Giulia Super



Giulia Super

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Modellbezeichnung / Typ: Giulia Super
Baureihe: 105.26
Produktionsbeginn: 1965
Produktionsende: 1971
Produzierte Stückzahl: 117.842
Fahrgestellnummern: AR*305001 - AR*349999; AR*869598 - AR*899999; AR*1875004 - AR*1896477
Neupreis bei Produktionsbeginn: 10900 DM
 
Motorart: 4 Zylinder Otto-Reihen-Motor
Motortyp: AR00526; 1969: AR00526/A
Zusätzliche Motorinformation: 2 Weber 40 DCOE 4 oder Solex 40 PH H72 Horizontal-Doppelvergaser. mechanische Benzinpumpe

2 obenliegende Nockenwellen
Motormontage: vorne längs
Maximale Leistung (KW / PS @ U/min): 72/98 @ 5.500 (IGM)
Maximales Drehmoment (Nm @ U/min): 133 @ 2.900
Verdichtung: 9.0 : 1
Hubraum: 1.570 ccm
Bohrung / Hub: 78 X 82 mm
 
Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h
Antrieb: Heckantrieb
Durchschnittsverbrauch (l/100km lt. Werk): 11,1
 
Radstand: 2.510 mm
Länge / Breite / Höhe: 4.140 / 1.560 / 1.430 mm
Leergewicht: 990 kg
 
Fahrzeugbeschreibung / Bemerkungen: Praktisch als Nachfolger der sportlichen TI Super kam die Giulia Super ab 1965, die wie ihre Vorgängerin mit zwei Doppelvergasern bestückt war, daraus aber „nur" 98 PS hervorbrachte. Diese sportlichere Version der Giulia-Baureihe hatte ein neues Armaturenbrett mit Rundinstrumenten, ein neues Lenkrad, andere Sitzbezüge, eine Mittelarmlehne hinten und Edelstahlstoßstangen. Außerdem war sie am goldenen Alfa-Logo an der C-Säule zu erkennen.
Sie war in Deutschland der Alfa Romeo, der der Marke zum Durchbruch verhalf.
1967 erhielt auch die Super einen schwarzen Kühlergrill mit 5 Chromstreifen, das Lenkrad aus dem GT und neue Sitzbezüge. An der C-Säule wurde das Alfa-Logo durch ein Schlangensymbol ersetzt. Technisch änderte sich nichts.
Ende 1968 wurde die Motorleistung um 4 PS auf 102 erhöht und wegen des neuen Querstromvergasers wanderte das Luftfiltergehäuse auf die rechte Motorseite. Dazu kamen tiefgreifendere technische Änderungen: Hydraulische Kupplung mit Membranfeder und ein einteiliger Schalthebel gegen Vibrationen. Außerdem gab es nun geänderte Motorlager und Hinterachsgelenke und breitere 14 Zoll Räder statt der bisherigen 155 R 15 Bereifung.
1970 kam dann das Zweikreisbremssystem mit hängenden Pedalen und der Handbremshebel wurde auf den Mitteltunnel und das Zündschloss an die Lenksäule verlegt. Beides war vorher im Bereich des Armaturenbretts.

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Giulia Super - hier das 1969er Modell


Das äußerst apetitliche Armaturenbrett der Giulia Super


Im Gegensatz zur 1300 ti besaß die Super eine Mittelarmlehne hinten


Der Innenraum des 1966er Modells


Blick auf die prachtvollen Instrumente der ersten Serie

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