Spider 1.6


Modellbezeichnung / Typ: Spider 1.6
Baureihe: 115.35
Produktionsbeginn: 1986
Produktionsende: 1989
Neupreis bei Produktionsbeginn: 23.283.000 Lire
 
Motorart: 4 Zylinder Otto-Reihen-Motor
Motortyp: 0526/A*S
Zusätzliche Motorinformation: 2 Weber 40 DCOM4/5 Doppelvergaser

2 obenliegende Nockenwellen
Motormontage: vorne längs
Maximale Leistung (KW / PS @ U/min): 74/101 @ 5.500 (EEC)
Maximales Drehmoment (Nm @ U/min): 137 @ 4.600
Verdichtung: 9.0 : 1
Hubraum: 1.570 ccm
Bohrung / Hub: 78 x 82 mm
 
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Antrieb: Heckantrieb
Durchschnittsverbrauch (l/100km lt. Werk): 9,4
 
Radstand: 2.250 mm
Länge / Breite / Höhe: 4.270 / 1.630 / 1.290 mm
Leergewicht: 1.020 kg
 
Fahrzeugbeschreibung / Bemerkungen: Am 13.06.1986 stellte Alfa Romeo den überarbeiteten Spider Aerodinamica auf dem Genfer Salon der Öffentlichkeit vor.
Außen hatte sich fast nichts geändert. Lediglich der neue Pininfarina Schriftzug, der jetzt innerhalb der Karosseriesicke vor dem Hinterrad saß (vorher gab es nur ein „f“ etwas weiter unter der Sicke) und das serienmäßige Colorglas fielen ins Auge.

Unter dem Blech hatte sich mehr getan. Vorne gab es nun Kunststoffinnenkotflügel, die die empfindliche Struktur im Radhaus erheblich besser vor Korrosion und Steinschlag schützte. Außerdem hatten die Alfa-Ingenieure eine zusätzliche Versteifung des Hecks in die Karosseriestruktur integriert, die die beiden hinteren Seitenteile längs zur Fahrtrichtung miteinander verbindet. Zudem konnte man die Tankdeckelklappe ab sofort vom Innenraum aus öffnen.

Die auffälligste Neuerung war aber wohl das überarbeitete Armaturenbrett. Die drei kleinen Zusatzinstrumente in der Mitte wichen drei Lüftungsdüsen, deren Design man schon aus dem Alfa 33 kannte. Die Luftausströmer für die Windschutzscheibe und an den Ecken des Armaturenbretts wurden ebenfalls im neuen Design verbaut. Die klassischen Rundinstrumente in Cassatta-Schalen wurden gegen einen großen Instrumententräger ersetzt, in dem nun Tacho, Drehzahlmesser, Tankanzeige, Voltmeter, Öldruckmesser und Kühlwasserthermometer und alle Kontrollleuchten integriert waren. Die Schalter für die Nebelschlussleuchte, die elektrischen Fensterheber und die Heckscheibenheizung fanden sich nun in einer neuen Konsole vor der Handbremse wieder. Ihr Design war schon aus dem ersten Alfa 33 bekannt. In der neuen Konsole wurden auch der Aschenbecher und der Schalter für die elektrische Spiegelverstellung untergebracht.

Leergewicht bis zu 1040 kg.

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