: 2.525 mm
Länge / Breite / Höhe: 4.413 / 1.830 / 1.372 mm
Leergewicht: 1.630 kg
 
Farbinformationen: Uni-Lackierungen
289 Alfa Rot
601 Schwarz

Metallic-Lackierungen
203 Montecarlo Blau
565 Argento Alfa
583 Rubin Rot
585 Touring Grau
586 Misano Blau
588 Oro
696 Diamant Grau
876 Carbon Schwarz
 
Fahrzeugbeschreibung / Bemerkungen: Wie auch der Vierzylinder basiert der neue V6 auf einem GM-Triebwerk. Der Motorblock und der Kurbeltrieb stammen von der GM-Tochter Holden aus Australien und werden auch dort gefertigt. Nach einer Reise rund um den Globus werden die von Alfa Romeo entwickelten Zylinderköpfe dieses Vollaluminium-Motors in Pomigliano d’Arco und alle weiteren Komponenten am Motorblock montiert. Mag der Motorblock auch nicht echt Alfa Romeo sein, der Rest ist es auf jeden Fall. Die im Alfa 156 erstmals eingeführte JTS-Direkteinspritzung (Jet Thrust Stoichiometric) wird nun auch für den neuen V6 verwendet.
Die Zylinderköpfe mit Vierventiltechnik und zwei Nockenwellen pro Zylinderreihe verfügen über das neue Twin-Phaser System, dass eine kontinuierliche Verstellung von Einlass- und Auslassnockenwelle über Phasenschieber ermöglicht. Das Twin-Phaser System steigert den Wirkungsgrad in allen Drehzahlbereichen und reduziert gleichzeitig sowohl Verbrauch als auch Emissionen des Motors. Damit wird eine sehr günstige Drehmomentabgabe erzielt, bei der 90 Prozent des maximalen Drehmoments bereits ab 1.800 Touren (290 Nm) in einem sehr großen Drehzahlbereich (zwischen 1.800 und 6.250 Touren) bereitstehen. Überdies ist die Ventilsteuerung mit einem Rollfingersystem versehen, das die Reibungsverluste des Ventiltriebs reduziert und damit zu erhöhter Effizienz beiträgt.
Der neue V6 übertrifft den alten 3.2 V6, der in den Grundzügen noch auf dem Triebwerk der Alfa 6 basierte in allen Bereichen. Die Leistung ist um 20 PS oder 8 % gestiegen, das maximale Drehmoment ist mit 322 Nm bei 4.500 Touren um 33 Nm oder 11 % gestiegen. Die Literleistung des neuen V6 beträgt 60 kW/Liter, das Litermoment 100 Nm/Liter. Resultat ist eine erhebliche Drehmomentsteigerung im unteren Drehzahlbereich mit einem gleichmäßigeren Drehmomentverlauf (plus cirka 30 Nm ab 1.500 Touren, im Vergleich zum alten 3.2 V6). Trotz diesen Steigerungen arbeite der neue V6 mit Superbenzin und kann auf das teure Super Plus verzichten. Der Wartungsaufwand des 3.2 V6 JTS hat sich durch Hydraulikstößel und Kettensteuerung der Nockenwellen zudem erheblich reduziert.

Der Brera 3.2 V6 JTS Q4 ist serienmäßig mit dem Q4 getauften Allradantrieb ausgestattet, der auch im 159 3.2 V6 24V Q4 und in seinen Grundzügen auch im Crosswagon Q4 verbaut wird. Zur Zeit der Einführung von 159 und Brera stellt er mit seinem Torsen C-Differenzial als Zentraldiffernzial den Stand der Technik dar.

Das Torsen C-Differenzial baut sehr klein und ist besonders leicht. Im Normalfall fließen beim Brera nur 43 % des Antriebsdrehmomentes auf die Vorderachse und 57 % an die Hinterachse – eine sehr sportliche Abstimmung. Das Torsen C-Differenzial hat eine Eigensperrwirkung von bis zu 35 % im Traktionsbetrieb und bis zu 45 % im Verzögerungsbetrieb. Dank der eigenen Sperrwirkung kann das Zentraldifferential damit jederzeit das Antriebsmoment an die Achse verteilen, die eine bessere Bodenhaftung hat. Auf diese Weise kann, je nach Grip und Schlupf der vier Räder, von einer anfänglichen Antriebskraftverteilung automatisch, rasch und kontinuierlich auf eine vorderachsbetonte (72 %/ 28 %) oder hinterachsbetonte (22% / 78 %) Verteilung übergegangen werden.

Auch die stärkere der beiden Brera-Varianten gibt es in zwei Ausstattungsvarianten. Die bessere heißt Sky View und ist nach ihrem auffälligsten Ausstattungsdetail, dem Sky Window benannt. Anstelle einer blechernen Dachhaut überspannt ein von der Windschutzscheibe bis zur Heckklappe reichendes Glasdach die Köpfe der Passagiere. Neben dem Sky Window umfasst diese Ausstattungslinie serienmäßig Radiobedientasten am Lenkrad, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine Innenausstattung in Alfatex und Aluminium-Einlagen sowie Regen-, Dämmerungs- und Beschlagsensor, Scheinwerferwaschanlage und 17-Zoll-Leichtmetallräder mit 225/50er Bereifung. Für den Brera 3.2 JTS V6 24V Q4 Sky View sind bei Markteinführung auf den deutschen Markt 41.100,00 € zu zahlen.

Auf Wunsch kann man den Brera noch wesentlich üppiger ausstatten. Neben einer Reifendruckkontrolle, Bi-Xenon Scheinwerfer, einem MP3-fähigen Radio und einer 570 Watt Bose Soundanlage (die den Kofferraum auf 236 Liter schrumpfen lässt) gibt es unter anderem zwei verschiedene Lederqualitäten. Das hochwertigere Vollnarbeneder wird von Poltrona Frau geliefert. Poltrona Frau – übrigens im Besitz von Luca die Montezemolo – ist eine exklusive italienische Möbelmanufaktur.

Der Brera feiert seine Deutschland-Premiere anlässlich einer Alfa-Red-Night am 26. Januar 2006.

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Brera 3.2 JTS V6 24V Q4


Brera 3.2 JTS V6 24V Q4


Brera 3.2 JTS V6 24V Q4


Das Armaturenbrett des Brera


Blick auf die Mittelkonsole

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